Schluss mit Prüfungsangst!

Schluss mit Prüfungsangst!

Rund ums Studium

Ist euch vor einer Prüfung auch schon mal schlecht geworden? Hat das Herz angefangen zu rasen? Hattet ihr das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und alles vergessen zu haben, was ihr fleißig gelernt habt? Dann geht es euch wie vielen Studierenden und ihr leidet unter Prüfungsangst. Eine Uniklausur, ein Vortrag oder ein Vorstellungsgespräch können sie auslösen und dafür sorgen, dass der Körper in eine extreme Stresssituation gelangt. Die Folge: Eine Reihe körperlicher Symptome, die bis zum kompletten Blackout führen können.

Prüfungsangst: Das hilft!

Die gute Nachricht: Auch wenn ihr von Prüfungsangst betroffen seid, gibt es diverse Möglichkeiten, sie in den Griff zu bekommen. Mit einer Mischung aus Vorsorge und Wissen darum, wie ihr die Angst in der konkreten Situation in Schach haltet, bewahrt ihr vor und während der Prüfungssituation einen klaren Kopf.   

Vorbeugende Maßnahmen

1. Vorbereitung und Organisation

Zu spät mit dem Lernen anzufangen, ist einer der besten Nährböden für Prüfungsangst. Kein Wunder, den wer in wenigen Tagen versucht, den Stoff eines ganzen Semesters in den Kopf zu bekommen, verfällt anhand der großen Menge leicht in Panik. Gedanken wie „Das kann ich mir nie alles merken!“ oder „Das schaffe ich in drei Tagen auf keinen Fall!“ blockieren schon beim Lernen und sorgen dafür, dass ihr mit schlechtem Gefühl in die Prüfung geht.

Besser: Während des Semesters kontinuierlich den Stoff nacharbeiten und für die konkrete Prüfungsvorbereitung noch einmal ausreichend Zeit einplanen. So kann der Lernstoff in kleine Häppchen aufgeteilt werden, die leicht zu bewältigen sind. Das motiviert und gibt das gute Gefühl von Sicherheit und Kontrolle. Mit dieser Methode hat es die Prüfungsangst schon deutlich schwerer, die Oberhand zu gewinnen.

2. Achtsamkeit und Selbstfürsorge

Ja, im Studium gibt es viele Freiheiten. Aber ein Studium ist auch anstrengend, auch wenn einige Menschen das anders sehen. Achtet deshalb unbedingt auf euch und plant ausreichend Zeit für Erholung ein. Am effektivsten ist es, Lernpausen abseits des Schreibtisches zu verbringen. So bekommt ihr den Kopf frei und könnt anschließend gestärkt und motiviert weiterlernen.

Es kann außerdem hilfreich sein, sich die eigenen Leistungsphasen während des Tages bewusst zu machen und diese zu nutzen. Aber Achtung: Egal ob ihr gerne früh anfangt oder lieber abends lernt – eine ausreichende Menge Schlaf ist für Erholung unabdingbar. Also lieber acht Stunden schlafen statt die ganze Nacht zu lernen. Ausgeruht geht ihr auf jeden Fall entspannter in Prüfungen und seid weniger anfällig für Nervosität.

3. Keine Macht der Angst

Egal, welche Form von Prüfung euch bevorsteht – man kann (fast) alle üben. Verabredet euch mit Freund*innen, um gemeinsam Probeklausuren zu lösen. Vorträge oder Präsentationen könnt ihr Mitbewohner*innen, Familie oder Kommiliton*innen vorab vorstellen. Das geht übrigens auch digital, also keine Ausreden!

SOS-Tipps

Die Prüfung steht an und trotz guter Vorbereitung spürt ihr erste Stress- und Angstsymptome? Diese drei Tipps können helfen.

1. Atemübungen nutzen

Prüfungsangst führt oft dazu, dass die Atmung abflacht und das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Wenn ihr das bei euch bemerkt, haltet kurz inne und atmet bewusst tief durch die Nase in den Bauch ein und durch den Mund wieder aus. Konzentriert euch dabei ganz auf euch selbst und denkt im Idealfall an etwas anderes, zum Beispiel daran, was ihr nach der Prüfung machen werden.

