Digitalisierung im Gesundheitswesen
Digitalisierung im Gesundheitswesen
ePA, eAU, TI und DiGAs – seit einiger Zeit kursieren im Gesundheitswesen neue Abkürzungen und Begrifflichkeiten, doch was sollen diese bedeuten?
Alles in allem geht es um das eine große Thema, das die Welt seit der Einführung von Internet, Google und Co. beschäftigt: Digitalisierung. Sie lässt sich überall finden, hat bereits Einzug in unsere Häuser (z.B. Smarthomes) und Arbeitsstätten (z.B. papierloses Arbeiten) gefunden. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Digitalisierung auch im Gesundheitswesen Einzug findet und polarisiert.
Betrachtet man das Land Hessen, so sind hier ca. 12.000 Ärztinnen und Ärzte und knapp 2.000 Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten niedergelassen. Sie sorgen für die ambulante Gesundheitsversorgung für rund 6,2 Millionen Menschen. Hier nachhaltig Arbeitsschritte, Prozesse und Dokumentationen von analog auf digital umzustellen ist kein leichtes Unterfangen. Hinzu kommen gesetzliche Vorgaben und Fristen sowie technische Komponenten, welche speziell zertifiziert sein müssen, um eine Datensicherheit gewährleisten zu können. Eine derartige Umstellung kann nicht von jetzt auf gleich passieren. Hierzu wurden also kleinschrittige Prozesse und Fristen gesetzt, welche teilweise über Jahre umgesetzt werden.
In diesem Wirrwarr aus Anbietern, neu eingeführten Gesetzen und Prozessen, verliert man schnell den Überblick. Da Sie als (angehende) Ärztinnen und Ärzte verpflichtet sind, Maßnahmen der Digitalisierung wie beispielsweise die Telematikinfrastruktur, in Ihrer Praxis umzusetzen, geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über einige verschiedene Komponenten der Digitalisierung.
