Dein Leben. Deine Praxis! – Niederlassung ganz individuell

Dein Leben. Deine Praxis! – Niederlassung ganz individuell

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Jeden Tag Sprechstunde ab 8.00 Uhr, wenig Zeit für Pausen und keine Möglichkeit zum Austausch mit Kolleg*innen – so stellen sich viele den Arbeitsalltag als niedergelassene*r Ärzt*in immer noch vor. Dabei ist das Bild des Einzelkämpfers überholt und auch Behandlungszeiten orientieren sich längst nicht mehr nur an Frühaufstehern. Stattdessen haben Mediziner*innen, die sich niederlassen wollen, viele verschiedene Möglichkeiten, die sich mit ganz unterschiedlichen Lebensmodellen vereinbaren lassen. Denn als niedergelassene*r Ärz*tin muss heute niemand mehr alles alleine machen – und auch nicht unbedingt Vollzeit arbeiten.

Denn Fakt ist: Wer selbstständig tätig ist, hat deutlich mehr Kontrolle über Angebotsspektrum und Arbeitszeiten als jemand, der angestellt arbeitet. Trotzdem schließen sich beide Modelle nicht aus. Vielleicht ist es als Berufseinsteiger*in erst einmal attraktiv, als angestellte*r Ärzt*in zu arbeiten und in die ambulante Praxistätigkeit hineinzuschnuppern, bevor der Sprung in die Selbstständigkeit gewagt wird. So ähnlich funktioniert auch das Jobsharing, bei dem sich ein*e Seniorpartner*in und ein*e neu hinzukommende*r Juniorpartner*in der gleichen Fachrichtung einen Arztsitz teilen. Auch hier ist es möglich, als Juniorpartner*in zunächst oder sogar dauerhaft im Angestelltenverhältnis tätig zu sein.

Wer mehr Freiheiten sucht und wirklich sein*e eigene*r Chef*in sein will, für den gibt es ebenfalls diverse Lösungen. Hier gilt: Es gibt keine Praxisform, die für jede*n passt, sondern es sollte immer genau geschaut werden, welche fachlichen und organisatorischen Präferenzen jemand hat. Ob klassische Einzelpraxis, organisatorische Praxisgemeinschaft mit anderen oder fachrichtungsübergreifende Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) an einem oder mehreren Orten – es lohnt sich, sich über die Vor- und Nachteile all dieser Möglichkeiten genau zu informieren.

Denn eine Niederlassung ist eine langfristige Entscheidung und dabei sollten auch zukünftige berufliche Wünsche sowie mögliche Änderungen der privaten Situation bedacht werden: Gibt mir die gewählte Art der Niederlassung die Möglichkeit, mein Behandlungsspektrum zu erweitern/verändern? Was passiert mit der Praxis, wenn ich in Elternzeit gehe? Ist der Standort richtig für mich oder sehe ich mich in zehn Jahren an einem anderen Ort? Wer sich genau überlegt, wie das eigene Berufs- und Privatleben aussehen soll, für den wird sich mit der Zeit herauskristallisieren, welche Arbeits- und Praxisformen in Frage kommen und welche keine Option sind.

Die KV Hessen gibt gerne Starthilfe, damit der Schritt in die Selbstständigkeit so unkompliziert wie möglich gelingt. Die Berater*innen unterstützen in allen Fragen rund um Praxisform, Standort und Finanzierungsmöglichkeiten. Viele Informationen rund um die Niederlassung gibt es außerdem auf https://www.kvhessen.de/niederlassung/ sowie im Niederlassungsfahrplan: https://www.kvhessen.de/publikationen/niederlassungsfahrplan/

 

 

 

 

Niederlassung: Diese Möglichkeiten hast du!

Niederlassung: Diese Möglichkeiten hast du!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Eine Tätigkeit im Krankenhaus ist für junge Ärzt*innen eine tolle Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, ohne sich schon final auf eine Fachrichtung oder einen Ort festlegen zu müssen. Denn wer weiß nach dem Studium schon auf Anhieb, in welche Richtung das Berufsleben verlaufen soll oder wird? Dennoch gibt es neben der Karriere im Krankenhaus auch noch viele weitere spannende Berufsoptionen für Absolvent*innen – auch solche, die du als berufsanfänger*in ausüben kannst, ohne dich direkt niederlassen zu müssen. Welche Berufsoptionen außerhalb des Krankenhauses für dich passen, hängt maßgeblich von zwei Entscheidungen ab:

  1. Möchtest du lieber alleine oder mit anderen zusammen arbeiten?
  2. Möchtest du dein*e eigene*r Chef*in oder angestellt sein?

Nachfolgend haben wir die Möglichkeiten, ambulant als Ärzt*in zu arbeiten, einmal nach diesen beiden Faktoren zusammengestellt.