2. Ängste aufschreiben

Damit die Angst während der Prüfung nicht im Kopf herumspukt, hilft es, sich die eigenen Befürchtungen vorab von der Seele zu schreiben. Wovor habt ihr Angst? Was wäre der schlimmste mögliche Fall? Schreibt alles unzensiert auf und zeigt der Angst so, dass sie keine Kontrolle über euch hat.

3. Prioritäten setzen

Die Prüfung hat begonnen und nun gibt es kein Zurück mehr. Um nicht in Panik zu verfallen, schaut ihr die Fragen am besten einmal mit sachlichem Blick an. Es gibt immer Aufgaben, die einem leichter fallen. Solche sollten auf jeden Fall zuerst gelöst werden. Das verschafft Ruhe und Erfolgsgefühle, die Sicherheit für die Bewältigung vermeintlich schwierigerer Aufgaben geben.

Prüfungsangst im Studium: Es gibt Lösungen!

Prüfungsangst ist auch im Studium für viele ein Problem. Mit einfachen Mitteln kann allerdings einiges dafür getan werden, entspannter in Klausuren und Co. zu gehen. Viele Universitäten bieten inzwischen auch Beratungen oder Kurse zu diesem Thema an. Eine gute Möglichkeit, sich der Angst zu stellen und sie auch langfristig erfolgreich zu bekämpfen. Viel Erfolg dabei!

 

 

 

 

FAQs: Finanzielle Förderung im Medizinstudium

FAQs: Finanzielle Förderung im Medizinstudium

Rund ums Studium

Im Studium ist das Geld doch fast immer knapp, oder? Deshalb gibt es für Medizinstudierende Förderangebote der KV Hessen, die vor allem in Praxisphasen helfen sollten. Wir beantworten euch hier die meistgestellten Fragen zum Thema finanzielle Förderung im Medizinstudium!

In welchen Studienphasen kann ich Förderung erhalten?

Im Studium könnt ihr während der verpflichtenden Hausarztfamulatur sowie des Wahltertials des Praktischen Jahrs eine monatliche Förderung in Höhe von jeweils 595,00 € erhalten. 

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Förderung erfüllen?

Die Förderungen sind an bestimmte Kriterien geknüpft, die mit der Wahl der Ausbildungspraxis zusammenhängen. Die Hausarztfamulatur fördern wir, wenn ihr sie in einer hausärztlichen Vertragsarztpraxis gemäß § 73 Abs. 1a SGB V in einer ländlichen Region Hessens (Stadt oder Gemeinde mit bis zu 25.000 Einwohner*innen) absolviert.

Beim PJ muss nur nachgewiesen werden, dass das Praktisches Jahr in einer akkreditierten akademischen Lehrpraxis in Hessen stattfindet. Auch dann bekommt ihr von uns monatlich 595,00 € bei einer Vollzeitstelle. Auch eine Teilzeitförderung ist möglich.

Wie lange kann ich gefördert werden?

Die maximale Förderdauer beträgt bei der Hausarztfamulatur zwei Monate und beim Wahltertial des Praktischen Jahrs 16 Wochen (Vollzeitstelle), 21 Wochen (Dreiviertelstelle) oder 32 Wochen (Halbtagsstelle).

Wo beantrage ich die Förderung?

Die Förderung beantragt ihr direkt bei der KV Hessen. Alle Infos und Antragsformulare findet ihr auf den Infoseiten.

Hausarztfamulatur: https://www.kvhessen.de/studium/famulatur/

Wahltertial Praktisches Jahr: https://www.kvhessen.de/studium/praktisches-jahr/

Wo kann ich mich über Fördermöglichkeiten informieren?

Einen schnellen Überblick über die Förderungsmöglichkeiten im Studium erhältst du auf unserer Infoseite.

Gibt es auch Förderungen nach dem Studium?

