Wegen Covid-19: MedMobil-Aktion pausiert

Wegen Covid-19: MedMobil-Aktion pausiert

Allgemein MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Mit unseren MedMobilen machen wir euch normalerweise mobil. Ob zur Famulatur, dem PJ oder einfach in die Uni – in den letzten Jahren haben zahlreiche Medizinstudierende in Hessen von der Aktion profitiert. Aktuell müssen wir unsere Flitzer allerdings – wie schon im letzten Jahr – zweckentfremden. Die KV Hessen benötigt sie aufgrund der Covid-19-Situation für andere Zwecke, sodass die Autos leider bis auf Weiteres nicht von Studierenden genutzt werden können und die Verlosungen pausieren müssen.

Wir sind natürlich trotzdem weiterhin an eurer Seite und unterstützen euch zum Beispiel mit finanzieller Förderung, Beratung und bald auch wieder mit unseren Liveaktionen. Danke für euer Verständnis und bleibt gesund!   

 

 

 

 

Fünf Tipps für ein gelungenes digitales Vorstellungsgespräch

Fünf Tipps für ein gelungenes digitales Vorstellungsgespräch

Allgemein MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Das Praktische Jahr steht vor der Tür? Oder vielleicht sogar die Zeit als Assistenzärzt*in? Wer aktuell auf Praktikums- oder Jobsuche ist, wird häufig zu digitalen Bewerbungsgesprächen eingeladen. Egal ob via Zoom, Skype oder Teams – es gibt einige Dinge, die ihr bei einem Videointerview auf dem Zettel haben solltet. Wir haben ein paar Tipps für euch vorbereitet, damit es mit dem Gespräch und der Traumstelle auf jeden Fall klappt!

1.Technik & Einstellungen

Bei einem analogen Vorstellungsgespräch ist der Arbeitgeber in der Pflicht, für die richtigen Gesprächsbedingungen zu sorgen. Bei einem Videointerview seid ihr selbst dafür verantwortlich. Ist die Internetverbindung stabil? Funktionieren Kamera und Mikrofon? Sind Licht und Bildausschnitt angemessen? Nehmt euch auf jeden Fall ausreichend Zeit, um die Technik aufzusetzen und auszuprobieren. Macht unbedingt einen Probedurchgang bzw. -anruf mit einer Vertrauensperson und lasst euch Feedback zu eurem Set up geben. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn der Wunschjob daran scheitert, dass ihr im Videointerview nicht zu verstehen wart.

2.Hintergrund & Outfit

Auch wenn das Gespräch in eurem WG-Zimmer oder auf der Couch stattfindet: Es ist immer noch ein Bewerbungsgespräch. Wählt deshalb ein dem Anlass angemessenes Outfit. Und ja, das kann bedeuten, dass ihr zu Hause mit Hemd und Schlips vor der Kamera sitzt. Mit eurer Kleidung endet der optische Eindruck aber noch nicht. Auch auf den Hintergrund solltet ihr ein Auge haben. Im Idealfall ist er ruhig, neutral und enthält keine persönlichen Gegenstände (Poster, Fotos o. ä.). Gut geeignet sind helle Wände oder auch Bücherregale.

Viele Onlinetools bieten zudem die Möglichkeit, den Hintergrund via Kameraeffekt unscharf zu stellen. Solltet ihr solch ein Feature benutzen wollen, testet es unbedingt vorher und probiert aus, ob der Effekt auch bei Bewegung noch vorteilhaft wirkt. Im Zweifelsfall solltet ihr lieber darauf verzichten und einen anderen Ort mit geeigneterem Hintergrund wählen.

3.Ruhe & Konzentration

Natürlich habt ihr keinen Einfluss darauf, was eure Nachbarn in der Zeit eures Videointerviews machen. Aber trotzdem könnt ihr viele Faktoren für ein ungestörtes Gespräch kontrollieren. Informiert ggf. Mitbewohner*innen oder Familienangehörige über euren Termin und bittet darum, in dieser Zeit nicht gestört zu werden. Schließt Fenster und Türen und stellt euer Handy auf lautlos.

Um konzentriert und entspannt in das Gespräch gehen zu können, empfiehlt es sich außerdem, etwas mehr Zeit für die Vorbereitung sowie als Puffer danach einzuplanen. Wenn ein einstündiges Gespräch angesetzt ist, seid am besten schon 15 bis 30 Minuten vorher bereit und entspannt euch z. B. noch kurz mit einer Atemübung. Wer einen Zeitpuffer im Anschluss einplant, muss sich während des Gesprächs keine Gedanken darüber machen, am Ende in Zeitnot zu geraten oder das Gespräch gar selbst abbrechen zu müssen. Letzteres solltet ihr unbedingt vermeiden.

