„Praxis.erleben!“-Tour: Land[er]leben

„Praxis.erleben!“-Tour: Land[er]leben

Allgemein Niederlassen!

Werft einen Blick in eure Zukunft: Damit ihr jetzt schon wisst, was euch als niedergelassener Arzt in Hessen erwartet, machen wir euch auch in diesem Jahr ein super Angebot: Am 20.11.2018 laden wir euch zu unserer „Praxis.erleben!“-Tour ein. Seid dabei und erfahrt aus erster Hand von erfahrenen Ärzten, wie es ist,  Arzt in einer Praxis zu sein! Als MedWisser nehmt ihr natürlich kostenlos teil!

1 Tag, 3 Praxen und Infos, Infos, Infos

In die Praxis, fertig, los! Nach dem fulminanten Start im vergangenen Jahr gehen wir auch 2019 auf Tour. Raus aus der Theorie, rein in die Praxis, rein ins echte Berufsleben. Denn Praxis.erleben! 2017 hat gezeigt: Die Berichte aus dem Alltag der Landärzte sind für euch als Nachwuchsmediziner mehr als spannend!

Damit ihr auch vom Wissen echter Profis profitiert, stehen euch an diesem Tag erfahrene Ärzte aus verschiedenen Fachgebieten mit Rat und Tat zur Verfügung.

Niederlassung hautnah

Das ist eure Chance, alle Fragen rund um das Praktizieren in einer Praxis zu stellen, die euch unter den Nägeln brennen. Welche Fähigkeiten sollte ein (Haus-)Arzt unbedingt besitzen? Gibt es finanziellen Hürden bei der Niederlassung? Was sind die größten Vorteile einer eigenen Praxis? Was spricht dafür, sich in einer Praxis anstellen zu lassen? Notiert eure Fragen und bringt sie mit zur Tour. Denn nach einer Führung durch die Praxen ­­­­wird es auch dieses Jahr interessante Fragerunden geben.

Freude am Beruf, Vereinbarkeit mit der Familie und finanzielle Sicherheit – Faktoren, die für eine (selbstständige) Tätigkeit als niedergelassener Arzt sprechen. „Praxis.erleben!“- gibt euch die Gelegenheit, den Realitätscheck durchzuführen. Profitiert von den Erfahrungen der hessischen Ärzte und nehmt die Eindrücke mit in eure ganz persönliche berufliche Zukunft.

Echte Patienten, echte Diagnosen

Erlebt, was es bedeutet, in einer Landarztpraxis zu arbeiten. Hautnah und live. Lernt verschiedene Praxisformen und deren Vor- und Nachteile kennen. Einen Tag lang bekommt ihr einen intensiven Einblick ins echte Ärzteleben, mit echten Patienten und echten Diagnosen.

Meldet euch jetzt für die „Praxis.erleben!“-Tour am 20.11.2018 an. Damit ihr einen kleinen Vorgeschmack bekommt, stellen wir euch die drei Stationen der Tour schon einmal vor:

Die Tour startet am Dienstag, den 20.11.2018 in Gießen. Wenn ihr aus Frankfurt oder Marburg kommt, haben wir für euch einen Shuttle organisiert, der euch ganz bequem zum Treffpunkt fährt. Ach, übrigens: Für Transport, Transfer sowie die Verpflegung sorgen wir natürlich!

Ihr wollt euch für die Tour anmelden und seid schon als MedWisser registriert? Hier geht’s zum Login.

Ihr seid noch kein MedWisser, möchtet aber bei der Tour dabei sein? Hier geht’s zur Registrierung. Anschließend könnt ihr euch im Mitgliederbereich für die Tour anmelden.

Summerschool 2018: Ich als Chef

Summerschool 2018: Ich als Chef

Allgemein Niederlassen!