Natürlich! Die KV Hessen fördert zum Beispiel in vielen Bereichen die ambulante Facharztweiterbildung. Damit stellen wir sicher, dass Ärzt*innen in Weiterbildung ein angemessenes Gehalt beziehen und sich auch kleine Praxen die Ausbildung des Nachwuchses leisten können. Wenn ihr euch als Fachärzt*in niederlassen möchtet, könnt ihr ebenfalls von diversen Förderungen profitieren, zum Beispiel der Honorargarantie oder Zuschüssen zum Umzug oder der Kinderbetreuung. Viele Informationen zu den Förderangeboten der KV Hessen erhaltet ihr direkt auf der Website.

Immer für euch da!

Noch Fragen offen? Kein Problem, wir sind für euch da. Nutzt unser Kontaktformular, schreibt uns auf Facebook oder Instagram oder sprecht uns bei den Liveveranstaltungen auf das Thema Förderung an. Wir helfen euch weiter!

 

 

 

 

Wer steckt eigentlich hinter Arzt in Hessen?

Wer steckt eigentlich hinter Arzt in Hessen?

Rund ums Studium

Kurse, Förderangebote, Events, Gewinnspiele, Mitmachaktionen und vieles mehr – seit 2013 ist Arzt in Hessen das Info- und Unterstützungsangebot für Medizinstudierende in Hessen. Inzwischen gehören über xxx MedWisser zu unserer Community und nutzen regelmäßig die kostenlosen und praxisnahen Angebote. Grund genug, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Arzt in Hessen – eine Kampagne der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH)

Denn hinter Arzt in Hessen steckt niemand anderer als die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH), von der ihr bestimmt schon mal gehört habt. Die KV Hessen kümmert sich zusammen mit den anderen 16 Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland um die ambulante medizinische Versorgung der Menschen. Sie sorgt also dafür, dass in Hessen immer und überall genügend niedergelassene Haus- und Fachärzt*innen sowie Psychotherapeut*innen da sind, um die Patient*innen zu versorgen. Und zwar nicht nur aktuell, sondern auch in Zukunft.

Das ist eine große Verantwortung. Und genau deshalb ist es für uns ganz besonders wichtig, so früh wie möglich an die Mediziner*innen von morgen zu denken und sie in der Ausbildung und danach, zum Beispiel bei der Weiterbildung und Niederlassung zu unterstützen. Darum gibt es die Nachwuchskampagne „Sei Arzt. In Praxis. Leb Hessen!“.

Warum eine Nachwuchskampagne? Warum „Arzt in Hessen“?

Zuerst die gute Nachricht: In Hessen studieren immer mehr Menschen Medizin. Die Zahl der Ärzt*innen steigt also theoretisch. Die schlechte Nachricht: Bis zum Jahr 2030 werden sehr viele niedergelassene Ärzt*innen in den Ruhestand gehen. Und weil junge Mediziner*innen sich aus verschiedensten Gründen oft für eine Laufbahn im Krankenhaus entscheiden, droht Hessen (und vielen anderen Bundesländern auch) eine ambulante Versorgungslücke. Für uns heißt das: Es ist höchste Zeit, gegen den drohenden Ärztemangel anzugehen!

Denn es zeigt sich immer wieder, dass Berufsanfänger*innen das Thema „Niederlassung“ sehr wohl spannend finden, sich darüber aber einfach nicht gut informiert fühlen und sich deswegen dagegen entscheiden. Im Studium spielt die Selbstständigkeit leider nur eine untergeordnete Rolle. Dass sich junge Ärzt*innen nur aufgrund eines Mangels an Informationen nicht mit einer eigenen Praxis niederlassen, konnten wir nicht länger hinnehmen. Deshalb schließt die KV Hessen diese Wissenslücke mit den „Arzt in Hessen“-Angeboten.

Seit 2013 informieren wir mehrmals im Jahr direkt vor Ort an den Unis in Frankfurt, Marburg und Gießen mit Aktionen und Infomaterialien über die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen der Niederlassung. Dabei klären wir auch über die drohende Versorgungslücke auf und räumen Vorurteile und Klischees aus dem Weg. Denn heute ist die eigene Praxis eine super Alternative zur Klinikkarriere. Dank zahlreicher Weiterbildungs- und Spezialisierungsoptionen können Ärzt*innen sich hier ihren Wunschjob praktisch selbst erschaffen. Und als ihr*e eigen*e Chef*in auch noch Praxisstrukturen und Arbeitszeiten so gestalten, wie es z. B. zu ihrer Familiensituation passt. Zusammen mit den umfangreichen Förderungs- und Unterstützungsmöglichkeiten der KV Hessen ist auch das finanzielle Risiko absolut überschaubar, denn die Verdienstmöglichkeiten sind ausgezeichnet.