4.Gestik, Mimik und Körperhaltung

Im Videointerview wird man sich aufgrund der Kamera manchmal besonders seiner eigenen Gestik, Mimik und Körperhaltung bewusst. Versucht am besten, entspannt und dennoch aufrecht zu sitzen und durchgehend eine freundliche Mimik zu bewahren. Vorsichtig solltet ihr mit Gesten sein und sie nur sparsam einsetzen. Zu viel Bewegung, und sei es nur das mehrfache Zurückstreichen der Haare hinters Ohr, wirkt schnell hektisch oder unruhig und kann sich negativ auf die Gesprächsatmosphäre auswirken.

Konzentriert euch am besten auf euer Gegenüber und vermeidet es, ständig euer Aussehen in der Kamera zu kontrollieren. Ein kleiner Spickzettel, der euch an eine gerade Sitzposition oder ein Lächeln auf den Lippen erinnert, schadt aber natürlich nicht.   

5.Vorbereitung & Fokus

Ein digitales Vorstellungsgespräch ist immer noch das: ein Vorstellungsgespräch. Dementsprechend solltet ihr euch darauf genauso vorbereiten wie auf ein „echtes“ Gespräch vor Ort. Informiert euch über die Einrichtung, bei der ihr euch beworben habt, bereitet Antworten auf Standardfragen vor und überlegt euch Fragen an eure Gesprächspartner*innen.

Während des Gesprächs solltet ihr 100 % konzentriert sein und euch völlig darauf einlassen. Alles, was euch irgendwie ablenken könnte, entfernt ihr für diesen Zeitraum am besten aus eurer Reichweite und eurem Blickwinkel. Denn jetzt geht es gerade um einen Job, den ihr unbedingt wollt – und dafür sind voller Fokus und Einsatz gefordert!

Fazit: Digitales Vorstellungsgespräch – gute Vorbereitung ist alles!

Die gute Nachricht ist: Beim digitalen Vorstellungsgespräch sucht ihr euch die Location selbst aus und könnt für räumliche Bedingungen sorgen, in denen ihr euch wohlfühlt. Die schlechte Nachricht: Es bleibt trotz allem ein berufliches Gespräch, das eure Zukunft maßgeblich mitgestalten kann. Eine dementsprechend hohe Priorität solltet ihr ihm einräumen und euch angemessen vorbereiten – sowohl inhaltlich als auch technisch. Denn mit einem erfolgreichen digitalen Vorstellungsgespräch seid ihr eurer Wunschstelle wahrscheinlich schon ein ganzes Stückchen näher!

 

 

 

 

Hausarztfamulatur – Das musst du wissen!

Hausarztfamulatur – Das musst du wissen!

Allgemein MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare

Endlich Zeit für Praxis – Hausarztpraxis! Auch wenn die Hausarztfamulatur für viele nicht zu den liebsten Praxisstationen gehört, so ist sie doch Pflicht und ihr solltet die Chance nutzen, einmal unverbindlich in den Bereich Allgemeinmedizin bzw. hausärztliche Grundversorgung einzutauchen. Selbst wenn ihr euch später für eine Laufbahn in der Klinik entscheidet, könnt ihr hier viel lernen und ein grundlegendes Verständnis für Praxisabläufe erwerben. Denn in vielen Fachgebieten ist die Zusammenarbeit mit Hausärzt*innen wichtig für die optimale Versorgung von Patient*innen.  

Rechtliche Vorgaben der Hausarztfamulatur

Seit Änderung der Approbationsordnung vor einigen Jahren ist eine Famulatur im hausärztlichen Versorgungsbereich für alle Medizinstudierenden Pflicht. Im Klartext heißt das: Wer in Deutschland Ärzt*in werden möchte, der muss nachweisen, dass im klinischen Teil des Studiums vier Wochen in diesem Bereich hospitiert wurde. Nur dann ist eine Zulassung zur Zweiten Ärztlichen Prüfung (Hammerexamen) möglich.

Lernziele der Hausarztfamulatur

Warum eigentlich eine Hausarztfamulatur? Die Idee dahinter ist ganz einfach: Medizinstudent*innen sollen die Chance haben, die Freude an der Allgemeinmedizin zu entdecken und sie vielleicht sogar als ernsthafte berufliche Option in Erwägung zu ziehen. Fakt ist nämlich: In den nächsten Jahren gehen tausende von niedergelassenen Allgemeinmedziner*innen in den Ruhestand und Hessen bzw. ganz Deutschland droht eine hausärztliche Mangelversorgung. Mit der Hausarztfamulatur gibt es also die unverbindliche, aber verpflichtende Chance, einfach mal in das Tätigkeitsfeld hineinzuschnuppern und vielleicht ein Interesse daran zu entwickeln. Denn nur wer etwas ausprobiert, kann auch wirklich sagen, dass es nichts für sie oder ihn ist, oder?