Allein & selbstständig: Einzelpraxis

Du willst dein eigenes Ding machen und selbst entscheiden, welche Leistungen du anbietest, wann du arbeitest und wie du deine Praxis einrichtest und organisierst? Wenn du dir viele Freiheiten wünschst und dir vorstellen kannst, das unternehmerische Risiko allein zu tragen, dann ist eine Einzelpraxis eine tolle berufliche Option für dich. Und auch wenn du keine anderen Ärzt*innen als direkte Kolleg*innen hast, kannst du dir ein tolles Team zusammenstellen und mit ihm zusammen richtig was für deine Patient*innen bewegen.

Zusammen & angestellt: Praxis, MVZ & Jobsharing

Kein finanzielles Risiko, kein dauerhaftes Festlegen auf einen Standort und ein direkter Draht zu anderen Ärzt*innen: Die Tätigkeit als Angestellte*r in einer Praxis oder einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) bringt einige Vorteile mit sich. Hier kannst du eigene Patient*innen ambulant behandeln, ohne selbst einen Arztsitz haben oder dich selbstständig machen zu müssen. Zwar hast du hier weniger Freiheiten als in deiner eigenen Praxis, trägst aber auch keinerlei finanzielles Risiko. Übrigens: Auch beim Jobsharing ist es möglich, als Juniorpartner*in angestellt zu arbeiten. Dafür benötigst du ebenfalls keine eigene Zulassung.

Zusammen & selbstständig mit eigener Praxis: Praxisgemeinschaft

Wer Lust auf Gemeinschaft hat und bereit ist, Kompromisse zu machen, für den bietet es sich an, Teil einer Praxisgemeinschaft zu werden. Hier nutzen mehrere Ärzt*innen Räume und Gerätschaften gemeinsam, betreiben aber rechtlich alle eine eigene Praxis und rechnen auch jedes Quartal getrennt ab. In einer Praxisgemeinschaft liegt der Vorteil darin, dass z. B. die Kosten für (oftmals teure) Untersuchungsgeräte oder die Miete der Praxisräume gemeinsam geschultert werden können. Andererseits musst du dir diese Geräte natürlich mit anderen teilen und hast ggf. nicht jederzeit Zugriff darauf. Auch bei der Praxisorganisation musst du dich mit deinen selbstständigen Kolleg*innen verständigen, um eine reibungslose Organisation für die Patient*innen zu ermöglichen. Dafür sind deine finanziellen Belastungen möglicherweise geringer als in einer Einzelpraxis.

Zusammen & gemeinsam selbstständig: Jobsharing, Berufsausübungsgemeinschaft

Du bist gerne Teil eines Teams und kannst dir auch gut vorstellen, Patient*innen gemeinsam mit Kolleg*innen zu behandeln? Dann ist die Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) für dich interessant. Denn hier kannst du dich mit anderen Ärzt*innen aus deinem Fachbereich oder sogar aus anderen Fachbereichen zusammenschließen. Das bietet dir spannende fachliche Möglichkeiten und Einblicke in andere medizinische Bereiche. Berufsausübungsgemeinschaften nutzen eine gemeinsame Patientenkartei und rechnen auch zusammen ab. Das finanzielle Risiko der Selbstständigkeit verteilt sich also auf mehrere Schultern. Besonders spannend: Die an einer BAG beteiligten Ärzt*innen müssen nicht alle in den gleichen Räumen arbeiten. Auch Jobsharing wird oft als Berufsausübungsgemeinschaft ausgeübt. Dabei teilen Senior- und Juniorpartner*in sich gleichberechtigt einen Arztsitz. Als Juniorpartner*in erhältst du bei dieser Variante eine beschränkte Zulassung, die an die BAG gebunden ist.

Ein Beruf – unglaublich viele Möglichkeiten!

Auch abseits des Krankenhauses warten für Ärzt*innen spannende berufliche Optionen. Von der Tätigkeit als Angestellte*r über die Einzelselbstständigkeit bis zum Jobsharing hast du vielfältige Möglichkeiten. Einige davon eignen sich auch perfekt, wenn du noch nicht genau weißt, ob eine ambulante Tätigkeit für dich die richtige Wahl ist oder du unsicher bist, ob du wirklich dein*e eigene*r Chef*in sein möchtest. Egal, für welche Variante du dich interessierst – die KV Hessen ist bei allen Fragen rund um Berufseinstieg und Niederlassung für dich da. Hier findest du viele Informationen und alle Ansprechpartner*innen: https://www.kvhessen.de/niederlassung/

Wir freuen uns, wenn wir dir weiterhelfen können!

