Darum solltet ihr euch in Hessen niederlassen (und nicht woanders)!

Darum solltet ihr euch in Hessen niederlassen (und nicht woanders)!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund ums Studium

Es ist nie zu früh, sich mit der eigenen beruflichen Zukunft zu beschäftigen. Und auch nie zu spät! Denn ganz egal, ob ihr noch mitten im Studium seid, euch gerade zum Facharzt weiterbildet oder schon einige Jahre Berufserfahrung mitbringt: Eine Niederlassung ist sowohl aus Berufseinsteiger als auch als „alter Hase“ möglich. Warum ihr euch gerade in Hessen niederlassen solltet? Dafür gibt es viele gute Gründe. Drei davon stellen wir euch einmal näher vor

Hat Zukunft: als niedergelassene*r Ärztin in Hessen arbeiten

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Bis zum Jahr 2030 werden sieben von zehn Praxisinhaber*innen in Hessen in den Ruhestand gehen. Und die meisten davon suchen bereits frühzeitig eine*n Nachfolger*in. Nicht nur, um die Versorgungslage in der Region sicher zu stellen, sondern auch, um ihre Patient*innen in gute Hände abzugeben oder ggf. sogar eine Zeitlang gemeinsam mit der Nachfolgerin oder dem Nachfolger zu praktizieren und die Übergabe fließend zu gestalten.

Und weil der Bedarf an (jungen) Ärzten in der ambulanten Versorgung so groß ist, steht euch praktisch das ganze Bundesland offen – egal, ob ihr im städtischen oder ländlichen Raum eure eigene Praxis führen möchtet. Chancen für die Niederlassung gibt es genug. Und mit immer weniger ambulant praktizierenden Ärzt*innen und steigenden Patientenzahlen müsst ihr euch als niedergelassene*r Mediziner*in auch keinerlei Sorgen machen, dass die Selbstständigkeit ein Flop wird. Gerade auf dem Land seid ihr vielleicht sogar komplett konkurrenzlos. Wo gibt es das sonst schon?

Macht Spaß: in einer der abwechslungsreichsten Regionen Deutschlands leben

Tradition und Moderne, Großstadtflair und Landidylle – Hessen ist ein höchst abwechslungsreiches Bundesland. Neben ländlich geprägten Regionen wie dem Vogelsberg, dem Odenwald oder der Bergstraße prägen Städte wie Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Gießen und Kassel das Bundesland. Damit gibt es in Hessen fast nichts, was es nicht gibt. Profitiert von der guten Infrastruktur, die gerade die großen Städte wie Frankfurt als Bankenmetropole und europäischer Verkehrsknotenpunkt Nummer 1 bieten. Oder genießt das ruhige Leben in einer der zahlreichen Kleinstädte oder Orte. Findet euren ganz eigenen Platz in unserem vielseitigen Bundesland im Herzen Deutschlands.

Hilft weiter: von der KV Hessen gefördert werden

Vor, während, aber auch nach dem Prozess der Niederlassung tauchen viele Fragen auf. Das ist ganz normal, kann aber ganz schön stressen. Darum sind wir von der KV Hessen die ganze Zeit an eurer Seite. Mit unseren Beratungsangeboten, aber auch konkreter finanzieller Unterstützung, z. B. dem Startkapital für die eigene Praxis, Honorargarantie oder der Übernahme der Kinderbetreuungskosten. Und auch mit euren ganz konkreten, praktischen Fragen lassen wir euch nicht allein, sondern sind telefonisch, per mail oder persönlich immer erreichbar. Alle Informationen zu unseren Beratungsangebote und Finanzhilfen erhaltet ihr auf https://www.kvhessen.de/niederlassung/. Schaut einfach mal rein!

Fazit: Beste Zukunftsaussichten für Mediziner*inner in einer attraktiven Region

Wer mit dem Gedanken spielt, seine eigene Praxis zu eröffnen, der findet in Hessen beste Bedingungen vor. Neben viel Hilfe von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen warten ausgezeichnete Berufsaussichten in fast allen Regionen des Bundeslandes auf Ärzt*innen. Und ganz nebenbei macht das Leben in Hessen mit all seinen Annehmlichkeiten auch einfach Spaß!

Alle Infos zum Thema Niederlassung gibt es natürlich bei der KV Hessen (Link: https://www.kvhessen.de/niederlassung/). Lest hier (Link: https://www.arzt-in-hessen.de/tag/niederlassen/) auch noch einmal alle unsere Blogbeiträge rund um die Praxisgründung oder -übernahme.  

 

 

 

 

 

Wir fördern eure Facharztweiterbildung!

Wir fördern eure Facharztweiterbildung!

