EKG-Kurs am 04./05.12.2021 bereits ausgebucht!

EKG-Kurs am 04./05.12.2021 bereits ausgebucht!

Rund ums Studium

Hast du schon mal selbst ein EKG geschrieben und ausgewertet? Weißt du, wie du mit dieser Methode z. B. Ischämie oder Herzrhythmusstörungen erkennst? Falls die Antwort „nein“ ist – keine Sorge. Das geht vielen Studierenden so. Denn das Thema EKG kommt wie viele Themen, die im Alltag von Ärzt*innen wichtig sind, im Studium oft zu kurz oder wird nur theoretisch behandelt. Deshalb bieten wir dir in unserem kostenlosen MedWisser-Kurs die Möglichkeit, dich einen Tag lang intensiv mit den EKG-Grundlagen zu beschäftigen.

Das nächste Mal findet der Kurs am 04. und 05.12.2021 in Frankfurt statt. An beiden Tagen werden wir einen Kurs für Anfänger*innen durchführen. Du kannst dir bei der Anmeldung also aussuchen, welcher Termin dir besser passt. Aber überleg am besten nicht zu lange, denn die Plätze sind begrenzt und begehrt!

Bitte beachte vor deiner Anmeldung Folgendes:

  • Wir möchten die Kurse für Teilnehmer*innen und Dozent*innen so sicher wie möglich gestalten. Deshalb kommt dort die 2G-Regel zum Einsatz. Halte zu Beginn des Kurses bitte deine Bescheinigung (Impf- oder Genesenennachweis) sowie deinen Personalausweis bereit. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Solltest du nicht am Kurs teilnehmen können, sei so fair und sag bitte spätestens 24 Stunden vorher ab. Nur so haben wir genügend Zeit, den Platz noch an jemand anderen zu vergeben

Hier noch einmal alles Wichtige im Überblick:

Wann?

Seminar 1, Sa. 4. Dezember 2021 von 09:00 bis 16:00 Uhr (ausgebucht)

Seminar 2, So. 5. Dezember 2021 von 09:00 bis 16:00 Uhr (ausgebucht)

Wo?

Dorint Hotel, Hahnstraße 9, 60528 Frankfurt am Main

Wer?

Pro Seminar sind bis zu 15 Teilnehmer*innen erlaubt. Das Seminar findet exklusiv für Mitglieder des MedWisser-Teams statt und wird nach der 2G-Regel durchgeführt. Für Verpflegung ist gesorgt.

 

 

 

 

 

 

 

Erstsemester? Das erwartet dich bei Arzt in Hessen!

Erstsemester? Das erwartet dich bei Arzt in Hessen!

Rund ums Studium

Neue Stadt, neue Umgebung, neue Freunde – mit dem Studium beginnt ein neues Leben! Und eines, das ganz schön anstrengend sein kann, besonders wenn ihr euch für ein Medizinstudium entschieden habt. Denn als angehende*r Ärzt*in erwartet euch an der Uni ein straffes Kurs- und Praxisprogramm. Trotzdem ist das Studium rückblickend für viele eine der schönsten Zeiten im Leben.

Denn auch wenn viele Prüfungen warten, so ist es auch die Zeit, in der ihr den Grundstein für eure berufliche Laufbahn legt und dabei viel über euch, eure Interessen und eure Wünsche bezüglich Karriere- und Lebensplanung lernen könnt. In genau dieser Phase, im Medizinstudium, möchte Arzt in Hessen euch unterstützen. Arzt in Hessen ist ein Angebot der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (abgekürzt: KV Hessen oder KVH), das sich speziell an Studierende richtig. Und zwar mit kostenlosen Angeboten, die ihr vom ersten Tag eures Studiums an nutzen könnt. Welche das sind, das stellen wir euch hier einmal vor.

Die Grundlage: MedWisser werden!

Arzt in Hessen ist nicht nur irgendeine Kampagne, die Aktionen anbietet – die Basis von Arzt in Hessen ist das MedWisser-Team. Auf unserer Website könnt ihr euch kostenfrei mit wenigen Klicks registrieren und seid dann sofort Mitglied. Und als Mitglied profitiert ihr von allen Vorteilen und könnt euch z. B. für unsere exklusiven Events anmelden. Dazu gehören:

  • MedWisser-Kurse: In kostenlosen, eintägigen Praxiskursen vermitteln euch unsere Expert*innen Wissen, das im Unialltag zu kurz kommt. Aktuell gibt es folgende Kurse, die in unregelmäßigen Abständen stattfinden: Sonografie, EKG, Nahttechniken und Medical English
  • MedWisser-Events und -aktionen: Von Poetry Slam bis Care-Box – über das MedWisser-Portal könnt ihr euch kostenfrei für unsere Liveevents und Spezialaktionen anmelden. Dazu gehören zum Beispiel auch Gewinnspiele.

Mit eurer Anmeldung erhaltet ihr außerdem automatisch unseren kostenlosen Arzt-in-Hessen-Newsletter. Darin erfahrt ihr z. B. die anstehenden Kurstermine. Und das noch bevor wir sie auf Social Media veröffentlichen. Ihr seht: Es lohnt sich also, schon am Anfang des Studiums MedWisser zu werden!