Zeitpunkt und Durchführungsort der Hausarztfamulatur

Wann und wo ihr die Hausarztfamulatur durchführt, bleibt euch weitestgehend selbst überlassen. Wer sich noch nicht bereit für die Klink fühlt, wählt sie vielleicht als erste Famulatur zu Beginn des klinischen Studienteils. Genauso kann es sinnvoll sein, sie ans Ende zu setzen, wenn ihr konkrete Vorstellungen davon habt, was ihr in eurer Zeit in einer hausärztlichen Praxis lernen möchtet. Wichtig ist, dass die Famulatur rechtzeitig vor dem Hammerexamen beendet ist (Bescheinigung nicht vergessen!).

Es bietet sich an, die vierwöchige Phase in der vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren. Bedenkt nämlich unbedingt, dass die Famulaturen Vollzeitpraktika an fünf Tagen die Woche sind. Sie neben den regulären Studienveranstaltungen zu absolvieren, wird deshalb schwierig. Natürlich könnt ihr auch ein Urlaubssemester nehmen und in dieser Zeit alle Famulaturen nacheinander absolvieren. Wie gesagt – hier seid ihr relativ flexibel.

Auch was den Durchführungsort anbelangt, habt ihr viele Wahlmöglichkeiten. Neben Allgemeinärzt*innen kommen auch Kinderärzt*innen oder Internist*innen ohne Schwerpunktbezeichnung für die Hausarztfamulatur in Frage. Wichtig ist, dass die Ausbilder*innen vom jeweiligen Landesprüfungsamt als solche anerkannt werden. Das ist in den meisten Fällen aber reine Formsache.

Macht euch unbedingt auch Gedanken, ob ihr eure Hausarztfamulatur in der Stadt oder im ländlichen Raum absolvieren möchtet. Gerade auf dem Land dürfte es einfacher sein, einen Platz zu finden. Außerdem gibt euch das die tolle Chance, einmal in den abwechslungsreichen Arbeitsalltag von Landärzt*innen hineinzuschnuppern – und das ganz unverbindlich.

Förderung der Hausarztfamulatur

Wie auch die anderen zu absolvierenden Famulaturen wird die Hausarztfamulatur eigentlich nicht vergütet. Weil sie aber Pflicht ist und wir sie unglaublich wichtig finden, bietet die KV Hessen Studierenden eine finanzielle Förderung von 595,00 € monatlich an, wenn sie die Famulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum durchführen. Informiert euch gleich hier über die Bewerbung und alle Förderungsvoraussetzungen.

Bewerbung für die Hausarztfamulatur

Wenn ihr auf der Suche nach einem Platz für eure Hausarztfamulatur seid, dann findet ihr online Stellenbörsen, in denen Praxen Plätze ausschreiben. Habt ihr schon eine Praxis oder Einrichtung ins Auge gefasst? Dann fragt einfach einmal nach, ob generell Famulaturplätze angeboten werden. Im Idealfall könnt ihr bereits euren Wunschzeitraum benennen und so konkret erfahren, ob in dieser Praxis eine Chance auf einen Platz besteht. Übrigens: Es kann auch hilfreich sein, einfach mal bei Studierenden aus höheren Semestern zu fragen, wo sie ihre Famulaturen verbracht haben und ob sie die Praxis weiterempfehlen können. Solche Informationen aus erster Hand sind Gold wert!

Fazit: Hausarztfamulatur – Pflichtfamulatur mit Gestaltungsspielraum

Um die Hausarztfamulatur kommt niemand herum. Aber wer nach einer Praxis sucht, die zu den eigenen Lernwünschen passt, kann aus diesen vier Wochen viel mitnehmen. Hausärzt*innen leisten jeden Tag wichtige medizinische Basisversorgung und haben ein sehr breites Behandlungsspektrum, das viele Berührungspunkte mit anderen Fachgebieten aufweist. Auch wenn ihr später nicht in der Allgemeinmedizin arbeiten möchtet, könnt ihr in dieser Famulatur grundlegendes Wissen über Praxisabläufe und wichtige praktische, medizinische Grundlagen erwerben. Das wird euch nicht nur in weiteren Famulaturen, sondern auch im Praktischen Jahr oder eurer Zeit als Assistenzärzt*in nützlich sein.

Viele weitere Infos zu den Famulaturen findet ihr in unserem Blogbeitrag. Informiert euch auch unbedingt über unsere einfach zu beantragenden Fördermöglichkeiten für die Hausarztfamulatur.

