Immer für dich da – die Angebote der KV Hessen

Immer für dich da – die Angebote der KV Hessen

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Die KV Hessen ist nur für ausgebildete Ärzte da? Weit gefehlt! Auch im Studium und in der Facharztweiterbildung unterstützen wir dich dabei, deinen Berufswunsch Ärzt*in zu realisieren – und zwar mit unseren Angeboten in verschiedenen Bereichen.

Für sorgenfreie Praxisphasen: Finanzielle Förderung

In der Famulatur und dem Praktischen Jahr lernst du den Arztberuf ganz praktisch kennen und machst wichtige Erfahrungen für dein späteres Berufsleben. Damit du dich dabei voll auf deine neuen Aufgaben konzentrieren kannst, fördern wir dich. Du kannst 595,00 € pro Monat von uns bekommen für deine Hausarztfamulatur in einer Praxis im ländlichen Raum (Dauer max. 2 Monate) oder das Wahltertials deines Praktischen Jahres 8Dauer max. vier Monate).

Außerdem fördern wir deine Weiterbildung zum/zur Fachärzt*in mit 5.000 € monatlich, wenn du dich für den Fachbereich Allgemeinmedizin oder einen anderen förderungsfähigen Zweig entscheidest. Alle Infos zu den Förderungsmöglichkeiten durch die KV Hessen findet du hier: https://www.arzt-in-hessen.de/themen/foerderung/

Für maximale Freiheit: MedMobile

Du möchtest für Famulatur und Praktisches Jahr mal raus aus deinem Studienort? Nur zu! Bewirb dich für eines unserer MedMobile und schon bist du unabhängig von Entfernungen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir vergeben unsere Minis regelmäßig an Studierende, die ihre Hausarztfamulatur im ländlichen Raum absolvieren oder das Wahltertial ihres PJs in der allgemeinmedizinischen Versorgung ableisten. Vielleicht auch für dich eine spannende Möglichkeit? Dann schau mal hier vorbei:

https://www.arzt-in-hessen.de/medmobil-hausarztfamulatur/
https://www.arzt-in-hessen.de/medmobil-pj-wahltertial/

Für perfekte Vorbereitung: kostenlose Praxiskurse

Wie geht eigentlich eine Einzelknopfnaht und was muss beim Schreiben eines EKGs bedacht werden? Viele praxisrelevante Themen kommen im Studium zu kurz. Deshalb bieten wir euch regelmäßig kostenlose Praxiskurse an, zum Beispiel zu den Themen Sonografie, EKG und Nahttechniken. Auch Medical English steht regelmäßig auf unserem Kursprogramm. Aufgrund der aktuellen Situation können die Kurse nicht so regelmäßig stattfinden, wie wir sie euch gerne anbieten würden. Wir hoffen aber, dass sich das zeitnah wieder ändern!

Für entspannte Zukunftsaussichten: Alles zur Niederlassung

Irgendwann stellt sich zwangsläufig die Frage: Niederlassen oder lieber nicht? Weil diese Frage viel zu wichtig ist, um sie aufzuschieben, bieten wir dir schon im Studium bzw. während der Assistenzarztzeit/Facharztweiterbildung Hilfe an. Nimm als Studierende*r zum Beispiel an unserer Summer- oder Winterschool in Willingen teil. Hier bekommst du in nur vier Tagen von unseren Expert*innen geballtes Wissen rund um die Niederlassung – kombiniert mit einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm und genug Zeit zum Netzwerken und Austauschen mit anderen. Für alle, die schon als Assistenzärzt*in tätig sind oder in der Facharztweiterbildung stecken, ist das Doc’s Camp der richtige Rahmen. An zwei Wochenenden erfährst du hier alles, was du über die Niederlassung wissen solltest. Deine Fragen kannst du mit qualifizierten Referent*innen und niedergelassenen Ärzt*innen verschiedener Fachrichtungen diskutieren und dir so einen umfassenden Überblick darüber verfassen, was bei der Niederlassung auf dich zukommt.

Für deine Fragen: Infos & Beratung

Neben unserem Blog und den Social-Media-Kanälen halten wir noch viele weitere Informationsangebote für dich bereit. Bist du schon Mitglied in unserem MedWisser-Team? Als registrierter MedWisser hast du Zugriff auf exklusiven Content und kannst an unseren Gewinnspielen teilnehmen. Außerdem bekommst du regelmäßig unseren Newsletter und erfährst die neuesten Termine und Aktionen so zuerst. Und falls doch noch konkrete Fragen offen sind, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Nutze einfach das Kontaktformular oder melde dich in einem unserem BeratungsCenter: https://www.arzt-in-hessen.de/kontakt/

 

 

 

 

Praxisphasen im Medizinstudium

Praxisphasen im Medizinstudium

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Theorie ist gut und schön. Aber als Ärzt*in musst du später dein theoretisches Wissen in der Praxis anwenden. Und damit das auch klappt, sind schon im (oder sogar vor dem) Studium Praxisphasen ein wichtiger Teil der Ausbildung. In diesem Beitrag geben wir dir einen allgemeinen Überblick, welche das sind, wann und wo du sie absolviert und was du bei der Planung berücksichtigen solltet.