Erstmal informieren? Kein Problem!

Ihr möchtet euch erstmal in Ruhe anschauen, was Arzt in Hessen bietet, bevor ihr euch als MedWisser registriert? Gar kein Problem. Auf unserem Blog findet ihr viele Artikel zu Themen rund um das Medizinstudium. Außerdem berichten wir dort von unseren Kursen und Events. So könnt ihr euch einen Eindruck vom Ablauf und den Locations verschaffen und entscheiden, ob ihr beim nächsten Mal vielleicht dabei sein möchtet.

Zusätzlich zu unserem Onlineangebot sind wir mehrfach im Jahr mit unseren Teams an den Unis in Frankfurt, Marburg und Gießen unterwegs. Traditionell starten wir zu Beginn des Semesters mit einer Welcome-Promo. Später im Jahr trefft ihr uns bei unseren Winter- bzw. Summerlounges. Bei allen Aktionen haben wir natürlich praktische Goodies sowie jede Menge Infos im Gepäck. Schaut doch mal unverbindlich vorbei! Die Termine erfahrt ihr z. B. im Newsletter, auf unserem Blog oder bei Instagram und Facebook

Auch spannend: Finanzielle Förderung im Medizinstudium

Ganz wichtig ist es uns bei Arzt in Hessen, euch auf finanzielle Förderungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Denn so ein Studium kann ganz schön ins Geld gehen. Erfahrungsgemäß sind besonders verpflichtende Praxisphasen, die als ganztägige Praktika absolviert werden müssen, eine finanzielle Herausforderung für viele Studierende. Denn sie werden im Regelfall nicht vergütet, euch bleibt aber meist auch keine Zeit mehr für euren Nebenjob. Deshalb gibt es spezielle Förderangebote der KV Hessen, die zum Beispiel während der Hausarztfamulatur oder des Praktischen Jahres in Anspruch genommen werden können. Informiert euch am besten frühzeitig, welche Unterlagen für die Bewerbung benötigt werden, damit ihr die Förderungen rechtzeitig beantragen könnt und davon profitiert.

Arzt in Hessen: Ein Angebot für alle Medizinstudierenden in Hessen!

Informationen, Events, Kurse, Aktionen und finanzielle Förderungen – Arzt in Hessen begleitet euch durchs Medizinstudium. Ganz egal, ob ihr euch als MedWisser registriert, unverbindlich online über Förderungen informiert oder einfach mal bei unseren Liveaktionen an der Uni vorbeischaut: Wir sind vom ersten Semester an für euch da.

 

 

 

 

 

 

 

Niederlassung – aber nur mit Facharzt!

Niederlassung – aber nur mit Facharzt!

Rund ums Studium

Der Studienabschluss ist in der Tasche, ihr dürft euch offiziell Ärztin oder Arzt nennen – da ist die eigene Praxis doch ein logischer nächster Schritt, oder? Leider noch nicht ganz, denn vor dem Traum von der Selbstständigkeit steht in Deutschland die Facharztweiterbildung.

Keine Niederlassung ohne Facharztweiterbildung

Fakt ist: Als Vertragsärzt*in könnt ihr euch in Deutschland schon seit 2003 nicht mehr ohne Abschluss einer fachärztlichen Weiterbildung niederlassen. Studierte Mediziner*innen, die vor dieser Änderung den Titel „Praktische*r Ärzt*in“ geführt haben, dürfen laut Ausnahmeregelung auch weiterhin niedergelassen tätig sein. Für alle, die sich heute erstmals niederlassen möchten, gilt diese Regelung aber nicht mehr. Ihr benötigt also zwingend eine Facharztweiterbildung, um den Traum von der eigenen Praxis wahr werden zu lassen. Die gute Nachricht ist aber: Auch in der Facharztweiterbildung könnt ihr in Praxen tätig sein und müsst nicht unbedingt nur in einer Klinik arbeiten.

Statt direkter Niederlassung: ambulante Weiterbildung!

Denn die Weiterbildung kann je nach Fachgebiet nicht nur stationäre, sondern auch ambulante Ausbildungsabschnitte vorsehen. Das ist insbesondere sinnvoll, wenn ihr euch für Gebiete wie Allgemeinmedizin, Augenheilkunde oder Kinder- und Jugendmedizin interessiert, die oft in Praxen ausgeübt werden. Wer also schon weiß, dass eine Niederlassung das berufliche Ziel ist, sollte auf jeden Fall eine Fachrichtung wählen, die sich auch abseits des Krankenhauses gut ausüben lässt.

Übrigens: Eine ambulante Weiterbildung muss gar nicht unbedingt in einer Einzelpraxis stattfinden. Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) oder Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind genauso geeignet. Da die Facharztausbildung mehrere Stationen umfasst, könnt ihr in der ambulanten Weiterbildung auch gleich verschiedene Niederlassungsformen kennenlernen und neue Sichtweisen auf eure beruflichen Möglichkeiten nach Abschluss der Ausbildung gewinnen. Vielleicht wolltet ihr immer eine Einzelpraxis, aber der Austausch mit Kolleg*innen macht euch doch sehr viel Spaß und so präferiert ihr nun eine Gemeinschaftspraxis.