 

 

 

 

Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare Termine

Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

Wer Medizin studiert, für den stellt sich irgendwann zwangsläufig die Frage: Welches Fachgebiet soll es eigentlich mal werden? Hoch im Kurs bei Studierenden stehen seit Langem zum Beispiel die Chirurgie, die Innere Medizin oder auch die Anästhesiologie. Viele können sich auch gut vorstellen, Kinderärzt*in zu werden. Kaum aber jemand träumt von der Allgemeinmedizin. Warum eigentlich nicht?

Vielseitig und ganz nah dran

Fachärzt*innen sind echte Profis auf ihrem Gebiet. Das gilt für Allgemeinmediziner*innen ganz genauso wie für z. B. Radiolog*innen, Hautärzt*innen oder Orthopäd*innen. Während Letztere allerdings wirklich tief in das Spezialwissen ihres Fachgebiets eintauchen, eignen sich Allgemeinmediziner*innen während der Facharztausbildung grundlegende Kenntnisse aus zig Fachbereichen an. Dabei gehen sie natürlich inhaltlich nicht so sehr in die Tiefe wie ihre speziell ausgebildeten Fachkolleg*innen, erwerben aber ein breites medizinisches Wissen, aus dem sie im Alltag tagtäglich schöpfen können. Denn wenn die Allgemeinmedizin eines ist, dann unglaublich vielseitig und abwechslungsreich. Zu den am häufigsten behandelten Krankheitsbildern gehören Krankheiten des Muskel-, Skelett- und Bindegewebssystems, Krankheiten der Atemwege, Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Probleme und Verhaltensstörungen.

Die meisten Allgemeinmediziner*innen sind als Hausärzt*in tätig. Allein daraus ergibt sich das breite Behandlungsspektrum. Gerade in ländlichen Regionen ist der Weg in eine Facharztpraxis oft weit, sodass die Hausärztin oder der Hausarzt erste* Ansprechpartner*in bei medizinischen Problemen ist. Von der Erkältung über die Sportverletzung bis hin zu Demenz ist alles dabei. Wer sich für die Allgemeinmedizin entscheidet, den erwartet also ein abwechslungsreicher Alltag, in dem Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen in der Praxis vorstellig werden. Oft baut sich im Laufe der Zeit eine echte Bindung zwischen Patient*in und Ärzt*in auf und beide lernen sich gut kennen. Gerade weil die Hausärztin bzw. der Hausarzt viel über die Krankengeschichte von Patient*innen weiß, kommt ihr oder ihm eine Schnitt- und Koordinationsfunktion zu, z. B. wenn Überweisungen zu Fachärzt*innen anderer Fachgebiete oder zu Therapeut*innen notwendig sind. Hausärzt*innen sollten also auch kommunikativ sein und Behandlungen gerne in Abstimmung mit anderen Praxen organiseren.

Beruf und Familie kombinieren

Schon bei der Berufswahl spielt für viele junge Menschen heutzutage die Frage nach der Vereinbarkeit von Karriere und Familie eine große Rolle – natürlich auch in der Medizin. Der Großteil der Medizinstudierenden ist weiblich, aber auch immer mehr angehende Ärzte haben keine Lust auf 80-Stunden-Arbeitswochen, Schichtdienste und Bereitschaften. Als Allgemeinmediziner*in in der ambulanten Versorgung ist es möglich, ein erfülltes Berufs- und Familienleben zu haben. Gerade wer eine eigene Praxis gründet, legt z. B. die Arbeitszeiten selbst fest. Immer mehr junge Ärzt*innen entscheiden sich außerdem für die Gründung einer Praxisgemeinschaft, in der auch problemlos in Teilzeit gearbeitet werden kann.

Und durch die Aufhebung der Residenzpflicht ist auch die Niederlassung als Allgemeinärzt*in im ländlichen Raum noch einmal deutlich attraktiver geworden. Wohnen in der Stadt, arbeiten auf dem Land – das geht inzwischen problemlos. Hinzu kommt: In den kommenden Jahren gehen auch in Hessen tausende Allgemeinmediziner*innen bzw. Hausärzt*innen in den Ruhestand und suchen Nachfolger*innen. Die Chancen, eine gut gehende Praxis zu übernehmen, sind aktuell also hervorragend.

Dein eigenes Ding machen

Aber nicht nur aufgrund der guten Berufsaussichten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist es lohnenswert, eine Laufbahn als Allgemeinmediziner*in in Betracht zu ziehen. Auch finanziell rechnet es sich, denn Hausärzt*innen verdienen gutes Geld. Über 220.000 Euro an Honorarumsatz waren es durchschnittlich im Jahr 2015 in Hessen. Natürlich hängt der Verdienst auch mit dem Behandlungsspektrum zusammen. Hier bietet die Allgemeinmedizin Fachärzt*innen spannende Zusatzqualifikationen, z. B. in den Bereichen Sportmedizin, Suchtmedizin, Tropenmedizin oder Akupunktur. Damit könnt ihr auch als Allgemeinmediziner*in euer Profil schärfen und eure Praxis noch einmal weiterentwickeln.

