Interview mit MedBike-Gewinnerin Pia-Marie

Interview mit MedBike-Gewinnerin Pia-Marie

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Vor einigen Wochen haben wir auf unserem Instagram-Kanal ein MedBike im exklusiven und einzigartigen Arzt-in-Hessen-Design verlost. Die glückliche Gewinnerin ist Pia-Marie, 23, Medizinstudentin aus Gießen, die gerade an ihrer Doktorarbeit schreibt. Wir haben Sie gefragt, wofür Sie das Rad nutzen wird, welche Radtouren Sie besonders empfehlen kann und was ihr an den MedWisser-Angeboten so gut gefällt.

„Ich fahre in Gießen ausschließlich mit dem Fahrrad, runter in die Stadt, zum Bauhaus und natürlich zur Uni. Momentan arbeite ich allerdings im Labor an der Doktorarbeit, also wird das für die nächsten Monate meine Hauptstrecke werden. Mit meiner besten Freundin mache ich oft Touren durch die Felder, zur Burg Gleiberg oder zum Schiffenberger Kloster. Auch mal nach Wetzlar rüberzufahren ist schön. Außerdem ist momentan in Gießen das Stadtradeln fürs Klima, da setzt man natürlich noch mal einen drauf.

Aufs Gewinnspiel aufmerksam geworden bin ich durch eure Story. Ich glaube, ihr hattet eine Notification, dass der letzte Tag zum Mitmachen ist. Da habe ich erst gesehen, dass es um ein Fahrrad geht und da ich Fahrräder liebe, habe ich mitgemacht.

Im Medwisser Team bin ich seit der Vorklinik irgendwann. Kurse habe ich noch nicht viele genutzt, da bin ich nicht immer up to date und dann waren erstmal Physikum und Corona. Aber die Backboxen nutze ich jedes Jahr und auch eure Care-Paket-Box zuletzt. Die finde ich wirklich toll, jedes Jahr freut man sich wieder drauf. Ich bin auch gespannt auf die Events und Möglichkeiten, die ihr nach Corona noch so anbietet. Online ist für mich leider nichts. 

Ich habe auch schon zwei Kommilitonen als MedWisser angeworben, eine aus meinem Stipendium und einen von der Promotionsstelle. Vorrangig wegen der Backboxen tatsächlich.

Ich folge Arzt in Hessen übrigens vorrangig, weil ich tatsächlich Landärztin werden will. Ich weiß nicht, ob in Hessen, aber auch so finde ich eure Seite zu dem Thema sehr informativ.“

Ihr möchtet auch mal bei einem unserer Gewinnspiele teilnehmen oder generell keine Aktion mehr verpassen? Dann werdet jetzt kostenlos MedWisser und folgt uns auf Facebook und Instagram!

 

 

Schritt für Schritt zurück zu mehr Normalität

Schritt für Schritt zurück zu mehr Normalität

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Auf einmal geht alles ganz schnell: Die Inzidenz sinkt, Kontaktbeschränkungen werden gelockert, Sport ist wieder möglich, Cafés und Restaurants öffnen, sogar kleine Veranstaltungen können schon wieder stattfinden. Nach anderthalb Jahren Pandemie und fast sechs Monaten Lockdown eine echte Umstellung. Und eine, die nicht für alle einfach zu bewältigen ist. Denn Isolation und Onlinestudium haben ihre Spuren hinterlassen – auch psychisch. Deshalb ist es vollkommen in Ordnung (und auch gesund!), sich der neuen Normalität schrittweise anzunähern.

Wohlfühlen steht an erster Stelle!

Die gute Nachricht ist ja: Nur weil im privaten Bereich nun vieles wieder erlaubt oder möglich ist, ergibt sich daraus keine Pflicht. Wer sich bei dem Gedanken an einen Kino- oder Cafébesuch unwohl fühlt, der kann damit einfach noch warten. Wichtig für das eigene Wohlbefinden ist es, in sich zu horchen, Gefühle und Ängste zu akzeptieren und sich nicht durch andere Personen zu Dingen überreden zu lassen, die man eigentlich (noch) nicht wieder machen möchte. Dabei kann offene Kommunikation helfen. Für Sätze wie „Ich möchte mich gerne mit dir treffen, aber lass uns doch was an der frischen Luft unternehmen. Drinnen fühle ich mich noch nicht wieder wohl.“ sollte in der aktuellen Situation wirklich jede*r Verständnis haben und sie anderen nicht übelnehmen.

In kleinen Schritten zurück zu mehr Normalität

Helfen kann es auch, eine Liste von Aktivitäten zu erstellen, die schon wieder vorstellbar erscheinen – und solche, die man lieber erst später in Angriff nehmen möchtet:

Zusammen mit einer Freundin joggen? Okay! Ins Fitnessstudio? Lieber noch nicht.

Picknick zu dritt im Park? Gerne! Mensa? Vielleicht im nächsten Semester.

Gerade jetzt im Sommer gibt es draußen viel zu erleben – ein toller und relativ risikoarmer Weg, in ein Leben mit mehr Kontakten zurückzufinden.