Arzt in Hessen: Nutzt eure Chance!

Im Studium geht es nicht nur um Wissen, sondern auch darum, sich zu fragen, wie die eigene berufliche Zukunft aussehen soll. Fakt ist: Nur wer sich umfassend informiert und in alle Richtungen denkt, hat eine echte Wahl zwischen den Optionen, die sich jungen Ärzt*innen bieten.

Wir freuen uns deshalb, wenn ihr die Angebote von Arzt in Hessen fleißig nutzt – unsere Infoveranstaltungen vor Ort, unsere MedWisser-Kurse, die finanzielle Förderung für Praxisphasen, die Infos auf unserem Blog oder im MedWisser-Bereich, unsere Summer- und Winterschool – und mit uns in Verbindung bleibt, zum Beispiel auf Social Media. Teilt uns dort auch gerne mit, welche Angebote ihr euch sonst noch von uns wünscht. Denn gemeinsam mit euch arbeiten wir daran, Arzt in Hessen immer noch ein bisschen besser und umfangreicher zu machen!

 

 

 

„Alles sehen. Mehr verstehen.“ – Unser kostenloses Sonografie-Seminar

„Alles sehen. Mehr verstehen.“ – Unser kostenloses Sonografie-Seminar

Rund ums Studium

Kommt mit uns auf eine spannende Reise durch den menschlichen Körper und vertieft eure Kenntnisse und Fähigkeiten in der Ultraschalldiagnostik.

Bei unserem Seminar „Alles sehen. Mehr verstehen.“ geht es einen Tag lang theoretisch und praktisch um die Abdomensonografie, die Schilddrüsensonografie und eFast für Einsteiger. Insbesondere die vielen Übungen machen euch fit für eure ärztliche Zukunft und ermöglichen euch fundierte Untersuchungen durchzuführen.


Das Wichtigste im Überblick:

Wann:
Seminar 1, Sa. 9. Oktober 2021 von 09:00 bis 16:00 Uhr (ausgebucht)
Seminar 2, So. 10. Oktober 2019 von 09:00 bis 16:00 Uhr (ausgebucht)

Wo:
Dorint Hotel, Hahnstraße 9, 60528 Frankfurt am Main

Wer:
Pro Seminar sind bis zu 15 Teilnehmer möglich. Das Seminar findet exklusiv für Mitglieder des MedWisser-Teams statt. Für Verpflegung ist gesorgt.

Hinweis in eigener Sache: Solltet ihr nicht am Kurs teilnehmen können, seid so fair und sagt bitte spätestens 24 Stunden vorher ab. Nur so haben wir genügend Zeit, den Platz noch an jemand anderen zu vergeben.

Bei unbegründetem Nichterscheinen erlauben wir uns, eine Schutzgebühr in Höhe von € 50,- in Rechnung zu stellen.

Als Mitglied des MedWisser-Teams könnt ihr euch mit euren persönlichen Zugangsdaten einloggen und für das Seminar anmelden. Das geht ganz einfach über das Teilnahmeformular auf der Aktionsseite „Sonografie-Seminar“.

Noch kein MedWisser? Hier geht’s zur Registrierung.

 

 

Sonografie-Kurs: Im Oktober geht’s wieder los!

Sonografie-Kurs: Im Oktober geht’s wieder los!

Events MedWisser Rund um die Weiterbildung Seminare Termine

Im August wird es bereits einen Nahtkurs geben – und wie versprochen geht es nun auch mit anderen Themen weiter. Im Oktober bieten wir euch nämlich einen Einblick in das Thema Sonografie an. Am Wochenende 9./10.10.2021 freuen sich unsere Expert*innen darauf, mit euch gemeinsam in die Welt der Ultraschalluntersuchungen einzutauchen. An jedem Termin können 15 Studierende teilnehmen, sodass insgesamt 30 MedWisser die Chance bekommen, ihr Wissen in diesem Bereich zu erweitern.