Fazit: Allgemeinmedizin – viel spannender als ihr Ruf!

Als Allgemeinmediziner*in/Hausärzt*in in der ambulanten Versorgung zu arbeiten, hat leider immer noch keinen besonders guten Ruf. Dabei ist die Tätigkeit vielseitig und lässt sich gut mit dem Familienleben vereinbaren. Hinzu kommt die Langzeitbetreuung von Patient*innen, die viele Hausärzt*innen als sehr spannend und wertvoll beschreiben. Nicht zuletzt sind die Verdienstmöglichkeiten für niedergelassene Hausärzt*innen nicht zu verachten. Wer ein abwechslungsreiches Fachgebiet mit einem breiten Behandlungsspektrum sucht, sollte deshalb einen zweiten Blick auf die Allgemeinmedizin werfen!

Lust auf mehr zum Thema? Alle Beiträge zur Allgemeinmedizin findet ihr hier:  https://www.arzt-in-hessen.de/tag/allgemeinmedizin/

 

 

Summerschool 2019: Keine Scheu vor der Niederlassung!

Summerschool 2019: Keine Scheu vor der Niederlassung!

MedWisser Rund ums Studium Seminare

Eine eigene Praxis zu haben, ist für viele Medizinstudierende ein Traum. Aber lohnt sich das wirklich? Welche rechtlichen Aspekte müssen bedacht werden? Und wie werde ich eigentlich ein guter Chef? Diese und viele weitere praxisrelevante Fragen rund um die Niederlassung als Ärztin oder Arzt in Hessen standen im Zentrum unserer Summerschool 2019.

Praxis aus der Praxis

Auf die 15 Teilnehmer/innen wartete auch in diesem Jahr ein spannendes Programm. An vier Tagen gab es im nordhessischen Willingen einen gelungenen Mix aus Seminarprogramm und Freizeit. Nach der Anreise und einem Begrüßungsabendessen führte Ünal Yaramaz (KVH) die Studierenden aus verschiedenen Semestern am Freitag durch die ersten Module „Meine Rolle im Gesundheitswesen“ und „Mein Traum von der eigenen Praxis“. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Themen Förderung und Unternehmertum. Mara Klahr von der Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin der KVH gab einen Überblick über Förderprogramme für die Niederlassung. Im Anschluss drehte sich bei Patricia Busch vom KVH-BeratungsCenter und Anne-Kathrin Becker von der apo-Bank alles um das Thema „Ich will doch kein Unternehmer werden, sondern Arzt!“. Wie schon am Tag zuvor gab es in beiden Vorträgen die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen, was auch gern und häufig genutzt wurde. Am letzten Seminartag rückte ein anderes wichtiges Thema in den Vordergrund, nämlich die Frage danach, wie es eigentlich wirklich ist, sein eigener Chef zu sein und Mitarbeiter/innen zu führen. Dazu gab Holger Haug von „Die Seminarschneider“ hilfreiche Tipps. Den Abschluss bildete ein Einblick in den Praxisalltag. Dafür berichtete Dr. Ortwin Schuchardt von seinen Erfahrungen als niedergelassener Arzt und stand den Ärztinnen und Ärzten von morgen Rede und Antwort.

„Meine Erwartungen wurden weit übertroffen.“

Neben dem fachlichen Aspekt kommt bei der Summerschool aber auch der Spaß nicht zu kurz. In diesem Jahr brachen die Teilnehmer/innen nach den Seminaren z. B. zu einer Mountainbike-Tour auf, nahmen an einer Spaßolympiade teil oder entspannten im Wellnessbereich des Hotels Hochheide. Abends wurde traditionell zusammen gegessen und gefeiert. Die Stimmung war das ganze Wochenende über ausgelassen, locker und kommunikativ. Die Studierenden haben sich sehr gut verstanden und die Chance genutzt, all ihre Fragen rund um die Niederlassung an Fachleute zu stellen und sich untereinander auszutauschen. Die Möglichkeit, sich so geballt über das Thema Niederlassung in Hessen zu informieren, gibt es abseits der Summerschool nämlich sonst nirgendwo. Gerade das macht dieses Angebot so einzigartig und auch so beliebt. Am Ende stand die Erkenntnis, dass viele Vorurteile und Informationen rund um die Niederlassung kursieren, die bei näherer Betrachtung nicht haltbar sind. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich Informationen aus erster Hand zu holen, zum Beispiel von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.