Das Krankenpflegepraktikum

Bevor du in die Tätigkeit als Ärzt*in hineinschnupperst, ist es essenziell, dich damit vertraut zu machen, wie der Betrieb und die Organisation in einem Krankenhaus funktionieren und welche Aufgaben in der Krankenpflege anfallen. Dafür absolvierst du vor dem Studium, während der ersten vier Semester oder während eines Urlaubssemesters ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum. Dieses Praktikum kannst du auch in drei Abschnitte à 30 Tage aufteilen und in verschiedenen Institutionen ableisten. Wichtig ist jedoch, dass es sich dabei um bettenführende Krankenhäuser oder Rehaeinrichtungen handelt. Ausschließlich ambulante Einrichtungen sind nicht geeignet. Außerdem solltest du bedenken, dass eventuelle Pflegepraktika, die du schon während der Schulzeit bzw. vor Schulabschluss absolviert hast, nicht auf das im Studium vorgeschriebene Krankenpflegepraktikum angerechnet werden können. Ausgenommen davon sind z. B. eine abgeschlossene Ausbildung im medizinischen Bereich oder ein in einer entsprechenden Einrichtung abgeleistetes soziales Jahr bzw. ein Bundesfreiwilligendienst. Gut zu wissen für dich: Dein Krankenpflegepraktikum kannst du auch im Ausland machen – perfekt, wenn du internationale Erfahrung mit einer sinnvollen Aufgabe kombinieren möchtest. Das Krankenpflegepraktikum muss bis zum Ende des vierten Semesters abgeschlossen sein, da es eine Voraussetzung zur Teilnahme am Physikum ist.

Die Famulatur

Der Begriff Famulatur ist etwas irreführend, da er den Eindruck erweckt, es handele sich um ein einziges Praktikum. Faktisch sind es aber mehrere Praxisphasen während der klinischen Phase des Studiums, die sich auf insgesamt vier Monate belaufen. Im Rahmen der Famulatur verbringst du zwei Monate im Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung, und zwar ausschließlich im Bereich der stationären Krankenversorgung. Ein weiterer Monat ist in einer Praxis, die für eine ganztägige Ausbildung in der ambulanten Krankenversorgung geeignet ist oder in einer ärztlich geleiteten Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung wie z. B. im Sanitätsdienst der Bundeswehr, in einer Poliklinik oder in einer Krankenhausambulanz, vorgesehen. Den letzten Monat leistet du im Rahmen der Hausarztfamulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung ab (Allgemeinärzt*in, Kinderärzt*in, Internist*in ohne Versorgungsschwerpunkt). Informiere dich hier unbedingt über unsere Fördermöglichleiten für Studierende, die ihre Hausarztfamulatur im ländlichen Raum planen!

Die Famulatur kannst du in maximal fünf Abschnitte aufteilen. Achte nur darauf, dass die Mindestdauer eines Abschnitts nicht weniger als 14 Kalendertage betragen darf und dass eine gesplittete Famulatur über Weihnachten und Ostern nur zulässig ist, wenn die auf einen Werktag fallenden Feiertage unmittelbar nachgeholt werden können.

Die Famulaturen absolvierst du in der unterrichtsfreien Zeit. Sie sind ganztägig und als Fünf-Tage-Woche geplant. Für die Ableistung hast du insgesamt vier Jahre Zeit, denn bis zum Hammerexamen (Zweite Ärztliche Prüfung) musst du die vier Monate bzw. drei Stationen beendet haben. Mit Ausnahme der Hausarztfamulaturen kannst du alle Famulaturen auch im Ausland ableisten.

Praktisches Jahr

Die letzte Praxisphase bevor du in den Beruf einsteigst, ist das Praktische Jahr. Es beginnt immer zu festen Terminen im Mai und November und dauert insgesamt 48 Wochen. Diese Zeitspanne wird in drei Tertiale à 16 Wochen aufgeteilt, in denen du in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und einem Fach deiner Wahl Praxisluft schnupperst. Um in diesen letzten Studienabschnitt (11./12 Semester) starten zu können, musst du die Zweite Ärztliche Prüfung (Hammerexamen) bestanden und dich rechtzeitig um entsprechende PJ-Plätze gekümmert bzw. dich dafür beworben haben. Deine Heimatuniversität muss dir einen Platz zur Verfügung stellen, aber viele Studierende nutzen diese Praxisphase auch, um in einem anderen Bundesland oder sogar im Ausland zu arbeiten. Achte hier auf ggf. abweichende Bewerbungsfristen und -modalitäten! Wie auch die Famulatur wird das Praktische Jahr in der Regel in Vollzeit absolviert und muss nicht vergütet werden. Einige Einrichtungen zahlen allerdings eine Aufwandsentschädigung von maximal 597,00 €. Informiere dich unbedingt vorab, ob deine Wunschklink/-praxis dazugehört und kümmere dich ggf. um alternative Finanzierungsformen (z. B. eine Förderung der KV Hessen). Seit einiger Zeit ist es möglich, das Praktische Jahr auch in Teilzeit (50 % oder 75 %) zu absolvieren. Die Dauer verlängert sich dann entsprechend.

