Was hab’ ich eigentlich???

Was hab’ ich eigentlich???

 „Was hab‘ ich?“ übersetzt ärztliche Diagnosen in patientenfreundliche Sprache. Eine einfache Idee, die Großes bewirkt.

Habt ihr eigentlich schon mal von „Was hab‘ ich?“ gehört? Oder seid ihr vielleicht sogar schon auf der Website des Start-ups gewesen? Falls nicht, solltet ihr das möglichst bald ändern. Denn „washabich.de“ ist wirklich super. Und ihr könnt das Projekt unterstützen.

Worum geht’s?

Die Idee ist einfach, bewirkt aber Großes. Tatsächlich geht es nämlich ausschließlich um die Frage „Was hab‘ ich?“. Diese beschäftigt nämlich eigentlich jeden Patienten. Und zwar vor allem dann, wenn er eine unverständliche, in Medizinerdeutsch geschriebenen Diagnose von seinem Arzt nicht versteht. Genau an dieser Stelle kommt „washabich.de“ ins Spiel. Denn „Was hab‘ ich?“ übersetzt – quasi wie ein Dolmetscher – ärztliche Befunde in eine für medizinische Laien verständliche Sprache. Dabei werden zum Bespiel aus einer Otitis Media eine Mittelohrentzündung, aus einer Ruptur des Ligamentum cruciatum anterius ein Riss des vorderen Kreuzbandes oder aus einer Pneumonie eine Lungenentzündung. So können die Patienten gemeinsam mit ihrem Arzt die richtigen Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen.

Wie funktioniert das?

Kinderleicht! Die Patienten reichen ihre Diagnose – natürlich anonym – unkompliziert elektronisch per Mail ein. Dann wird „übersetzt“. Nach ein paar Tagen Wartezeit erhalten die Patienten ihren leicht verständlichen Befund, den sie über einen passwortgeschützten Link abrufen können.

Fast 29.000 Befunde hat das Team so schon patientengerecht aufgearbeitet. Und das ehrenamtlich und für die Patienten kostenlos. Mehr als 1.500 Medizinstudierende und Mediziner haben sich bisher beteiligt, etwa 80 bis 100 sind es derzeit. Engagierte Studentinnen und Studenten, die aktiv im Netzwerk mitarbeiten möchten, sind jederzeit willkommen.

Auch ihr könnt – vorausgesetzt ihr seid mindestens im 8. Fachsemester – mit dabei sein. Wie ihr euch anmelden könnt? Geht einfach auf www.washabich.de. Dort findet ihr alle wichtigen Infos. Übrigens: Bei „Was hab‘ ich?“ profitieren nicht nur die Patienten. Auf für euch ist das „Übersetzen“ eine super Übung für eure spätere Tätigkeit als Ärztin oder Arzt. Schließlich möchtet ihr doch mit euren Patienten auf Augenhöhe kommunizieren, oder etwa nicht?

 

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