Nächster Halt: Winterschool

Summerschool verpasst? Macht nichts. Auch im Winter veranstalten wir wieder eine kostenlose Studentenakademie zum Thema „Niederlassung“. Spannende Vorträge, ein abwechslungsreiches Freizeitangebot, Übernachtung und Verpflegung warten auf euch – und das alles kostenfrei. Zu den Infos und zur Anmeldung geht’s hier.  

Summerschool 2019: Meine eigene Praxis!

Summerschool 2019: Meine eigene Praxis!

MedWisser Rund ums Studium Seminare

Soll ich oder soll ich nicht? Schon im Studium beschäftigen sich viele Medizinstudenten mit der Frage, ob sie später ihr eigener Chef sein oder lieber angestellt praktizieren möchten. Kein Wunder also, dass unsere kostenfreie Summerschool zum Thema „Niederlassung“ auch dieses Jahr in kürzester Zeit ausgebucht war.

Mit Plan in die Praxis

Vom 19. bis 23.09 erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier nämlich aus erster Hand, wie es ist, als niedergelassener Arzt tätig zu sein. Dabei geht es nicht nur um Besonderheiten, die eine ambulante Patientenversorgung mit sich bringt, sondern auch um unternehmerische Aspekte einer eigenen Praxis. Nebenbei geben unsere Fachreferenten echte Einblicke in den Berufsalltag und Tipps für den erfolgreichen Start in der eigenen Praxis.

Chancen und Risiken der Niederlassung

„Ich als Chef“ – in diesem Modul der Summerschool dreht sich alles darum, welche Risiken, aber vor allem auch welche Chancen auf Mediziner warten, die sich mit einer eigenen Praxis niederlassen. Dafür haben wir einen Facharzt für Allgemeinmedizin als Referenten eingeladen. Er betreibt eine eigene Praxis und kann nicht nur aus dem Alltag berichten, sondern informiert euch auch über die Unterschiede zwischen Stadt und Land und über hausärztliche Versorgungslücken. Schon heute droht nämlich in mehreren hessischen Planungsbereichen eine Unterversorgung. Die Aussichten für niedergelassene Ärzte sind als gut – und gerade für alle, die sich Freiheiten im Beruf wünschen, ist eine eigene Praxis eine große Chance.

Tipps aus der Praxis

Muss ich Hausbesuche machen? Wie viel Büroarbeit kommt auf mich zu? Und wie viel verdient eigentlich ein niedergelassener Arzt? Auch auf diese brennenden Fragen gibt es natürlich Antworten in der Summerschool. Zum Abschluss bekommt ihr noch wertvolle Tipps für die ersten Berufsjahre mit auf den Weg.

Nach der Summerschool ist vor der Winterschool

Die diesjährige Summerschool ist leider schon komplett ausgebucht. Aber auch im Winter veranstalten wir wieder eine kostenlose Studentenakademie zum Thema „Niederlassung“: Spannende Vorträge, ein abwechslungsreiches Freizeitangebot, Übernachtung und Verpflegung inklusive. Termin und Anmeldezeitraum erfahrt ihr natürlich rechtzeitig hier auf unserer Website. Bis dahin schaut euch doch das Video zu einer unserer früheren Winterschools an!

Summerschool 2018: Ich als Chef

Summerschool 2018: Ich als Chef

Allgemein Rund ums Studium

Zahlreiche Medizinstudenten haben sich – nach den vergangenen Jahren sehr erfolgreichen Summer- und Winterschools – auch für das kommende Event vom 6. bis 10. September 2018 in Willingen angemeldet. Ein paar wenige freie Plätze gibt’s allerdings noch. Also schnell sein lohnt sich jetzt! Wir berichten was euch erwartet.

Der Plan von der eigenen Praxis

Träumt ihr von einer eigenen Praxis? Ihr interessiert euch für die unternehmerischen Aspekte einer Niederlassung und wollte echte Einblicke in den Praxisalltag bekommen? Unsere Fachreferenten bei der Summerschool informieren euch über die Besonderheiten in der ambulanten Versorgung und berichten aus erster Hand über die Rolle eines niedergelassenen Arztes im deutschen Gesundheitswesen.

Niederlassung: Chancen und Risiken

Spannend wird es beispielsweise im Modul „Ich als Chef“: Ein Facharzt für Allgemeinmedizin berichtet in seinem Vortrag über die Chancen, aber auch über die Risiken einer eigenen Praxis. Und er sagt Wer Freiraum haben möchte, ist in der Niederlassung sehr gut aufgehoben.“

Er selbst betreibt eine Praxis in Stadtallendorf und stellt euch die verschiedenen Praxisvarianten vor. Auch die Unterschiede zwischen Stand und Land lernt ihr kennen. Besonders interessant sind die Ausführungen zu den hausärztlichen Versorgungslücken – in mehreren hessischen Planungsbereichen droht nämlich bereits eine Unterversorgung. Was das bedeutet und was passiert, wenn in bestimmten Gebieten eine ärztliche Unterversorgung eintritt, erfahrt ihr in der Summerschool.