Die Erfahrungen in der Facharztausbildung bringen euch also nicht nur fachlich weiter, sondern helfen euch auch dabei, langfristige Karriereziele zu definieren. Insofern ist die Facharztausbildung eine wertvolle und lehrreiche Zeit, die euren beruflichen Plänen neuen Schub verleihen wird. Genau deshalb – und natürlich auch aufgrund des Ärztemangels in einigen Fachgebieten und Regionen – fördert die KV Hessen die ambulante Weiterbildung finanziell. Lest unbedingt mal in unseren Blogbeitrag  zu diesem Thema rein!

Fachärzt*in? Ab in die eigene Praxis!

Habt ihr die Facharztweiterbildung abgeschlossen und wünscht euch immer noch eine eigene Praxis, dann steht der Niederlassung nun nichts mehr im Weg. Ihr müsst als Fachärzt*in nicht erst noch Berufserfahrung sammeln, um euch selbstständig zu machen. Sobald die Bescheinigung über die abgeschlossene Weiterbildung vorliegt, kann es losgehen. Welche Schritte genau nötig sind, damit ihr eure eigene Chefin oder euer eigener Chef werdet, erfahrt ihr übrigens bei den Kassenärztlichen Vereinigungen. Auch die KV Hessen berät euch rund um das Thema Niederlassung – und das natürlich schon im Studium oder während der Facharztweiterbildung.

 

 

 

 

 

 

Praktisches Jahr in der Hausarztpraxis? Unbedingt!

Praktisches Jahr in der Hausarztpraxis? Unbedingt!

Rund ums Studium

Viele Medizinstudierende fiebern darauf hin: Das Wahltertial des Praktischen Jahrs! Hier könnt ihr schließlich frei wählen, in welchem Fachgebiet ihr 16 Wochen lang tätig sein wollt. Oft wird ein Bereich gewählt, der auch auf der Wunschliste für die eigene Berufstätigkeit nach dem Studium ganz weit oben steht. Und oft ist das eben nicht die Allgemeinmedizin.

Dabei sind Hausärzt*innen für Menschen mit Beschwerden und Erkrankungen oft die erste Adresse und die absolute medizinischen Basisversorgung in diesem Land. Fachärzt*innen anderer Bereiche profitieren im Berufsleben massiv davon, sich einmal selbst ein Bild von der Tätigkeit in einer Hausarztpraxis gemacht zu haben und die dortigen Arbeitsbedingungen und Prozesse zu verstehen. Der ideale Zeitpunkt dafür ist und bleibt das Wahltertial im Praktischen Jahr.

Hier findest du eine (unvollständige) Liste mit guten Gründen, dich im Wahltertial für Allgemeinmedizin zu entscheiden!