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Das Studium ist geschafft, die Approbationsurkunde ist da – jetzt kann es losgehen mit dem Berufseinstieg! Für viele Ärzt*innen bedeutet dieser Schritt aber trotzdem noch lange nicht das Ende der Ausbildung. Denn alle, die die ärztliche Ausbildung abgeschlossen und die Erlaubnis zur Ausübung der ärztlichen Tätigkeit haben, können sich weiterbilden lassen, um in einem bestimmten Gebiet als Fachärzt*in zu arbeiten.

Die Facharztweiterbildung

Das Wichtigste vorab: Die Weiterbildung unterscheidet sich von Facharzt zu Facharzt stark. Sie kann zum Beispiel in einen stationären und einen ambulanten Abschnitt unterteilt sein. Die Aufteilung der Weiterbildungsabschnitte hängt auch hier von der gewählten Fachrichtung ab. Ist eine ambulante Weiterbildung vorgesehen, könnt ihr diese zum Beispiel in einer Einzelpraxis, einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) oder einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) absolvieren. Gegen Ende der Weiterbildung meldet ihr euch dann bei der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) zur Facharztprüfung an und legt dort nach dem Ende der kompletten Weiterbildungszeit die Facharztprüfung ab.

Insgesamt könnt ihr aus 33 fachärztlichen Gebieten wählen, in welchem ihr euch weiterbilden lassen möchtet. Ein Gebiet ist ein definierter Teil einer medizinischen Fachrichtung und bestimmt auch die Grenzen für die Ausübung eurer fachärztlichen Tätigkeit – also ganz konkret: Was dürft ihr als Fachärzt*in, was nicht?

Die Weiterbildungsdauer unterscheidet sich dabei von Gebiet zu Gebiet teilweise erheblich: Während für Biochemie „nur“ 48 Monaten vorgesehen sind, sind es in der Neurochirurgie 71 Monate.

Wir fördern eure Facharztausbildung!

Wie schon im Studium ist die KV Hessen auch in der Facharztweiterbildung an eurer Seite. Aufgrund des prognostizierten Mangels an Hausärzt*innen in Hessen in einigen Jahren fördern wir besonders Mediziner*innen, die sich für eine Weiterbildung im Bereich Allgemeinmedizin entscheiden. Hier erhält die Praxis, in der ihr den ambulanten Teil eurer Weiterbildung absolviert, bis zu 42 Monate lang 5.000 € Förderung, die euch in voller Höhe als monatliches Bruttogehalt auszuzahlen sind.

Allgemeinmedizin ist nicht euer Wunschgebiet? Auch in anderen Bereichen können Praxen die Weiterbildungsförderung erhalten. Die förderfähigen Gebiete werden immer zum 1. Oktober des Jahres festgelegt. Aktuell gehören dazu: Allgemeine Chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere Medizin und Rheumatologie, Orthopädie, Psychiatrie, Augenheilkunde, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie sowie Urologie.

Wir sind für euch da!

Ihr steht kurz vor dem Abschluss des Studiums? Oder seid noch mittendrin und möchtet euch frühzeitig über Weiterbildungsmöglichkeiten informieren? Wir sind für euch da. Auf https://www.kvhessen.de/facharzt/ findet ihr viele Informationen und auch alle erforderlichen Merkblätter und Anträge rund um die Facharztweiterbildung. Infos zur Weiterbildung Allgemeinmedizin gibt’s zusätzlich hier: https://www.kvhessen.de/allgemeinmedizin/

Bei all euren Fragen rund um das Thema Förderung der fachärztlichen Weiterbildung steht euch unser Team natürlich auch immer gerne zur Verfügung.

Tel: 069 24741-6506

Fax: 069 24741-66843

E-Mail foerderung.fachaerzte@kvhessen.de

 

 

 

 

Eine (leider) seltene Ausnahme – die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin

Eine (leider) seltene Ausnahme – die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin

Rund um die Weiterbildung

Rund 90 Prozent der Medizinstudierenden machen ihre Facharztausbildung ausschließlich in der Klinik. Gerade einmal zehn Prozent der Nachwuchsmediziner können sich vorstellen, später hausärztlich tätig zu sein. Zu ihnen gehört Kathrin Müller. Die 34-jährige absolviert eine Weiterbildung in Allgemeinmedizin in einer ambulanten Praxis und hat sich ganz bewusst dazu entschieden, Hausärztin zu werden.

In der aktuellen Ausgabe des KBV Klartext geben die junge Ärztin und ihr Chef Dr. Thomas Maibaum einen Einblick in den Alltag in einer hausärztlichen Praxis und berichten, welche Fähigkeiten Allgemeinmediziner mitbringen müssen. Außerdem gibt der Artikel einen Überblick über die Zukunft und Förderung der Allgemeinmedizin. Wir finden: Absolut lesenswert!

Hier geht’s zum Artikel.

Fotos: Kristin Kahl