Aus der Praxis

Ob Hausbesuche, Büroarbeit oder Sprechstunden – wie hoch ist eigentlich die tatsächliche Arbeitsbelastung und wie viel verdient ein niedergelassener Arzt? Auch drauf gibt’s Antworten direkt aus der Praxis.

Zum Abschluss gibt’s natürlich auch noch wertvolle Tipps für die ersten Berufsjahre für euch. Welche Fehler sollten junge Ärzte unbedingt vermeiden? Was gilt es zu beachten?

Jetzt kostenlos anmelden

Klingt spannend? Dann sichert euch jetzt eure Teilnahme an unserer Winterschool in Willingen vom 6. bis 10. September 2018!

Auf dem Programm stehen neben den Fachvorträgen auch jede Menge Spaß und Aktion. Übrigens: Übernachtung, Verpflegung, Seminar- und Freizeitangebot sind für euch natürlich kostenfrei!

Neugierig? Dann schaut euch das Video zu unserer letzten Winterschool an. Hier bekommt ihr einen tollen Eindruck von unserer Studentenakademie.

Zur Anmeldung und zum detaillierten Programm geht’s hier.

Winterschool 2018 – Infotainment für niederlassungsinteressierte Nachwuchsärzte

Winterschool 2018 – Infotainment für niederlassungsinteressierte Nachwuchsärzte

Allgemein Niederlassen!

Jungen Nachwuchsärzten, die sich eine Niederlassung im ambulanten Versorgungsbereich vorstellen können, bietet die KV Hessen mit der Winterschool die Gelegenheit, geballtes Wissen rund um die eigene Praxis zu sammeln. Begleitet wird das Kompaktseminar von einem abwechslungsreichen Aktivprogramm. Ein Angebot, das sehr gut ankommt.

Anfang März war es wieder soweit – im verschneiten Willingen fand die Winterschool 2018 statt. Dazu waren erneut viele niederlassungsinteressierte Nachwuchsmediziner ins Sauerland gekommen, um sich rund um die eigene Praxis zu informieren. Die KV Hessen (KVH) hatte auch dieses Mal ein abwechslungsreiches Seminarprogramm zusammengestellt, das die Niederlassung von allen Seiten beleuchtete und Wissen bereithielt, das den Studierenden im Medizinstudium nicht vermittelt wird.

Was bedeutet es eigentlich, Chef in der eigenen Praxis zu sein? Welche Rolle spiele ich als niedergelassener Arzt im Gesundheitssystem? Und welche wirtschaftlichen Herausforderungen bringt eine Praxisgründung mit sich? Um den Ärzte von Morgen ein möglichst umfassendes Bild von der Selbstständigkeit als Arzt zu geben, war das Seminar in verschiedene Themenschwerpunkte unterteilt. So führten einerseits die Referenten der KVH, Michelle Metz, Yvonne Bender und Sascha Ewald, die Studierenden in das Gesundheitswesen und die Rolle des niedergelassenen Arztes ein. Andererseits gaben externe Referenten wie Jürgen Hillerich von der ApoBank oder Dr. Claus Haeser, Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis in Diemelsee, Einblicke in die wirtschaftlichen Aspekte einer Niederlassung und den Alltag in der Praxis. Holger Haug, Die Seminarschneider, gab den Teilnehmern darüber hinaus wichtige Tipps für das spätere Chef-Sein.

Wer viel Neues lernt, braucht auch Entspannung. Um die rauchenden Köpfe etwas abzukühlen, standen daher an den Nachmittagen gemeinsame Freizeitaktivitäten auf dem Programm. Dabei kamen nicht nur die Kuvencracks beim Schlittschuhlaufen, sondern auch die treffsicheren Bogenschützen und mutigen Kletterer auf ihre Kosten. Gelegenheit, das Gelernte und Erlebte noch einmal gemeinsam Revue passieren zu lassen, boten die gemeinsamen Abende bei gutem Essen und dem ein oder anderen kühlen Erfrischungsgetränk.

Die Studierenden zeigten sich begeistert und waren sich einig: Die Winterschool ist ein ideales Angebot für niederlassungsinteressierte Nachwuchsärzte, das sie auf jeden Fall weiterempfehlen würden. Insbesondere weil die ambulante Versorgung während des Studiums nicht so sehr im Fokus steht, habe man aus den Vorträgen viel Neues und Wissenswertes mitnehmen können.

Übrigens: Anmeldungen für die Summerschool 2018 und die Winterschool 2019 sind schon jetzt möglich. Alle Infos zur Studentenakademie gibt es unter www.kvhessen.de/nachwuchs

 

„Praxis.erleben!“ – live, vor Ort und in Farbe

„Praxis.erleben!“ – live, vor Ort und in Farbe

Niederlassen!

