Niederlassung: Diese Möglichkeiten hast du!

Niederlassung: Diese Möglichkeiten hast du!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Eine Tätigkeit im Krankenhaus ist für junge Ärzt*innen eine tolle Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, ohne sich schon final auf eine Fachrichtung oder einen Ort festlegen zu müssen. Denn wer weiß nach dem Studium schon auf Anhieb, in welche Richtung das Berufsleben verlaufen soll oder wird? Dennoch gibt es neben der Karriere im Krankenhaus auch noch viele weitere spannende Berufsoptionen für Absolvent*innen – auch solche, die du als berufsanfänger*in ausüben kannst, ohne dich direkt niederlassen zu müssen. Welche Berufsoptionen außerhalb des Krankenhauses für dich passen, hängt maßgeblich von zwei Entscheidungen ab:

  1. Möchtest du lieber alleine oder mit anderen zusammen arbeiten?
  2. Möchtest du dein*e eigene*r Chef*in oder angestellt sein?

Nachfolgend haben wir die Möglichkeiten, ambulant als Ärzt*in zu arbeiten, einmal nach diesen beiden Faktoren zusammengestellt.

Allein & selbstständig: Einzelpraxis

Du willst dein eigenes Ding machen und selbst entscheiden, welche Leistungen du anbietest, wann du arbeitest und wie du deine Praxis einrichtest und organisierst? Wenn du dir viele Freiheiten wünschst und dir vorstellen kannst, das unternehmerische Risiko allein zu tragen, dann ist eine Einzelpraxis eine tolle berufliche Option für dich. Und auch wenn du keine anderen Ärzt*innen als direkte Kolleg*innen hast, kannst du dir ein tolles Team zusammenstellen und mit ihm zusammen richtig was für deine Patient*innen bewegen.

Zusammen & angestellt: Praxis, MVZ & Jobsharing

Kein finanzielles Risiko, kein dauerhaftes Festlegen auf einen Standort und ein direkter Draht zu anderen Ärzt*innen: Die Tätigkeit als Angestellte*r in einer Praxis oder einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) bringt einige Vorteile mit sich. Hier kannst du eigene Patient*innen ambulant behandeln, ohne selbst einen Arztsitz haben oder dich selbstständig machen zu müssen. Zwar hast du hier weniger Freiheiten als in deiner eigenen Praxis, trägst aber auch keinerlei finanzielles Risiko. Übrigens: Auch beim Jobsharing ist es möglich, als Juniorpartner*in angestellt zu arbeiten. Dafür benötigst du ebenfalls keine eigene Zulassung.

Zusammen & selbstständig mit eigener Praxis: Praxisgemeinschaft

Wer Lust auf Gemeinschaft hat und bereit ist, Kompromisse zu machen, für den bietet es sich an, Teil einer Praxisgemeinschaft zu werden. Hier nutzen mehrere Ärzt*innen Räume und Gerätschaften gemeinsam, betreiben aber rechtlich alle eine eigene Praxis und rechnen auch jedes Quartal getrennt ab. In einer Praxisgemeinschaft liegt der Vorteil darin, dass z. B. die Kosten für (oftmals teure) Untersuchungsgeräte oder die Miete der Praxisräume gemeinsam geschultert werden können. Andererseits musst du dir diese Geräte natürlich mit anderen teilen und hast ggf. nicht jederzeit Zugriff darauf. Auch bei der Praxisorganisation musst du dich mit deinen selbstständigen Kolleg*innen verständigen, um eine reibungslose Organisation für die Patient*innen zu ermöglichen. Dafür sind deine finanziellen Belastungen möglicherweise geringer als in einer Einzelpraxis.

Zusammen & gemeinsam selbstständig: Jobsharing, Berufsausübungsgemeinschaft

Du bist gerne Teil eines Teams und kannst dir auch gut vorstellen, Patient*innen gemeinsam mit Kolleg*innen zu behandeln? Dann ist die Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) für dich interessant. Denn hier kannst du dich mit anderen Ärzt*innen aus deinem Fachbereich oder sogar aus anderen Fachbereichen zusammenschließen. Das bietet dir spannende fachliche Möglichkeiten und Einblicke in andere medizinische Bereiche. Berufsausübungsgemeinschaften nutzen eine gemeinsame Patientenkartei und rechnen auch zusammen ab. Das finanzielle Risiko der Selbstständigkeit verteilt sich also auf mehrere Schultern. Besonders spannend: Die an einer BAG beteiligten Ärzt*innen müssen nicht alle in den gleichen Räumen arbeiten. Auch Jobsharing wird oft als Berufsausübungsgemeinschaft ausgeübt. Dabei teilen Senior- und Juniorpartner*in sich gleichberechtigt einen Arztsitz. Als Juniorpartner*in erhältst du bei dieser Variante eine beschränkte Zulassung, die an die BAG gebunden ist.

Ein Beruf – unglaublich viele Möglichkeiten!