 

 

 

Runde 2: KV Hessen verteilt erneut Mund-Nasen-Bedeckungen

Runde 2: KV Hessen verteilt erneut Mund-Nasen-Bedeckungen

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Hygieneregeln einhalten, auf Abstand achten, Maske tragen – mit diesen drei Grundregeln verhindern wir zusammen weitere Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Damit das klappt, möchten wir euch kurz vor Weihnachten mit Geschenken überraschen. Denn wir verteilen kurzfristig noch einmal vor den Kliniken in Frankfurt, Marburg und Gießen unsere beliebten, wiederverwendbaren Mund-Nasen-Bedeckungen!

Hier einmal die konkreten Daten und Standorte unserer Aktion:

08.12.2020 Frankfurt: 10:00-15:00 Uhr vor dem Dekanat (Haus 10 A)
09.12.2020 Gießen: 10.00-15.00 Uhr auf dem Gelände des Medizinischen Lehrzentrums, Klinikstr. 29.
10.12.2020 Marburg: 10.00-14.00 Uhr im linken Außenbereich des Haupteingangs, Baldingerstraße.

Natürlich achten wir bei der Verteilung darauf, dass alle aktuellen Bestimmungen eingehalten werden. Unterstützt uns bitte dabei, indem ihr z. B. in der Warteschlange Abstand haltet. 

Als besondere Überraschung erhaltet ihr unsere Masken dieses Mal übrigens im exklusiven „Arzt-in-Hessen“-Turnbeutel. Aber Achtung: Nur solange der Vorrat reicht! Wir freuen uns, wenn ihr uns an unserem Aktionsstand besucht. Bleibt gesund!

Neben unserem Blog und den Social-Media-Kanälen halten wir noch viele weitere Informationsangebote für dich bereit. Bist du schon Mitglied in unserem MedWisser-Team? Als registrierter MedWisser hast du Zugriff auf exklusiven Content und kannst an unseren Gewinnspielen teilnehmen. Außerdem bekommst du regelmäßig unseren Newsletter und erfährst die neuesten Termine und Aktionen so zuerst. Und falls doch noch konkrete Fragen offen sind, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Nutze einfach das Kontaktformular oder melde dich in einem unserem BeratungsCenter: https://www.arzt-in-hessen.de/kontakt/

 

 

 

 

Immer für dich da – die Angebote der KV Hessen

Immer für dich da – die Angebote der KV Hessen

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Die KV Hessen ist nur für ausgebildete Ärzte da? Weit gefehlt! Auch im Studium und in der Facharztweiterbildung unterstützen wir dich dabei, deinen Berufswunsch Ärzt*in zu realisieren – und zwar mit unseren Angeboten in verschiedenen Bereichen.

Für sorgenfreie Praxisphasen: Finanzielle Förderung

In der Famulatur und dem Praktischen Jahr lernst du den Arztberuf ganz praktisch kennen und machst wichtige Erfahrungen für dein späteres Berufsleben. Damit du dich dabei voll auf deine neuen Aufgaben konzentrieren kannst, fördern wir dich. Du kannst 595,00 € pro Monat von uns bekommen für deine Hausarztfamulatur in einer Praxis im ländlichen Raum (Dauer max. 2 Monate) oder das Wahltertials deines Praktischen Jahres 8Dauer max. vier Monate).

Außerdem fördern wir deine Weiterbildung zum/zur Fachärzt*in mit 5.000 € monatlich, wenn du dich für den Fachbereich Allgemeinmedizin oder einen anderen förderungsfähigen Zweig entscheidest. Alle Infos zu den Förderungsmöglichkeiten durch die KV Hessen findet du hier: https://www.arzt-in-hessen.de/themen/foerderung/

Für maximale Freiheit: MedMobile

Du möchtest für Famulatur und Praktisches Jahr mal raus aus deinem Studienort? Nur zu! Bewirb dich für eines unserer MedMobile und schon bist du unabhängig von Entfernungen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir vergeben unsere Minis regelmäßig an Studierende, die ihre Hausarztfamulatur im ländlichen Raum absolvieren oder das Wahltertial ihres PJs in der allgemeinmedizinischen Versorgung ableisten. Vielleicht auch für dich eine spannende Möglichkeit? Dann schau mal hier vorbei:

https://www.arzt-in-hessen.de/medmobil-hausarztfamulatur/
https://www.arzt-in-hessen.de/medmobil-pj-wahltertial/

Für perfekte Vorbereitung: kostenlose Praxiskurse

Wie geht eigentlich eine Einzelknopfnaht und was muss beim Schreiben eines EKGs bedacht werden? Viele praxisrelevante Themen kommen im Studium zu kurz. Deshalb bieten wir euch regelmäßig kostenlose Praxiskurse an, zum Beispiel zu den Themen Sonografie, EKG und Nahttechniken. Auch Medical English steht regelmäßig auf unserem Kursprogramm. Aufgrund der aktuellen Situation können die Kurse nicht so regelmäßig stattfinden, wie wir sie euch gerne anbieten würden. Wir hoffen aber, dass sich das zeitnah wieder ändern!