Nachholen ja – aber ohne Stress

Natürlich ist der Wunsch, all das Verpasste der letzten anderthalb Jahre aufzuholen, trotz aller Vorsicht groß: Partys, Geburtstagsfeiern, Grillen im Park, Konzerte, Reisen – wer hat darauf nach Monaten zu Hause schon keine Lust? Gerade das Studium sollte eine unbeschwerte Zeit sein, in der auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Trotzdem: Niemand kann anderthalb Jahre in kurzer Zeit aufholen. Passt deshalb auf, dass der Wunsch nach Normalität und danach, „nichts zu verpassen“, nicht zum Stressfaktor wird. Vielleicht behaltet ihr einige Selfcare-Rituale bei, die ihr in den letzten Monaten für euch entdeckt habt? Auch das kann Teil der neuen Normalität sein – zusammen mit „echten“ Erlebnissen, auf die man lange verzichten musste.

Übrigens: Auch wir starten in den kommenden Monaten voraussichtlich wieder mit unseren Liveaktionen. Alle natürlich mit Hygienekonzept und unter Beachtung aktueller Beschränkungen. Schaut doch regelmäßig hier und auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei und informiert euch über das Angebot. Bei unseren Events kommt ihr ganz einfach mal wieder mit Kommiliton*innen in Kontakt und nehmt dabei noch Infos rund um Studium und Karriere mit. Wir freuen uns auf euch!

 

 

Fachärzt*in werden in Praxis: Ambulante Weiterbildungschancen nutzen!

Fachärzt*in werden in Praxis: Ambulante Weiterbildungschancen nutzen!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Viele junge Ärzt*innen arbeiten nach dem Studium erst einmal in einer Klinik. Das hat diverse Gründe, die von dem Wunsch, möglichst vielen Erfahrungen zu sammeln über konkrete Karrierepläne bis zu persönlichen Präferenzen (z. B. Wohnort) reichen. Wer das weiß, wird nicht überrascht sein, dass Facharztausbildungen oft in stationären Einrichtungen stattfinden. Hat man sein Wunschgebiet gefunden und sich in der entsprechenden Abteilung einer Klinik eingearbeitet, dann liegt es schließlich nah, auch dort die Weiterbildung zu absolvieren. Dabei gibt es inzwischen diverse Möglichkeiten, auch ambulant Fachärzt*in zu werden – und das sogar noch gefördert von der KV Hessen!

Die Facharztweiterbildung

Die fachärztliche Weiterbildung unterscheidet sich von Fachgebiet zu Fachgebiet stark. Insgesamt könnt ihr aus 33 Gebieten wählen. Ein Gebiet ist ein definierter Teil einer medizinischen Fachrichtung und bestimmt auch die Grenzen für die Ausübung der fachärztlichen Tätigkeit – also ganz konkret: Was darf ein*e Fachärzt*in, was nicht? Auch die Weiterbildungsdauer ist sehr unterschiedlich: Während für Biochemie „nur“ 48 Monaten vorgesehen sind, sind es in der Neurochirurgie 71 Monate.

Die Weiterbildung kann – je nach Fachgebiet – nicht nur stationäre, sondern auch ambulante Ausbildungsabschnitte vorsehen. Gerade in Gebieten wie Allgemeinmedizin, Augenheilkunde oder Kinder- und Jugendmedizin, die oft von Ärzt*innen in Praxen ausgeübt werden, ist das auch sehr sinnvoll. So bekommt ihr als zukünftige Fachärzt*innen nämlich einen echten Eindruck davon, wie auch das ambulante „Alltagsgeschäft“ in eurem Fachgebiet aussieht. Eine ambulante Weiterbildung muss dabei nicht in einer Einzelpraxis stattfinden. Auch Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) oder Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind geeignet. Wichtig ist, dass die Einrichtung die nötigen Voraussetzungen (LINK: https://www.kvhessen.de/facharzt/) erfüllt. Oft ist dies jedoch reine Formsache.

Ambulante Facharztausbildung: Von Förderung profitieren

Weil die ambulante Weiterbildung so sinnvoll ist, wird sie schon seit einiger Zeit von der KV Hessen gefördert. So kann nämlich sichergestellt werden, dass es sich z. B. auch kleinere Praxen leisten können, eine*n Ärzt*in in Weiterbildung (AiW) zu beschäftigen und dem oder der angehenden Fachärzt*in eine angemessene Vergütung zu zahlen. Die KV Hessen fördert die ambulante Weiterbildung aktuell in folgenden Gebieten: Allgemeinmedizin, Allgemeine Chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere Medizin und Rheumatologie, Orthopädie, Psychiatrie, Augenheilkunde, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie sowie Urologie. Hier erhält die Praxis, in der der ambulante Teil der Weiterbildung absolviert wird, bis zu 42 Monate lang 5.000 € Förderung, die in voller Höhe als monatliches Bruttogehalt an euch als AiW ausgezahlt werden.

Aber der Vorteil der ambulanten Weiterbildung endet noch lange nicht damit, Erfahrungen für später zu sammeln und ein angemessenes Gehalt zu beziehen. Ärzt*innen in Weiterbildung in einer Praxis haben ihm Gegensatz zur Tätigkeit in der Klinik höchstwahrscheinlich sehr geregelte Arbeitszeiten ohne Schicht- und Wochenenddienst. Zieht ihr für eure ambulante Weiterbildung aufs Land, profitiert ihr außerdem von den dort im Vergleich mit der Stadt oft niedrigeren Lebenshaltungskosten. Und wer weiß – vielleicht gefällt euch die ambulante Tätigkeit sogar so gut, dass ihr euch danach vorstellen könnt, euch selbst niederzulassen. Eine Erkenntnis, die ihr ohne die Chance der ambulanten Weiterbildung vielleicht nie gehabt hättet.

