So war die „Arzt in Hessen Summerlounge“

So war die „Arzt in Hessen Summerlounge“

Allgemein Events Niederlassen! Rund ums Studium

Marburg, Frankfurt, Gießen – im Mai war „Sei Arzt. In Praxis. Leb Hessen!“ ­wieder mit der Summerlounge unterwegs. Bei unseren Stopps an den hessischen Universitäten trafen wir auf zahlreiche engagierte Medizinstudierende. Sie alle waren da, um sich über die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin, über Fördermöglichkeiten im Studium und über die Karrierechance
„Niederlassung“ zu informieren.

Förderung, Tipps und Torwandschießen

Los ging’s Mitte Mai im schönen Marburg. Dort stand das Team der KV Hessen interessierten Studierenden Rede und Antwort. Bei strahlendem Sonnenschein und begehrten Lunchboxen gab es unter andrem hilfreiche Tipps zu attraktiven Fördermöglichkeiten während der Famulatur und im Praktischen Jahr.

Von Marburg ging es an den Main nach Frankfurt und anschließend nach Gießen. Auch hier war das Interesse der Studierenden an der Summerlounge groß. So ergaben sich zahlreiche spannende Gespräche. Das Informationsmaterial war heiß begehrt und auch das beliebte Torwandschießen trug zur guten Stimmung bei. Zu gewinnen gab es übrigens die beliebten Kampagnen-Liegestühle, die auch dieses Mal den sportlichen Ehrgeiz der Studierenden weckten.

Zum ersten Mal, seit dem Start der Summerlounge, konnten sich die Medizinstudierenden vor Ort für das MedWisser-Team anmelden. Als MedWisser bekommen die künftigen Ärzte spannende Einblicke in die Praxis, echte Erfahrungen rund um den Alltag als Mediziner und natürlich viele Hintergrundinformationen von Experten. Dazu gibt es Updates sowie exklusive Events während des ganzen Jahres sowie zum Beispiel einen Medical-English- oder Sonografie-Kurs. Selbstverständlich kostenfrei.

5 Jahre Summerlounge

Bereits zum fünften Mal in Folge waren wir mit der Summerlounge vor Ort bei den Medizinern von morgen. Und der nicht abreißende Zulauf der Studierenden zeigt, dass es nach wie vor ein großes Informationsbedürfnis zur Karrierechance „Niederlassung“ und der Arbeit der KV Hessen gibt. Das freut uns sehr. Genau wie die vielen positiven Rückmeldungen von Seiten der Studierenden und das starke Interesse an unserem MedWisser-Team. Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktionen!

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Du hast auch Lust, dich weiterzubilden? Als Teil des MedWisser-Teams profitierst du, neben den kostenlosen Kursen, noch von vielen weiteren praktischen Vorteilen.
Hier geht’s zu weiteren Infos und zur Anmeldung.

Hausärzte braucht das Land

Hausärzte braucht das Land

Niederlassen!

Die bundesweite Medizinerdichte nimmt zu, und das seit vielen Jahren. 4,1 praktizierende Ärzte pro 1.000 Einwohner waren es zuletzt. Das zeigt der kürzlich vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) veröffentlichte Ärzteatlas 2016.

Die Zahlen stimmen also. Doch wo sind die Ärzte eigentlich niedergelassen? Auffällig ist, dass sich immer mehr Fach- und Hausärzte in den Großstädten tummeln. Beliebte Orte für eine Niederlassung sind pulsierende Städte wie Berlin, München, Hamburg oder auch Frankfurt. Kurzum: Die große Mehrheit der berufstätigen Ärzte lebt und praktiziert in den Ballungsgebieten. Auch den Medizinernachwuchs zieht es verstärkt in die Metropolen, also dorthin, wo auch außerhalb der Praxis etwas geboten ist. Nicht umsonst ist die sogenannte Work-Life-Balance in aller Munde – auch bei Ärzten. Das gilt insbesondere für den steigenden Anteil junger Ärztinnen, die neben ihrer ärztlichen Tätigkeit oftmals auch eine Familie gründen möchten.

Schwierige Nachfolgersuche

Wie aber sieht es in den ländlichen Region Deutschlands aus, wenn immer mehr Mediziner den Weg in die Stadt suchen? Die Situation ist zumindest nicht einfach. Insbesondere im hausärztlichen Bereich, in dem rund ein Drittel der Ärzte mindestens 60 Jahre alt ist, gestaltet sich die Suche nach möglichen Praxisnachfolgern immer schwieriger. Denn zum einen hält die heranwachsende Medizinergeneration das Leben auf dem Land für wenig attraktiv und zum anderen können sich immer weniger Medizinstudierende und junge Ärzte überhaupt eine Tätigkeit als Allgemeinmediziner bzw. Hausarzt vorstellen. Dabei ist ärztlicher Nachwuchs in den kommenden Jahren vor allem in diesen Bereichen notwendig.

Für Allgemeinmedizin begeistern

Die KV Hessen versucht daher, Studierende an den Universitäten in Hessen und Nachwuchsärzte für die Allgemeinmedizin zu begeistern. Dazu hat die KV bereits vor drei Jahren die Kampagne „Arzt in Hessen – Sei Arzt. In Praxis. Leb Hessen.“ ins Leben gerufen. Mit verschiedenen Veranstaltungen, Aktionen und Informationsmaterialien sollen die jungen Mediziner über die Situation in der Allgemeinmedizin aufgeklärt und für eine spätere Niederlassung als Hausarzt gewonnen werden. Weitere Angebote wie die neue Förderung der Famulatur in einer hausärztlichen Praxis oder das Doc’s Camp sollen ebenfalls dabei unterstützen, dass auch die allgemeinmedizinische Versorgung weiterhin überall gesichert ist.

Hier gibt es den Ärzteatlas 2016 zum Download.