Zahlreiche Medizinstudenten haben sich – nach den vergangenen Jahren sehr erfolgreichen Summer- und Winterschools – auch für das kommende Event vom 6. bis 10. September 2018 in Willingen angemeldet. Ein paar wenige freie Plätze gibt’s allerdings noch. Also schnell sein lohnt sich jetzt! Wir berichten was euch erwartet.

Der Plan von der eigenen Praxis

Träumt ihr von einer eigenen Praxis? Ihr interessiert euch für die unternehmerischen Aspekte einer Niederlassung und wollte echte Einblicke in den Praxisalltag bekommen? Unsere Fachreferenten bei der Summerschool informieren euch über die Besonderheiten in der ambulanten Versorgung und berichten aus erster Hand über die Rolle eines niedergelassenen Arztes im deutschen Gesundheitswesen.

Niederlassung: Chancen und Risiken

Spannend wird es beispielsweise im Modul „Ich als Chef“: Ein Facharzt für Allgemeinmedizin berichtet in seinem Vortrag über die Chancen, aber auch über die Risiken einer eigenen Praxis. Und er sagt Wer Freiraum haben möchte, ist in der Niederlassung sehr gut aufgehoben.“

Er selbst betreibt eine Praxis in Stadtallendorf und stellt euch die verschiedenen Praxisvarianten vor. Auch die Unterschiede zwischen Stand und Land lernt ihr kennen. Besonders interessant sind die Ausführungen zu den hausärztlichen Versorgungslücken – in mehreren hessischen Planungsbereichen droht nämlich bereits eine Unterversorgung. Was das bedeutet und was passiert, wenn in bestimmten Gebieten eine ärztliche Unterversorgung eintritt, erfahrt ihr in der Summerschool.

Aus der Praxis

Ob Hausbesuche, Büroarbeit oder Sprechstunden – wie hoch ist eigentlich die tatsächliche Arbeitsbelastung und wie viel verdient ein niedergelassener Arzt? Auch drauf gibt’s Antworten direkt aus der Praxis.

Zum Abschluss gibt’s natürlich auch noch wertvolle Tipps für die ersten Berufsjahre für euch. Welche Fehler sollten junge Ärzte unbedingt vermeiden? Was gilt es zu beachten?

Jetzt kostenlos anmelden

Klingt spannend? Dann sichert euch jetzt eure Teilnahme an unserer Winterschool in Willingen vom 6. bis 10. September 2018!

Auf dem Programm stehen neben den Fachvorträgen auch jede Menge Spaß und Aktion. Übrigens: Übernachtung, Verpflegung, Seminar- und Freizeitangebot sind für euch natürlich kostenfrei!

Neugierig? Dann schaut euch das Video zu unserer letzten Winterschool an. Hier bekommt ihr einen tollen Eindruck von unserer Studentenakademie.

Zur Anmeldung und zum detaillierten Programm geht’s hier.

So war die „Arzt in Hessen Summerlounge“

So war die „Arzt in Hessen Summerlounge“

Allgemein Events Niederlassen! Rund ums Studium

Marburg, Frankfurt, Gießen – im Mai war „Sei Arzt. In Praxis. Leb Hessen!“ ­wieder mit der Summerlounge unterwegs. Bei unseren Stopps an den hessischen Universitäten trafen wir auf zahlreiche engagierte Medizinstudierende. Sie alle waren da, um sich über die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin, über Fördermöglichkeiten im Studium und über die Karrierechance
„Niederlassung“ zu informieren.

Förderung, Tipps und Torwandschießen

Los ging’s Mitte Mai im schönen Marburg. Dort stand das Team der KV Hessen interessierten Studierenden Rede und Antwort. Bei strahlendem Sonnenschein und begehrten Lunchboxen gab es unter andrem hilfreiche Tipps zu attraktiven Fördermöglichkeiten während der Famulatur und im Praktischen Jahr.