Auch abseits des Krankenhauses warten für Ärzt*innen spannende berufliche Optionen. Von der Tätigkeit als Angestellte*r über die Einzelselbstständigkeit bis zum Jobsharing hast du vielfältige Möglichkeiten. Einige davon eignen sich auch perfekt, wenn du noch nicht genau weißt, ob eine ambulante Tätigkeit für dich die richtige Wahl ist oder du unsicher bist, ob du wirklich dein*e eigene*r Chef*in sein möchtest. Egal, für welche Variante du dich interessierst – die KV Hessen ist bei allen Fragen rund um Berufseinstieg und Niederlassung für dich da. Hier findest du viele Informationen und alle Ansprechpartner*innen: https://www.kvhessen.de/niederlassung/

Wir freuen uns, wenn wir dir weiterhelfen können!

 

 

 

 

Runde 2: KV Hessen verteilt erneut Mund-Nasen-Bedeckungen

Runde 2: KV Hessen verteilt erneut Mund-Nasen-Bedeckungen

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Hygieneregeln einhalten, auf Abstand achten, Maske tragen – mit diesen drei Grundregeln verhindern wir zusammen weitere Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Damit das klappt, möchten wir euch kurz vor Weihnachten mit Geschenken überraschen. Denn wir verteilen kurzfristig noch einmal vor den Kliniken in Frankfurt, Marburg und Gießen unsere beliebten, wiederverwendbaren Mund-Nasen-Bedeckungen!

Hier einmal die konkreten Daten und Standorte unserer Aktion:

08.12.2020 Frankfurt: 10:00-15:00 Uhr vor dem Dekanat (Haus 10 A)
09.12.2020 Gießen: 10.00-15.00 Uhr auf dem Gelände des Medizinischen Lehrzentrums, Klinikstr. 29.
10.12.2020 Marburg: 10.00-14.00 Uhr im linken Außenbereich des Haupteingangs, Baldingerstraße.

Natürlich achten wir bei der Verteilung darauf, dass alle aktuellen Bestimmungen eingehalten werden. Unterstützt uns bitte dabei, indem ihr z. B. in der Warteschlange Abstand haltet. 

Als besondere Überraschung erhaltet ihr unsere Masken dieses Mal übrigens im exklusiven „Arzt-in-Hessen“-Turnbeutel. Aber Achtung: Nur solange der Vorrat reicht! Wir freuen uns, wenn ihr uns an unserem Aktionsstand besucht. Bleibt gesund!

Neben unserem Blog und den Social-Media-Kanälen halten wir noch viele weitere Informationsangebote für dich bereit. Bist du schon Mitglied in unserem MedWisser-Team? Als registrierter MedWisser hast du Zugriff auf exklusiven Content und kannst an unseren Gewinnspielen teilnehmen. Außerdem bekommst du regelmäßig unseren Newsletter und erfährst die neuesten Termine und Aktionen so zuerst. Und falls doch noch konkrete Fragen offen sind, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Nutze einfach das Kontaktformular oder melde dich in einem unserem BeratungsCenter: https://www.arzt-in-hessen.de/kontakt/

 

 

 

 

Immer für dich da – die Angebote der KV Hessen

Immer für dich da – die Angebote der KV Hessen

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Die KV Hessen ist nur für ausgebildete Ärzte da? Weit gefehlt! Auch im Studium und in der Facharztweiterbildung unterstützen wir dich dabei, deinen Berufswunsch Ärzt*in zu realisieren – und zwar mit unseren Angeboten in verschiedenen Bereichen.

Für sorgenfreie Praxisphasen: Finanzielle Förderung

In der Famulatur und dem Praktischen Jahr lernst du den Arztberuf ganz praktisch kennen und machst wichtige Erfahrungen für dein späteres Berufsleben. Damit du dich dabei voll auf deine neuen Aufgaben konzentrieren kannst, fördern wir dich. Du kannst 595,00 € pro Monat von uns bekommen für deine Hausarztfamulatur in einer Praxis im ländlichen Raum (Dauer max. 2 Monate) oder das Wahltertials deines Praktischen Jahres 8Dauer max. vier Monate).

Außerdem fördern wir deine Weiterbildung zum/zur Fachärzt*in mit 5.000 € monatlich, wenn du dich für den Fachbereich Allgemeinmedizin oder einen anderen förderungsfähigen Zweig entscheidest. Alle Infos zu den Förderungsmöglichkeiten durch die KV Hessen findet du hier: https://www.arzt-in-hessen.de/themen/foerderung/

Für maximale Freiheit: MedMobile

Du möchtest für Famulatur und Praktisches Jahr mal raus aus deinem Studienort? Nur zu! Bewirb dich für eines unserer MedMobile und schon bist du unabhängig von Entfernungen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir vergeben unsere Minis regelmäßig an Studierende, die ihre Hausarztfamulatur im ländlichen Raum absolvieren oder das Wahltertial ihres PJs in der allgemeinmedizinischen Versorgung ableisten. Vielleicht auch für dich eine spannende Möglichkeit? Dann schau mal hier vorbei:

https://www.arzt-in-hessen.de/medmobil-hausarztfamulatur/
https://www.arzt-in-hessen.de/medmobil-pj-wahltertial/