Fazit: Studium? Ganz schön praktisch!

Das Medizinstudium findet definitiv nicht nur im Hörsaal statt. In jedem Abschnitt hast du die Gelegenheit, wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln und den Weg für deinen späteren Beruf zu ebnen. Nutze die Chance deshalb unbedingt und suche dir Famulatur- bzw. PJ-Plätze, die deinen Interessen entsprechen. Die KV Hessen unterstützt dich in den Praxisphasen des Studiums finanziell. Informiere dich am besten gleich über deine Förderungsmöglichkeiten: https://www.arzt-in-hessen.de/themen/foerderung/

 

 

 

Prüfungen im Medizinstudium

Prüfungen im Medizinstudium

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Sie sind nicht besonders beliebt, gehören aber in der Uni einfach dazu: Prüfungen. Das gilt natürlich auch fürs Medizinstudium. Wir stellen euch in diesem Beitrag die wichtigsten Prüfungen vor, die angehende Mediziner*innen im Studium bestehen müssen – und haben am Ende auch noch eine gute Nachricht für euch!

Medizinstudium: Aufbau und Prüfungen gehen Hand in Hand

Das Medizinstudium gliedert sich in die drei großen Abschnitte Vorklinik (1.-4- Semester), Klinik (5.-10. Semester) und Praktisches Jahr (11. + 12. Semester), an deren Ende jeweils eine ärztliche Prüfung zu absolvieren ist.

  • Zum Ende der Vorklinik: 1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. Physikum oder 1. Staatsexamen (mündlich und schriftlich)
  • Zum Ende der Klinik: 2. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. Hammerexamen oder 2. Staatsexamen (schriftlich)
  • Zum Ende des Praktischen Jahres; 3. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. 3. Staatsexamen (mündlich)

Wichtig: Wenn die Prüfung aus zwei Teilen besteht (wie beim Physikum), müsst ihr beide davon bestehen – das Ausgleichen eines Prüfungsteils durch den anderen ist nicht möglich.

Der 1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung: Physikum

Am Ende des vierten Semesters wartet die erste wirklich große Prüfung im Medizinstudium auf euch: Das Physikum, das auch als Zwischenprüfung betrachtet werden kann. Es besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Der schriftliche Teil, der an allen Universitäten einheitlich ist, geht über zwei Tage und wird jährlich zwei Mal angeboten – einmal im März und einmal im August. Die Prüfungsfragen werden vom Mainzer Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) erstellt und auch ausgewertet. An beiden Tagen müssen in zwei vierstündigen Prüfungen insgesamt 320 Multiple-Choice-Fragen aus den folgenden Bereichen beantwortet werden:

  • 80 Fragen Biochemie & Chemie (1. Tag)
  • 80 Fragen Physiologie & Physik (1. Tag)
  • 60 Fragen Physiologie & Soziologie (2. Tag)
  • 100 Fragen Anatomie & Biologie (2. Tag)

Um zu bestehen, müsst ihr mindestens 189 Fragen richtig beantworten. Im später stattfindenden mündlichen Prüfungsteil werden dann die Fächer Anatomie, Biochemie/Molekularbiologie und Physiologie geprüft. Die mündlichen Prüfungen werden von Universitätsdozenten abgenommen und dauern in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Je nach Universität fließt außerdem ein gewisser praktischer Teil mit in die Prüfung ein. Darin müsst ihr mikro- und makroskopische Präparate erkennen und erläutern.

Der 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung: Hammerexamen

Nach der doch sehr theorielastigen Vorklinik stehen in der Klinik viele Veranstaltungen mit deutlicherem Praxisbezug an. Danach – nach dem zehnten Semester – wartet auf euch der schriftliche Teil des 2. Staatexamens, der auch als Hammerexamen oder Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung bekannt ist.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist selbstverständlich ein bestandenes Physikum, die Nachweise über das Ableisten der Famulatur sowie Bescheinigungen über alle erforderlichen Leistungen aus dem klinischen Teil des Studiums. Habt ihr das alles beisammen, müsst ihr wie beim Physikum 320 Multiple-Choice-Fragen beantworten, hier allerdings aufgeteilt auf drei Tage. Dafür stehen euch pro Tag fünf Stunden zur Verfügung. Die Prüfungen finden auch hier zwei Mal im Jahr statt – immer im April und Oktober. Abgefragt werden die wichtigsten Krankheitsbilder und ihre Terminologie, Gesundheitsstörungen (besonders Beschwerden, Symptome und Befunde) und schwerpunktmäßig Fallstudien. Mehr als die Hälfte der 320 Prüfungsfragen wird an solchen Fallstudien ausgerichtet, die fachübergreifend behandelt werden.