Für entspannte Zukunftsaussichten: Alles zur Niederlassung

Irgendwann stellt sich zwangsläufig die Frage: Niederlassen oder lieber nicht? Weil diese Frage viel zu wichtig ist, um sie aufzuschieben, bieten wir dir schon im Studium bzw. während der Assistenzarztzeit/Facharztweiterbildung Hilfe an. Nimm als Studierende*r zum Beispiel an unserer Summer- oder Winterschool in Willingen teil. Hier bekommst du in nur vier Tagen von unseren Expert*innen geballtes Wissen rund um die Niederlassung – kombiniert mit einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm und genug Zeit zum Netzwerken und Austauschen mit anderen. Für alle, die schon als Assistenzärzt*in tätig sind oder in der Facharztweiterbildung stecken, ist das Doc’s Camp der richtige Rahmen. An zwei Wochenenden erfährst du hier alles, was du über die Niederlassung wissen solltest. Deine Fragen kannst du mit qualifizierten Referent*innen und niedergelassenen Ärzt*innen verschiedener Fachrichtungen diskutieren und dir so einen umfassenden Überblick darüber verfassen, was bei der Niederlassung auf dich zukommt.

Für deine Fragen: Infos & Beratung

Neben unserem Blog und den Social-Media-Kanälen halten wir noch viele weitere Informationsangebote für dich bereit. Bist du schon Mitglied in unserem MedWisser-Team? Als registrierter MedWisser hast du Zugriff auf exklusiven Content und kannst an unseren Gewinnspielen teilnehmen. Außerdem bekommst du regelmäßig unseren Newsletter und erfährst die neuesten Termine und Aktionen so zuerst. Und falls doch noch konkrete Fragen offen sind, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Nutze einfach das Kontaktformular oder melde dich in einem unserem BeratungsCenter: https://www.arzt-in-hessen.de/kontakt/

 

 

 

 

Praxisphasen im Medizinstudium

Praxisphasen im Medizinstudium

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Theorie ist gut und schön. Aber als Ärzt*in musst du später dein theoretisches Wissen in der Praxis anwenden. Und damit das auch klappt, sind schon im (oder sogar vor dem) Studium Praxisphasen ein wichtiger Teil der Ausbildung. In diesem Beitrag geben wir dir einen allgemeinen Überblick, welche das sind, wann und wo du sie absolviert und was du bei der Planung berücksichtigen solltet.

Das Krankenpflegepraktikum

Bevor du in die Tätigkeit als Ärzt*in hineinschnupperst, ist es essenziell, dich damit vertraut zu machen, wie der Betrieb und die Organisation in einem Krankenhaus funktionieren und welche Aufgaben in der Krankenpflege anfallen. Dafür absolvierst du vor dem Studium, während der ersten vier Semester oder während eines Urlaubssemesters ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum. Dieses Praktikum kannst du auch in drei Abschnitte à 30 Tage aufteilen und in verschiedenen Institutionen ableisten. Wichtig ist jedoch, dass es sich dabei um bettenführende Krankenhäuser oder Rehaeinrichtungen handelt. Ausschließlich ambulante Einrichtungen sind nicht geeignet. Außerdem solltest du bedenken, dass eventuelle Pflegepraktika, die du schon während der Schulzeit bzw. vor Schulabschluss absolviert hast, nicht auf das im Studium vorgeschriebene Krankenpflegepraktikum angerechnet werden können. Ausgenommen davon sind z. B. eine abgeschlossene Ausbildung im medizinischen Bereich oder ein in einer entsprechenden Einrichtung abgeleistetes soziales Jahr bzw. ein Bundesfreiwilligendienst. Gut zu wissen für dich: Dein Krankenpflegepraktikum kannst du auch im Ausland machen – perfekt, wenn du internationale Erfahrung mit einer sinnvollen Aufgabe kombinieren möchtest. Das Krankenpflegepraktikum muss bis zum Ende des vierten Semesters abgeschlossen sein, da es eine Voraussetzung zur Teilnahme am Physikum ist.

Die Famulatur

Der Begriff Famulatur ist etwas irreführend, da er den Eindruck erweckt, es handele sich um ein einziges Praktikum. Faktisch sind es aber mehrere Praxisphasen während der klinischen Phase des Studiums, die sich auf insgesamt vier Monate belaufen. Im Rahmen der Famulatur verbringst du zwei Monate im Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung, und zwar ausschließlich im Bereich der stationären Krankenversorgung. Ein weiterer Monat ist in einer Praxis, die für eine ganztägige Ausbildung in der ambulanten Krankenversorgung geeignet ist oder in einer ärztlich geleiteten Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung wie z. B. im Sanitätsdienst der Bundeswehr, in einer Poliklinik oder in einer Krankenhausambulanz, vorgesehen. Den letzten Monat leistet du im Rahmen der Hausarztfamulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung ab (Allgemeinärzt*in, Kinderärzt*in, Internist*in ohne Versorgungsschwerpunkt). Informiere dich hier unbedingt über unsere Fördermöglichleiten für Studierende, die ihre Hausarztfamulatur im ländlichen Raum planen!