Für perfekte Vorbereitung: kostenlose Praxiskurse

Wie geht eigentlich eine Einzelknopfnaht und was muss beim Schreiben eines EKGs bedacht werden? Viele praxisrelevante Themen kommen im Studium zu kurz. Deshalb bieten wir euch regelmäßig kostenlose Praxiskurse an, zum Beispiel zu den Themen Sonografie, EKG und Nahttechniken. Auch Medical English steht regelmäßig auf unserem Kursprogramm. Aufgrund der aktuellen Situation können die Kurse nicht so regelmäßig stattfinden, wie wir sie euch gerne anbieten würden. Wir hoffen aber, dass sich das zeitnah wieder ändern!

Für entspannte Zukunftsaussichten: Alles zur Niederlassung

Irgendwann stellt sich zwangsläufig die Frage: Niederlassen oder lieber nicht? Weil diese Frage viel zu wichtig ist, um sie aufzuschieben, bieten wir dir schon im Studium bzw. während der Assistenzarztzeit/Facharztweiterbildung Hilfe an. Nimm als Studierende*r zum Beispiel an unserer Summer- oder Winterschool in Willingen teil. Hier bekommst du in nur vier Tagen von unseren Expert*innen geballtes Wissen rund um die Niederlassung – kombiniert mit einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm und genug Zeit zum Netzwerken und Austauschen mit anderen. Für alle, die schon als Assistenzärzt*in tätig sind oder in der Facharztweiterbildung stecken, ist das Doc’s Camp der richtige Rahmen. An zwei Wochenenden erfährst du hier alles, was du über die Niederlassung wissen solltest. Deine Fragen kannst du mit qualifizierten Referent*innen und niedergelassenen Ärzt*innen verschiedener Fachrichtungen diskutieren und dir so einen umfassenden Überblick darüber verfassen, was bei der Niederlassung auf dich zukommt.

Für deine Fragen: Infos & Beratung

Neben unserem Blog und den Social-Media-Kanälen halten wir noch viele weitere Informationsangebote für dich bereit. Bist du schon Mitglied in unserem MedWisser-Team? Als registrierter MedWisser hast du Zugriff auf exklusiven Content und kannst an unseren Gewinnspielen teilnehmen. Außerdem bekommst du regelmäßig unseren Newsletter und erfährst die neuesten Termine und Aktionen so zuerst. Und falls doch noch konkrete Fragen offen sind, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Nutze einfach das Kontaktformular oder melde dich in einem unserem BeratungsCenter: https://www.arzt-in-hessen.de/kontakt/

 

 

 

 

Praxisphasen im Medizinstudium

Praxisphasen im Medizinstudium

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Theorie ist gut und schön. Aber als Ärzt*in musst du später dein theoretisches Wissen in der Praxis anwenden. Und damit das auch klappt, sind schon im (oder sogar vor dem) Studium Praxisphasen ein wichtiger Teil der Ausbildung. In diesem Beitrag geben wir dir einen allgemeinen Überblick, welche das sind, wann und wo du sie absolviert und was du bei der Planung berücksichtigen solltet.

Das Krankenpflegepraktikum

Bevor du in die Tätigkeit als Ärzt*in hineinschnupperst, ist es essenziell, dich damit vertraut zu machen, wie der Betrieb und die Organisation in einem Krankenhaus funktionieren und welche Aufgaben in der Krankenpflege anfallen. Dafür absolvierst du vor dem Studium, während der ersten vier Semester oder während eines Urlaubssemesters ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum. Dieses Praktikum kannst du auch in drei Abschnitte à 30 Tage aufteilen und in verschiedenen Institutionen ableisten. Wichtig ist jedoch, dass es sich dabei um bettenführende Krankenhäuser oder Rehaeinrichtungen handelt. Ausschließlich ambulante Einrichtungen sind nicht geeignet. Außerdem solltest du bedenken, dass eventuelle Pflegepraktika, die du schon während der Schulzeit bzw. vor Schulabschluss absolviert hast, nicht auf das im Studium vorgeschriebene Krankenpflegepraktikum angerechnet werden können. Ausgenommen davon sind z. B. eine abgeschlossene Ausbildung im medizinischen Bereich oder ein in einer entsprechenden Einrichtung abgeleistetes soziales Jahr bzw. ein Bundesfreiwilligendienst. Gut zu wissen für dich: Dein Krankenpflegepraktikum kannst du auch im Ausland machen – perfekt, wenn du internationale Erfahrung mit einer sinnvollen Aufgabe kombinieren möchtest. Das Krankenpflegepraktikum muss bis zum Ende des vierten Semesters abgeschlossen sein, da es eine Voraussetzung zur Teilnahme am Physikum ist.