Der 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung: mündlich-praktische Prüfung

Physikum und Hammerexamen sind geschafft – nun trennt euch nur noch eine große Prüfung davon, als Ärzt*in praktizieren zu können: Die mündlich-praktische Prüfung nach dem Praktischen Jahr. Sie ist auch bekannt als 3. Staatsexamen und dauert zwei Tage. Neu ist in diesem Prüfungsabschnitt, dass es sich um eine Gruppenprüfung mit bis zu vier Studierenden handelt. Jeder Prüfling wird an beiden Tagen zwischen 45 und 60 Minuten in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und im Wahlfach des PJs geprüft.

Der mündlich-praktische Teil der Prüfung ist patientenorientiert. Dafür wird den Studierenden vor der Prüfung ein*e Patient*in zugeteilt, zu der oder dem ein Bericht verfasst werden muss. Dieser Bericht muss Anamnese, Diagnose, Prognose, Behandlungsplan und Epikrise enthalten und ist ebenfalls Teil der Bewertung. Er muss von einem Mitglied der Prüfungskommission gegengezeichnet und am Prüfungstermin vorgelegt werden.

Keine Angst vor Prüfungen im Medizinstudium!

Auch wenn die Prüfungen im Medizinstudium nicht ohne sind und jede Menge Vorbereitung erfordern – Angst haben müsst ihr davor nicht. Denn: Im Vergleich zu anderen Studiengängen sind die Durchfallquoten in allen drei Abschnitten sehr gering. Die Ergebnisse vorheriger Prüfungen inklusive Notenverteilung und Bestehensgrenzen könnt ihr euch übrigens ganz transparent auf der Seite des IMPP anschauen: https://www.impp.de/pruefungen/medizin/lösungen-und-ergebnisse.html

Wir wünschen euch viel Erfolg im Medizinstudium und natürlich ganz besonders bei allen Prüfungen!

 

 

 

Darum solltet ihr euch in Hessen niederlassen (und nicht woanders)!

Darum solltet ihr euch in Hessen niederlassen (und nicht woanders)!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund ums Studium

Es ist nie zu früh, sich mit der eigenen beruflichen Zukunft zu beschäftigen. Und auch nie zu spät! Denn ganz egal, ob ihr noch mitten im Studium seid, euch gerade zum Facharzt weiterbildet oder schon einige Jahre Berufserfahrung mitbringt: Eine Niederlassung ist sowohl aus Berufseinsteiger als auch als „alter Hase“ möglich. Warum ihr euch gerade in Hessen niederlassen solltet? Dafür gibt es viele gute Gründe. Drei davon stellen wir euch einmal näher vor

Hat Zukunft: als niedergelassene*r Ärztin in Hessen arbeiten

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Bis zum Jahr 2030 werden sieben von zehn Praxisinhaber*innen in Hessen in den Ruhestand gehen. Und die meisten davon suchen bereits frühzeitig eine*n Nachfolger*in. Nicht nur, um die Versorgungslage in der Region sicher zu stellen, sondern auch, um ihre Patient*innen in gute Hände abzugeben oder ggf. sogar eine Zeitlang gemeinsam mit der Nachfolgerin oder dem Nachfolger zu praktizieren und die Übergabe fließend zu gestalten.

Und weil der Bedarf an (jungen) Ärzten in der ambulanten Versorgung so groß ist, steht euch praktisch das ganze Bundesland offen – egal, ob ihr im städtischen oder ländlichen Raum eure eigene Praxis führen möchtet. Chancen für die Niederlassung gibt es genug. Und mit immer weniger ambulant praktizierenden Ärzt*innen und steigenden Patientenzahlen müsst ihr euch als niedergelassene*r Mediziner*in auch keinerlei Sorgen machen, dass die Selbstständigkeit ein Flop wird. Gerade auf dem Land seid ihr vielleicht sogar komplett konkurrenzlos. Wo gibt es das sonst schon?

Macht Spaß: in einer der abwechslungsreichsten Regionen Deutschlands leben

Tradition und Moderne, Großstadtflair und Landidylle – Hessen ist ein höchst abwechslungsreiches Bundesland. Neben ländlich geprägten Regionen wie dem Vogelsberg, dem Odenwald oder der Bergstraße prägen Städte wie Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Gießen und Kassel das Bundesland. Damit gibt es in Hessen fast nichts, was es nicht gibt. Profitiert von der guten Infrastruktur, die gerade die großen Städte wie Frankfurt als Bankenmetropole und europäischer Verkehrsknotenpunkt Nummer 1 bieten. Oder genießt das ruhige Leben in einer der zahlreichen Kleinstädte oder Orte. Findet euren ganz eigenen Platz in unserem vielseitigen Bundesland im Herzen Deutschlands.