Von Marburg ging es an den Main nach Frankfurt und anschließend nach Gießen. Auch hier war das Interesse der Studierenden an der Summerlounge groß. So ergaben sich zahlreiche spannende Gespräche. Das Informationsmaterial war heiß begehrt und auch das beliebte Torwandschießen trug zur guten Stimmung bei. Zu gewinnen gab es übrigens die beliebten Kampagnen-Liegestühle, die auch dieses Mal den sportlichen Ehrgeiz der Studierenden weckten.

Zum ersten Mal, seit dem Start der Summerlounge, konnten sich die Medizinstudierenden vor Ort für das MedWisser-Team anmelden. Als MedWisser bekommen die künftigen Ärzte spannende Einblicke in die Praxis, echte Erfahrungen rund um den Alltag als Mediziner und natürlich viele Hintergrundinformationen von Experten. Dazu gibt es Updates sowie exklusive Events während des ganzen Jahres sowie zum Beispiel einen Medical-English- oder Sonografie-Kurs. Selbstverständlich kostenfrei.

5 Jahre Summerlounge

Bereits zum fünften Mal in Folge waren wir mit der Summerlounge vor Ort bei den Medizinern von morgen. Und der nicht abreißende Zulauf der Studierenden zeigt, dass es nach wie vor ein großes Informationsbedürfnis zur Karrierechance „Niederlassung“ und der Arbeit der KV Hessen gibt. Das freut uns sehr. Genau wie die vielen positiven Rückmeldungen von Seiten der Studierenden und das starke Interesse an unserem MedWisser-Team. Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktionen!

Werde Teil des MedWisser-Teams

Du hast auch Lust, dich weiterzubilden? Als Teil des MedWisser-Teams profitierst du, neben den kostenlosen Kursen, noch von vielen weiteren praktischen Vorteilen.
Hier geht’s zu weiteren Infos und zur Anmeldung.

Winterschool 2018 – Infotainment für niederlassungsinteressierte Nachwuchsärzte

Winterschool 2018 – Infotainment für niederlassungsinteressierte Nachwuchsärzte

Allgemein Niederlassen!

Jungen Nachwuchsärzten, die sich eine Niederlassung im ambulanten Versorgungsbereich vorstellen können, bietet die KV Hessen mit der Winterschool die Gelegenheit, geballtes Wissen rund um die eigene Praxis zu sammeln. Begleitet wird das Kompaktseminar von einem abwechslungsreichen Aktivprogramm. Ein Angebot, das sehr gut ankommt.

Anfang März war es wieder soweit – im verschneiten Willingen fand die Winterschool 2018 statt. Dazu waren erneut viele niederlassungsinteressierte Nachwuchsmediziner ins Sauerland gekommen, um sich rund um die eigene Praxis zu informieren. Die KV Hessen (KVH) hatte auch dieses Mal ein abwechslungsreiches Seminarprogramm zusammengestellt, das die Niederlassung von allen Seiten beleuchtete und Wissen bereithielt, das den Studierenden im Medizinstudium nicht vermittelt wird.

Was bedeutet es eigentlich, Chef in der eigenen Praxis zu sein? Welche Rolle spiele ich als niedergelassener Arzt im Gesundheitssystem? Und welche wirtschaftlichen Herausforderungen bringt eine Praxisgründung mit sich? Um den Ärzte von Morgen ein möglichst umfassendes Bild von der Selbstständigkeit als Arzt zu geben, war das Seminar in verschiedene Themenschwerpunkte unterteilt. So führten einerseits die Referenten der KVH, Michelle Metz, Yvonne Bender und Sascha Ewald, die Studierenden in das Gesundheitswesen und die Rolle des niedergelassenen Arztes ein. Andererseits gaben externe Referenten wie Jürgen Hillerich von der ApoBank oder Dr. Claus Haeser, Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis in Diemelsee, Einblicke in die wirtschaftlichen Aspekte einer Niederlassung und den Alltag in der Praxis. Holger Haug, Die Seminarschneider, gab den Teilnehmern darüber hinaus wichtige Tipps für das spätere Chef-Sein.