Die Famulatur

Der Begriff Famulatur ist etwas irreführend, da er den Eindruck erweckt, es handele sich um ein einziges Praktikum. Faktisch sind es aber mehrere Praxisphasen während der klinischen Phase des Studiums, die sich auf insgesamt vier Monate belaufen. Im Rahmen der Famulatur verbringst du zwei Monate im Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung, und zwar ausschließlich im Bereich der stationären Krankenversorgung. Ein weiterer Monat ist in einer Praxis, die für eine ganztägige Ausbildung in der ambulanten Krankenversorgung geeignet ist oder in einer ärztlich geleiteten Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung wie z. B. im Sanitätsdienst der Bundeswehr, in einer Poliklinik oder in einer Krankenhausambulanz, vorgesehen. Den letzten Monat leistet du im Rahmen der Hausarztfamulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung ab (Allgemeinärzt*in, Kinderärzt*in, Internist*in ohne Versorgungsschwerpunkt). Informiere dich hier unbedingt über unsere Fördermöglichleiten für Studierende, die ihre Hausarztfamulatur im ländlichen Raum planen!

Die Famulatur kannst du in maximal fünf Abschnitte aufteilen. Achte nur darauf, dass die Mindestdauer eines Abschnitts nicht weniger als 14 Kalendertage betragen darf und dass eine gesplittete Famulatur über Weihnachten und Ostern nur zulässig ist, wenn die auf einen Werktag fallenden Feiertage unmittelbar nachgeholt werden können.

Die Famulaturen absolvierst du in der unterrichtsfreien Zeit. Sie sind ganztägig und als Fünf-Tage-Woche geplant. Für die Ableistung hast du insgesamt vier Jahre Zeit, denn bis zum Hammerexamen (Zweite Ärztliche Prüfung) musst du die vier Monate bzw. drei Stationen beendet haben. Mit Ausnahme der Hausarztfamulaturen kannst du alle Famulaturen auch im Ausland ableisten.

Praktisches Jahr

Die letzte Praxisphase bevor du in den Beruf einsteigst, ist das Praktische Jahr. Es beginnt immer zu festen Terminen im Mai und November und dauert insgesamt 48 Wochen. Diese Zeitspanne wird in drei Tertiale à 16 Wochen aufgeteilt, in denen du in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und einem Fach deiner Wahl Praxisluft schnupperst. Um in diesen letzten Studienabschnitt (11./12 Semester) starten zu können, musst du die Zweite Ärztliche Prüfung (Hammerexamen) bestanden und dich rechtzeitig um entsprechende PJ-Plätze gekümmert bzw. dich dafür beworben haben. Deine Heimatuniversität muss dir einen Platz zur Verfügung stellen, aber viele Studierende nutzen diese Praxisphase auch, um in einem anderen Bundesland oder sogar im Ausland zu arbeiten. Achte hier auf ggf. abweichende Bewerbungsfristen und -modalitäten! Wie auch die Famulatur wird das Praktische Jahr in der Regel in Vollzeit absolviert und muss nicht vergütet werden. Einige Einrichtungen zahlen allerdings eine Aufwandsentschädigung von maximal 597,00 €. Informiere dich unbedingt vorab, ob deine Wunschklink/-praxis dazugehört und kümmere dich ggf. um alternative Finanzierungsformen (z. B. eine Förderung der KV Hessen). Seit einiger Zeit ist es möglich, das Praktische Jahr auch in Teilzeit (50 % oder 75 %) zu absolvieren. Die Dauer verlängert sich dann entsprechend.

Fazit: Studium? Ganz schön praktisch!

Das Medizinstudium findet definitiv nicht nur im Hörsaal statt. In jedem Abschnitt hast du die Gelegenheit, wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln und den Weg für deinen späteren Beruf zu ebnen. Nutze die Chance deshalb unbedingt und suche dir Famulatur- bzw. PJ-Plätze, die deinen Interessen entsprechen. Die KV Hessen unterstützt dich in den Praxisphasen des Studiums finanziell. Informiere dich am besten gleich über deine Förderungsmöglichkeiten: https://www.arzt-in-hessen.de/themen/foerderung/

 

 

 

Prüfungen im Medizinstudium

Prüfungen im Medizinstudium

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Sie sind nicht besonders beliebt, gehören aber in der Uni einfach dazu: Prüfungen. Das gilt natürlich auch fürs Medizinstudium. Wir stellen euch in diesem Beitrag die wichtigsten Prüfungen vor, die angehende Mediziner*innen im Studium bestehen müssen – und haben am Ende auch noch eine gute Nachricht für euch!

Medizinstudium: Aufbau und Prüfungen gehen Hand in Hand

Das Medizinstudium gliedert sich in die drei großen Abschnitte Vorklinik (1.-4- Semester), Klinik (5.-10. Semester) und Praktisches Jahr (11. + 12. Semester), an deren Ende jeweils eine ärztliche Prüfung zu absolvieren ist.