Hilft weiter: von der KV Hessen gefördert werden

Vor, während, aber auch nach dem Prozess der Niederlassung tauchen viele Fragen auf. Das ist ganz normal, kann aber ganz schön stressen. Darum sind wir von der KV Hessen die ganze Zeit an eurer Seite. Mit unseren Beratungsangeboten, aber auch konkreter finanzieller Unterstützung, z. B. dem Startkapital für die eigene Praxis, Honorargarantie oder der Übernahme der Kinderbetreuungskosten. Und auch mit euren ganz konkreten, praktischen Fragen lassen wir euch nicht allein, sondern sind telefonisch, per mail oder persönlich immer erreichbar. Alle Informationen zu unseren Beratungsangebote und Finanzhilfen erhaltet ihr auf https://www.kvhessen.de/niederlassung/. Schaut einfach mal rein!

Fazit: Beste Zukunftsaussichten für Mediziner*inner in einer attraktiven Region

Wer mit dem Gedanken spielt, seine eigene Praxis zu eröffnen, der findet in Hessen beste Bedingungen vor. Neben viel Hilfe von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen warten ausgezeichnete Berufsaussichten in fast allen Regionen des Bundeslandes auf Ärzt*innen. Und ganz nebenbei macht das Leben in Hessen mit all seinen Annehmlichkeiten auch einfach Spaß!

Alle Infos zum Thema Niederlassung gibt es natürlich bei der KV Hessen (Link: https://www.kvhessen.de/niederlassung/). Lest hier (Link: https://www.arzt-in-hessen.de/tag/niederlassen/) auch noch einmal alle unsere Blogbeiträge rund um die Praxisgründung oder -übernahme.  

 

 

 

 

 

Wir fördern eure Facharztweiterbildung!

Wir fördern eure Facharztweiterbildung!

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Das Studium ist geschafft, die Approbationsurkunde ist da – jetzt kann es losgehen mit dem Berufseinstieg! Für viele Ärzt*innen bedeutet dieser Schritt aber trotzdem noch lange nicht das Ende der Ausbildung. Denn alle, die die ärztliche Ausbildung abgeschlossen und die Erlaubnis zur Ausübung der ärztlichen Tätigkeit haben, können sich weiterbilden lassen, um in einem bestimmten Gebiet als Fachärzt*in zu arbeiten.

Die Facharztweiterbildung

Das Wichtigste vorab: Die Weiterbildung unterscheidet sich von Facharzt zu Facharzt stark. Sie kann zum Beispiel in einen stationären und einen ambulanten Abschnitt unterteilt sein. Die Aufteilung der Weiterbildungsabschnitte hängt auch hier von der gewählten Fachrichtung ab. Ist eine ambulante Weiterbildung vorgesehen, könnt ihr diese zum Beispiel in einer Einzelpraxis, einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) oder einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) absolvieren. Gegen Ende der Weiterbildung meldet ihr euch dann bei der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) zur Facharztprüfung an und legt dort nach dem Ende der kompletten Weiterbildungszeit die Facharztprüfung ab.

Insgesamt könnt ihr aus 33 fachärztlichen Gebieten wählen, in welchem ihr euch weiterbilden lassen möchtet. Ein Gebiet ist ein definierter Teil einer medizinischen Fachrichtung und bestimmt auch die Grenzen für die Ausübung eurer fachärztlichen Tätigkeit – also ganz konkret: Was dürft ihr als Fachärzt*in, was nicht?

Die Weiterbildungsdauer unterscheidet sich dabei von Gebiet zu Gebiet teilweise erheblich: Während für Biochemie „nur“ 48 Monaten vorgesehen sind, sind es in der Neurochirurgie 71 Monate.

Wir fördern eure Facharztausbildung!

Wie schon im Studium ist die KV Hessen auch in der Facharztweiterbildung an eurer Seite. Aufgrund des prognostizierten Mangels an Hausärzt*innen in Hessen in einigen Jahren fördern wir besonders Mediziner*innen, die sich für eine Weiterbildung im Bereich Allgemeinmedizin entscheiden. Hier erhält die Praxis, in der ihr den ambulanten Teil eurer Weiterbildung absolviert, bis zu 42 Monate lang 5.000 € Förderung, die euch in voller Höhe als monatliches Bruttogehalt auszuzahlen sind.

Allgemeinmedizin ist nicht euer Wunschgebiet? Auch in anderen Bereichen können Praxen die Weiterbildungsförderung erhalten. Die förderfähigen Gebiete werden immer zum 1. Oktober des Jahres festgelegt. Aktuell gehören dazu: Allgemeine Chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere Medizin und Rheumatologie, Orthopädie, Psychiatrie, Augenheilkunde, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie sowie Urologie.

Wir sind für euch da!