Ambulante Weiterbildung: eine spannende Chance!

Die stationäre Versorgung von Patient*innen ist vielseitig – aber in vielen Fachgebieten spielt auch die ambulante Behandlung eine unglaublich wichtige Rolle. Gerade deshalb ist es für angehende Fachärzt*innen unglaublich wichtig, wenn möglich auch hier Erfahrungen zu sammeln. Die KV Hessen unterstützt dabei durch finanzielle Förderung sowie eine eigene Weiterbildungsjobbörse und steht euch auf bei konkreten Fragen natürlich immer zur Seite!

Wegen Covid-19: MedMobil-Aktion pausiert

Wegen Covid-19: MedMobil-Aktion pausiert

Allgemein MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Mit unseren MedMobilen machen wir euch normalerweise mobil. Ob zur Famulatur, dem PJ oder einfach in die Uni – in den letzten Jahren haben zahlreiche Medizinstudierende in Hessen von der Aktion profitiert. Aktuell müssen wir unsere Flitzer allerdings – wie schon im letzten Jahr – zweckentfremden. Die KV Hessen benötigt sie aufgrund der Covid-19-Situation für andere Zwecke, sodass die Autos leider bis auf Weiteres nicht von Studierenden genutzt werden können und die Verlosungen pausieren müssen.

Wir sind natürlich trotzdem weiterhin an eurer Seite und unterstützen euch zum Beispiel mit finanzieller Förderung, Beratung und bald auch wieder mit unseren Liveaktionen. Danke für euer Verständnis und bleibt gesund!   

 

 

 

 

Fünf Tipps für ein gelungenes digitales Vorstellungsgespräch

Fünf Tipps für ein gelungenes digitales Vorstellungsgespräch

Allgemein MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Das Praktische Jahr steht vor der Tür? Oder vielleicht sogar die Zeit als Assistenzärzt*in? Wer aktuell auf Praktikums- oder Jobsuche ist, wird häufig zu digitalen Bewerbungsgesprächen eingeladen. Egal ob via Zoom, Skype oder Teams – es gibt einige Dinge, die ihr bei einem Videointerview auf dem Zettel haben solltet. Wir haben ein paar Tipps für euch vorbereitet, damit es mit dem Gespräch und der Traumstelle auf jeden Fall klappt!

1.Technik & Einstellungen

Bei einem analogen Vorstellungsgespräch ist der Arbeitgeber in der Pflicht, für die richtigen Gesprächsbedingungen zu sorgen. Bei einem Videointerview seid ihr selbst dafür verantwortlich. Ist die Internetverbindung stabil? Funktionieren Kamera und Mikrofon? Sind Licht und Bildausschnitt angemessen? Nehmt euch auf jeden Fall ausreichend Zeit, um die Technik aufzusetzen und auszuprobieren. Macht unbedingt einen Probedurchgang bzw. -anruf mit einer Vertrauensperson und lasst euch Feedback zu eurem Set up geben. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn der Wunschjob daran scheitert, dass ihr im Videointerview nicht zu verstehen wart.

2.Hintergrund & Outfit

Auch wenn das Gespräch in eurem WG-Zimmer oder auf der Couch stattfindet: Es ist immer noch ein Bewerbungsgespräch. Wählt deshalb ein dem Anlass angemessenes Outfit. Und ja, das kann bedeuten, dass ihr zu Hause mit Hemd und Schlips vor der Kamera sitzt. Mit eurer Kleidung endet der optische Eindruck aber noch nicht. Auch auf den Hintergrund solltet ihr ein Auge haben. Im Idealfall ist er ruhig, neutral und enthält keine persönlichen Gegenstände (Poster, Fotos o. ä.). Gut geeignet sind helle Wände oder auch Bücherregale.

Viele Onlinetools bieten zudem die Möglichkeit, den Hintergrund via Kameraeffekt unscharf zu stellen. Solltet ihr solch ein Feature benutzen wollen, testet es unbedingt vorher und probiert aus, ob der Effekt auch bei Bewegung noch vorteilhaft wirkt. Im Zweifelsfall solltet ihr lieber darauf verzichten und einen anderen Ort mit geeigneterem Hintergrund wählen.

3.Ruhe & Konzentration

Natürlich habt ihr keinen Einfluss darauf, was eure Nachbarn in der Zeit eures Videointerviews machen. Aber trotzdem könnt ihr viele Faktoren für ein ungestörtes Gespräch kontrollieren. Informiert ggf. Mitbewohner*innen oder Familienangehörige über euren Termin und bittet darum, in dieser Zeit nicht gestört zu werden. Schließt Fenster und Türen und stellt euer Handy auf lautlos.

Um konzentriert und entspannt in das Gespräch gehen zu können, empfiehlt es sich außerdem, etwas mehr Zeit für die Vorbereitung sowie als Puffer danach einzuplanen. Wenn ein einstündiges Gespräch angesetzt ist, seid am besten schon 15 bis 30 Minuten vorher bereit und entspannt euch z. B. noch kurz mit einer Atemübung. Wer einen Zeitpuffer im Anschluss einplant, muss sich während des Gesprächs keine Gedanken darüber machen, am Ende in Zeitnot zu geraten oder das Gespräch gar selbst abbrechen zu müssen. Letzteres solltet ihr unbedingt vermeiden.