  • Zum Ende der Vorklinik: 1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. Physikum oder 1. Staatsexamen (mündlich und schriftlich)
  • Zum Ende der Klinik: 2. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. Hammerexamen oder 2. Staatsexamen (schriftlich)
  • Zum Ende des Praktischen Jahres; 3. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. 3. Staatsexamen (mündlich)

Wichtig: Wenn die Prüfung aus zwei Teilen besteht (wie beim Physikum), müsst ihr beide davon bestehen – das Ausgleichen eines Prüfungsteils durch den anderen ist nicht möglich.

Der 1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung: Physikum

Am Ende des vierten Semesters wartet die erste wirklich große Prüfung im Medizinstudium auf euch: Das Physikum, das auch als Zwischenprüfung betrachtet werden kann. Es besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Der schriftliche Teil, der an allen Universitäten einheitlich ist, geht über zwei Tage und wird jährlich zwei Mal angeboten – einmal im März und einmal im August. Die Prüfungsfragen werden vom Mainzer Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) erstellt und auch ausgewertet. An beiden Tagen müssen in zwei vierstündigen Prüfungen insgesamt 320 Multiple-Choice-Fragen aus den folgenden Bereichen beantwortet werden:

  • 80 Fragen Biochemie & Chemie (1. Tag)
  • 80 Fragen Physiologie & Physik (1. Tag)
  • 60 Fragen Physiologie & Soziologie (2. Tag)
  • 100 Fragen Anatomie & Biologie (2. Tag)

Um zu bestehen, müsst ihr mindestens 189 Fragen richtig beantworten. Im später stattfindenden mündlichen Prüfungsteil werden dann die Fächer Anatomie, Biochemie/Molekularbiologie und Physiologie geprüft. Die mündlichen Prüfungen werden von Universitätsdozenten abgenommen und dauern in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Je nach Universität fließt außerdem ein gewisser praktischer Teil mit in die Prüfung ein. Darin müsst ihr mikro- und makroskopische Präparate erkennen und erläutern.

Der 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung: Hammerexamen

Nach der doch sehr theorielastigen Vorklinik stehen in der Klinik viele Veranstaltungen mit deutlicherem Praxisbezug an. Danach – nach dem zehnten Semester – wartet auf euch der schriftliche Teil des 2. Staatexamens, der auch als Hammerexamen oder Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung bekannt ist.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist selbstverständlich ein bestandenes Physikum, die Nachweise über das Ableisten der Famulatur sowie Bescheinigungen über alle erforderlichen Leistungen aus dem klinischen Teil des Studiums. Habt ihr das alles beisammen, müsst ihr wie beim Physikum 320 Multiple-Choice-Fragen beantworten, hier allerdings aufgeteilt auf drei Tage. Dafür stehen euch pro Tag fünf Stunden zur Verfügung. Die Prüfungen finden auch hier zwei Mal im Jahr statt – immer im April und Oktober. Abgefragt werden die wichtigsten Krankheitsbilder und ihre Terminologie, Gesundheitsstörungen (besonders Beschwerden, Symptome und Befunde) und schwerpunktmäßig Fallstudien. Mehr als die Hälfte der 320 Prüfungsfragen wird an solchen Fallstudien ausgerichtet, die fachübergreifend behandelt werden.

Der 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung: mündlich-praktische Prüfung

Physikum und Hammerexamen sind geschafft – nun trennt euch nur noch eine große Prüfung davon, als Ärzt*in praktizieren zu können: Die mündlich-praktische Prüfung nach dem Praktischen Jahr. Sie ist auch bekannt als 3. Staatsexamen und dauert zwei Tage. Neu ist in diesem Prüfungsabschnitt, dass es sich um eine Gruppenprüfung mit bis zu vier Studierenden handelt. Jeder Prüfling wird an beiden Tagen zwischen 45 und 60 Minuten in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und im Wahlfach des PJs geprüft.

Der mündlich-praktische Teil der Prüfung ist patientenorientiert. Dafür wird den Studierenden vor der Prüfung ein*e Patient*in zugeteilt, zu der oder dem ein Bericht verfasst werden muss. Dieser Bericht muss Anamnese, Diagnose, Prognose, Behandlungsplan und Epikrise enthalten und ist ebenfalls Teil der Bewertung. Er muss von einem Mitglied der Prüfungskommission gegengezeichnet und am Prüfungstermin vorgelegt werden.

Keine Angst vor Prüfungen im Medizinstudium!

Auch wenn die Prüfungen im Medizinstudium nicht ohne sind und jede Menge Vorbereitung erfordern – Angst haben müsst ihr davor nicht. Denn: Im Vergleich zu anderen Studiengängen sind die Durchfallquoten in allen drei Abschnitten sehr gering. Die Ergebnisse vorheriger Prüfungen inklusive Notenverteilung und Bestehensgrenzen könnt ihr euch übrigens ganz transparent auf der Seite des IMPP anschauen: https://www.impp.de/pruefungen/medizin/lösungen-und-ergebnisse.html

Wir wünschen euch viel Erfolg im Medizinstudium und natürlich ganz besonders bei allen Prüfungen!