Ihr steht kurz vor dem Abschluss des Studiums? Oder seid noch mittendrin und möchtet euch frühzeitig über Weiterbildungsmöglichkeiten informieren? Wir sind für euch da. Auf https://www.kvhessen.de/facharzt/ findet ihr viele Informationen und auch alle erforderlichen Merkblätter und Anträge rund um die Facharztweiterbildung. Infos zur Weiterbildung Allgemeinmedizin gibt’s zusätzlich hier: https://www.kvhessen.de/allgemeinmedizin/

Bei all euren Fragen rund um das Thema Förderung der fachärztlichen Weiterbildung steht euch unser Team natürlich auch immer gerne zur Verfügung.

Tel: 069 24741-6506

Fax: 069 24741-66843

E-Mail foerderung.fachaerzte@kvhessen.de

 

 

 

 

So war der EKG-Kurs November 2019

So war der EKG-Kurs November 2019

Events MedWisser Rund ums Studium Seminare Seminare

Herzenssache! Unser EKG-Kurs für MedWisserinnen und MedWisser.

EKG steht nicht nur für Elektrokardiographie, sondern natürlich auch für eine erstklassige Gelegenheit. Und die haben am Samstag, den 9.11.19 sowie am Sonntag, den 10.11.19 insgesamt 20 Medizinstudierende aus ganz Hessen genutzt. Denn bei unserem kostenlosen EKG-Kurs für MedWisser im Essential/Dorint Hotel in Frankfurt konnten Sie einen tiefen Blick in die Praxis wagen, viel lernen und natürlich auch selbst ihr erstes EKG schreiben.

Von echten Experten lernen

Theorie allein bringt nicht viel, wenn man sie nicht auch in der Praxis umsetzen kann. Damit das in Zukunft noch besser klappt, wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Dr. Julian Sahm (Assistenzarzt Innere Medizin im Klinikum Frankfurt Höchst, Schwerpunkt Intensivmedizin) sowie Dr. David Schaack (Assistenzarzt Innere Medizin im Klinikum Frankfurt Höchst, Schwerpunkt Kardiologie) fachmännisch und individuell angeleitet. Und das ist durchaus wichtig. „Erschreckenderweise habe ich auch schon einige Fachärzte kennengelernt, die noch nie ein EKG geschrieben haben, weil sie nie die Gelegenheit dazu hatten. Dabei gehört das wirklich zu den Basic Skills“, erklärt Dr. med. David Schaack. Umso wichtiger also, sich schon im Studium mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen!

EKG in Praxis

An beiden Seminartagen drehte sich deshalb alles rund um Befund und Beurteilung von physiologischen EKGs, wichtige Pathologien sowie die praktische Durchführung der Untersuchung inklusive Elektroden kleben & EKG schreiben. Zunächst jedoch stand der vorbereitende theoretische Teil auf dem Plan. Hier wurden nicht nur Grundlagen der Physik vermittelt, sondern auch erklärt, wie ein EKG geschrieben und befundet wird. Im Anschluss wurden die wichtigen Pathologien Erregungsrückbildungsstörungen, Tachykarde Herzrhythmusstörungen und Bradykarde Herzrhythmusstörungen theoretisch beleuchtet und danach ganz praktisch identifiziert und dokumentiert. Zum Abschluss des Seminars fanden die Teilnehmer*innen sich in Gruppen zusammen, um eine Sammlung pathologischer EKGs zu befunden und drei umfangreiche klinische Fälle zu bearbeiten.

Wie in allen MedWisserseminaren herrschte auch im EKG-Kurs eine entspannte und kommunikative Atmosphäre. Die Studierenden konnten Fragen stellen und die Zeit zum Lernen nutzen. Und in den Praxisphasen wurde nicht nur intensiv gearbeitet, sondern auch viel gemeinsam gelacht. „Ich habe sehr viel mitgenommen und es hat richtig Spaß gemacht. Vielen Dank dafür!“, fasste eine Teilnehmerin den Tag zusammen.

MedWisser profitieren von vielen Vorteilen

Neben EKG stehen auch regelmäßig die Themen Sonografie und Nahttechniken auf dem MedWisser-Kursplan. Alle Kurse sind natürlich kostenlos und allein MedWissern vorbehalten. Neben spannenden Veranstaltungen profitieren sie noch von weiteren Vorteilen wie exklusiven digitalen Inhalten rund ums Medizinstudium oder den regelmäßigen Verlosungen von MedMobilen. Die Anmeldung ist kostenlos und einfach unter https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/anmelden/ möglich. Registriert euch am besten gleich und verpasst so keinen unserer Kurse mehr!

So war der Sonografiekurs November 2019

So war der Sonografiekurs November 2019

Events MedWisser Rund ums Studium Seminare Seminare

Fit für den Arztberuf! Anfang November fand in Frankfurt nun schon zum vierten Mal ein kostenloser Sonografiekurs für MedWisser statt. Die Veranstaltung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) erfreute sich auch dieses Mal wieder großer Beliebtheit und war bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Selber machen macht schlau: Bei den kostenlosen Kursen der KVH gehen Theorie und Praxis deshalb Hand in Hand. Das durften vor wenigen Tagen erneut 40 MedWisser erleben, die gemeinsam mit den Dozenten Dr. Lukas Seifert, Dr. Julian Sahm und Dr. David Schaack in die Welt der Sonografie eintauchten.