Darum Sonografie!

Die Teilnahme lohnt sich, denn kaum eine Fachrichtung kommt ohne Sonografie aus. In vielen Situationen kann die Methode bei der Erstellung einer ersten Diagnose oder auch beim Ausschluss einer Erkrankung helfen. Es ist also sinnvoll, schon im Studium Wissen in diesem Bereich aufzubauen.

In einer Mischung aus Theorie und Praxis bringen euch unsere Expert*innen die wichtigsten Grundlagen bei. Ihr erfahrt alles über die Untersuchungsmethode Sonografie, die Verwendung des Sonografiegeräts und die Orientierung im Schallfenster. Zusätzlich vermitteln unsere Dozent*innen Kenntnisse in den Bereichen Sonografie des Abdomens und Sonografie der Schilddrüse.

 Am Ende des Kurses könnt ihr dann:

  • Unterschiede, Vorteile und Einsatzgebiete verschiedener Schallköpfe benennen
  • eigenständig die großen Gefäße im Abdomen identifizieren
  • die einzelnen Organe finden und sicher einzelne Messungen durchführen
  • sonografische Charakteristika von Steinen benennen

Wetten, dass ihr mit diesem Wissen richtig gut vorbereitet seid auf Praxisphasen eures Studiums, z. B. das Praktische Jahr?

Organisatorisches

Die Sonografiekurse finden wie immer von 9.00-16.00 Uhr (inkl. Mittagspause) im Tagungszentrum des Hotels Essential by Dorint in der Hahnstraße 9 in 60528 Frankfurt (Niederrad) statt. Die benötigte Technik stellen wir natürlich zur Verfügung: Wir bringen mehrere Sonografiegeräte mit, sodass wirklich alle die Möglichkeit haben, selbst Ultraschalluntersuchungen durchzuführen. Im Wechsel mit kurzen Vorträgen zu den unterschiedlichen Organen übt ihr das Sonografieren in Kleingruppen mit max. 6 Teilnehmer*innen an einem Gerät. Jede Gruppe wird von eine*r Expert*in betreut. Am Ende erhaltet ihr ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Sonografiekurs.

Jetzt Anmeldetermin vormerken!

Ihr habt Lust auf einen Tag geballtes Praxiswissen rund um die Sonografie? Dann meldet euch ab dem 09.08.2021, 9.00 Uhr kostenlos und verbindlich für euren Wunschtermin an. Das geht ganz einfach im geschützten MedWisser-Bereich. Wir freuen uns auf euch!

Interview mit MedBike-Gewinnerin Pia-Marie

Interview mit MedBike-Gewinnerin Pia-Marie

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Vor einigen Wochen haben wir auf unserem Instagram-Kanal ein MedBike im exklusiven und einzigartigen Arzt-in-Hessen-Design verlost. Die glückliche Gewinnerin ist Pia-Marie, 23, Medizinstudentin aus Gießen, die gerade an ihrer Doktorarbeit schreibt. Wir haben Sie gefragt, wofür Sie das Rad nutzen wird, welche Radtouren Sie besonders empfehlen kann und was ihr an den MedWisser-Angeboten so gut gefällt.

„Ich fahre in Gießen ausschließlich mit dem Fahrrad, runter in die Stadt, zum Bauhaus und natürlich zur Uni. Momentan arbeite ich allerdings im Labor an der Doktorarbeit, also wird das für die nächsten Monate meine Hauptstrecke werden. Mit meiner besten Freundin mache ich oft Touren durch die Felder, zur Burg Gleiberg oder zum Schiffenberger Kloster. Auch mal nach Wetzlar rüberzufahren ist schön. Außerdem ist momentan in Gießen das Stadtradeln fürs Klima, da setzt man natürlich noch mal einen drauf.

Aufs Gewinnspiel aufmerksam geworden bin ich durch eure Story. Ich glaube, ihr hattet eine Notification, dass der letzte Tag zum Mitmachen ist. Da habe ich erst gesehen, dass es um ein Fahrrad geht und da ich Fahrräder liebe, habe ich mitgemacht.

