Das Einmaleins der Niederlassung: Gemeinsam statt einsam

Das Einmaleins der Niederlassung: Gemeinsam statt einsam

Du willst dein eigener Boss sein, aber dich trotzdem nicht allein durch das Berufsleben schlagen? Wenn du dich niedergelassen hast, ist das kein Problem, denn es gibt viele verschiedene Organisationsformen, bei denen auch Teamplayer auf ihre Kosten kommen.

Berufsausübungsgemeinschaften

Bei einer Berufsausübungsgemeinschaft (kurz BAG oder auch Gemeinschaftspraxis) arbeiten mehrere Ärztinnen oder Ärzte gleicher oder verschiedener Fachrichtung zusammen. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, dass sie in den gleichen Räumen arbeiten, eine BAG ist sogar KV-übergreifend möglich. Aber die an einer BAG Beteiligten nutzen zusammen eine Patientenkartei und rechnen gemeinsam ab.

Praxisgemeinschaft

Anders herum ist es bei einer Praxisgemeinschaft: Hier werden zwar medizinische Geräte, Praxisräume und -personal gemeinsam genutzt, aber alle beteiligten Ärztinnen und Ärzte betreiben rechtlich eine eigene Praxis und verfügen über eine eigene Patientenkartei. Auch die Quartals-Abrechnung erfolgt getrennt.

Jobsharing

Beim Jobsharing teilen sich ein Arzt mit bestehender Praxis (Seniorpartner) und ein hinzukommender Arzt (Juniorpartner) der gleichen Fachrichtung einen Arztsitz. Hier gibt es zwei Varianten: Senior- und Juniorpartner können eine Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) bilden. Dabei sind beide Teilnehmer gleichberechtigt, der hinzukommende Arzt erhält eine beschränkte Zulassung, die an die BAG gebunden ist. Bei der zweiten Variante des Jobsharings arbeitet der Juniorpartner im Anstellungsverhältnis und erhält keine eigene Zulassung.

Niederlassen!

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