  1. Die Tätigkeit in der Hausarztpraxis erweitert deinen Horizont: Immer nur Krankenhaus oder MVZ? Wer sich einen Überblick über wirklich alle Bereiche der Gesundheitsversorgung verschaffen will, kommt um die allgemeinmedizinische (Hausarzt-)Praxis nicht drumherum. Wetten, dass du in den 16 Wochen dort noch einmal einen ganz neuen Blick auf deinen Traumjob Ärzt*in bekommst?
  2. Persönliche Betreuung ist hier keine Floskel: In Hausarztpraxen ist die Betreuung zwischen Studierenden und Ärzt*innen im Normalfall sehr intensiv. Oft hast du eine Person, die dir bei allen Aufgaben und Fragen zur Seite steht. Die Ausbildung ist deshalb persönlicher und individueller und kann an deinen Vorkenntnissen, Bedürfnissen und Wünschen ausgerichtet werden.
  3. Von Allergie über Herzrasen bis Zeckenbiss: Kaum ein Fachgebiet ist so vielseitig wie die Allgemeinmedizin. Hier stellen sich täglich Patient*innen mit den unterschiedlichsten Symptomen und Beschwerden vor. Langeweile aufgrund der immer gleichen Krankheitsbilder? Kommt hier bestimmt nicht auf. Wetten, dass du in den 16 Wochen Dinge sehen wirst, die du in Hausarztpraxen nicht erwartest hattest?
  4. Gleichberechtigtes Arbeiten auf Augenhöhe: Chefarzt, Oberarzt und Co. – in Hausarztpraxen gibt’s keine Titel und Hierarchiekämpfe. Hier zeichnet sich die Zusammenarbeit durch kurze Entscheidungswege aus. Auch in der engen Abstimmung mit den medizinischen Fachangestellten können angehende Ärzt*innen sehr viel über Kommunikation, Teamarbeit und Praxismanagement lernen.
  5. Flexibles Arbeiten durch mehr Zeit: Traurig, aber wahr: Im Krankenhaus werden Studierende im PJ oft dazu genutzt, personelle Lücken zu füllen. In Hausarztpraxen sieht das anders aus. Hier erweitern sie die Kapazitäten. Für euch als PJler bedeutet das: Weniger Druck, mehr Zeit und mehr Freiräume für eigene Interessen und Lernwünsche.
  6. Selbstständig arbeiten im eigenen Tempo
    Apropos weniger Druck: Da ihr in der Hausarztpraxis nicht als vollwertige Ärzt*innen eingeplant werdet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr in eurem eigenen Tempo arbeiten könnt. Da ist es dann nicht so schlimm, wenn ihr für eine Untersuchung nicht zehn, sondern 20 Minuten braucht. Unterschätzt also nicht, wie viel ihr hier durch selbstständiges Arbeiten ohne Stress lernen könnt.
  7. Lerne, dich zu entscheiden
    Dieses Medikament oder jenes? Krankengymnastik oder nicht? Überweisung in die Facharztpraxis oder selber weiterbehandeln? In der Hausarztpraxis stehen täglich diverse Entscheidungen an. Hier lernt ihr also auf jeden Fall, euch auf das Wichtige zu konzentrieren und zwischen medizinischen, finanziellen und organisatorischen Aspekten abzuwägen. Und diese Fähigkeit benötigt ihr später auf jeden Fall, völlig unabhängig vom Fachgebiet!
  8. Sammelt Hintergrundwissen zum Thema Niederlassung
    Wisst ihr, wie eine Arztpraxis funktioniert? Also Buchhaltung, Management, Organisation? Im PJ im Krankenhaus lernt ihr darüber jedenfalls nichts – in der Hausarztpraxis aber umso mehr. Denn letztlich ist jede Praxis ein Unternehmen, das sich rechnen muss. Fragt also im PJ auch gerne mal, ob ihr einen Einblick in die Themen Buchhaltung und Abrechnung erhalten können. Ideale Vorbereitung für die eigenen Selbstständigkeit.
  9. Lass dich fördern
    Auch gut zu wissen: In vielen Bundesländern werden PJ-Tertiale in Hausarztpraxen finanziell gefördert. In Hessen zum Beispiel erhältst du von der KV Hessen für die Dauer des Tertials je 595,00 € Förderung, die du natürlich nicht zurückzahlen musst. So lohnt sich die Entscheidung für die Hausarztpraxis doppel!
  10. Auf Du und Du mit den Patient*innen
    Ein offenes Ohr haben, Einfühlungsvermögen zeigen: Im täglichen Kontakt mit Patient*innen könnt ihr in der Hausarztpraxis eure Sozial- und Kommunikationskompetenz erweitern. Denn hier ist der Kontakt besonders eng und selbst in den eher kurzen 16 Wochen wird es Patient*innen geben, die ihr öfter seht und zu denen ihr eine Verbindung aufbauen könnt. Nutzt also unbedingt die Chance, euch hier im Bereich „sprechende Medizin“ weiterzuentwickeln!

 

 

 

 

 

Schluss mit Prüfungsangst!

Schluss mit Prüfungsangst!

Rund ums Studium

Ist euch vor einer Prüfung auch schon mal schlecht geworden? Hat das Herz angefangen zu rasen? Hattet ihr das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und alles vergessen zu haben, was ihr fleißig gelernt habt? Dann geht es euch wie vielen Studierenden und ihr leidet unter Prüfungsangst. Eine Uniklausur, ein Vortrag oder ein Vorstellungsgespräch können sie auslösen und dafür sorgen, dass der Körper in eine extreme Stresssituation gelangt. Die Folge: Eine Reihe körperlicher Symptome, die bis zum kompletten Blackout führen können.

Prüfungsangst: Das hilft!

Die gute Nachricht: Auch wenn ihr von Prüfungsangst betroffen seid, gibt es diverse Möglichkeiten, sie in den Griff zu bekommen. Mit einer Mischung aus Vorsorge und Wissen darum, wie ihr die Angst in der konkreten Situation in Schach haltet, bewahrt ihr vor und während der Prüfungssituation einen klaren Kopf.   

Vorbeugende Maßnahmen

1. Vorbereitung und Organisation

Zu spät mit dem Lernen anzufangen, ist einer der besten Nährböden für Prüfungsangst. Kein Wunder, den wer in wenigen Tagen versucht, den Stoff eines ganzen Semesters in den Kopf zu bekommen, verfällt anhand der großen Menge leicht in Panik. Gedanken wie „Das kann ich mir nie alles merken!“ oder „Das schaffe ich in drei Tagen auf keinen Fall!“ blockieren schon beim Lernen und sorgen dafür, dass ihr mit schlechtem Gefühl in die Prüfung geht.

Besser: Während des Semesters kontinuierlich den Stoff nacharbeiten und für die konkrete Prüfungsvorbereitung noch einmal ausreichend Zeit einplanen. So kann der Lernstoff in kleine Häppchen aufgeteilt werden, die leicht zu bewältigen sind. Das motiviert und gibt das gute Gefühl von Sicherheit und Kontrolle. Mit dieser Methode hat es die Prüfungsangst schon deutlich schwerer, die Oberhand zu gewinnen.