 

 

 

Dein Fahrplan durchs Medizinstudium

Dein Fahrplan durchs Medizinstudium

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Was, wann, wie und wo – wir verraten dir in Kürze, worauf du dich in jeder Phase deines Studiums freuen kannst und wie wir dich unterstützen. So verlierst du nie den Überblick und weißt immer genau, was ansteht und wo du dir Hilfe holen kannst!

Erstmal ankommen: Vorklinik (1. – 4. Semester)

In den ersten vier Semestern des Medizinstudiums steht vor allem Theorie auf dem Stundenplan. Diese Zeit solltest du nutzen, um dich an der Uni und an deinem Studienort gut einzuleben, dich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen und für dich herauszufinden, wie du am besten lernst. Denn am Ende der Vorklinik steht mit dem Physikum bereits eine wichtige Prüfung an. In unserem MedWisser-Bereich findest du deshalb eine Sammlung mit den wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema.

Richtig loslegen: Klinik (5. – 10. Semester)

Das Physikum ist geschafft – dann geht’s jetzt richtig los. In der Klinik warten viele neue Fächer und Themen auf dich. Außerdem absolvierst du während dieser Zeit vier Famulaturen und erhältst dabei wertvolle Einblicke in den Berufsalltag. Perfekt vorbereitet auf die erste Praxisphase bist du mit unseren Kursen, in denen wir dir relevantes Wissen z. B. zu den Themen Sonografie, EKG oder Nähen vermitteln. Auch praktische Übungen kommen hier nicht zu kurz. Natürlich stehen wir dir auch finanziell zur Seite und fördern dich während der Famulatur mit bis zu 595,00 € Euro im Monat. Oder du bewirbst dich für eines unserer MedMobile und kannst damit deinen Famulaturort völlig unabhängig von der Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wählen. Am Ende des 10. Semesters wird es dann mit dem Hammerexamen noch einmal richtig ernst. Als Belohnung wartet das Ende der Zeit an der Uni auf dich, denn danach geht es wirklich in die Praxis!

Raus aus dem Hörsaal: Praktisches Jahr (11./12. Semester)

Darauf hast du sechs Jahre hingearbeitet – jetzt geht es in die Praxis! Im Praktischen Jahr lernst du in drei Tertialen über insgesamt 48 Wochen mindestens drei verschiedene Fachgebiete kennen. Dazu gehören auf jeden Fall die Innere Medizin, die Chirurgie sowie ein Gebiet deiner Wahl. Das Wahltertial kannst du aber auch aufsplitten und so in ein zusätzliches, viertes Fachgebiet hineinschnuppern. Klingt gut, oder? In unserem MedWisser-Bereich findest du viele Infos zum Praktischen Jahr und auch Tipps, was du bei der Bewerbung für einen Platz beachten solltest.

Auch im PJ sind wir natürlich für dich da und greifen dir im Wahltertial finanziell unter die Arme. Zusätzlich vergeben wir unsere MedMobile regelmäßig an Studierende, die ihr Praktisches Jahr absolvieren. So kommst du unkompliziert und fix von A nach B.

Nach dem Praktischen Jahr steht dann mit der mündlich-praktischen Prüfung der dritte und letzte Abschnitt der Ärztlichen Prüfung an. Danach ist dein Studium offiziell beendet und du kannst als Ärzt*in loslegen!

Expert*in werden: Facharztweiterbildung

Mit dem Lernen ist es nach dem Medizinstudium allerdings noch nicht vorbei, denn jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Expert*in zu werden. In 60 bis 72 Monaten – je nach gewähltem Gebiet – kannst du dich zum/zur Fachärzt*in weiterbilden. Dabei unterstützt die KV Hessen die Praxis, in der du deine Weiterbildung absolvierst, bei einer Vollzeitstelle mit 5000,00 € monatlich, die als Gehalt direkt an dich weitergegeben werden.

Während der Facharztweiterbildung kannst du dir auch schon Gedanken machen, wie und wo du danach arbeiten möchtest. Wenn du gerne als niedergelassene*r Ärztin tätig sein würdest, nimm doch an unserem Doc’s Camp teil oder nutze die Beratungsangebote der KV Hessen. So kannst du dich ganz entspannt niederlassen und als Ärzt*in durchstarten!

Etwas anders, trotzdem ein Erfolg: Summerschool 2020

Etwas anders, trotzdem ein Erfolg: Summerschool 2020

Allgemein Events MedWisser Rund ums Studium Termine

Lange war nicht klar, ob und wie wir dieses Jahr eine Summerschool würden anbieten können. In enger Abstimmung mit dem Veranstaltungsort, den Referent*innen sowie den Teilnehmer*innen hat sich allerdings gezeigt: Wenn alle mitmachen, sind unter den aktuellen Einschränkungen auch mehrtägige Seminare inklusive Freizeitprogramm möglich. Deshalb sind wir umso glücklicher, dass wir 15 angehende Mediziner*innen umfassend über das Thema Niederlassung informieren konnten.