Wer viel Neues lernt, braucht auch Entspannung. Um die rauchenden Köpfe etwas abzukühlen, standen daher an den Nachmittagen gemeinsame Freizeitaktivitäten auf dem Programm. Dabei kamen nicht nur die Kuvencracks beim Schlittschuhlaufen, sondern auch die treffsicheren Bogenschützen und mutigen Kletterer auf ihre Kosten. Gelegenheit, das Gelernte und Erlebte noch einmal gemeinsam Revue passieren zu lassen, boten die gemeinsamen Abende bei gutem Essen und dem ein oder anderen kühlen Erfrischungsgetränk.

Die Studierenden zeigten sich begeistert und waren sich einig: Die Winterschool ist ein ideales Angebot für niederlassungsinteressierte Nachwuchsärzte, das sie auf jeden Fall weiterempfehlen würden. Insbesondere weil die ambulante Versorgung während des Studiums nicht so sehr im Fokus steht, habe man aus den Vorträgen viel Neues und Wissenswertes mitnehmen können.

Übrigens: Anmeldungen für die Summerschool 2018 und die Winterschool 2019 sind schon jetzt möglich. Alle Infos zur Studentenakademie gibt es unter www.kvhessen.de/nachwuchs

 

Praxis.erleben!-Tour ein voller Erfolg

Praxis.erleben!-Tour ein voller Erfolg

Allgemein Niederlassen!

Medizinstudierende zeigen sich von der ersten Tour durch hessische Arztpraxen begeistert

Die Premiere ist geglückt. Einen Tag lang konnten Medizinstudierende von unterschiedlichen Universitäten in Hessen einen Blick in den Alltag ausgewählter Landärzte werfen, Fragen stellen und sich umfassend und aus erster Hand informieren. Die einhellige Meinung am Ende des Tages: Das hat sich mal so richtig gelohnt.

Es gibt Dinge, die stehen in keinem Lehrbuch. Echte Erfahrungen aus dem Leben eines Landarztes gehören definitiv dazu. Deshalb haben wir interessierten Studierenden die Möglichkeit gegeben, sich in drei ländlicheren Praxen umzusehen und einen Einblick in das (Praxis-)Leben und die Herausforderungen als Landarzt zu erhalten. Dazu ging es rund um Gießen zu verschiedenen Ärzten und in unterschiedliche Praxisformen.

Persönliche Einblicke – in der Landarztpraxis in Gemünden

Vor allem die Auswahl der Praxen kam bei den Teilnehmern richtig gut an. Für einen gelungenen Start und Begeisterung bei den Studierenden sorgte zunächst Michael Buff von der Hausärztepraxis Gleen-Felda. Der passionierte Hausarzt führte seine Gäste zunächst durch die Räumlichkeiten seiner Praxis in Gemünden im Vogelsbergkreis und nahm sich anschließend Zeit für eine Gesprächs- und Fragerunde mit den Nachwuchsärzten. Er erklärte, warum ihm die Arbeit als Hausarzt besonders gut gefällt, und beantwortete auch ganz persönliche Fragen. Ob enge Freundschaften mit schwer kranken Patienten, der Umgang mit eigenen Fehlern oder auch finanzielle Aspekte des Hausarzt-Daseins – Michael Buff zeigte sich offen, gewährte tiefe Einblicke in seinen Alltag und hatte für die Studierenden sogar einen guten Tipp: „Ein Hausarzt muss zuhören können und sich Zeit nehmen für seine Patienten“, so Buff, der zudem deutlich machte, dass die Niederlassung richtig Spaß macht: „Nicht immer, aber fast immer.“ Miriam Hesse, Medizinstudentin an der Universität Marburg, fasste zusammen: „Dass wir so viele Fragen stellen und derart offen mit Herrn Buff sprechen konnten, hat mir für meine Zukunft sehr viel gebracht.“

Spezialthemen – in der Kinder- und Jugendarztpraxis in Pohlheim

Interessant waren für die Ärzte von morgen auch die verschiedenen Sichtweisen der unterschiedlichen Ärzte. Während Michael Buff der Meinung ist, dass ein „normaler“ Hausarzt auch Kinder mit „Kleinigkeiten“ wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit behandeln kann, sahen die Kinderärzte Dr. Peter Leitzmann und Dr. Florian Gamerdinger aus der Kinder- und Jugendarztpraxis Pohlheim, der zweiten Station der Tour, das völlig anders. Für die Medizinstudierenden ergab sich so eine spannende Fülle an Eindrücken.

