I will undersearch you now – medizinisches Englisch für den Praxisalltag

I will undersearch you now – medizinisches Englisch für den Praxisalltag

Allgemein Rund ums Studium

Nicht nur im täglichen Leben, vor allem in akademischen Berufen wird Englisch als Kommunikationsmittel immer wichtiger. Durch die sich immer weiter globalisierende Welt müssen vor allem in beratenden und erklärenden Berufen internationale Kunden und Patienten optimal behandelt werden können.

Um auch nicht deutschsprachigen Patienten die bestmögliche Behandlung und Beratung zu bieten, ist es deswegen besonders wichtige, Diagnosen und Krankheitsbilder verständlich und nachvollziehbar erklären zu können.

Damit ihr von Beginn an optimal vorbereitet seid, bereiten wir euch vor. In unserem kostenlosen Intensivkurs „Medical English“ lernt ihr alles, was für euren späteren Alltag als Arzt wichtig ist: Wie befrage ich einen Patienten? Wie stelle ich eine korrekte Diagnose? Und wie kommuniziere ich verständlich mit Patienten? Wir machen euch fit für die Zukunft.

Ihr lernt:

  • Fragen zu stellen, um eine Anamnese zu erheben
  • wie Patienten Beschwerden schildern und wie ihr damit umgehen könnt
  • Begriffe, um Untersuchungen zu beschreiben, evtl. um eine Diagnose mitzuteilen und Therapiemöglichkeiten zu erläutern
  • präventive Empfehlungen zu formulieren

Los geht’s am Samstag, 5. Mai 2018 um 9 Uhr bei der KVH Frankfurt. Diese Veranstaltung richtet sich an Medizinstudierende, die bisher kein Semester im englischsprachigen Ausland absolviert haben, und wird ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt. Gute Vorkenntnisse in Englisch sind daher erforderlich.
Bitte bring ein Deutsch-Englisch-Wörterbuch zur Veranstaltung mit.

Du willst dich anmelden? Als Teil des MedWisser Teams ist das kostenlos möglich.

Hier geht’s zu weiteren Infos und der Anmeldung.

“Alles sehen. Mehr verstehen.” – Die Sonografie des Bauchraums

“Alles sehen. Mehr verstehen.” – Die Sonografie des Bauchraums

Rund ums Studium

Komm mit auf eine Reise in den menschlichen Körper und vertiefe deine Kenntnisse in der Ultraschalldiagnostik. Bei unseren zwei jeweils eintägigen Seminaren „Die Sonografie des Bauchraums“ lernst du alles, was du wissen musst.

Viele Krankheiten sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Manchmal ist es deshalb wichtig, einen Blick in den Körper werfen zu können. In unserem kostenlosen Seminar „Die Sonografie des Bauchraums“ erhältst du deshalb erste intensive Einblicke in die Praxis. Dr. Manfred Böger, langjähriger Facharzt für Innere Medizin und ehemaliger Oberarzt, nimmt dich mit auf eine Reise durch den menschlichen Bauchraum.

Ob Leber, Gallenblase, Gallenwege, Nieren, Milz, Aorta, Retroperitonealraum, das kleine Becken mit Harnblase oder das innere Genital – die praktischen Übungen des Seminars machen dich fit für vollständige Untersuchungen des Bauchraumes. Kostenlos. Fundiert. Nachhaltig.

Morgens Theorie, nachmittags Socializing – jetzt zur Studentenakademie anmelden

Morgens Theorie, nachmittags Socializing – jetzt zur Studentenakademie anmelden

Allgemein Rund ums Studium

Die Niederlassung interessiert euch zwar, richtig viel wisst ihr aber noch nicht darüber? Gar kein Problem! Meldet euch einfach zur Winter- oder Summerschool der KV Hessen an und holt euch viele Informationen rund um die Selbstständigkeit als Arzt.