2. Achtsamkeit und Selbstfürsorge

Ja, im Studium gibt es viele Freiheiten. Aber ein Studium ist auch anstrengend, auch wenn einige Menschen das anders sehen. Achtet deshalb unbedingt auf euch und plant ausreichend Zeit für Erholung ein. Am effektivsten ist es, Lernpausen abseits des Schreibtisches zu verbringen. So bekommt ihr den Kopf frei und könnt anschließend gestärkt und motiviert weiterlernen.

Es kann außerdem hilfreich sein, sich die eigenen Leistungsphasen während des Tages bewusst zu machen und diese zu nutzen. Aber Achtung: Egal ob ihr gerne früh anfangt oder lieber abends lernt – eine ausreichende Menge Schlaf ist für Erholung unabdingbar. Also lieber acht Stunden schlafen statt die ganze Nacht zu lernen. Ausgeruht geht ihr auf jeden Fall entspannter in Prüfungen und seid weniger anfällig für Nervosität.

3. Keine Macht der Angst

Egal, welche Form von Prüfung euch bevorsteht – man kann (fast) alle üben. Verabredet euch mit Freund*innen, um gemeinsam Probeklausuren zu lösen. Vorträge oder Präsentationen könnt ihr Mitbewohner*innen, Familie oder Kommiliton*innen vorab vorstellen. Das geht übrigens auch digital, also keine Ausreden!

SOS-Tipps

Die Prüfung steht an und trotz guter Vorbereitung spürt ihr erste Stress- und Angstsymptome? Diese drei Tipps können helfen.

1. Atemübungen nutzen

Prüfungsangst führt oft dazu, dass die Atmung abflacht und das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Wenn ihr das bei euch bemerkt, haltet kurz inne und atmet bewusst tief durch die Nase in den Bauch ein und durch den Mund wieder aus. Konzentriert euch dabei ganz auf euch selbst und denkt im Idealfall an etwas anderes, zum Beispiel daran, was ihr nach der Prüfung machen werden.

2. Ängste aufschreiben

Damit die Angst während der Prüfung nicht im Kopf herumspukt, hilft es, sich die eigenen Befürchtungen vorab von der Seele zu schreiben. Wovor habt ihr Angst? Was wäre der schlimmste mögliche Fall? Schreibt alles unzensiert auf und zeigt der Angst so, dass sie keine Kontrolle über euch hat.

3. Prioritäten setzen

Die Prüfung hat begonnen und nun gibt es kein Zurück mehr. Um nicht in Panik zu verfallen, schaut ihr die Fragen am besten einmal mit sachlichem Blick an. Es gibt immer Aufgaben, die einem leichter fallen. Solche sollten auf jeden Fall zuerst gelöst werden. Das verschafft Ruhe und Erfolgsgefühle, die Sicherheit für die Bewältigung vermeintlich schwierigerer Aufgaben geben.

Prüfungsangst im Studium: Es gibt Lösungen!

Prüfungsangst ist auch im Studium für viele ein Problem. Mit einfachen Mitteln kann allerdings einiges dafür getan werden, entspannter in Klausuren und Co. zu gehen. Viele Universitäten bieten inzwischen auch Beratungen oder Kurse zu diesem Thema an. Eine gute Möglichkeit, sich der Angst zu stellen und sie auch langfristig erfolgreich zu bekämpfen. Viel Erfolg dabei!

 

 

 

 

FAQs: Finanzielle Förderung im Medizinstudium

FAQs: Finanzielle Förderung im Medizinstudium

Rund ums Studium

Im Studium ist das Geld doch fast immer knapp, oder? Deshalb gibt es für Medizinstudierende Förderangebote der KV Hessen, die vor allem in Praxisphasen helfen sollten. Wir beantworten euch hier die meistgestellten Fragen zum Thema finanzielle Förderung im Medizinstudium!

In welchen Studienphasen kann ich Förderung erhalten?

Im Studium könnt ihr während der verpflichtenden Hausarztfamulatur sowie des Wahltertials des Praktischen Jahrs eine monatliche Förderung in Höhe von jeweils 595,00 € erhalten. 

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Förderung erfüllen?

Die Förderungen sind an bestimmte Kriterien geknüpft, die mit der Wahl der Ausbildungspraxis zusammenhängen. Die Hausarztfamulatur fördern wir, wenn ihr sie in einer hausärztlichen Vertragsarztpraxis gemäß § 73 Abs. 1a SGB V in einer ländlichen Region Hessens (Stadt oder Gemeinde mit bis zu 25.000 Einwohner*innen) absolviert.

Beim PJ muss nur nachgewiesen werden, dass das Praktisches Jahr in einer akkreditierten akademischen Lehrpraxis in Hessen stattfindet. Auch dann bekommt ihr von uns monatlich 595,00 € bei einer Vollzeitstelle. Auch eine Teilzeitförderung ist möglich.

Wie lange kann ich gefördert werden?