Im Medwisser Team bin ich seit der Vorklinik irgendwann. Kurse habe ich noch nicht viele genutzt, da bin ich nicht immer up to date und dann waren erstmal Physikum und Corona. Aber die Backboxen nutze ich jedes Jahr und auch eure Care-Paket-Box zuletzt. Die finde ich wirklich toll, jedes Jahr freut man sich wieder drauf. Ich bin auch gespannt auf die Events und Möglichkeiten, die ihr nach Corona noch so anbietet. Online ist für mich leider nichts. 

Ich habe auch schon zwei Kommilitonen als MedWisser angeworben, eine aus meinem Stipendium und einen von der Promotionsstelle. Vorrangig wegen der Backboxen tatsächlich.

Ich folge Arzt in Hessen übrigens vorrangig, weil ich tatsächlich Landärztin werden will. Ich weiß nicht, ob in Hessen, aber auch so finde ich eure Seite zu dem Thema sehr informativ.“

Ihr möchtet auch mal bei einem unserer Gewinnspiele teilnehmen oder generell keine Aktion mehr verpassen? Dann werdet jetzt kostenlos MedWisser und folgt uns auf Facebook und Instagram!

 

 

Schritt für Schritt zurück zu mehr Normalität

Schritt für Schritt zurück zu mehr Normalität

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Auf einmal geht alles ganz schnell: Die Inzidenz sinkt, Kontaktbeschränkungen werden gelockert, Sport ist wieder möglich, Cafés und Restaurants öffnen, sogar kleine Veranstaltungen können schon wieder stattfinden. Nach anderthalb Jahren Pandemie und fast sechs Monaten Lockdown eine echte Umstellung. Und eine, die nicht für alle einfach zu bewältigen ist. Denn Isolation und Onlinestudium haben ihre Spuren hinterlassen – auch psychisch. Deshalb ist es vollkommen in Ordnung (und auch gesund!), sich der neuen Normalität schrittweise anzunähern.

Wohlfühlen steht an erster Stelle!

Die gute Nachricht ist ja: Nur weil im privaten Bereich nun vieles wieder erlaubt oder möglich ist, ergibt sich daraus keine Pflicht. Wer sich bei dem Gedanken an einen Kino- oder Cafébesuch unwohl fühlt, der kann damit einfach noch warten. Wichtig für das eigene Wohlbefinden ist es, in sich zu horchen, Gefühle und Ängste zu akzeptieren und sich nicht durch andere Personen zu Dingen überreden zu lassen, die man eigentlich (noch) nicht wieder machen möchte. Dabei kann offene Kommunikation helfen. Für Sätze wie „Ich möchte mich gerne mit dir treffen, aber lass uns doch was an der frischen Luft unternehmen. Drinnen fühle ich mich noch nicht wieder wohl.“ sollte in der aktuellen Situation wirklich jede*r Verständnis haben und sie anderen nicht übelnehmen.

In kleinen Schritten zurück zu mehr Normalität

Helfen kann es auch, eine Liste von Aktivitäten zu erstellen, die schon wieder vorstellbar erscheinen – und solche, die man lieber erst später in Angriff nehmen möchtet:

Zusammen mit einer Freundin joggen? Okay! Ins Fitnessstudio? Lieber noch nicht.

Picknick zu dritt im Park? Gerne! Mensa? Vielleicht im nächsten Semester.

Gerade jetzt im Sommer gibt es draußen viel zu erleben – ein toller und relativ risikoarmer Weg, in ein Leben mit mehr Kontakten zurückzufinden.

Nachholen ja – aber ohne Stress

Natürlich ist der Wunsch, all das Verpasste der letzten anderthalb Jahre aufzuholen, trotz aller Vorsicht groß: Partys, Geburtstagsfeiern, Grillen im Park, Konzerte, Reisen – wer hat darauf nach Monaten zu Hause schon keine Lust? Gerade das Studium sollte eine unbeschwerte Zeit sein, in der auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Trotzdem: Niemand kann anderthalb Jahre in kurzer Zeit aufholen. Passt deshalb auf, dass der Wunsch nach Normalität und danach, „nichts zu verpassen“, nicht zum Stressfaktor wird. Vielleicht behaltet ihr einige Selfcare-Rituale bei, die ihr in den letzten Monaten für euch entdeckt habt? Auch das kann Teil der neuen Normalität sein – zusammen mit „echten“ Erlebnissen, auf die man lange verzichten musste.