4.Gestik, Mimik und Körperhaltung

Im Videointerview wird man sich aufgrund der Kamera manchmal besonders seiner eigenen Gestik, Mimik und Körperhaltung bewusst. Versucht am besten, entspannt und dennoch aufrecht zu sitzen und durchgehend eine freundliche Mimik zu bewahren. Vorsichtig solltet ihr mit Gesten sein und sie nur sparsam einsetzen. Zu viel Bewegung, und sei es nur das mehrfache Zurückstreichen der Haare hinters Ohr, wirkt schnell hektisch oder unruhig und kann sich negativ auf die Gesprächsatmosphäre auswirken.

Konzentriert euch am besten auf euer Gegenüber und vermeidet es, ständig euer Aussehen in der Kamera zu kontrollieren. Ein kleiner Spickzettel, der euch an eine gerade Sitzposition oder ein Lächeln auf den Lippen erinnert, schadt aber natürlich nicht.   

5.Vorbereitung & Fokus

Ein digitales Vorstellungsgespräch ist immer noch das: ein Vorstellungsgespräch. Dementsprechend solltet ihr euch darauf genauso vorbereiten wie auf ein „echtes“ Gespräch vor Ort. Informiert euch über die Einrichtung, bei der ihr euch beworben habt, bereitet Antworten auf Standardfragen vor und überlegt euch Fragen an eure Gesprächspartner*innen.

Während des Gesprächs solltet ihr 100 % konzentriert sein und euch völlig darauf einlassen. Alles, was euch irgendwie ablenken könnte, entfernt ihr für diesen Zeitraum am besten aus eurer Reichweite und eurem Blickwinkel. Denn jetzt geht es gerade um einen Job, den ihr unbedingt wollt – und dafür sind voller Fokus und Einsatz gefordert!

Fazit: Digitales Vorstellungsgespräch – gute Vorbereitung ist alles!

Die gute Nachricht ist: Beim digitalen Vorstellungsgespräch sucht ihr euch die Location selbst aus und könnt für räumliche Bedingungen sorgen, in denen ihr euch wohlfühlt. Die schlechte Nachricht: Es bleibt trotz allem ein berufliches Gespräch, das eure Zukunft maßgeblich mitgestalten kann. Eine dementsprechend hohe Priorität solltet ihr ihm einräumen und euch angemessen vorbereiten – sowohl inhaltlich als auch technisch. Denn mit einem erfolgreichen digitalen Vorstellungsgespräch seid ihr eurer Wunschstelle wahrscheinlich schon ein ganzes Stückchen näher!

 

 

 

 

Hausarztfamulatur – Das musst du wissen!

Hausarztfamulatur – Das musst du wissen!

Allgemein MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Endlich Zeit für Praxis – Hausarztpraxis! Auch wenn die Hausarztfamulatur für viele nicht zu den liebsten Praxisstationen gehört, so ist sie doch Pflicht und ihr solltet die Chance nutzen, einmal unverbindlich in den Bereich Allgemeinmedizin bzw. hausärztliche Grundversorgung einzutauchen. Selbst wenn ihr euch später für eine Laufbahn in der Klinik entscheidet, könnt ihr hier viel lernen und ein grundlegendes Verständnis für Praxisabläufe erwerben. Denn in vielen Fachgebieten ist die Zusammenarbeit mit Hausärzt*innen wichtig für die optimale Versorgung von Patient*innen.  

Rechtliche Vorgaben der Hausarztfamulatur

Seit Änderung der Approbationsordnung vor einigen Jahren ist eine Famulatur im hausärztlichen Versorgungsbereich für alle Medizinstudierenden Pflicht. Im Klartext heißt das: Wer in Deutschland Ärzt*in werden möchte, der muss nachweisen, dass im klinischen Teil des Studiums vier Wochen in diesem Bereich hospitiert wurde. Nur dann ist eine Zulassung zur Zweiten Ärztlichen Prüfung (Hammerexamen) möglich.

Lernziele der Hausarztfamulatur

Warum eigentlich eine Hausarztfamulatur? Die Idee dahinter ist ganz einfach: Medizinstudent*innen sollen die Chance haben, die Freude an der Allgemeinmedizin zu entdecken und sie vielleicht sogar als ernsthafte berufliche Option in Erwägung zu ziehen. Fakt ist nämlich: In den nächsten Jahren gehen tausende von niedergelassenen Allgemeinmedziner*innen in den Ruhestand und Hessen bzw. ganz Deutschland droht eine hausärztliche Mangelversorgung. Mit der Hausarztfamulatur gibt es also die unverbindliche, aber verpflichtende Chance, einfach mal in das Tätigkeitsfeld hineinzuschnuppern und vielleicht ein Interesse daran zu entwickeln. Denn nur wer etwas ausprobiert, kann auch wirklich sagen, dass es nichts für sie oder ihn ist, oder?

