Soziale Netzwerke
Soziale Netzwerke
Facebook, Twitter und Instagram sind vermutlich keine unbekannten Namen für Sie. Eventuell nutzen Sie diese Plattformen schon im privaten Rahmen.
Die Sozialen Netzwerke können für das Image und den Aufbau Ihrer Praxis eine entscheidende Rolle spielen. Hierbei geht es nicht nur um das Bewerben Ihrer Praxisleistungen, sondern auch um die Möglichkeit mit (potentiellen) Patientinnen und Patienten in den Dialog zu treten. Ebenso können Sie mit Fachkolleginnen und -kollegen in den Austausch gehen und sich weltweit verknüpfen und kommunizieren.
Nutzen Sie die Plattformen gerne um Ihre Patientinnen und Patienten über aktuelle Praxisgeschehnisse und Veranstaltungen zu informieren. Im Vornhinein sollten Sie sich jedoch folgende Fragen stellen:
Was möchten Sie mit dem Account erreichen?
- Bekanntheit der Praxis steigern?
- Image ausbauen?
- Patientinnen und Patienten gewinnen?
- Praxisleistungen vermarkten?
- Mitarbeitende finden?
- Austausch/Anregungen unter Kolleginnen und Kollegen?
Und wen wollen Sie erreichen?
- Stammpatientinnen und -patienten?
- Neue Patientinnen und -patienten?
- Bestimmte Altersgruppen?
- Neue Zielgruppen?
- Neue Mitarbeitende?
Zudem müssen Sie sich fragen, auf welchen Netzwerken Sie präsent sein möchten.
Hier ist ein schriftlicher Austausch mehrerer Personen zu einem Thema/ einem Post („Tweet“) mit begrenzter Zeichenzahl möglich. Es handelt sich um einen Art Microblog. Die Nutzenden sind im Schnitt zwischen 35 und 65 Jahre alt. In der Regel ist ein Twitter-Account für eine Arztpraxis wenig förderlich.
Nachdem man sich ein eigenes Profil (auch Geschäftsprofile sind möglich) angelegt hat, kann man sich mit weiteren Nutzenden vernetzen, austauschen und in Gruppen zu bestimmten Thematiken eintreten. Der Austausch ist hier auch mit Bildern, Videos und Livestreams möglich. Die Angemeldeten sind zwischen 14 und 65 Jahre alt, wobei hier ein deutlicher Altersanstieg erkennbar ist.
Instagram ist eine Art Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform. Hier lädt man mit dem eigenen Profil Bilder und Videos hoch und steht lediglich in der Kommentarfunktion oder per Nachrichtensystem im Austausch mit anderen Nutzenden. Die Plattform wird seit einiger Zeit auch für Werbeposts genutzt. Der Großteil der Nutzenden ist zwischen 20 und 40 Jahre alt. Vor allem auf jüngere Personen wirkt ein Instagram-Profil oft ansprechend.
Hierbei handelt es sich um ein professionelles Netzwerk, in welchem man mit seinem Profil in den fachlichen Austausch gehen kann. Hier kann man sich ein berufliches Netzwerk bilden, Fachartikel verfassen und Stellenanzeigen finden bzw. selbst schalten. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag E-Recruiting.
Aber Achtung:
Vermeiden Sie es online medizinische Ratschläge zu geben bzw. Ferndiagnosen zu stellen. Hier kann es schnell zu Missverständnissen und Fehlbehandlung der Patientinnen und Patienten an sich selbst kommen. Es ist deswegen durchaus zu empfehlen, eine Schulung für den Umgang mit Sozialen Netzwerken für Ärztinnen und Ärzte zu besuchen.