Die maximale Förderdauer beträgt bei der Hausarztfamulatur zwei Monate und beim Wahltertial des Praktischen Jahrs 16 Wochen (Vollzeitstelle), 21 Wochen (Dreiviertelstelle) oder 32 Wochen (Halbtagsstelle).

Wo beantrage ich die Förderung?

Die Förderung beantragt ihr direkt bei der KV Hessen. Alle Infos und Antragsformulare findet ihr auf den Infoseiten.

Hausarztfamulatur: https://www.kvhessen.de/studium/famulatur/

Wahltertial Praktisches Jahr: https://www.kvhessen.de/studium/praktisches-jahr/

Wo kann ich mich über Fördermöglichkeiten informieren?

Einen schnellen Überblick über die Förderungsmöglichkeiten im Studium erhältst du auf unserer Infoseite.

Gibt es auch Förderungen nach dem Studium?

Natürlich! Die KV Hessen fördert zum Beispiel in vielen Bereichen die ambulante Facharztweiterbildung. Damit stellen wir sicher, dass Ärzt*innen in Weiterbildung ein angemessenes Gehalt beziehen und sich auch kleine Praxen die Ausbildung des Nachwuchses leisten können. Wenn ihr euch als Fachärzt*in niederlassen möchtet, könnt ihr ebenfalls von diversen Förderungen profitieren, zum Beispiel der Honorargarantie oder Zuschüssen zum Umzug oder der Kinderbetreuung. Viele Informationen zu den Förderangeboten der KV Hessen erhaltet ihr direkt auf der Website.

Immer für euch da!

Noch Fragen offen? Kein Problem, wir sind für euch da. Nutzt unser Kontaktformular, schreibt uns auf Facebook oder Instagram oder sprecht uns bei den Liveveranstaltungen auf das Thema Förderung an. Wir helfen euch weiter!

 

 

 

 

Wer steckt eigentlich hinter Arzt in Hessen?

Wer steckt eigentlich hinter Arzt in Hessen?

Rund ums Studium

Kurse, Förderangebote, Events, Gewinnspiele, Mitmachaktionen und vieles mehr – seit 2013 ist Arzt in Hessen das Info- und Unterstützungsangebot für Medizinstudierende in Hessen. Inzwischen gehören über xxx MedWisser zu unserer Community und nutzen regelmäßig die kostenlosen und praxisnahen Angebote. Grund genug, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Arzt in Hessen – eine Kampagne der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH)

Denn hinter Arzt in Hessen steckt niemand anderer als die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH), von der ihr bestimmt schon mal gehört habt. Die KV Hessen kümmert sich zusammen mit den anderen 16 Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland um die ambulante medizinische Versorgung der Menschen. Sie sorgt also dafür, dass in Hessen immer und überall genügend niedergelassene Haus- und Fachärzt*innen sowie Psychotherapeut*innen da sind, um die Patient*innen zu versorgen. Und zwar nicht nur aktuell, sondern auch in Zukunft.

Das ist eine große Verantwortung. Und genau deshalb ist es für uns ganz besonders wichtig, so früh wie möglich an die Mediziner*innen von morgen zu denken und sie in der Ausbildung und danach, zum Beispiel bei der Weiterbildung und Niederlassung zu unterstützen. Darum gibt es die Nachwuchskampagne „Sei Arzt. In Praxis. Leb Hessen!“.

Warum eine Nachwuchskampagne? Warum „Arzt in Hessen“?

Zuerst die gute Nachricht: In Hessen studieren immer mehr Menschen Medizin. Die Zahl der Ärzt*innen steigt also theoretisch. Die schlechte Nachricht: Bis zum Jahr 2030 werden sehr viele niedergelassene Ärzt*innen in den Ruhestand gehen. Und weil junge Mediziner*innen sich aus verschiedensten Gründen oft für eine Laufbahn im Krankenhaus entscheiden, droht Hessen (und vielen anderen Bundesländern auch) eine ambulante Versorgungslücke. Für uns heißt das: Es ist höchste Zeit, gegen den drohenden Ärztemangel anzugehen!

Denn es zeigt sich immer wieder, dass Berufsanfänger*innen das Thema „Niederlassung“ sehr wohl spannend finden, sich darüber aber einfach nicht gut informiert fühlen und sich deswegen dagegen entscheiden. Im Studium spielt die Selbstständigkeit leider nur eine untergeordnete Rolle. Dass sich junge Ärzt*innen nur aufgrund eines Mangels an Informationen nicht mit einer eigenen Praxis niederlassen, konnten wir nicht länger hinnehmen. Deshalb schließt die KV Hessen diese Wissenslücke mit den „Arzt in Hessen“-Angeboten.