Zeitpunkt und Durchführungsort der Hausarztfamulatur

Wann und wo ihr die Hausarztfamulatur durchführt, bleibt euch weitestgehend selbst überlassen. Wer sich noch nicht bereit für die Klink fühlt, wählt sie vielleicht als erste Famulatur zu Beginn des klinischen Studienteils. Genauso kann es sinnvoll sein, sie ans Ende zu setzen, wenn ihr konkrete Vorstellungen davon habt, was ihr in eurer Zeit in einer hausärztlichen Praxis lernen möchtet. Wichtig ist, dass die Famulatur rechtzeitig vor dem Hammerexamen beendet ist (Bescheinigung nicht vergessen!).

Es bietet sich an, die vierwöchige Phase in der vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren. Bedenkt nämlich unbedingt, dass die Famulaturen Vollzeitpraktika an fünf Tagen die Woche sind. Sie neben den regulären Studienveranstaltungen zu absolvieren, wird deshalb schwierig. Natürlich könnt ihr auch ein Urlaubssemester nehmen und in dieser Zeit alle Famulaturen nacheinander absolvieren. Wie gesagt – hier seid ihr relativ flexibel.

Auch was den Durchführungsort anbelangt, habt ihr viele Wahlmöglichkeiten. Neben Allgemeinärzt*innen kommen auch Kinderärzt*innen oder Internist*innen ohne Schwerpunktbezeichnung für die Hausarztfamulatur in Frage. Wichtig ist, dass die Ausbilder*innen vom jeweiligen Landesprüfungsamt als solche anerkannt werden. Das ist in den meisten Fällen aber reine Formsache.

Macht euch unbedingt auch Gedanken, ob ihr eure Hausarztfamulatur in der Stadt oder im ländlichen Raum absolvieren möchtet. Gerade auf dem Land dürfte es einfacher sein, einen Platz zu finden. Außerdem gibt euch das die tolle Chance, einmal in den abwechslungsreichen Arbeitsalltag von Landärzt*innen hineinzuschnuppern – und das ganz unverbindlich.

Förderung der Hausarztfamulatur

Wie auch die anderen zu absolvierenden Famulaturen wird die Hausarztfamulatur eigentlich nicht vergütet. Weil sie aber Pflicht ist und wir sie unglaublich wichtig finden, bietet die KV Hessen Studierenden eine finanzielle Förderung von 595,00 € monatlich an, wenn sie die Famulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum durchführen. Informiert euch gleich hier über die Bewerbung und alle Förderungsvoraussetzungen.

Bewerbung für die Hausarztfamulatur

Wenn ihr auf der Suche nach einem Platz für eure Hausarztfamulatur seid, dann findet ihr online Stellenbörsen, in denen Praxen Plätze ausschreiben. Habt ihr schon eine Praxis oder Einrichtung ins Auge gefasst? Dann fragt einfach einmal nach, ob generell Famulaturplätze angeboten werden. Im Idealfall könnt ihr bereits euren Wunschzeitraum benennen und so konkret erfahren, ob in dieser Praxis eine Chance auf einen Platz besteht. Übrigens: Es kann auch hilfreich sein, einfach mal bei Studierenden aus höheren Semestern zu fragen, wo sie ihre Famulaturen verbracht haben und ob sie die Praxis weiterempfehlen können. Solche Informationen aus erster Hand sind Gold wert!

Fazit: Hausarztfamulatur – Pflichtfamulatur mit Gestaltungsspielraum

Um die Hausarztfamulatur kommt niemand herum. Aber wer nach einer Praxis sucht, die zu den eigenen Lernwünschen passt, kann aus diesen vier Wochen viel mitnehmen. Hausärzt*innen leisten jeden Tag wichtige medizinische Basisversorgung und haben ein sehr breites Behandlungsspektrum, das viele Berührungspunkte mit anderen Fachgebieten aufweist. Auch wenn ihr später nicht in der Allgemeinmedizin arbeiten möchtet, könnt ihr in dieser Famulatur grundlegendes Wissen über Praxisabläufe und wichtige praktische, medizinische Grundlagen erwerben. Das wird euch nicht nur in weiteren Famulaturen, sondern auch im Praktischen Jahr oder eurer Zeit als Assistenzärzt*in nützlich sein.

Viele weitere Infos zu den Famulaturen findet ihr in unserem Blogbeitrag. Informiert euch auch unbedingt über unsere einfach zu beantragenden Fördermöglichkeiten für die Hausarztfamulatur.

 

 

 

Nach dem Studium: So klappt’s mit dem Berufseinstieg

Nach dem Studium: So klappt’s mit dem Berufseinstieg

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Sechs Jahre Studium sind rum, das Staatsexamen geschafft – jetzt kann es losgehen mit der Karriere als Ärzt*in! Leider hält die Euphorie nach dem Abschluss oft nur kurz an, denn der Berufseinstieg ist für Mediziner*innen gar nicht so einfach. Die passende Stelle finden, mit der neuen Verantwortung klarkommen, sich in Arbeitsprozesse einfinden, an wechselnde Arbeitszeiten (Schichtdienst) gewöhnen, die eigene Weiterbildung organisieren und und und – die Liste an potentiell schwierigen Themen für Berufseinsteiger*innen ist lang. Dennoch kein Grund, um frustriert zu sein oder Angst vor der Zeit nach dem Studium zu haben. Wir haben einige Tipps für mehr Gelassenheit in den ersten Arbeitswochen als Assistenzärzt*in in der Klinik für euch!