Die Famulatur kannst du in maximal fünf Abschnitte aufteilen. Achte nur darauf, dass die Mindestdauer eines Abschnitts nicht weniger als 14 Kalendertage betragen darf und dass eine gesplittete Famulatur über Weihnachten und Ostern nur zulässig ist, wenn die auf einen Werktag fallenden Feiertage unmittelbar nachgeholt werden können.

Die Famulaturen absolvierst du in der unterrichtsfreien Zeit. Sie sind ganztägig und als Fünf-Tage-Woche geplant. Für die Ableistung hast du insgesamt vier Jahre Zeit, denn bis zum Hammerexamen (Zweite Ärztliche Prüfung) musst du die vier Monate bzw. drei Stationen beendet haben. Mit Ausnahme der Hausarztfamulaturen kannst du alle Famulaturen auch im Ausland ableisten.

Praktisches Jahr

Die letzte Praxisphase bevor du in den Beruf einsteigst, ist das Praktische Jahr. Es beginnt immer zu festen Terminen im Mai und November und dauert insgesamt 48 Wochen. Diese Zeitspanne wird in drei Tertiale à 16 Wochen aufgeteilt, in denen du in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und einem Fach deiner Wahl Praxisluft schnupperst. Um in diesen letzten Studienabschnitt (11./12 Semester) starten zu können, musst du die Zweite Ärztliche Prüfung (Hammerexamen) bestanden und dich rechtzeitig um entsprechende PJ-Plätze gekümmert bzw. dich dafür beworben haben. Deine Heimatuniversität muss dir einen Platz zur Verfügung stellen, aber viele Studierende nutzen diese Praxisphase auch, um in einem anderen Bundesland oder sogar im Ausland zu arbeiten. Achte hier auf ggf. abweichende Bewerbungsfristen und -modalitäten! Wie auch die Famulatur wird das Praktische Jahr in der Regel in Vollzeit absolviert und muss nicht vergütet werden. Einige Einrichtungen zahlen allerdings eine Aufwandsentschädigung von maximal 597,00 €. Informiere dich unbedingt vorab, ob deine Wunschklink/-praxis dazugehört und kümmere dich ggf. um alternative Finanzierungsformen (z. B. eine Förderung der KV Hessen). Seit einiger Zeit ist es möglich, das Praktische Jahr auch in Teilzeit (50 % oder 75 %) zu absolvieren. Die Dauer verlängert sich dann entsprechend.

Fazit: Studium? Ganz schön praktisch!

Das Medizinstudium findet definitiv nicht nur im Hörsaal statt. In jedem Abschnitt hast du die Gelegenheit, wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln und den Weg für deinen späteren Beruf zu ebnen. Nutze die Chance deshalb unbedingt und suche dir Famulatur- bzw. PJ-Plätze, die deinen Interessen entsprechen. Die KV Hessen unterstützt dich in den Praxisphasen des Studiums finanziell. Informiere dich am besten gleich über deine Förderungsmöglichkeiten: https://www.arzt-in-hessen.de/themen/foerderung/

 

 

 

Wir machen euch mobil! – Mit dem MedMobil zur Famulatur oder ins PJ

Wir machen euch mobil! – Mit dem MedMobil zur Famulatur oder ins PJ

Gewinnspiele Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser

Die Berufsaussichten für alle, die aktuell Medizin studieren, sind großartig. In den nächsten Jahren gehen nämlich bundesweit – also auch in Hessen – zahlreiche Ärztinnen und Ärzte in den Ruhestand. Gerade im ländlichen Raum werden dann massiv Praxisnachfolger*innen gebraucht.

Genau aus diesem Grund möchten wir von der KV Hessen Studierende schon während des Studiums für die Niederlassung als Fach- oder Hausarzt begeistern. Und wie ginge das besser als durch authentische Einblicke in den Praxisalltag?

 

Besonders die (inzwischen verpflichtende) Hausarztfamulatur und das Wahltertial des Praktischen Jahrs eignen sich hervorragend, um Praxisluft in einer Kleinstadt oder dem ländlichen Raum zu schnuppern. Dort ist nicht nur der Lernzuwachs durch die intensive Betreuung (oft 1:1) enorm, sondern Studierende können live erleben, welche Vorteile eine Tätigkeit als niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt bietet. Geregelte Arbeitszeiten, großer Einfluss auf das Behandlungsspektrum, Einrichtung der Praxis nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nur einige der Anreize. Auch finanziell lohnt sich eine eigene Praxis heute allemal.