Theorie und Praxis Hand in Hand

Von jeweils 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr wechselten sich kurze Impulsvorträge mit Übungsphasen ab, in denen die Studierenden selbst tätig wurden. Von Leber, Gallenblase, Milz, Niere und Harnwegen bis zur Schilddrüse wurden dabei verschiedene Organe genauer unter die Lupe genommen. Auch Notfallsonografie stand auf dem Plan. Daneben blieb aber auch reichlich Zeit für individuelle Fragen. Neben der Gelegenheit, praktische Erfahrung am Sonografiegerät zu sammeln, war es vor allem die intensive Betreuung durch die Dozenten und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Studierenden, die von den MedWissern positiv bewertet wurde. 

Einzigartiges Kursangebot

Dass die Teilnehmenden teilweise extra aus Gießen oder Marburg nach Frankfurt kamen, zeigt, wie groß die Nachfrage nach praxisrelevanten Kursen ist. Auch die Fachsemester waren bunt gemischt und Studierende vom fünften bis zum zwölften Semester nahmen teil. Besonders die Qualität der Kurse wurde gelobt und die einhellige Meinung aller Teilnehmenden war, dass sie den Kurs sofort weiterempfehlen oder jederzeit wieder einen MedWisser-Kurs besuchen würden. Student Aljoscha meint: „Der ganze Kurs war super organisiert, es herrschte eine super Atmosphäre und die Dozenten waren echt toll. Sie sind auf alle Fragen eingegangen und haben sich für alles Zeit genommen.“ Und Paul ergänzt: „Der Kurs war für mich eine sehr schöne Gelegenheit, die an der Uni bereits erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.“ Auch den Dozenten machen Kurse dieser Art viel Spaß und bereiten laut Dr. David Schaack außerdem sehr gut auf den Beruf vor: „Die Sonografie ist heutzutage ein unverzichtbares Mittel in vielen Gebieten der Medizin. Daher kann ich einen solchen Kurs allen Studierenden empfehlen.“

MedWisser profitieren von vielen Vorteilen

Neben der Sonografie stehen auch regelmäßig die Themen „EKG“ und „Nahttechniken“ auf dem MedWisser-Kursplan. Alle Kurse sind natürlich kostenlos und exklusiv MedWissern vorbehalten. Neben spannenden Veranstaltungen profitieren sie noch von weiteren Vorteilen wie exklusiven digitalen Inhalten rund ums Medizinstudium oder auch den regelmäßigen Verlosungen von MedMobilen. Die Anmeldung ist kostenlos und einfach unter https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/anmelden/ möglich. Registriert euch am besten gleich und verpasst so keinen unserer Kurse mehr!

I will undersearch you now – medizinisches Englisch für den Praxisalltag

I will undersearch you now – medizinisches Englisch für den Praxisalltag

Allgemein Rund ums Studium

Englisch wird immer wichtiger. Auch im Alltag als Arzt ist Englisch nicht mehr weg zu denken.

Damit ihr von Beginn an optimal vorbereitet seid, unterstützen wir euch: In unserem kostenlosen Intensivkurs „Medical English“ lernt ihr alles, was für euren späteren Alltag als Arzt wichtig ist: Wie befrage ich einen Patienten? Wie stelle ich eine korrekte Diagnose? Und wie kommuniziere ich verständlich mit Patienten? Wir machen euch fit für die Zukunft.

Ihr lernt:

  • Fragen zu stellen, um eine Anamnese zu erheben
  • wie Patienten Beschwerden schildern und wie ihr damit umgehen könnt
  • Begriffe, um Untersuchungen zu beschreiben, evtl. um eine Diagnose mitzuteilen und Therapiemöglichkeiten zu erläutern
  • präventive Empfehlungen zu formulieren

Los geht’s am Samstag, 26. Oktober 2019 um 9 Uhr bei der KVH Frankfurt. Die Veranstaltung richtet sich an Medizinstudenten, die bisher kein Semester im englischsprachigen Ausland absolviert haben, und wird ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt. Gute Vorkenntnisse in Englisch sind daher erforderlich. Bitte bringt außerdem ein Deutsch-Englisch-Wörterbuch mit.

Du willst dich anmelden? Als Teil des MedWisser Teams ist das kostenlos möglich.

Hier geht’s zu weiteren Infos und der Anmeldung.

Medical English – Lesson 1

Medical English – Lesson 1

Allgemein Rund ums Studium

Was machen engagierte Medizinstudierende am Wochenende bei bestem Wetter? Richtig – sie nehmen an unserem kostenlosen Seminar „Medical English“ in Frankfurt teil. Insgesamt neun hessische Nachwuchsärzte versammelten sich am vergangenen Samstag, um auch sprachlich „ready for their own surgery“ zu werden.