1. Augen auf bei der Stellenwahl

Damit es mit dem Berufseinstieg klappt, überlegt euch unbedingt vorher, welche Klinikstelle zu euren Berufszielen passt. Möchtet ihr eine akademische Laufbahn einschlagen, ist ein Universitätsklinikum die richtige Wahl. Wer viele verschiedene Krankheitsbilder sehen möchte und vielleicht auch noch nicht genau weiß, wohin die Berufsreise gehen soll, ist in einem Haus mit Maximalversorgung sicherlich gut aufgehoben. Wer sich eher für Basisversorgung interessiert, wird in einer kleinen Klinik viel lernen.

Wenn die Zeit es erlaubt, kann eine Hospitation sinnvoll und sehr aufschlussreich sein. So könnt ihr herausfinden, ob die Aufgaben und das Team zu euren Wünschen passen. Habt ihr eine Stelle gefunden, die zu euch zusagt, lösen sich andere Probleme des Berufseinstiegs zwar nicht in Luft auf. Aber es ist deutlich einfacher, motiviert zu bleiben, wenn ihr euch bewusst für diesen Weg entschieden habt und wisst, dass er zu eurem beruflichen Ziel passt. 

2. Die neue Rolle annehmen

Vor dem ersten Tag solltet ihr euch auf jeden Fall die Zeit nehmen, eure neue Rolle und Position zu reflektieren. Ihr seid nun kein*e Student*innen mehr, sondern vollwertige Mitarbeiter*innen der Klinik. Auch wenn die Entscheidungsspielräume anfangs noch begrenzt sind, so tragt ihr echte Verantwortung für das Wohl der Patient*innen und müsst medizinische Entscheidungen treffen. Als Neulinge seid ihr trotzdem erst einmal das kleinste Rad im Getriebe und dementsprechend solltet ihr euch verhalten. Von Pflegekräften, die theoretisch weder über noch unter euch stehen, könnt ihr viel Organisatorisches lernen, was das Einfinden in die neue Arbeit und Umgebung erleichtert. Den Patient*innen hingegen ist es egal, dass ihr noch Anfänger*innen bist. Sie erwarten klare Kommunikation und verbindliche Diagnosen. Wenn ihr verinnerlicht habt, welche Rolle ihr in eurem neuen Job einnehmt und wie ihr euch Kolleg*innen und Patient*innen gegenüber am besten verhaltet, könnt ihr mit dem nötigen, aber nicht übertriebenen Selbstbewusstsein durchstarten!

3. Fragen stellen und Hilfe holen

Kein*e Assistenzärzt*in muss vom ersten Tag an alles wissen und alles alleine machen. Ohne Berufserfahrung ist es unmöglich, immer sofort eine Antwort parat zu haben. Deshalb solltet ihr Hilfe annehmen und akzeptieren, dass Nachfragen völlig in Ordnung sind. Vielleicht kann eine routinierte Pflegekraft weiterhelfen, vielleicht – bei Fragen zu Behandlungsschemata oder Routineabläufen – auch erfahrene Assistenzärzt*innen. Und wenn das alles nichts bringt, dann ist immer noch ein*e Oberärzt*in da, um euch ganz konkret zu unterstützen.

Kleiner Tipp: Statt zu jammern und langatmig Probleme zu schildern, stellt Vorgesetzten besser konkrete Fragen, z. B. zur Auswahl des passenden Medikaments oder dem nächsten Behandlungsschritt. So zeigt ihr, dass ihr fokussiert arbeitet, sinnvoll kommuniziert und etwas lernen möchtet.

4. Teamplayer*in sein und Verbündete suchen

Jede*r kämpft für sich allein? Auf keinen Fall. Gute Ärzt*innen sind Teamplayer*innen und unterstützen sich gegenseitig. Mit ihrer fachlichen Kompetenz, im Bereich Organisation oder einfach dadurch, dass sie aufeinander Acht geben und Hilfe anbieten (und zulassen!). Vielleicht gibt es in eurem Krankenhaus oder auf eurer Station ja einen Stammtisch oder ein anderes Forum, in dem Assistenzärzt*innen sich austauschen können? Ihr sitzt schließlich alle im selben Boot und eure Kolleg*innen haben bestimmt noch ein paar gute Tipps parat, die im Stationsalltag helfen.

Fazit: Gut vorbereiten, klare Ziele haben und nicht entmutigen lassen!

Der Berufseinstieg ist für Mediziner*innen keine einfache Phase. Wer sich über die eigenen beruflichen Wünsche und Ziele aber klare Gedanken macht, sich eine passende Stelle sucht und seine neue Rolle annimmt, hat schon große Hürden auf dem Weg genommen. Die Routine bei der Behandlung von Patient*innen kommt durch das stetig wachsende Fach- und Praxiswissen dann Im Laufe der Zeit ganz von selbst. Deshalb: Nicht entmutigen lassen, dranbleiben und euch freuen, dass ihr einen so spannenden und abwechslungsreichen Beruf gewählt habt!

Quellen:

https://www.praktischarzt.de/magazin/10-tipps-fuer-assistenzaerzte/

https://arztundkarriere.com/ratgeber/berufseinstieg-fuer-aerzte/

https://m.thieme.de/viamedici/arzt-im-beruf-weiterbildungs-coach-allgemeine-infos-1570/a/die-besten-tipps-zum-klinikeinstieg-26893.htm

 

 

 

Famulatur: Das musst du wissen!