Von Donnerstagabend bis Montagmorgen dreht sich bei der Winter- und Summerschool in verschiedenen Modulen und Vorträgen (fast) alles um die ambulante Tätigkeit in der eigenen Praxis. In den Fachvorträgen der eingeladenen Gast- sowie der KV-Referenten bekommt ihr nicht nur einen Eindruck vom Praxisalltag in der ambulanten Versorgung und von den Aufgaben als Praxischef, ihr nehmt gemeinsam auch die unternehmerischen Aspekte einer Niederlassung unter die Lupe und lernt die Rolle eines niedergelassenen Arztes im Gesundheitswesen ganz genau kennen.

Klingt nach ganz schön viel Input? Ist es auch. Genau deshalb haben wir uns zur Entspannung für euch ein sowohl actiongeladenes wie auch erholsames Freizeitprogramm ausgedacht.

Ich wäre sofort wieder dabei! Die Teilnahme an der Summerschool ist auf jeden Fall sinnvoll, 
wenn man sich eine Niederlassung vorstellen kann und mehr darüber erfahren möchte. 
Die Organisation war perfekt und die Inhalte sowie das Rahmenprogramm waren klasse.

Ramazan Kartal, Medizinstudent und Summerschool-Teilnehmer 2016

Die Termine
Winterschool 2018: 1. bis 5. März 2018
Summerschool 2018: 6. bis 10. September 2018
Winterschool 2019: 7. bis 11. März 2019

Zur Anmeldung und zum detallierten Programm geht’s hier.

English for insiders

English for insiders

Rund ums Studium

Intensivkurs “Medical English” überzeugt auf ganzer Linie

Wenige Wochen nach der erfolgreichen Praxis.erleben!-Tour, bei der wir interessierte Studentinnen und Studenten in verschiedene Praxen in ganz Hessen mitgenommen haben, gab es mit dem Kurs „Medical English“ jetzt die zweite erfolgreiche Veranstaltung für angehende Mediziner.

Richtiges Englisch will gelernt sein. Vor allem im Umgang mit Patienten, die kein Deutsch können, sind umfassende Englischkenntnisse besonders wichtig. Nur vom Auswendiglernen einiger Vokabeln zu sprechen, würde allerdings zu kurz greifen. Gerade der Patientendialog bietet einige Fallstricke und Unannehmlichkeiten, wenn der Arzt nicht ausreichend darauf vorbereitet wurde.

Perfekte Rahmenbedingungen – very big cinema
Mit dem Intensivkurs Medizinisches Englisch für den Praxisalltag konnten jetzt einige Studenten ihr Wissen tiefgründig aufbessern. Und die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Das Feedback aller Teilnehmer war durchweg positiv. Neben der Möglichkeit, sich mit anderen Studierenden auszutauschen, wurden vor allem die Organisation und Yvonne Ford, Seminarleiterin und Leiterin des Centre for Communication in Health Care, lobend hervorgehoben. Da Grundkenntnisse der englischen Sprache eine der Grundvoraussetzungen waren, konnte auch gleich von Beginn an in medias res gegangen werden.

Überzeugende Ergebnisse – again what learned
Inhaltlich ging es dann direkt um wichtige Bereiche des ärztlichen Alltags. Mit welchen Fragen erhebt man in englischer Sprache eine Anamnese, wie kann man eine Diagnose möglichst verständlich und präzise erläutern. Auch das Beantworten spezifischer Fragen und die Formulierung von Erläuterungen verschiedener Empfehlungen zur Vorbeugung standen auf dem Programm. Von vielen Studenten wurde die Art der Zusammenarbeit positiv hervorgehoben. „Die Gruppenarbeiten mit wechselnden Partnern und verschiedenen Szenarien haben mir besonders gut gefallen“, schrieb ein Teilnehmer im Rahmen der anschließenden Evaluation. Nach acht Stunden waren alle Beteiligten zwar erschöpft, aber auch um einiges Wissen und eine gute Voraussetzung für den zukünftigen
Praxisalltag reicher.

Neben den fachlichen Bereichen wurde von allen Teilnehmern auch das Umfeld besonders gelobt. Sowohl der „gute Veranstaltungsraum“, als auch das Catering bekamen durchweg Bestnoten. Insgesamt gaben 100 Prozent der Teilnehmer an, das Modul weiterempfehlen zu wollen. Dafür sagen wir vielen Dank.