Mit den beiden Kinderärzten sprachen die Studierenden vor allem über Themen wie die Gesprächsführung mit Eltern, die speziellen Herausforderungen bei der medizinischen Behandlung von Kindern und die große Verantwortung – beispielsweise gegenüber den Mitarbeitern –, die eine eigene Niederlassung mit sich bringt. Beide waren sich dennoch einig: „Den Gang in die Selbstständigkeit haben wir – wie auch die meisten unserer Kollegen – nie bereut.“ Da sich inzwischen vor allem weibliche Ärzte für die Kindermedizin entscheiden, ging es zudem um die Vereinbarkeit von Familie und Arztberuf. Dr. Leitzmann wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Frauen in der Klinik heute leider immer noch 150 Prozent geben müssten. Eine Niederlassung sei daher eine interessante Alternative.

Gemeinsam stark – in der Gemeinschaftspraxis in Dilltal

Die dritte und letzte Etappe der Tagestour beeindruckte dann schon allein durch die schiere Größe – denn eine Gemeinschaftspraxis mit insgesamt zehn Ärzten sieht man schließlich nicht alle Tage. Im Gespräch mit Ärztin Meike Müller und Praxismanagerin Manuela Gehrmann ging es daher insbesondere um den organisatorischen Aufwand in einer derart großen Praxis. Auch wegen des starken Kontrasts zu den ersten beiden eher kleineren Praxen ein perfekter Abschluss der ersten Praxis.erleben!-Tour. „Die Auswahl der Praxen war wirklich gut. Mir war vorher nicht klar, welche unterschiedlichen Möglichkeiten sich mir in der Niederlassung bieten“, freute sich Jessica Scheuermann, die ebenfalls in Marburg studiert, über die zahlreichen und intensiven Eindrücke und Erlebnisse des Tages. Beim abschließenden Essen im Dachcafé in Gießen konnte der Tag dann gemeinsam bei gutem Essen und intensiven Diskussionen entspannt ausklingen.

Nach der Tour ist vor der Tour

Wenn ihr jetzt auch Lust habt, echte Eindrücke vom Arbeitsalltag hessischer Landärzte zu erhalten oder eines der weiteren tollen Angebote der KV Hessen auszuprobieren, dann meldet euch an. Als Mitglieder des MedWisser Teams erwartet euch eine große Community, jede Menge Tipps und Hintergründe zu eurem Studium und immer wieder spannende Aktionen.

„Praxis.erleben!“ – live, vor Ort und in Farbe

„Praxis.erleben!“ – live, vor Ort und in Farbe

Niederlassen!

Echte Einblicke gibt’s nur im echten Leben. Deshalb nehmen wir euch jetzt mit in die Praxis. Wir zeigen euch, was es heißt, als Arzt jeden Tag für die Menschen und ihre Probleme, aber natürlich auch für ihre Krankheiten da zu sein.

Von kleinen Wehwehchen bis zum großen Check-Up – als selbstständiger Arzt ist man jeden Tag mit den verschiedensten Herausforderungen konfrontiert. Damit ihr euch jetzt schon einen ersten Eindruck vom Alltag eines praktizierenden Arztes machen könnt, bringen wir euch in verschiedene Praxen in ganz Hessen und ermöglichen euch so einen ersten intensiven Einblick.