Famulatur: Das musst du wissen!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Jedes Studium sieht irgendeine Form von Praxis vor. Aber vermutlich gibt es nur wenige Studiengänge, in denen die praktischen Phasen so genau definiert und von vornherein festgelegt sind wie die Medizin. Gerade im zweiten, klinischen Abschnitt des Studiums wartet mit der Famulatur ein spannender Einblick in die Tätigkeit als Ärzt*in auf euch. Es lohnt sich also, sich Dauer, Aufbau und Ablauf der Famulatur einmal näher anzuschauen.

Ein Begriff, vier Phasen

Der Begriff „Famulatur“ kann in die Irre führen, denn er erweckt den Eindruck, es handele sich dabei nur um ein einziges Praktikum. Das stimmt so aber nicht. Denn darunter subsumieren sich vier Praxisphasen a 30 Tagen, also insgesamt 120 Tage belaufen. Achtet also unbedingt darauf, immer volle 30 Kalendertage (und nicht etwa 4 Wochen) abzuleisten und bescheinigt zu bekommen, denn sonst kann eure Famulatur als ungültig abgelehnt werden – und die Famulaturzeugnisse braucht ihr für die Anmeldung zum Praktischen Jahr. Alle Famulaturen sind in den vorlesungsfreien Zeiten, also den Semesterferien bzw. den offiziellen Ferien (etwa über Weihnachten) zu absolvieren. Alternativ könnt ihr dafür aber auch ein Urlaubssemester nehmen und die Famulaturen nacheinander am Stück ableisten.

Egal für welche Variante ihr euch entscheidet – bis zur Zweiten Ärztlichen Prüfung müsst ihr die Nachweise beisammenhaben. Ihr habt also gemessen an der Regelstudienzeit vier Jahre Zeit dafür. Was ihr bei der Planung und Organisation unbedingt bedenken solltet: Die Famulaturen sind Vollzeitpraktika, also ganztägig an fünf Tagen die Woche zu absolvieren, und im Normalfall nicht vergütet. Euren Nebenjob oder weitere in den vorlesungsfreien Zeiten zu erbringende Leistungen müsst ihr also darauf abstimmen bzw. vielleicht sogar eine Zeitlang verschieben.

Vier Phasen, drei Stationen

Aber nicht nur, wie lange die Famulaturen dauern und bis wann sie abzuleisten sind, ist klar geregelt. Auch das „Wo“ steht von vornherein fest. Ihr durchlauft in den Famulaturen nämlich insgesamt drei Stationen der Patientenversorgung:

Stationär: Zwei Famulaturen sind in einem Krankenhaus oder alternativ in einer stationären Rehabilitationseinrichtung zu absolvieren.

Ambulant: Eine Famulatur muss in einer ambulanten, ärztlich geleiteten Einrichtung abgeleistet werden. Darunter fallen nicht nur Arztpraxen, sondern auch Ambulanzen, Notaufnahmen oder Polikliniken.

Hausärztlich: Seit 2012 ist ein weiterer Monat der Famulatur im hausärztlichen Versorgungsbereich Pflicht. Dazu gehören neben Allgemeinärzten auch Kinderärzte sowie Internisten, die keine Schwerpunktbezeichnung aufweisen.

Spezielle Regeln einzelner Bundesländer und Auslandsaufenthalte

Für Medizinstudierende in Hessen gilt: Die Famulatur muss in vier Abschnitten von je 30 Tagen abgeleistet werden. Andere Bundesländer, zum Beispiel Baden-Württemberg oder Schleswig-Holstein, lassen hingegen auch eine Aufsplittung in Intervalle von 15 Tagen zu. Es lohnt sich also, sich vorab zu informieren, was an eurem Studienort bzw. in eurem Bundesland möglich ist oder nicht.

Famulaturen könnt ihr grundsätzlich auch im Ausland durchführen. Tatsächlich wählen jedes Jahr viele Studierende diesen Weg, praktische Erfahrung und Auslandsaufenthalt zu kombinieren. Informiert euch einfach mal an eurer Uni oder bei Austauschorganisationen. Die Anerkennung ist in der Regel problemlos möglich, wenn die oben genannten Regeln (Dauer, Station) erfüllt sind und ihr ein entsprechendes Zeugnis (auf Deutsch oder als beglaubigte Übersetzung) vorlegen könnt.

Unsere Unterstützung für eure Famulatur!

Die vier Famulaturabschnitte sind spannende Möglichkeiten, zum ersten Mal richtig in euren zukünftigen Beruf hineinzuschnuppern und vielleicht sogar schon Fachgebiete zu entdecken, mit denen ihr euch nach dem Studium vertieft beschäftigen möchtet. Nichtsdestotrotz ist die Organisation und Finanzierung der Famulaturen nicht immer einfach. Deshalb unterstützen wir euch dabei. Die KV Hessen fördert euch z. B. bei eurer Famulatur in einer hausärztlichen Praxis in einer ländlichen Region Hessens. Und das für bis zu 60 Tage, wenn ihr die Abschnitte ambulante und hausärztliche Patientenversorgung dort kombiniert absolviert. Informiert euch gleich hier über diese und alle weiteren unserer Förderungsmöglichkeiten für Medizinstudierende.

 

 

We care: Unsere Überraschungsbox für euch!