Seit 2013 informieren wir mehrmals im Jahr direkt vor Ort an den Unis in Frankfurt, Marburg und Gießen mit Aktionen und Infomaterialien über die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen der Niederlassung. Dabei klären wir auch über die drohende Versorgungslücke auf und räumen Vorurteile und Klischees aus dem Weg. Denn heute ist die eigene Praxis eine super Alternative zur Klinikkarriere. Dank zahlreicher Weiterbildungs- und Spezialisierungsoptionen können Ärzt*innen sich hier ihren Wunschjob praktisch selbst erschaffen. Und als ihr*e eigen*e Chef*in auch noch Praxisstrukturen und Arbeitszeiten so gestalten, wie es z. B. zu ihrer Familiensituation passt. Zusammen mit den umfangreichen Förderungs- und Unterstützungsmöglichkeiten der KV Hessen ist auch das finanzielle Risiko absolut überschaubar, denn die Verdienstmöglichkeiten sind ausgezeichnet.

Arzt in Hessen: Nutzt eure Chance!

Im Studium geht es nicht nur um Wissen, sondern auch darum, sich zu fragen, wie die eigene berufliche Zukunft aussehen soll. Fakt ist: Nur wer sich umfassend informiert und in alle Richtungen denkt, hat eine echte Wahl zwischen den Optionen, die sich jungen Ärzt*innen bieten.

Wir freuen uns deshalb, wenn ihr die Angebote von Arzt in Hessen fleißig nutzt – unsere Infoveranstaltungen vor Ort, unsere MedWisser-Kurse, die finanzielle Förderung für Praxisphasen, die Infos auf unserem Blog oder im MedWisser-Bereich, unsere Summer- und Winterschool – und mit uns in Verbindung bleibt, zum Beispiel auf Social Media. Teilt uns dort auch gerne mit, welche Angebote ihr euch sonst noch von uns wünscht. Denn gemeinsam mit euch arbeiten wir daran, Arzt in Hessen immer noch ein bisschen besser und umfangreicher zu machen!

 

 

 

„Alles sehen. Mehr verstehen.“ – Unser kostenloses Sonografie-Seminar

„Alles sehen. Mehr verstehen.“ – Unser kostenloses Sonografie-Seminar

Rund ums Studium

Kommt mit uns auf eine spannende Reise durch den menschlichen Körper und vertieft eure Kenntnisse und Fähigkeiten in der Ultraschalldiagnostik.

Bei unserem Seminar „Alles sehen. Mehr verstehen.“ geht es einen Tag lang theoretisch und praktisch um die Abdomensonografie, die Schilddrüsensonografie und eFast für Einsteiger. Insbesondere die vielen Übungen machen euch fit für eure ärztliche Zukunft und ermöglichen euch fundierte Untersuchungen durchzuführen.


Das Wichtigste im Überblick:

Wann:
Seminar 1, Sa. 9. Oktober 2021 von 09:00 bis 16:00 Uhr (ausgebucht)
Seminar 2, So. 10. Oktober 2019 von 09:00 bis 16:00 Uhr (ausgebucht)

Wo:
Dorint Hotel, Hahnstraße 9, 60528 Frankfurt am Main

Wer:
Pro Seminar sind bis zu 15 Teilnehmer möglich. Das Seminar findet exklusiv für Mitglieder des MedWisser-Teams statt. Für Verpflegung ist gesorgt.

Hinweis in eigener Sache: Solltet ihr nicht am Kurs teilnehmen können, seid so fair und sagt bitte spätestens 24 Stunden vorher ab. Nur so haben wir genügend Zeit, den Platz noch an jemand anderen zu vergeben.

Bei unbegründetem Nichterscheinen erlauben wir uns, eine Schutzgebühr in Höhe von € 50,- in Rechnung zu stellen.

Als Mitglied des MedWisser-Teams könnt ihr euch mit euren persönlichen Zugangsdaten einloggen und für das Seminar anmelden. Das geht ganz einfach über das Teilnahmeformular auf der Aktionsseite „Sonografie-Seminar“.

Noch kein MedWisser? Hier geht’s zur Registrierung.

 

 

Interview mit MedBike-Gewinnerin Pia-Marie

Interview mit MedBike-Gewinnerin Pia-Marie

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Vor einigen Wochen haben wir auf unserem Instagram-Kanal ein MedBike im exklusiven und einzigartigen Arzt-in-Hessen-Design verlost. Die glückliche Gewinnerin ist Pia-Marie, 23, Medizinstudentin aus Gießen, die gerade an ihrer Doktorarbeit schreibt. Wir haben Sie gefragt, wofür Sie das Rad nutzen wird, welche Radtouren Sie besonders empfehlen kann und was ihr an den MedWisser-Angeboten so gut gefällt.

„Ich fahre in Gießen ausschließlich mit dem Fahrrad, runter in die Stadt, zum Bauhaus und natürlich zur Uni. Momentan arbeite ich allerdings im Labor an der Doktorarbeit, also wird das für die nächsten Monate meine Hauptstrecke werden. Mit meiner besten Freundin mache ich oft Touren durch die Felder, zur Burg Gleiberg oder zum Schiffenberger Kloster. Auch mal nach Wetzlar rüberzufahren ist schön. Außerdem ist momentan in Gießen das Stadtradeln fürs Klima, da setzt man natürlich noch mal einen drauf.

Aufs Gewinnspiel aufmerksam geworden bin ich durch eure Story. Ich glaube, ihr hattet eine Notification, dass der letzte Tag zum Mitmachen ist. Da habe ich erst gesehen, dass es um ein Fahrrad geht und da ich Fahrräder liebe, habe ich mitgemacht.