„Die Niederlassung ist für Ärzt*innen so ähnlich wie blind Auto zu fahren.“

„Die Patient*innen auf dem Beifahrersitz wollen, dass du schneller fährst; die KV zeigt dir, wo die Blitzer stehen, damit du diese umgehen kannst und erinnert dich an Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn du als niedergelassene*r Ärzt*in diese Beratung von der KV nicht in Anspruch nimmst, ist es nicht verwunderlich, dass du geblitzt wirst oder einen Unfall baust.“

So bildlich beschrieb ein Dozent den Prozess der Niederlassung in seinem Vortrag. Das macht deutlich: Es ist nie zu früh, sich über Fallstricke auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu informieren, um diesen gekonnt auszuweichen. Gerade für die erste umfassende Orientierung ist die Summerschool ideal. Mit Vorträgen zu den Themen „Meine Rolle im Gesundheitswesen“, „Mein Traum von der eigenen Praxis“, „Hier werden Sie gefördert!“, „Ich will doch kein*e Unternehmer*in werden, sondern Ärzt*in!“, „Ich als Chef: Meine Rolle als Führungskraft“, „Grundlagen der Kommunikation“ sowie „Bericht aus dem Praxisalltag: Erfahrungen mit der Niederlassung aus erster Hand“ wurden in vier Tagen Punkte angesprochen, die im Studium keine Rolle spielen, aber für den Sprung in die eigene Praxis enorm wichtig sind. Dafür waren wie auch in den vergangenen Jahren Expert*innen von der KV Hessen und der apo Bank, ein Kommunikationstrainer sowie ein niedergelassener Arzt vor Ort, um Input zu geben und sämtliche Fragen der Teilnehmer*innen zu beantworten.

Auch coronakonform ein tolles Wochenende

Wie gewohnt bestand auch die Summerschool 2020 aus einem guten Mix aus geballtem Wissen und abwechslungsreichem Freizeitprogramm. Auch mit Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie unter Verwendung von Mund-Nasen-Masken war die Stimmung sehr gut und der Austausch rege. Dank der Lage des Veranstaltungshotels in Willingen (Upland) mitten in den Bergen konnten gerade Freizeitaktivitäten an der frischen Luft problemlos durchgeführt werden.

Nach der Veranstaltung zeigten die Teilnehmer*innen sich dankbar darüber, an einem Wochenende nicht nur geballte Informationen zur Niederlassung erhalten und mit den Dozent*innen auf Augenhöhe über ihre Zukunft in der Medizin gesprochen zu haben, sondern auch darüber, dass in entspannter Atmosphäre neue Kontakte geknüpft werden konnten. Auch Hemmungen, sich bei Unsicherheiten zur Niederlassung einfach an die KV Hessen zu werden, wurden abgebaut: „Ich habe jetzt gar keine Scheu mehr, einfach mal bei der KV Hessen anzurufen, wenn ich eine Frage habe.“

Weitere Termine für MedWisser-Kurse stehen fest!

Weitere Termine für MedWisser-Kurse stehen fest!

Allgemein Events MedWisser Rund ums Studium Termine

Die Premieren Anfang September sind geglückt und deshalb freuen wir uns, dass wir euch zeitnah weitere Termine für unsere kostenlosen MedWisser-Kurse anbieten können. Am 17. und 18.10.2020. machen euch unsere Expert*innen in einem eintägigen Seminar fit in Sachen Ultraschall. Denn dann findet wieder unser Sonografiekurs statt, für den ihr euch ab sofort im geschützten MedWisser-Bereich anmelden könnt. Im Kurs erwerbt ihr jede Menge Grundlagenwissen und könnt auch selbst in entspannter Atmosphäre dem Umgang mit dem Ultraschallgerät üben. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir die Teilnehmerzahl reduziert, sodass an beiden Tagen nun jeweils zwölf Studierende mitmachen können. So stellen wir sicher, dass Mindestabstände gewährt werden. Bitte bringt zum Kurs auch einen Mund-Nasen-Schutz mit und beachtet die Hygieneregeln vor Ort.

Endlich wieder Live-Action: MedWisser-Kurse melden sich zurück!

Endlich wieder Live-Action: MedWisser-Kurse melden sich zurück!