Ihr wollt auch teilnehmen?
Dann müssen wir euch leider auf das nächste Jahr vertrösten. 2017 wird leider kein Intensivkurs Englisch mehr angeboten. Wenn ihr aber an weiteren Modulen und Kursen interessiert seid, dann meldet euch jetzt im MedWisser-Team an. Dort erwarten euch eine große Community, jede Menge Tipps und Hintergründe zu eurem Studium und immer wieder spannende Aktionen.

Ihr seid gefragt: Wie wollen junge Mediziner arbeiten?

Ihr seid gefragt: Wie wollen junge Mediziner arbeiten?

Allgemein Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Ärztemangel, Unterversorgung, Generation Y – die Liste der Schlagworte ist lang. Bei dem Thema Zukunft der ärztlichen Versorgung und den damit zusammenhängenden Ansichten angehender Mediziner fällt immer wieder auf: Vieles wird behauptet, das Wenigste jedoch ist belegt.

Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) beschäftigt sich deshalb seit Jahren mit Fragestellungen rund um den Beruf Arzt und erhebt unterschiedliche empirische Daten, um auch den ärztlichen Nachwuchs besser und vor allem belastbar zu beleuchten. Einige Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe von Auf den PUNKT. veröffentlicht, dem Mitgliedermagazin der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH). In Hessen sind beispielsweise 63 Prozent der Medizin-Absolventen weiblich.

Schaut’s euch an: Passen die Untersuchungsergebnisse auch zu euren Plänen? Erkennt ihr Parallelen zu euren Kommilitonen oder Kollegen? Download

Und hier geht’s zur Gesamtausgabe von Auf den PUNKT.

„Man sollte die Chance nutzen!“

„Man sollte die Chance nutzen!“

Allgemein Rund ums Studium

Nicola Buß studiert Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Während ihrer einmonatigen Famulatur in einer hausärztlichen Praxis schnupperte sie das erste Mal Praxisluft und begleitete eine Allgemeinmedizinerin und einen Internisten aus Münzenberg bei ihrer täglichen Arbeit. In unserem Interview berichtet sie über ihre guten Erfahrungen.

Welche Erwartungen hattest du an die Famulatur in der hausärztlichen Praxis?
Grundsätzlich wollte ich mich einfach überraschen lassen. Natürlich war ich vor Beginn meiner Famulatur sehr gespannt, die Arbeit eines niedergelassenen Arztes und die Unterschiede zwischen Klinik und Praxis – insbesondere im Hinblick auf den Arzt-Patientenkontakt – kennenzulernen.
Der Umgang mit den Patienten hat mich dann auch sehr beeindruckt. Die Ärzte kennen ihre Patienten sehr gut, es besteht ein großes Vertrauensverhältnis. Viele Patienten haben wir gesagt, dass sie sich in der Praxis wohl und gut aufgehoben fühlen.

Wie genau sah denn dein Arbeitstag aus?
Los ging es jeden Morgen um 8 Uhr. Ich habe dann erst einmal bei den Blutabnahmen unterstützt. Gut war, dass ich die Gelegenheit hatte, in zwei Bereiche – also in die Allgemeinmedizin und die Innere Medizin – hinein zu schnuppern. So konnte ich jeden Tag entscheiden, welchen der beiden Praxisinhaber ich begleiten möchte.

Welche Aufgaben hattest du neben der Blutabnahme?
Ich durfte mit dem Stethoskop Patienten abhören und Venenzugänge legen. Außerdem konnte ich EKGs schreiben und im letzten Teil der Famulatur sogar eigenständig Gesundheitschecks durchführen. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich auch bei den Hausbesuchen dabei sein durfte.

Nicola konnte ihre praktischen Fähigkeiten während der Famulatur u. a. beim Blutabnehmen und beim EKG schreiben verbessern.
Nicola konnte ihre praktischen Fähigkeiten während der Famulatur u. a. beim Blutabnehmen und beim EKG schreiben verbessern.