We care: Unsere Überraschungsbox für euch!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Dass wir uns im letzten Jahr nicht wie üblich regelmäßig in Kursen oder bei Veranstaltungen an den hessischen Unis sehen konnten, finden wir immer noch sehr schade. Und wenn wir ehrlich sind, wissen wir auch jetzt noch nicht, was 2021 wieder möglich sein wird und was nicht. Trotzdem sind wir weiterhin mit unseren Angeboten – von Beratung bis Förderung – für euch da. Und weil wir wissen, wie schwierig und auch belastend die aktuelle Situation für Studierende ist, möchten wir unseren MedWissern gerne eine kleine Freude machen und euch eine kleine Selfcare-Box zuschicken. Was drin ist? Das verraten wir vorab natürlich nicht. Loggt euch einfach in euren MedWisser-Account ein, füllt unser Anmeldeformular aus und dann macht sich die We-care-Box schon bald auf den Weg zu euch.

Falls ihr euch fragt, warum ihr euch für die Box noch einmal anmelden müsst und wir sie nicht einfach an alle registrierten MedWisser schicken: Weil wir wollen, dass sie wirklich bei euch ankommt. Und weil einige Adressen vielleicht nicht mehr aktuell sind oder ihr euch eventuell gar nicht in eurer Unistadt aufhaltet im Moment, gehen wir diesen Weg. Das Ausfüllen des Formulars geht aber ratzfatz (versprochen!) und dann haltet ihr die Box schon bald in euren Händen. Erzählt auch gerne anderen Medizinstudierenden vom MedWisser-Angebot und unserer Aktion. Wir möchten schließlich, dass möglichst viele von euch sich über die Selfcare-Box freuen können.

Registriert euch als MedWisser oder loggt euch direkt ein: Zum Login

Niederlassung – so unterstützt die KV Hessen euch!

Niederlassung – so unterstützt die KV Hessen euch!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Die Selbstständigkeit klingt reizvoll, ist aber ein großer Schritt, auf den ihr euch nicht vorbereitet fühlt und der auch finanziell riskant erscheint? Verständlich. Deshalb ist es uns wichtig, dass sich niemand bei der Niederlassung allein gelassen fühlt. Unsere kostenlosen Beratungsangebote sind für alle da, die sich unverbindlich und umfassend über Chancen und Risiken der Selbstständigkeit informieren möchten und Ängste nehmen. Und wenn ihr schon einen Schritt weiter seid, können wir euch mit finanziellen Hilfen unter die Arme greifen, die euch gerade in der Anfangszeit entlasten und Risiken minimieren. Hier ein kleiner Überblick über unsere Angebote:

 

Beratung

Summer- und Winterschool

Ein langes Wochenende voll mit geballtem Wissen rund um das Thema Niederlassung und einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm: Die Summer- und Winterschool bieten zweimal im Jahr grundlegende Informationsmöglichkeiten für fortgeschrittene Studierende, die sich für eine Niederlassung interessieren. Außerdem gibt`s jede Menge Spaß und die Chance zum Austausch mit anderen.

Doc’s Camp

Zwei Wochenenden für eure Zukunftsplanung: Im Doc’s Camp erfahren Assistenzärzt*innen in Weiterbildung (ÄiW) alles, was sie schon jetzt über die Niederlassung wissen sollten. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, dort eure Fragen mit qualifizierten Referent*innen und niedergelassenen Ärzten verschiedener Fachrichtungen zu diskutieren. Die perfekte Gelegenheit, sich vertieft mit der eigenen beruflichen Zukunft zu beschäftigen.

 

Finanzielle Förderung

Start gut!

Mit einer eigenen Praxis tragt ihr als Ärzt*in dazu bei, die ambulante medizinische Versorgung zu sichern. Es gibt allerdings immer wieder Regionen, in denen sich zu wenige Mediziner*innen bestimmter Fachrichtungen niederlassen. Wer einen besonderen Versorgungsbedarf deckt, kann dafür dank „Start gut!“ 24 Monate finanzielle Förderung erhalten – und das sogar schon während der Facharztweiterbildung.

Honorargarantie

Der Start in die Selbstständigkeit ist herausfordernd – gerade finanziell. Deshalb gibt es die Möglichkeit der Honorargarantie für die ersten zwei Quartale nach Praxisstart. Sie gilt für Ärzt*innen bestimmter Fachgebiete, die sich in Regionen mit besonderem Versorgungsbedarf niederlassen.

Umzugszuschuss

Ihr lasst euch zum ersten Mal nieder und müsst dafür umziehen? Dann könnt ihr unter bestimmten Voraussetzungen vom Umzugszuschuss der KV Hessen profitieren. Einzige Bedingung: Ihr lasst euch als Haus- oder Fachärzt*in einem Gebiet mit besonderem Versorgungsbedarf nieder.

Kinderbetreuung

Selbstständig mit Kind? Manchmal ein ganz schöner Spagat. Deshalb unterstützt die KV Hessen Ärzt*innen in Weiterbildung in einem Gebiet mit besonderem Versorgungsbedarf bzw. Haus- und Fachärzt*innen, die sich in einem solchen Gebiet erstmalig niederlassen besonders. Bis zu drei Jahre lang könnt ihr euch monatlich Kinderbetreuungskosten in Höhe von maximal 400 € erstatten lassen.

Lust auf noch mehr Infos zum Thema Niederlassung? Dann schaut mal auf unserem Blog vorbei!