Erlebt, was es bedeutet in einer Landarztpraxis zu arbeiten, schaut verschiedenen Ärzten einer Gemeinschaftspraxis über die Schultern und besucht einen hochmodernen Praxisneubau.

Macht euch ein eigenes Bild auf der „Praxis.erleben!“-Tour am 14.11.2017 in diesen Praxen:

Die Tour startet am 14.11.2017 in Gießen und ist für euch selbstverständlich kostenlos und all-inclusive. Das heißt für Transport, Transfer aus Frankfurt und Marburg nach Gießen, sowie die Verpflegung sorgen wir!

Du willst dich anmelden? Als Teil des MedWisser Teams ist das kostenlos möglich.

Hier geht’s zu weiteren Infos und der Anmeldung.

Die große Chance für den Ärztenachwuchs

Die große Chance für den Ärztenachwuchs

Allgemein Niederlassen!

Medizinstudierende von heute werden gebraucht, um den drohenden Ärztemangel von morgen zu verhindern.

Sicher habt auch ihr es schon mitbekommen: Die ambulante Versorgungslage in Hessen (und in Deutschland) wird sich in den nächsten Jahren verschlechtern, bis zum Jahr 2030 sogar dramatisch zuspitzen. Es drohen Ärztemangel und Unterversorgung – vor allem in den ländlicheren Gebieten. Zu dieser Prognose kommt unsere neue Publikationsreihe FOKUS: GESUNDHEIT (Download).

Wie aber ist es möglich, dass wir in Hessen trotz konstant wachsender Zahl der Medizinstudierenden in den nächsten Jahren zu wenige Ärztinnen und Ärzte haben? Ganz einfach: Immer weniger Nachwuchsärztinnen und -ärzte möchten, z. B. als Allgemeinmedizinerin oder -mediziner, in die ambulante Versorgung gehen. Sich mit einer eigenen Praxis niederzulassen oder als angestellter Haus- oder Facharzt zu praktizieren, ist für viele leider keine Option. Und das, wo der Bedarf an ambulanter Versorgung beinahe von Jahr zu Jahr größer wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Medizin ist und wird zunehmend weiblich. Das seht ihr, wenn ihr euch in den Hörsälen umschaut. Und das wiederum bedeutet, dass Themen wie Teilzeitarbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine noch größere Rolle spielen als bisher.

Ohne Nachwuchs keine Praxen

Ihr, die Ärztinnen und Ärzte von morgen, werdet also dringend gebraucht. Wie dringend, macht eine Zahl aus dem hausärztlichen Bereich deutlich: 65 Prozent, also etwa sieben von zehn derzeitigen Praxisinhaberinnen und -inhabern, werden sich bis 2030 zur Ruhe setzen. Im Idealfall geben sie ihre Praxen an eine junge Nachfolgerin oder einen jungen Nachfolger ab. Und genau da kommt ihr ins Spiel.

Sicher, bis zum Jahr 2030 ist es noch eine ganze Weile hin. Und während eures Studiums habt ihr bestimmt erst einmal andere Sorgen. Aber: Ihr seid die nächste Ärztegeneration. Durch euch ist es möglich, die Versorgung in allen Regionen Hessens auch in den nächsten Jahren sicherzustellen.

Eigener Chef(-arzt) sein

Auch wenn ihr euch im Moment noch nicht vorstellen könnt, beispielsweise als Facharzt für Allgemeinmedizin zu praktizieren, solltet ihr wissen, dass die Situation für euch eine große Chance ist. Der Hausarztjob hat nämlich eine Menge zu bieten und ihr werdet Teil einer immer begehrteren, weil selteneren Berufsgruppe: Ihr könnt euer eigener Chef(-arzt) sein und habt die wirklich tolle Gelegenheit, eure Patienten über einen langen Zeitraum zu begleiten und eine enge Arzt-Patienten-Beziehung aufzubauen. Ihr habt es mit vielfältigen Krankheitsbildern zu tun und steht jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Und, ihr verdient als Hausarzt wirklich gutes Geld. Über 220.000 Euro waren es durchschnittlich im Jahr 2015 in Hessen an Honorarumsatz. Ganz ohne Nacht- und 24-Stunden-Schichten.