Hört sich an, als hätte dir der Monat in der Praxis gefallen. Konntest du denn auch etwas aus deiner Famulatur mitnehmen?
Mir hat es Spaß gemacht, das Erlernte aus zweieinhalb Jahren Studium endlich anwenden zu können. Theorie und Praxis sind eben doch zwei verschiedene Paar Schuhe. Definitiv verbessern konnte ich meine praktischen Fähigkeiten, zum Beispiel das Blutabnehmen oder das Abhören von Herz und Lunge.

Und, kannst du dir auch vorstellen, später in der Allgemeinmedizin zu arbeiten?
Ich kann mir – auch dank der Famulatur – gut vorstellen, Allgemeinmedizinerin zu werden und mich in einer ländlichen Region niederzulassen. Wirklich festgelegt habe ich mich aber noch nicht. Die Medizin bietet ja auch ein sehr breites Spektrum.

Hast Du zum Abschluss einen Tipp für andere Famulanten?
Man sollte die Chance nutzen, den oder die Praxisinhaber viel zu fragen. Durch den intensiven Austausch habe ich in der kurzen Zeit wirklich viel gelernt. Außerdem ist es wichtig, einen guten Kontakt zum Praxisteam aufzubauen, denn die Patienten registrieren den freundlichen Umgang und die positive Stimmung und fühlen sich gleich wohl in der Praxis.

Gestresst, aber trotzdem mit Spaß dabei

Gestresst, aber trotzdem mit Spaß dabei

Allgemein Rund ums Studium

Studierende in Deutschland fühlen sich gestresst. Auch das Medizinstudium verlangt den Nachwuchsärztinnen und -ärzten einiges ab, macht den meisten aber trotzdem richtig Spaß.

Vorlesungen, Seminare, Lernen, Prüfungen – das Studium ist nicht nur die schönste Zeit des Lebens, sondern oft auch ziemlich stressig. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage der AOK. Das Ergebnis: Deutschlands Studierende sind gestresster als der durchschnittliche Arbeitnehmer.

Befragt wurden für die Studie mehr als 18.000 Studentinnen und Studenten. Mehr als die Hälfte, nämlich 53 Prozent, fühlen sich durch ihr Studium gestresst. Bei den Arbeitnehmern sind es dagegen „nur“ 50 Prozent. Außerdem fühlen sich manche Gruppen stärker belastet als andere: Frauen beispielsweise geben ein höheres Stressniveau an als ihre männlichen Kommilitonen.

Auch das Medizinstudium ist – wie ihr natürlich wisst – nicht mal eben mit links gemacht. Fächer wie Anatomie, Physiologie und Biochemie verlangen euch einiges ab. Nicht zu vergessen das Physikum am Ende der Vorklinik und die Abschnitte zwei und drei der ärztlichen Prüfung. Und zum Abschluss will dann oft noch eine Promotion geschrieben werden. Kurz gesagt: Euer Studium ist wirklich nicht ohne.

Doch was bereitet euch und anderen Studierenden eigentlich den meisten Stress? Laut Umfrage sind es die Prüfungsvorbereitungen. Den zweitgrößten Stressfaktor hat die Abschluss- bzw. – wie in eurem Fall –  die Doktorarbeit. Hinzu kommt der Druck, den sich viele Studentinnen und Studenten selbst machen. Im Schnitt wendet ihr deshalb laut Deutschem Studentenwerk (DSW) 35 Stunden pro Woche für euer Studium auf. Das ist tatsächlich nicht wenig. Und bei manchen von euch kommen ja auch noch ein oder mehrere Nebenjobs dazu.

Trotzdem, und das finden wir natürlich super, sagen 70 Prozent der Studierenden, dass ihnen das Studium Spaß mache. 78 Prozent sind außerdem sicher, ihr Studium erfolgreich zu beenden. Das hat das DSW herausgefunden. Uns, die wir uns für den Nachwuchs in der ambulanten Versorgung engagieren, macht das sehr hoffnungsfroh. Denn je mehr Medizinstudierende Spaß an ihrem Studium haben, desto größer ist die Zahl der Nachwuchsärztinnen und -ärzte, die sich eine Niederlassung in der eigenen Praxis vorstellen können. Und genau das brauchen wir!

Zur AOK-Studie geht es hier.

 

Fotos: © Fotolia – pathdoc, kontrastwerkstatt

Was hab’ ich eigentlich???