Im Medwisser Team bin ich seit der Vorklinik irgendwann. Kurse habe ich noch nicht viele genutzt, da bin ich nicht immer up to date und dann waren erstmal Physikum und Corona. Aber die Backboxen nutze ich jedes Jahr und auch eure Care-Paket-Box zuletzt. Die finde ich wirklich toll, jedes Jahr freut man sich wieder drauf. Ich bin auch gespannt auf die Events und Möglichkeiten, die ihr nach Corona noch so anbietet. Online ist für mich leider nichts. 

Ich habe auch schon zwei Kommilitonen als MedWisser angeworben, eine aus meinem Stipendium und einen von der Promotionsstelle. Vorrangig wegen der Backboxen tatsächlich.

Ich folge Arzt in Hessen übrigens vorrangig, weil ich tatsächlich Landärztin werden will. Ich weiß nicht, ob in Hessen, aber auch so finde ich eure Seite zu dem Thema sehr informativ.“

Ihr möchtet auch mal bei einem unserer Gewinnspiele teilnehmen oder generell keine Aktion mehr verpassen? Dann werdet jetzt kostenlos MedWisser und folgt uns auf Facebook und Instagram!

 

 

Schritt für Schritt zurück zu mehr Normalität

Schritt für Schritt zurück zu mehr Normalität

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Auf einmal geht alles ganz schnell: Die Inzidenz sinkt, Kontaktbeschränkungen werden gelockert, Sport ist wieder möglich, Cafés und Restaurants öffnen, sogar kleine Veranstaltungen können schon wieder stattfinden. Nach anderthalb Jahren Pandemie und fast sechs Monaten Lockdown eine echte Umstellung. Und eine, die nicht für alle einfach zu bewältigen ist. Denn Isolation und Onlinestudium haben ihre Spuren hinterlassen – auch psychisch. Deshalb ist es vollkommen in Ordnung (und auch gesund!), sich der neuen Normalität schrittweise anzunähern.

Wohlfühlen steht an erster Stelle!

Die gute Nachricht ist ja: Nur weil im privaten Bereich nun vieles wieder erlaubt oder möglich ist, ergibt sich daraus keine Pflicht. Wer sich bei dem Gedanken an einen Kino- oder Cafébesuch unwohl fühlt, der kann damit einfach noch warten. Wichtig für das eigene Wohlbefinden ist es, in sich zu horchen, Gefühle und Ängste zu akzeptieren und sich nicht durch andere Personen zu Dingen überreden zu lassen, die man eigentlich (noch) nicht wieder machen möchte. Dabei kann offene Kommunikation helfen. Für Sätze wie „Ich möchte mich gerne mit dir treffen, aber lass uns doch was an der frischen Luft unternehmen. Drinnen fühle ich mich noch nicht wieder wohl.“ sollte in der aktuellen Situation wirklich jede*r Verständnis haben und sie anderen nicht übelnehmen.

In kleinen Schritten zurück zu mehr Normalität

Helfen kann es auch, eine Liste von Aktivitäten zu erstellen, die schon wieder vorstellbar erscheinen – und solche, die man lieber erst später in Angriff nehmen möchtet:

Zusammen mit einer Freundin joggen? Okay! Ins Fitnessstudio? Lieber noch nicht.

Picknick zu dritt im Park? Gerne! Mensa? Vielleicht im nächsten Semester.

Gerade jetzt im Sommer gibt es draußen viel zu erleben – ein toller und relativ risikoarmer Weg, in ein Leben mit mehr Kontakten zurückzufinden.

Nachholen ja – aber ohne Stress

Natürlich ist der Wunsch, all das Verpasste der letzten anderthalb Jahre aufzuholen, trotz aller Vorsicht groß: Partys, Geburtstagsfeiern, Grillen im Park, Konzerte, Reisen – wer hat darauf nach Monaten zu Hause schon keine Lust? Gerade das Studium sollte eine unbeschwerte Zeit sein, in der auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Trotzdem: Niemand kann anderthalb Jahre in kurzer Zeit aufholen. Passt deshalb auf, dass der Wunsch nach Normalität und danach, „nichts zu verpassen“, nicht zum Stressfaktor wird. Vielleicht behaltet ihr einige Selfcare-Rituale bei, die ihr in den letzten Monaten für euch entdeckt habt? Auch das kann Teil der neuen Normalität sein – zusammen mit „echten“ Erlebnissen, auf die man lange verzichten musste.

Übrigens: Auch wir starten in den kommenden Monaten voraussichtlich wieder mit unseren Liveaktionen. Alle natürlich mit Hygienekonzept und unter Beachtung aktueller Beschränkungen. Schaut doch regelmäßig hier und auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei und informiert euch über das Angebot. Bei unseren Events kommt ihr ganz einfach mal wieder mit Kommiliton*innen in Kontakt und nehmt dabei noch Infos rund um Studium und Karriere mit. Wir freuen uns auf euch!