Damit das „Hineinschnuppern“ in den Praxisalltag im ländlichen Raum nicht an einer schlechten Verkehrsanbindung scheitert, weiten wir 2020 unser MedMobil-Angebot deutlich aus. Ab sofort gehören sechs Mini Countryman zu unserer Flotte, die Studierenden vorbehalten sind, die sich kostenlos als MedWisser registrieren und

  • ihre Hausarztfamulatur nachweislich in einer hausärztlichen Vertragsarztpraxis in einer hessischen Stadt oder Gemeinde mit maximal 25.000 Einwohnern absolvieren oder
  • das Wahl-Tertial des PJs (Wahlfach Allgemeinmedizin, Pädiatrie oder ein Wahlfach der allgemeinen fachärztlichen Versorgungsebene) in einer akkreditierten akademischen Lehrpraxis im Geltungsbereich der KVH durchführen.

Für die Hausarztfamulatur erhaltet ihr das MedMobil für 30 Tage, für das Wahltertial des PJs 16 Wochen.

Die Bewerbung ist ab sofort möglich. Alle Infos zu den genauen Teilnahmevoraussetzungen erhaltet ihr hier:

Med Mobil Hausarztfamulatur:
https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/jetzt-mitmachen-und-medmobil-gewinnen-3/

MedMobil Wahltertial Praktisches Jahr:
https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/jetzt-mitmachen-und-medmobil-gewinnen-2/

Ihr seid noch keine MedWisser? Dann meldet euch direkt an:
https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/anmelden/

Weiter geht’s: Förderung der Famulatur wird 2019 fortgesetzt

Weiter geht’s: Förderung der Famulatur wird 2019 fortgesetzt

Rund ums Studium

Gute Nachrichten für Medizinstudenten in Hessen: Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) fördert auch in 2019 die Famulatur in einer hausärztlichen Vertragsarztpraxis. Voraussetzung bleibt, dass die Praxis ihren Sitz in einer hessischen Stadt oder Gemeinde mit bis zu 25.000 Einwohnern hat.

Richtig gut: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) hat die Gesamtförderhöhe sogar noch einmal erhöht. Da die Förderhöhe mit 595 Euro pro Monat unverändert bleibt, bekommen daher noch mehr Studenten die Möglichkeit einer geförderten Famulatur.

Förderberechtigt sind Studenten der Humanmedizin, die an einer deutschen Universität immatrikuliert sind. Die maximale Förderdauer beträgt weiterhin zwei Monate. Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt nach Abschluss der Famulatur. Dazu muss der Famulus lediglich eine von der Vertragsarztpraxis unterschriebene Bescheinigung über die erfolgreich absolvierte Famulatur bei der KVH einreichen.

Jetzt genauer informieren und Förderung beantragen.

So war die „Arzt in Hessen Summerlounge“

So war die „Arzt in Hessen Summerlounge“

Allgemein Events Niederlassen! Rund ums Studium

Marburg, Frankfurt, Gießen – im Mai war „Sei Arzt. In Praxis. Leb Hessen!“ ­wieder mit der Summerlounge unterwegs. Bei unseren Stopps an den hessischen Universitäten trafen wir auf zahlreiche engagierte Medizinstudierende. Sie alle waren da, um sich über die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin, über Fördermöglichkeiten im Studium und über die Karrierechance
„Niederlassung“ zu informieren.

Förderung, Tipps und Torwandschießen

Los ging’s Mitte Mai im schönen Marburg. Dort stand das Team der KV Hessen interessierten Studierenden Rede und Antwort. Bei strahlendem Sonnenschein und begehrten Lunchboxen gab es unter andrem hilfreiche Tipps zu attraktiven Fördermöglichkeiten während der Famulatur und im Praktischen Jahr.

Von Marburg ging es an den Main nach Frankfurt und anschließend nach Gießen. Auch hier war das Interesse der Studierenden an der Summerlounge groß. So ergaben sich zahlreiche spannende Gespräche. Das Informationsmaterial war heiß begehrt und auch das beliebte Torwandschießen trug zur guten Stimmung bei. Zu gewinnen gab es übrigens die beliebten Kampagnen-Liegestühle, die auch dieses Mal den sportlichen Ehrgeiz der Studierenden weckten.

Zum ersten Mal, seit dem Start der Summerlounge, konnten sich die Medizinstudierenden vor Ort für das MedWisser-Team anmelden. Als MedWisser bekommen die künftigen Ärzte spannende Einblicke in die Praxis, echte Erfahrungen rund um den Alltag als Mediziner und natürlich viele Hintergrundinformationen von Experten. Dazu gibt es Updates sowie exklusive Events während des ganzen Jahres sowie zum Beispiel einen Medical-English- oder Sonografie-Kurs. Selbstverständlich kostenfrei.