Was hab’ ich eigentlich???

Rund ums Studium

 „Was hab‘ ich?“ übersetzt ärztliche Diagnosen in patientenfreundliche Sprache. Eine einfache Idee, die Großes bewirkt.

Habt ihr eigentlich schon mal von „Was hab‘ ich?“ gehört? Oder seid ihr vielleicht sogar schon auf der Website des Start-ups gewesen? Falls nicht, solltet ihr das möglichst bald ändern. Denn „washabich.de“ ist wirklich super. Und ihr könnt das Projekt unterstützen.

Worum geht’s?

Die Idee ist einfach, bewirkt aber Großes. Tatsächlich geht es nämlich ausschließlich um die Frage „Was hab‘ ich?“. Diese beschäftigt nämlich eigentlich jeden Patienten. Und zwar vor allem dann, wenn er eine unverständliche, in Medizinerdeutsch geschriebenen Diagnose von seinem Arzt nicht versteht. Genau an dieser Stelle kommt „washabich.de“ ins Spiel. Denn „Was hab‘ ich?“ übersetzt – quasi wie ein Dolmetscher – ärztliche Befunde in eine für medizinische Laien verständliche Sprache. Dabei werden zum Bespiel aus einer Otitis Media eine Mittelohrentzündung, aus einer Ruptur des Ligamentum cruciatum anterius ein Riss des vorderen Kreuzbandes oder aus einer Pneumonie eine Lungenentzündung. So können die Patienten gemeinsam mit ihrem Arzt die richtigen Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen.

Wie funktioniert das?

Kinderleicht! Die Patienten reichen ihre Diagnose – natürlich anonym – unkompliziert elektronisch per Mail ein. Dann wird „übersetzt“. Nach ein paar Tagen Wartezeit erhalten die Patienten ihren leicht verständlichen Befund, den sie über einen passwortgeschützten Link abrufen können.

Fast 29.000 Befunde hat das Team so schon patientengerecht aufgearbeitet. Und das ehrenamtlich und für die Patienten kostenlos. Mehr als 1.500 Medizinstudierende und Mediziner haben sich bisher beteiligt, etwa 80 bis 100 sind es derzeit. Engagierte Studentinnen und Studenten, die aktiv im Netzwerk mitarbeiten möchten, sind jederzeit willkommen.

Auch ihr könnt – vorausgesetzt ihr seid mindestens im 8. Fachsemester – mit dabei sein. Wie ihr euch anmelden könnt? Geht einfach auf www.washabich.de. Dort findet ihr alle wichtigen Infos. Übrigens: Bei „Was hab‘ ich?“ profitieren nicht nur die Patienten. Auf für euch ist das „Übersetzen“ eine super Übung für eure spätere Tätigkeit als Ärztin oder Arzt. Schließlich möchtet ihr doch mit euren Patienten auf Augenhöhe kommunizieren, oder etwa nicht?

 

Richtig gut: Mehr BAföG für mehr Studierende

Richtig gut: Mehr BAföG für mehr Studierende

Rund ums Studium

Gute Nachrichten für alle Studierende: Ab dem kommenden Wintersemester greift die BAföG-Reform. Dann gibt es mehr Geld für noch mehr Studierende.

Das lange Warten hat ein Ende: Zum ersten Mal seit sechs Jahren steigen die BAföG-Bedarfssätze für Studierende in Deutschland – und zwar um ganze 7 Prozent. Wenn das kein Grund zur Freude ist. Ab sofort bekommen Studierende, die noch bei ihren Eltern wohnen, bis zu 537 Euro. Und das pro Monat. Das sind stolze 42 Euro oder zwei Kinobesuche inklusive Popcorn mehr als vorher. Wer nicht mehr bei seinen Eltern, sondern in den eigenen vier Wänden wohnt, kann sogar bis zu 735 Euro einheimsen. Und damit jeden Monat 65 Euro mehr ausgeben als bisher.