Echte Einblicke gibt’s nur im echten Leben. Deshalb nehmen wir euch jetzt mit in die Praxis. Wir zeigen euch, was es heißt, als Arzt jeden Tag für die Menschen und ihre Probleme, aber natürlich auch für ihre Krankheiten da zu sein.

Von kleinen Wehwehchen bis zum großen Check-Up – als selbstständiger Arzt ist man jeden Tag mit den verschiedensten Herausforderungen konfrontiert. Damit ihr euch jetzt schon einen ersten Eindruck vom Alltag eines praktizierenden Arztes machen könnt, bringen wir euch in verschiedene Praxen in ganz Hessen und ermöglichen euch so einen ersten intensiven Einblick.

Erlebt, was es bedeutet in einer Landarztpraxis zu arbeiten, schaut verschiedenen Ärzten einer Gemeinschaftspraxis über die Schultern und besucht einen hochmodernen Praxisneubau.

Macht euch ein eigenes Bild auf der „Praxis.erleben!“-Tour am 14.11.2017 in diesen Praxen:

Die Tour startet am 14.11.2017 in Gießen und ist für euch selbstverständlich kostenlos und all-inclusive. Das heißt für Transport, Transfer aus Frankfurt und Marburg nach Gießen, sowie die Verpflegung sorgen wir!

Du willst dich anmelden? Als Teil des MedWisser Teams ist das kostenlos möglich.

Hier geht’s zu weiteren Infos und der Anmeldung.

Die große Chance für den Ärztenachwuchs

Die große Chance für den Ärztenachwuchs

Allgemein Niederlassen!

Medizinstudierende von heute werden gebraucht, um den drohenden Ärztemangel von morgen zu verhindern.

Sicher habt auch ihr es schon mitbekommen: Die ambulante Versorgungslage in Hessen (und in Deutschland) wird sich in den nächsten Jahren verschlechtern, bis zum Jahr 2030 sogar dramatisch zuspitzen. Es drohen Ärztemangel und Unterversorgung – vor allem in den ländlicheren Gebieten. Zu dieser Prognose kommt unsere neue Publikationsreihe FOKUS: GESUNDHEIT (Download).

Wie aber ist es möglich, dass wir in Hessen trotz konstant wachsender Zahl der Medizinstudierenden in den nächsten Jahren zu wenige Ärztinnen und Ärzte haben? Ganz einfach: Immer weniger Nachwuchsärztinnen und -ärzte möchten, z. B. als Allgemeinmedizinerin oder -mediziner, in die ambulante Versorgung gehen. Sich mit einer eigenen Praxis niederzulassen oder als angestellter Haus- oder Facharzt zu praktizieren, ist für viele leider keine Option. Und das, wo der Bedarf an ambulanter Versorgung beinahe von Jahr zu Jahr größer wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Medizin ist und wird zunehmend weiblich. Das seht ihr, wenn ihr euch in den Hörsälen umschaut. Und das wiederum bedeutet, dass Themen wie Teilzeitarbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine noch größere Rolle spielen als bisher.

Ohne Nachwuchs keine Praxen

Ihr, die Ärztinnen und Ärzte von morgen, werdet also dringend gebraucht. Wie dringend, macht eine Zahl aus dem hausärztlichen Bereich deutlich: 65 Prozent, also etwa sieben von zehn derzeitigen Praxisinhaberinnen und -inhabern, werden sich bis 2030 zur Ruhe setzen. Im Idealfall geben sie ihre Praxen an eine junge Nachfolgerin oder einen jungen Nachfolger ab. Und genau da kommt ihr ins Spiel.

Sicher, bis zum Jahr 2030 ist es noch eine ganze Weile hin. Und während eures Studiums habt ihr bestimmt erst einmal andere Sorgen. Aber: Ihr seid die nächste Ärztegeneration. Durch euch ist es möglich, die Versorgung in allen Regionen Hessens auch in den nächsten Jahren sicherzustellen.

Eigener Chef(-arzt) sein

Auch wenn ihr euch im Moment noch nicht vorstellen könnt, beispielsweise als Facharzt für Allgemeinmedizin zu praktizieren, solltet ihr wissen, dass die Situation für euch eine große Chance ist. Der Hausarztjob hat nämlich eine Menge zu bieten und ihr werdet Teil einer immer begehrteren, weil selteneren Berufsgruppe: Ihr könnt euer eigener Chef(-arzt) sein und habt die wirklich tolle Gelegenheit, eure Patienten über einen langen Zeitraum zu begleiten und eine enge Arzt-Patienten-Beziehung aufzubauen. Ihr habt es mit vielfältigen Krankheitsbildern zu tun und steht jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Und, ihr verdient als Hausarzt wirklich gutes Geld. Über 220.000 Euro waren es durchschnittlich im Jahr 2015 in Hessen an Honorarumsatz. Ganz ohne Nacht- und 24-Stunden-Schichten.