Übrigens: Auch wir starten in den kommenden Monaten voraussichtlich wieder mit unseren Liveaktionen. Alle natürlich mit Hygienekonzept und unter Beachtung aktueller Beschränkungen. Schaut doch regelmäßig hier und auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei und informiert euch über das Angebot. Bei unseren Events kommt ihr ganz einfach mal wieder mit Kommiliton*innen in Kontakt und nehmt dabei noch Infos rund um Studium und Karriere mit. Wir freuen uns auf euch!

 

 

Fachärzt*in werden in Praxis: Ambulante Weiterbildungschancen nutzen!

Fachärzt*in werden in Praxis: Ambulante Weiterbildungschancen nutzen!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Viele junge Ärzt*innen arbeiten nach dem Studium erst einmal in einer Klinik. Das hat diverse Gründe, die von dem Wunsch, möglichst vielen Erfahrungen zu sammeln über konkrete Karrierepläne bis zu persönlichen Präferenzen (z. B. Wohnort) reichen. Wer das weiß, wird nicht überrascht sein, dass Facharztausbildungen oft in stationären Einrichtungen stattfinden. Hat man sein Wunschgebiet gefunden und sich in der entsprechenden Abteilung einer Klinik eingearbeitet, dann liegt es schließlich nah, auch dort die Weiterbildung zu absolvieren. Dabei gibt es inzwischen diverse Möglichkeiten, auch ambulant Fachärzt*in zu werden – und das sogar noch gefördert von der KV Hessen!

Die Facharztweiterbildung

Die fachärztliche Weiterbildung unterscheidet sich von Fachgebiet zu Fachgebiet stark. Insgesamt könnt ihr aus 33 Gebieten wählen. Ein Gebiet ist ein definierter Teil einer medizinischen Fachrichtung und bestimmt auch die Grenzen für die Ausübung der fachärztlichen Tätigkeit – also ganz konkret: Was darf ein*e Fachärzt*in, was nicht? Auch die Weiterbildungsdauer ist sehr unterschiedlich: Während für Biochemie „nur“ 48 Monaten vorgesehen sind, sind es in der Neurochirurgie 71 Monate.

Die Weiterbildung kann – je nach Fachgebiet – nicht nur stationäre, sondern auch ambulante Ausbildungsabschnitte vorsehen. Gerade in Gebieten wie Allgemeinmedizin, Augenheilkunde oder Kinder- und Jugendmedizin, die oft von Ärzt*innen in Praxen ausgeübt werden, ist das auch sehr sinnvoll. So bekommt ihr als zukünftige Fachärzt*innen nämlich einen echten Eindruck davon, wie auch das ambulante „Alltagsgeschäft“ in eurem Fachgebiet aussieht. Eine ambulante Weiterbildung muss dabei nicht in einer Einzelpraxis stattfinden. Auch Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) oder Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind geeignet. Wichtig ist, dass die Einrichtung die nötigen Voraussetzungen (LINK: https://www.kvhessen.de/facharzt/) erfüllt. Oft ist dies jedoch reine Formsache.

Ambulante Facharztausbildung: Von Förderung profitieren

Weil die ambulante Weiterbildung so sinnvoll ist, wird sie schon seit einiger Zeit von der KV Hessen gefördert. So kann nämlich sichergestellt werden, dass es sich z. B. auch kleinere Praxen leisten können, eine*n Ärzt*in in Weiterbildung (AiW) zu beschäftigen und dem oder der angehenden Fachärzt*in eine angemessene Vergütung zu zahlen. Die KV Hessen fördert die ambulante Weiterbildung aktuell in folgenden Gebieten: Allgemeinmedizin, Allgemeine Chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere Medizin und Rheumatologie, Orthopädie, Psychiatrie, Augenheilkunde, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie sowie Urologie. Hier erhält die Praxis, in der der ambulante Teil der Weiterbildung absolviert wird, bis zu 42 Monate lang 5.000 € Förderung, die in voller Höhe als monatliches Bruttogehalt an euch als AiW ausgezahlt werden.