Übrigens: Auch die BAföG-Freibeträge werden um 7 Prozent angehoben. Dadurch erhöht sich zum Beispiel der Freibetrag bei verheirateten Eltern um 90 Euro auf 1.715 Euro. So können nun noch mehr Studierende von der Förderung profitieren. Warum? Ganz einfach: Die Freibeträge sind die Beträge, die vom Einkommen der Eltern abgezogen werden. Sie sind die Grundlage für die Berechnung des BAföG. Und je höher der Freibetrag, desto mehr BAföG-berechtigte Studierende gibt es. Logisch, oder!?

Alle neuen Freibeträge findet ihr übrigens auf der Website des Deutschen Studentenwerk.

50 Euro mehr im Nebenjob
Noch besser kommt es für Studierende mit einem Nebenjob. Sie dürfen monatlich bis zu 450 Euro verdienen, die nicht auf das BAföG angerechnet werden. Das sind satte 12,5 Prozent mehr als vorher (400 Euro). Außerdem wird der Freibetrag für das eigene Vermögen um 2.300 Euro angehoben – auf dann 7.500 Euro.

Zum Hintergrund: Das BAföG, Bundesausbildungsförderungsgesetz, wurde bereits 1971 eingeführt. Studierende erhalten heute die Hälfte der Fördersumme als Zuschuss. Die andere Hälfte ist ein zinsloses Darlehen, von dem jedoch höchstens 10.000 Euro zurückgezahlt werden müssen.

Noch mehr Informationen zur Reform des BAföG findet ihr beim Deutschen Studentenwerk.

Es geht los: Die Famulatur-Förderung ist gestartet

Es geht los: Die Famulatur-Förderung ist gestartet

Rund ums Studium

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert und unterstützt gemeinsam mit den Partnern des Hessischen Gesundheitspaktes u.a. die ambulante ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen.

Hierbei kommt der ärztlichen Aus- und Weiterbildung eine besondere Bedeutung zu. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und den Landesverbänden der Krankenkassen und Ersatzkassen in Hessen wird ein System von Fördermaßnahmen und Anreizsystemen von der ärztlichen Aus- und Weiterbildung bis zur Niederlassung geschaffen.

Die KV Hessen fördert im Auftrag des Landes Medizin-Studierende, die sich im Rahmen ihrer Famulatur für eine hausärztliche Vertragsarztpraxis gemäß § 73 Abs. 1a SGB V in einer ländlichen Region Hessens entscheiden.

Basis ist die neue Richtlinie zur finanziellen Förderung von Famulatur-Abschnitten in hessischen Hausarztpraxen in den Jahren 2015 bis 2018. Die Richtlinie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die Förderhöhe beträgt 595,00€ pro Monat. Die maximale Förderdauer für den Famulus beträgt zwei Monate in der hausärztlichen Vertragsartpraxis.

Antragsvoraussetzungen sind:

  • das Studium der Humanmedizin an einer deutschen Universität und
  • die Ableistung der Famulatur in einer hausärztlichen Vertragsarztpraxis in einer hessischen Stadt oder Gemeinde mit bis zu 20.000 Einwohnern.

Der Förderantrag muss vor der Aufnahme der Famulatur in der hessischen Vertragsarztpraxis bei der KV Hessen gestellt werden. Eine rückwirkende Antragstellung ist ausgeschlossen. Davon ausgenommen sind Famulaturen im Anschluss an das Wintersemester 2015/2016; hier darf der Antrag auch rückwirkend erfolgen.

Dem Antrag sind beizufügen:

  • eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung an einer deutschen Universität
  • eine Kopie des Zeugnisses über die erfolgreiche Ablegung des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung
  • eine Bestätigung der hessischen Vertragsarztpraxis, dass die Ableistung der Famulatur im Zeitraum von … bis … in der Praxis vereinbart wurde

Nach Beendigung der Famulatur hat der Studierende der KV Hessen unaufgefordert die ausgefüllte und durch die hessische Vertragsarztpraxis unterschriebene Bescheinigung (siehe Anlage 6 der ÄApprO 2002 „Zeugnis über die Tätigkeit als Famulus“) über die erfolgreiche Absolvierung der Famulatur einzureichen. Die Zahlung des Förderbetrags erfolgt nach Abschluss der Famulatur auf das Konto des Studierenden.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der KV Hessen unter www.kvhessen.de.