5 Jahre Summerlounge

Bereits zum fünften Mal in Folge waren wir mit der Summerlounge vor Ort bei den Medizinern von morgen. Und der nicht abreißende Zulauf der Studierenden zeigt, dass es nach wie vor ein großes Informationsbedürfnis zur Karrierechance „Niederlassung“ und der Arbeit der KV Hessen gibt. Das freut uns sehr. Genau wie die vielen positiven Rückmeldungen von Seiten der Studierenden und das starke Interesse an unserem MedWisser-Team. Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktionen!

Werde Teil des MedWisser-Teams

Du hast auch Lust, dich weiterzubilden? Als Teil des MedWisser-Teams profitierst du, neben den kostenlosen Kursen, noch von vielen weiteren praktischen Vorteilen.
Hier geht’s zu weiteren Infos und zur Anmeldung.

„Man sollte die Chance nutzen!“

„Man sollte die Chance nutzen!“

Allgemein Rund ums Studium

Nicola Buß studiert Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Während ihrer einmonatigen Famulatur in einer hausärztlichen Praxis schnupperte sie das erste Mal Praxisluft und begleitete eine Allgemeinmedizinerin und einen Internisten aus Münzenberg bei ihrer täglichen Arbeit. In unserem Interview berichtet sie über ihre guten Erfahrungen.

Welche Erwartungen hattest du an die Famulatur in der hausärztlichen Praxis?
Grundsätzlich wollte ich mich einfach überraschen lassen. Natürlich war ich vor Beginn meiner Famulatur sehr gespannt, die Arbeit eines niedergelassenen Arztes und die Unterschiede zwischen Klinik und Praxis – insbesondere im Hinblick auf den Arzt-Patientenkontakt – kennenzulernen.
Der Umgang mit den Patienten hat mich dann auch sehr beeindruckt. Die Ärzte kennen ihre Patienten sehr gut, es besteht ein großes Vertrauensverhältnis. Viele Patienten haben wir gesagt, dass sie sich in der Praxis wohl und gut aufgehoben fühlen.

Wie genau sah denn dein Arbeitstag aus?
Los ging es jeden Morgen um 8 Uhr. Ich habe dann erst einmal bei den Blutabnahmen unterstützt. Gut war, dass ich die Gelegenheit hatte, in zwei Bereiche – also in die Allgemeinmedizin und die Innere Medizin – hinein zu schnuppern. So konnte ich jeden Tag entscheiden, welchen der beiden Praxisinhaber ich begleiten möchte.

Welche Aufgaben hattest du neben der Blutabnahme?
Ich durfte mit dem Stethoskop Patienten abhören und Venenzugänge legen. Außerdem konnte ich EKGs schreiben und im letzten Teil der Famulatur sogar eigenständig Gesundheitschecks durchführen. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich auch bei den Hausbesuchen dabei sein durfte.

Nicola konnte ihre praktischen Fähigkeiten während der Famulatur u. a. beim Blutabnehmen und beim EKG schreiben verbessern.
Nicola konnte ihre praktischen Fähigkeiten während der Famulatur u. a. beim Blutabnehmen und beim EKG schreiben verbessern.

Hört sich an, als hätte dir der Monat in der Praxis gefallen. Konntest du denn auch etwas aus deiner Famulatur mitnehmen?
Mir hat es Spaß gemacht, das Erlernte aus zweieinhalb Jahren Studium endlich anwenden zu können. Theorie und Praxis sind eben doch zwei verschiedene Paar Schuhe. Definitiv verbessern konnte ich meine praktischen Fähigkeiten, zum Beispiel das Blutabnehmen oder das Abhören von Herz und Lunge.

Und, kannst du dir auch vorstellen, später in der Allgemeinmedizin zu arbeiten?
Ich kann mir – auch dank der Famulatur – gut vorstellen, Allgemeinmedizinerin zu werden und mich in einer ländlichen Region niederzulassen. Wirklich festgelegt habe ich mich aber noch nicht. Die Medizin bietet ja auch ein sehr breites Spektrum.

Hast Du zum Abschluss einen Tipp für andere Famulanten?
Man sollte die Chance nutzen, den oder die Praxisinhaber viel zu fragen. Durch den intensiven Austausch habe ich in der kurzen Zeit wirklich viel gelernt. Außerdem ist es wichtig, einen guten Kontakt zum Praxisteam aufzubauen, denn die Patienten registrieren den freundlichen Umgang und die positive Stimmung und fühlen sich gleich wohl in der Praxis.