Außerdem werdet ihr natürlich die Möglichkeit haben, euch unter super geführten und wirtschaftlich erfolgreichen Praxen die passende herauszusuchen. Noch dazu habt ihr wahrscheinlich die freie Wahl, wo in Hessen ihr euch niederlassen möchtet. Denn – ob Praxisübernahme oder Neugründung – in den nächsten Jahren warten viele freie Arztsitze auf euch.

Klingt gut, eine Praxis auf dem Land könnt ihr euch aber so gar nicht vorstellen? Dann überlegt doch einfach mal, was eigentlich dagegen spricht. Hat so eine Praxis nicht auch echte Vorteile? Sie hat! So ist beispielsweise die Konkurrenzsituation, sagen wir mal, ein wenig komfortabler, als in Frankfurt, Kassel oder Darmstadt. Denn während in den Großstädten die nächste Arztpraxis direkt um die Ecke ist, seid ihr in der Kleinstadt vielleicht sogar die einzige Ärztin bzw. der einzige Arzt. Und die Patienten werden nicht weniger. Kurzum: Eine „Landarztpraxis“ ist in vielerlei Hinsicht viel attraktiver, als die meisten von euch glauben.

 

Viele Informationen rund um die Niederlassung findet ihr auch in unserer Broschüre „Lass dich nieder!“ (Download).

„Ich wäre sofort wieder dabei!“

„Ich wäre sofort wieder dabei!“

Niederlassen!

Die erste Summerschool in Willingen ist vorbei. Ramazan war als Teilnehmer mit dabei und hat uns in einem kurzen Interview erzählt, wie es ihm gefallen hat.

Arzt in Hessen: Ramazan, du bist bei der Premiere der Summerschool in Willingen mit dabei gewesen. Wie hat es dir gefallen?
Ramazan: Kurz gesagt: Richtig gut! Die Summerschool war die perfekte Mischung. Vormittags gab es interessante Seminare und nachmittags sorgten eine geführten Mountainbike-Tour und eine Kletterpartie im Hochseilgarten für Abwechslung. Passend zum Motto „Morgens Theorie, nachmittags Socializing“. Wir konnten sogar den Wellnessbereich des Hotels nutzen, das war super. Insgesamt war es ein tolles verlängertes Wochenende in ganz entspannter Lernatmosphäre.

Arzt in Hessen: Mit welchen Erwartungen bist du denn nach Willingen gekommen?
Ramazan: Der Gedanke, mich später einmal als Arzt niederzulassen, begleitete mich schon mein ganzes Studium lang. Ich hatte daher viele Fragen zu den finanziellen, organisatorischen und auch arbeitsrechtlichen Aspekten einer Niederlassung. Von der Summerschool habe ich mir möglichst viele Antworten erhofft – und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann sogar sagen: Meine Erwartungen wurden dank der vielen interessanten Informationen und Gespräche sogar übertroffen.

Arzt in Hessen: Du konntest also etwas für deinen weiteren Weg als Arzt mitnehmen?
Ramazan: Ja, absolut. Ich habe zum Bespiel viel über die verschiedenen Niederlassungsformen sowie deren Vor- und Nachteile erfahren. Außerdem bin ich nun in Sachen Bedarfsplanung und Finanzierungsmöglichkeiten deutlich fitter als vorher. Wichtig war für mich auch die Erkenntnis, dass mir die KV Hessen als Ansprechpartner rund um die Niederlassung immer zur Seite steht.

Arzt in Hessen: Die Summerschool hat dich also darin bestärkt, dich später einmal als Arzt niederzulassen?
Ramazan: Das kann man definitiv so sagen. Viele meiner Bedenken und offenen Fragen haben sich durch die Summerschool quasi in Luft aufgelöst. Denn mit dem neuen Wissen habe ich jetzt eine aktualisierte Basis für meine weiteren Überlegungen.