Außerdem werdet ihr natürlich die Möglichkeit haben, euch unter super geführten und wirtschaftlich erfolgreichen Praxen die passende herauszusuchen. Noch dazu habt ihr wahrscheinlich die freie Wahl, wo in Hessen ihr euch niederlassen möchtet. Denn – ob Praxisübernahme oder Neugründung – in den nächsten Jahren warten viele freie Arztsitze auf euch.

Klingt gut, eine Praxis auf dem Land könnt ihr euch aber so gar nicht vorstellen? Dann überlegt doch einfach mal, was eigentlich dagegen spricht. Hat so eine Praxis nicht auch echte Vorteile? Sie hat! So ist beispielsweise die Konkurrenzsituation, sagen wir mal, ein wenig komfortabler, als in Frankfurt, Kassel oder Darmstadt. Denn während in den Großstädten die nächste Arztpraxis direkt um die Ecke ist, seid ihr in der Kleinstadt vielleicht sogar die einzige Ärztin bzw. der einzige Arzt. Und die Patienten werden nicht weniger. Kurzum: Eine „Landarztpraxis“ ist in vielerlei Hinsicht viel attraktiver, als die meisten von euch glauben.

 

Viele Informationen rund um die Niederlassung findet ihr auch in unserer Broschüre „Lass dich nieder!“ (Download).

„Ich wäre sofort wieder dabei!“

„Ich wäre sofort wieder dabei!“

Niederlassen!

Die erste Summerschool in Willingen ist vorbei. Ramazan war als Teilnehmer mit dabei und hat uns in einem kurzen Interview erzählt, wie es ihm gefallen hat.

Arzt in Hessen: Ramazan, du bist bei der Premiere der Summerschool in Willingen mit dabei gewesen. Wie hat es dir gefallen?
Ramazan: Kurz gesagt: Richtig gut! Die Summerschool war die perfekte Mischung. Vormittags gab es interessante Seminare und nachmittags sorgten eine geführten Mountainbike-Tour und eine Kletterpartie im Hochseilgarten für Abwechslung. Passend zum Motto „Morgens Theorie, nachmittags Socializing“. Wir konnten sogar den Wellnessbereich des Hotels nutzen, das war super. Insgesamt war es ein tolles verlängertes Wochenende in ganz entspannter Lernatmosphäre.

Arzt in Hessen: Mit welchen Erwartungen bist du denn nach Willingen gekommen?
Ramazan: Der Gedanke, mich später einmal als Arzt niederzulassen, begleitete mich schon mein ganzes Studium lang. Ich hatte daher viele Fragen zu den finanziellen, organisatorischen und auch arbeitsrechtlichen Aspekten einer Niederlassung. Von der Summerschool habe ich mir möglichst viele Antworten erhofft – und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann sogar sagen: Meine Erwartungen wurden dank der vielen interessanten Informationen und Gespräche sogar übertroffen.

Arzt in Hessen: Du konntest also etwas für deinen weiteren Weg als Arzt mitnehmen?
Ramazan: Ja, absolut. Ich habe zum Bespiel viel über die verschiedenen Niederlassungsformen sowie deren Vor- und Nachteile erfahren. Außerdem bin ich nun in Sachen Bedarfsplanung und Finanzierungsmöglichkeiten deutlich fitter als vorher. Wichtig war für mich auch die Erkenntnis, dass mir die KV Hessen als Ansprechpartner rund um die Niederlassung immer zur Seite steht.

Arzt in Hessen: Die Summerschool hat dich also darin bestärkt, dich später einmal als Arzt niederzulassen?
Ramazan: Das kann man definitiv so sagen. Viele meiner Bedenken und offenen Fragen haben sich durch die Summerschool quasi in Luft aufgelöst. Denn mit dem neuen Wissen habe ich jetzt eine aktualisierte Basis für meine weiteren Überlegungen.

Arzt in Hessen: Würdest du denn noch einmal an der Summerschool teilnehmen bzw. anderen Studenten eine Teilnahme empfehlen?
Ramazan: Ich wäre sofort wieder dabei! Die Teilnahme an der Summerschool ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man sich eine Niederlassung vorstellen kann und mehr darüber erfahren möchte. Die Organisation war perfekt und die Inhalte sowie das Rahmenprogramm waren klasse. Ich kann die Summerschool wirklich empfehlen und möchte mich beim Team auf diesem Weg noch einmal für die vier Tage bedanken.