Strukturiert im Homeoffice – So klappt’s mit dem Lernen zu Hause

Strukturiert im Homeoffice – So klappt’s mit dem Lernen zu Hause

Neues Jahr, immer noch keine Präsenzveranstaltungen – auch an vielen hessischen Universitäten ist das nach wie vor Realität. Auch Medizinstudierende lernen deshalb weiterhin von zu Hause aus und nehmen digital an Vorlesungen und Co. teil. Und auch wenn ihr in den letzten Monaten Erfahrungen damit gemacht habt, können das Studieren von zu Hause und die Organisation des Alltags überfordernd sein. Wenn es euch so geht, seid euch sicher, ihr seid nicht allein. Vielleicht hilft der Gedanke schon, dass es Zehntausenden von anderen im ganzen Land genauso geht wie euch? Wenn ihr eher praktische Tipps benötigt, dann haben wir im Folgenden einige Ideen zusammengestellt, die euch den aktuellen Alltag und das Lernen von zu Hause erleichtern können.

Routinen beibehalten oder etablieren

Fest Abläufe geben euch Sicherheit und dem Tag Struktur. Versucht deshalb, möglichst immer etwa zur selben Zeit aufzustehen und schlafen zu gehen. Behaltet vielleicht auch im Homeoffice-Studium eure normale Morgenroutine bei. Es bietet sich außerdem an, Zeiten zu definieren, zu denen ihr euch fokussiert mit Uniaufgaben befasst (sofern sie nicht durch digitale Veranstaltungen eh schon festgelegt sind). Diese könnt ihr natürlich von eurem persönlichen Biorhythmus abhängig machen. Vielleicht habt ihr abends ein Konzentrationshoch und könnt dann besonders gut arbeiten? Dann los! Die zeitliche Flexibilität ist einer der großen Vorteile der aktuellen Situation, die ihr zu euren Gunsten nutzen könnt.

Extratipp: Wenn ihr euch allein schwer motivieren könnt, sucht euch eine*n Lernpartner*in, mit der*dem ihr euch zum gemeinsamen virtuellen Lernen verabredet. Zusammen bekämpft man den inneren Schweinehund schon viel leichter.

Einen festen Arbeitsplatz einrichten

Ein eigenes Arbeitszimmer ist purer Luxus, den die meisten Studierenden nicht haben. Trotzdem – oder gerade deswegen? – ist es wichtig, sich einen festen Arbeitsplatz einzurichten, an dem ihr euch wohlfühlt und auch längere Zeit gerne aufhaltet. Nur so könnt ihr dort nämlich auch produktiv lernen und arbeiten. Neben ausreichend Platz für Technik, Bücher und Notizen solltet ihr auch auf gute Beleuchtung achten. Vielleicht könnt ihr sogar natürliches Licht dafür nutzen, indem ihr den Arbeitsplatz in Fensternähe verlegt?

Extratipp: Wenn ihr im selben Zimmer schlaft, lebt und lernt und es euch stört, immer auf eure Bücher zu schauen, lasst sie nach dem Lernen doch im Rucksack, unterm Bett oder im Schrank verschwinden. Das ist übrigens auch ein perfektes Feierabendritual!

Ablenkungen eliminieren

Ein chaotisches Umfeld ist der Feind der Konzentration. Sorgt deshalb dafür, dass eure Lernumgebung möglichst aufgeräumt und ablenkungsfrei ist. Für echte Ruhe sorgen außerdem Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Funktion. Jetzt noch das Handy in den Flugmodus schalten oder eine Fokus-App nutzen, die Zeitfresser wie Instagram oder YouTube zeitweise sperrt – und schon kann es produktiv losgehen.

Ziele setzen

Die To-Do-Liste ist endlos? Dann nehmt euch jeden Tag fünf Minuten Zeit, um zu planen, was heute wirklich wichtig ist. Schreibt einen Tagesplan und hakt jede Aufgabe ab, die geschafft ist. Das motiviert! Für größere Stoffmengen kann zusätzlich ein Lernplan hilfreich sein, der klar vorgibt, was wann gelernt bzw. wiederholt wird. So wird nichts vergessen und das Ziel bleibt klar im Blick.

Extratipp: Auf der To-Do-Liste steht etwas sehr Unangenehmes? Dann erledigt das am besten zuerst. Danach werdet ihr mit einem tollen Erfolgsgefühl belohnt!

Selbstfürsorge nicht vergessen

Bei all der Arbeit für die Uni solltet ihr nicht vergessen, auf euch selbst zu achten. Gerade in einer so außergewöhnlichen Situation wie aktuell sind Körper und Geist im Dauerstress. Baut deshalb bewusst Pausen ein und nutzt sie für Dinge, die euch guttun: einen Spaziergang, Mittagsschlaf, Stretching, eine Folge eurer Lieblingsserie – hier ist alles erlaubt. Außerdem wichtig: ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Mahlzeiten. Wenn ihr allein lebt, haltet regelmäßig Kontakt zu Familie und Freund*innen und verabredet euch z. B. zu digitalen Spieleabenden. So kommt kein Gefühl von Einsamkeit auf und ihr habt einen Termin, auf den ihr euch freuen könnt.

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