Allgemein Events Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Rund ums Studium Termine

Ein echter Grund zur Freude: Anfang September konnten zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder unsere kostenlosen Kurse für MedWisser stattfinden. Und auch, wenn einiges nun etwas anders abläuft und die Gruppen kleiner sind, ist es einfach toll, dass wir dieses beliebte Angebot 2020 doch noch für euch auf die Beine stellen konnten. Am 05.09. und 06.09. begrüßten unsere Dozenten Dr. Ramin Najafi und Dr. Philipp Neuhoff (Nahtkurs) sowie Dr. David Schaack und Dr. Sebastian Wolf deshalb Studierende aus Frankfurt, Gießen und Marburg im Hotel Essential by Dorint in Frankfurt zu einem EKG-Kurs für Einsteiger bzw. einem Nahtkurs. In entspannter Atmosphäre führten die Experten durch die Kurse, die wie immer eine Mischung aus theoretischem Input und praktischen Übungen umfassten. So lernten die Teilnehmer*innen im Nahtkurs etwas über den Aufbau der Haut, die Wundheilung und verschiedene Nahtmethoden, bevor sie selbst mit Nadel und Faden loslegten. Im EKG-Kurs standen u. a. Aufbau, Befund und Beurteilung des EKGs auf dem Plan. Im zweiten Schritt wurden dann echte Fälle unter die Lupe genommen.

Auch unter den besonderen Umständen war die Stimmung vor Ort wie immer kommunikativ, konzentriert und motiviert. Das Konzept, die Kurse als eine Art „Wochenend-Trainingslager“ anzubieten, in dem man keine Angst hat, etwas nachzufragen und in dem gemeinsam intensiv geübt werden kann, fand bei allen Teilnehmer*innen großen Zuspruch. Ein Grund dafür ist natürlich auch, dass unsere Dozenten aus der Praxis kommen und deshalb direkt aus dem Klinikalltag berichten können. Das überzeugt viele MedWisser besonders: „Am besten gefallen hat es mir, dass der Kurs so praxisbezogen war und dass man von den Dozenten wirklich hilfreiche Tipps für den Alltag in der Klinik bekommen hat“.

Übrigens: Falls ihr die beiden Kurse verpasst habt, seid nichts traurig. Wir planen gerade eifrig weitere Termine für den Herbst und Winter und halten euch darüber natürlich hier und auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden. Seid gespannt!

Lust auf Poetry Slam? Auf zu Morbus Goethe, der Slam Show für Medwisser

Lust auf Poetry Slam? Auf zu Morbus Goethe, der Slam Show für Medwisser

Allgemein Events Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Rund ums Studium Termine

Aller guten Dinge sind drei: Auch dieses Jahr gibt’s vor dem Start des neuen Semesters noch mal ein Highlight für alle MedWisser. Wir laden euch zu einem literarischen Abend der anderen Art ein, denn bei „Morbus Goethe – Die Medizin Poetry Slam Show“ geben sich bekannte Slammer*innen am 10.09.2020 das Mikro in die Hand.

Die modernen Dichterwettkämpfe haben etwas von einer Medizinvorlesung: Es wird viel erzählt, einiges ist total wichtig, man versteht nicht alles und am Ende wird geklatscht. Was aber passiert, wenn Studierende der Medizin selbst zum Mikrofon greifen? Welche Texte schreiben sie  im ersten Semester, wie klingen die Reime der Famulatur und wie ist die Metrik des PJ? Dass Mediziner*innen einen Hang zur Poesie haben, wissen wir nicht erst seit Gottfried Benn oder Georg Büchner. Deswegen lassen wir sie beim Mediziner Poetry Slam zu Wort kommen. Unter der Leitung des bekannten Slam-Moderators Stefan Dörsing verabreichen wir eine Überdosis Poesie mit vier erfolgreichen Poetry Slammer*nnen aus ganz Europa. Luca Schuhstar aus Wien und Joel Perrin aus Zürich sind mit ihrem Medizinstudium schon weit fortgeschritten und haben bereits einige Geschichten aus der Studienzeit zu erzählen. Barbara Roherwasser aus Mannheim macht ihre Fachärztin für Psychiatrie und kann vielen Studierenden aus der Seele sprechen. Beim vierten Teilnehmenden hat die Abi-Note leider nicht für Medizin gereicht, also wurde er Künstler, Rapper und Kunst-Rapper. Jakob Schwerdtfeger ist Poetry-Slam- und Freestylekünstler und wird mit euren Worten über Medizin rappen.

Los geht’s ab 18 Uhr im überdachten Außenbereich des Oosten in Frankfurt (Mayfarthstraße 4, 60314 Frankfurt am Main).

Auf alle Gäste wartet ein unterhaltsamer Abend mit coolen Texten, leckeren Snacks und Drinks for free. Wir freuen uns auf euch!

„Morbus Goethe – Die Medizin Poetry Slam Show“ findet exklusiv für MedWisser statt und der Einlass erfolgt ausschließlich per Gästeliste. Aufgrund der aktuellen Abstands- und Kontaktregeln können maximal 40 Studierende an der Veranstaltung teilnehmen. Bis beachtet außerdem die vor Ort geltenden Hygieneregeln.

Ab sofort könnt ihr euch im geschützten MedWisser-Bereich unserer Website dafür anmelden. Noch kein MedWisser? Hier geht’s zur kostenlosen Registrierung.