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Praxisalltag
Digitales Marketing

Ihre Webseite

Ihre Webseite ist Ihr digitales Aushängeschild. Welche Punkte Sie beachten sollten, um erfolgreich neue Patientinnen und Patienten für die Praxis gewinnen zu können oder aber Ihren bestehenden Patientenstamm zu festigen, zeigen wir Ihnen mit den folgenden Schritten.

Hierbei sollten Sie berücksichtigen, dass Ihr digitales Angebot Ihrem Praxisangebot entsprechen sollte. Ein Medizinisches Versorgungszentrum benötigt beispielsweise einen anderen Internetauftritt als eine Landarztpraxis. Verhältnismäßigkeit spielt hier auch eine Rolle.

Der erste Eindruck zählt! Spätestens nach 90 Sekunden haben wir uns einen ersten Eindruck gebildet, wobei vor allem das Unterbewusstsein eine entscheidende Rolle spielt. Ihre Homepage ist hierbei Ihr Kommunikationstool zu Ihren (potentiellen) Patientinnen und Patienten. Bereits auf den ersten Blick sollten Sie mit Ihrem Internetauftritt für positives Interesse bei den Webseitenbesuchenden sorgen.

Dabei sollten Ihre Inhalte strukturiert und übersichtlich aufbereitet sein. Überfallen Sie mögliche Patientinnen und Patienten nicht mit zu vielen Informationen auf der Startseite und lassen Sie diese aber auch nicht ewig auf der Webseite nach bestimmten Informationen suchen. Clustern Sie Ihre Seite in Kategorien. Hier kann gerne auf das Motto „Weniger ist mehr“ zurückgegriffen werden.

Die Startseite ist das Gesicht Ihrer Homepage.

Wie die weiteren Inhalte Ihrer Webseite, sollte sie Ihrem Corporate Design entsprechen und zunächst die Patientinnen und Patienten in Ihrer virtuellen Praxisumgebung begrüßen. Achten Sie hierbei zudem darauf, dass Sie eine persönliche Umgebung schaffen, welche zwar professionell, nicht jedoch kalt und starr wirkt.

Positiv wirkt hier ein kurzer, persönlicher Willkommenstext an die Patientinnen und Patienten, welcher durch ein Foto der Praxis oder des Praxisteams unterstützt wird. Auch das Praxislogo sollte auf der Startseite abgebildet sein, im Optimalfall sollte sich dieses im oberen Teil der Webseite befinden, um dem natürlichen Lesefluss zu folgen.

Bei wichtigen Mitteilungen Ihrer Praxis an die Patientinnen und Patienten können diese ebenfalls auf der Startseite vermerkt sein. Diese sollten sich aber im Rahmen halten und nur aktuelle Neuigkeiten beinhalten, bspw. die anstehenden Urlaubszeiten Ihrer Praxis sowie die Angabe Ihrer Vertretungspraxis.

Abschließen sollte die Startseite nunmehr mit den Kontaktdaten zu Ihrer Praxis, sodass Adresse, Sprechzeiten, Telefonnummer und Mailadresse schnell ersichtlich sind.

Auch die übrigen Inhalte Ihrer Webseite sollten übersichtlich gegliedert und dargestellt werden. Hier sollten ebenfalls Ihr Corporate Design und Ihre persönliche Note vertreten sein. Die Webseite sollte als Ganzes betrachtet und dementsprechend gestaltet werden.

Gliedern Sie Ihre Webseite in Kategorien, welche eindeutig aufzeigen, was sich dahinter verbirgt. Mögliche Unterthemen könnten sein:

  •             Leistungen unserer Praxis
  •             Unser Praxisteam
  •             Unsere Praxisgeschichte
  •             Online-Terminvergabe (optional)/Kontakt
  •             Impressum

Bedenken Sie auch hier: Weniger ist mehr! Informationen, die in erster Hinsicht nicht im Interesse der Patientinnen und Patienten stehen, müssen auch nicht auf der Webseite abgebildet werden. Stellen Sie das Wesentliche dar und achten Sie zudem darauf, dass die abgebildeten Informationen immer aktuell sind.

Mobile Darstellung

Heutzutage muss eine Webseite nicht nur über einen Webbrowser des PCs aufrufbar sein. Man ist immer und überall erreichbar und das sollte auch für Ihre Webseite gelten. Das heißt ein reibungsloser Zugriff auf Ihre Webseite muss auch von einem Smartphone möglich sein (mobile Darstellung). Hier müssen Sie also berücksichtigen, dass eine mobile Darstellung der Webseite nur möglich ist, wenn Sie diese Funktion mit in den Aufbau Ihrer Webseite integrieren.

Barrierefreiheit

Kein Muss, aber ein Soll.

Barrierefreiheit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Digitale Barrierefreiheit ist dabei nicht weniger wichtig. An sich ist das Internet für alle Menschen zugänglich und nutzbar. Eine Webseite ist allerdings erst dann barrierefrei, wenn ihre Informationen auch bei Einschränkungen im Sehen und/oder Hören vollkommen erfasst werden können (bspw. durch einen Screenreader).

Barrieren im Netz können unter anderem für Menschen mit Seheinschränkungen, gehörlose und schwerhörige Menschen sowie für Blinde bestehen. Das fängt oftmals schon bei Kleinigkeiten wie fehlenden Untertiteln und Bildbeschreibungen, aber auch kontrastlosen Farbübergängen auf der Webseite sowie deren Schaltflächen, an.

Bei dem Design Ihrer Webseite, von der Farbgebung bis zur Verschriftlichung der Inhalte, sollte digitale Barrierefreiheit auf jeden Fall berücksichtigt werden. Sie legen damit nicht nur eine umfassende Fürsorge an den Tag, sondern erweitern somit auch automatisch Ihre Zielgruppen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Ist man auf der Suche nach Restaurants, Freizeitaktivitäten oder aber auch einer Arztpraxis, schlägt man schon lange nicht mehr die Gelben Seiten auf, sondern bedient sich einer Suchmaschine im Internet, wie beispielsweise Google oder Yahoo.

Als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet man Maßnahmen, welche dazu dienen, die Sichtbarkeit einer Webseite bei einer Suchmaschine zu optimieren. Das heißt, Einstellungen im Rahmen der Webseite führen dazu, dass Patientinnen und Patienten, welche nach „Dr. Müller, Hausärztin Frankfurt“ suchen, auch in den oberstem Suchergebnissen ihrer Anfrage die Webseite von Frau Dr. Müller angezeigt bekommen.

Generell ist es so, dass Suchergebnisse, welche im oberen Teil der Suchmaschine angezeigt werden, eher angeklickt werden, als Ergebnisse, welche nicht auf den ersten Blick zu finden sind. Ein höherstehendes Suchergebnis kann also auch mehr (potentielle) Patientinnen und Patienten auf Ihre Webseite führen.

Hierzu ist es hilfreich, sich bei Google My Business anzumelden.

SSL-Zertifikat

Das sogenannte Secure Sockets Layer bezeichnet die Technologie, welche Internetverbindungen und Datenaustausch zwischen zwei Systemen vor unerlaubtem Zugriff sichert. Anfangs hat man diese Technologie hauptsächlich für Online-Shops genutzt, in welchen die finanziellen Daten der Kundinnen und Kunden benötigt wurden.

Inzwischen gehört es schon fast zum Standard seine Webseite mit dem SSL-Zertifikat zu sichern. Webseiten, welche diese Technologie nutzen, können durch die URL https.// statt http.// erkannt werden.