Aber der Vorteil der ambulanten Weiterbildung endet noch lange nicht damit, Erfahrungen für später zu sammeln und ein angemessenes Gehalt zu beziehen. Ärzt*innen in Weiterbildung in einer Praxis haben ihm Gegensatz zur Tätigkeit in der Klinik höchstwahrscheinlich sehr geregelte Arbeitszeiten ohne Schicht- und Wochenenddienst. Zieht ihr für eure ambulante Weiterbildung aufs Land, profitiert ihr außerdem von den dort im Vergleich mit der Stadt oft niedrigeren Lebenshaltungskosten. Und wer weiß – vielleicht gefällt euch die ambulante Tätigkeit sogar so gut, dass ihr euch danach vorstellen könnt, euch selbst niederzulassen. Eine Erkenntnis, die ihr ohne die Chance der ambulanten Weiterbildung vielleicht nie gehabt hättet.

Ambulante Weiterbildung: eine spannende Chance!

Die stationäre Versorgung von Patient*innen ist vielseitig – aber in vielen Fachgebieten spielt auch die ambulante Behandlung eine unglaublich wichtige Rolle. Gerade deshalb ist es für angehende Fachärzt*innen unglaublich wichtig, wenn möglich auch hier Erfahrungen zu sammeln. Die KV Hessen unterstützt dabei durch finanzielle Förderung sowie eine eigene Weiterbildungsjobbörse und steht euch auf bei konkreten Fragen natürlich immer zur Seite!

Frühlingsüberraschung: Wir verlosen ein MedBike!

Frühlingsüberraschung: Wir verlosen ein MedBike!

Allgemein Gewinnspiele MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Langsam wird es wärmer, die Tage werden länger und die Lust auf Bewegung an der frischen Luft steigt. Gleichzeitig haben immer mehr Menschen in den letzten Monaten entdeckt, dass sie für ihren Alltag vielleicht gar kein Auto mehr benötigen oder die öffentlichen Verkehrsmittel weniger nutzen. Stattdessen beliebtes Fortbewegungsmittel im Alltag und der Freizeit: das Fahrrad! Kein Wunder, denn damit kann man gerade in der Stadt kurze Strecken fix zurücklegen und gleichzeitig Bewegung in den Tag bringen. Und auch als Ausgleich an langen Uni- oder Lerntagen ist eine Fahrradtour eine tolle Sache.

Deshalb haben wir passend zur wärmeren Jahreszeit eine Überraschung für euch: Auf unserem Instagram-Account verlosen wir aktuell nämlich ein MedBike – ein exklusives Fahrrad im Arzt-in-Hessen-Design.

Schaut mal vorbei und macht mit. Teilnehmen können Medizinstudierende, die an einer hessischen Universität eingeschrieben sind und unserem Instagram-Account folgen. Die genauen Gewinnspielbedingungen könnt ihr hier nachlesen. Wir freuen uns, wenn ihr mitmacht und drücken euch die Daumen!

 

 

 

 

Wegen Covid-19: MedMobil-Aktion pausiert

Wegen Covid-19: MedMobil-Aktion pausiert

Allgemein MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Mit unseren MedMobilen machen wir euch normalerweise mobil. Ob zur Famulatur, dem PJ oder einfach in die Uni – in den letzten Jahren haben zahlreiche Medizinstudierende in Hessen von der Aktion profitiert. Aktuell müssen wir unsere Flitzer allerdings – wie schon im letzten Jahr – zweckentfremden. Die KV Hessen benötigt sie aufgrund der Covid-19-Situation für andere Zwecke, sodass die Autos leider bis auf Weiteres nicht von Studierenden genutzt werden können und die Verlosungen pausieren müssen.

Wir sind natürlich trotzdem weiterhin an eurer Seite und unterstützen euch zum Beispiel mit finanzieller Förderung, Beratung und bald auch wieder mit unseren Liveaktionen. Danke für euer Verständnis und bleibt gesund!