Eine Anamnese erheben, Beschwerden verstehen, eine Diagnose mitteilen und Therapiemöglichkeiten erläutern – und das alles im englischen Fachvokabular? Für die Teilnehmer unseres Seminars ab sofort kein Problem mehr. Denn nach sechs Stunden „Medical English“ mit Yvonne Ford, Leiterin Centre for Communication in Health Care, sind sie optimal auf den Arbeitsalltag in der Praxis vorbereitet.

Los ging es direkt mit einer kurzen Who-is-who-Runde. Natürlich auf Englisch. Wer sind die Teilnehmer, in welchem Semester befinden sie sich und gab es bereits erste „berufliche“ Aufenthalte in englischsprachigen Ländern bzw. sind Auslandsaufenthalte geplant. So unterschiedlich wie die Teilnehmer und ihre Erfahrungen waren dann auch die Gründe für den Besuch des Kurses. Ob als Vorbereitung für eine ärztliche Tätigkeit in Korea oder ein PJ in Schweden. Oder um einfach das eingerostete Englisch wieder auf Vordermann zu bringen – jeder hatte seine ganz eigene Motivation.

„Ich war während meines praktischen Jahrs in Houston, aber auf das gastrointestinale Fachgebiet beschränkt. Von daher hat sich auch das Fachvokabular auf diesen Bereich beschränkt. Das Seminar gibt die Gelegenheit, mein Wissen auch auf die anderen Körperregionen zu erweitern“, freute sich Studentin Sabrina Lautner. Genauso überzeugt wie sie, waren auch die anderen Teilnehmer, die das Seminar in der anschließenden Evaluation durchweg positiv bewerteten. Nach dem erfolgreichen Sonografie-Seminar im April, war damit auch der Englischkurs eine gelungene Veranstaltung, bei der die Teilnehmer eine Menge mitnehmen konnten.

Du hast auch Lust, dich weiterzubilden? Als Teil des MedWisser-Teams profitierst du, neben den kostenlosen Kursen, noch von vielen weiteren praktischen Vorteilen.

Hier geht’s zu weiteren Infos und zur Anmeldung.

Gestresst, aber trotzdem mit Spaß dabei

Gestresst, aber trotzdem mit Spaß dabei

Allgemein Rund ums Studium

Studierende in Deutschland fühlen sich gestresst. Auch das Medizinstudium verlangt den Nachwuchsärztinnen und -ärzten einiges ab, macht den meisten aber trotzdem richtig Spaß.

Vorlesungen, Seminare, Lernen, Prüfungen – das Studium ist nicht nur die schönste Zeit des Lebens, sondern oft auch ziemlich stressig. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage der AOK. Das Ergebnis: Deutschlands Studierende sind gestresster als der durchschnittliche Arbeitnehmer.

Befragt wurden für die Studie mehr als 18.000 Studentinnen und Studenten. Mehr als die Hälfte, nämlich 53 Prozent, fühlen sich durch ihr Studium gestresst. Bei den Arbeitnehmern sind es dagegen „nur“ 50 Prozent. Außerdem fühlen sich manche Gruppen stärker belastet als andere: Frauen beispielsweise geben ein höheres Stressniveau an als ihre männlichen Kommilitonen.

Auch das Medizinstudium ist – wie ihr natürlich wisst – nicht mal eben mit links gemacht. Fächer wie Anatomie, Physiologie und Biochemie verlangen euch einiges ab. Nicht zu vergessen das Physikum am Ende der Vorklinik und die Abschnitte zwei und drei der ärztlichen Prüfung. Und zum Abschluss will dann oft noch eine Promotion geschrieben werden. Kurz gesagt: Euer Studium ist wirklich nicht ohne.

Doch was bereitet euch und anderen Studierenden eigentlich den meisten Stress? Laut Umfrage sind es die Prüfungsvorbereitungen. Den zweitgrößten Stressfaktor hat die Abschluss- bzw. – wie in eurem Fall –  die Doktorarbeit. Hinzu kommt der Druck, den sich viele Studentinnen und Studenten selbst machen. Im Schnitt wendet ihr deshalb laut Deutschem Studentenwerk (DSW) 35 Stunden pro Woche für euer Studium auf. Das ist tatsächlich nicht wenig. Und bei manchen von euch kommen ja auch noch ein oder mehrere Nebenjobs dazu.

Trotzdem, und das finden wir natürlich super, sagen 70 Prozent der Studierenden, dass ihnen das Studium Spaß mache. 78 Prozent sind außerdem sicher, ihr Studium erfolgreich zu beenden. Das hat das DSW herausgefunden. Uns, die wir uns für den Nachwuchs in der ambulanten Versorgung engagieren, macht das sehr hoffnungsfroh. Denn je mehr Medizinstudierende Spaß an ihrem Studium haben, desto größer ist die Zahl der Nachwuchsärztinnen und -ärzte, die sich eine Niederlassung in der eigenen Praxis vorstellen können. Und genau das brauchen wir!

Zur AOK-Studie geht es hier.

 

Fotos: © Fotolia – pathdoc, kontrastwerkstatt