Arzt in Hessen: Würdest du denn noch einmal an der Summerschool teilnehmen bzw. anderen Studenten eine Teilnahme empfehlen?
Ramazan: Ich wäre sofort wieder dabei! Die Teilnahme an der Summerschool ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man sich eine Niederlassung vorstellen kann und mehr darüber erfahren möchte. Die Organisation war perfekt und die Inhalte sowie das Rahmenprogramm waren klasse. Ich kann die Summerschool wirklich empfehlen und möchte mich beim Team auf diesem Weg noch einmal für die vier Tage bedanken.

Unser Lesetipp: Falk Stirkats „111 Gründe, Arzt zu sein“

Unser Lesetipp: Falk Stirkats „111 Gründe, Arzt zu sein“

Niederlassen!

Warum habt ihr euch eigentlich für das Medizinstudium entschieden? Klar, ihr möchtet Arzt werden, und dazu muss man schließlich Medizin studieren. Aber warum Arzt? Was ist das Besondere am Arzt sein? Die Antwort weiß Falk Stirkat: Denn für den Notfallmediziner – so ist es im Untertitel seines aktuellen Buches zu lesen – ist es ganz einfach der „schönste Beruf der Welt“.

111 Gründe, Arzt zu sein“ ist eine Hommage an den Arztberuf – und für euch absolut lesenswert. Denn Falk Stirkat macht auf jeder Seite deutlich, warum er seinen und euren zukünftigen Job so liebt. Und das besonders unterhaltsam, denn er nimmt sich, seine Kollegen und damit unter anderem euch auch mal auf die Schippe. So lautet sein 56. Grund, Arzt zu sein:  „Weil man Proktologe werden kann – aber zum Glück nicht muss.“

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

111 GRÜNDE, ARZT ZU SEIN - 3D - HiRes_Fotonachweis-Emotion in Frames Photographie

Falk Stirkat
111 GRÜNDE, ARZT ZU SEIN
Eine Hommage an den schönsten Beruf der Welt
256 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-551-9
9,99 EUR (D)
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2016

Foto: Emotion in Frames Photographie

Hausärzte braucht das Land

Hausärzte braucht das Land

Niederlassen!

Die bundesweite Medizinerdichte nimmt zu, und das seit vielen Jahren. 4,1 praktizierende Ärzte pro 1.000 Einwohner waren es zuletzt. Das zeigt der kürzlich vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) veröffentlichte Ärzteatlas 2016.

Die Zahlen stimmen also. Doch wo sind die Ärzte eigentlich niedergelassen? Auffällig ist, dass sich immer mehr Fach- und Hausärzte in den Großstädten tummeln. Beliebte Orte für eine Niederlassung sind pulsierende Städte wie Berlin, München, Hamburg oder auch Frankfurt. Kurzum: Die große Mehrheit der berufstätigen Ärzte lebt und praktiziert in den Ballungsgebieten. Auch den Medizinernachwuchs zieht es verstärkt in die Metropolen, also dorthin, wo auch außerhalb der Praxis etwas geboten ist. Nicht umsonst ist die sogenannte Work-Life-Balance in aller Munde – auch bei Ärzten. Das gilt insbesondere für den steigenden Anteil junger Ärztinnen, die neben ihrer ärztlichen Tätigkeit oftmals auch eine Familie gründen möchten.

Schwierige Nachfolgersuche

Wie aber sieht es in den ländlichen Region Deutschlands aus, wenn immer mehr Mediziner den Weg in die Stadt suchen? Die Situation ist zumindest nicht einfach. Insbesondere im hausärztlichen Bereich, in dem rund ein Drittel der Ärzte mindestens 60 Jahre alt ist, gestaltet sich die Suche nach möglichen Praxisnachfolgern immer schwieriger. Denn zum einen hält die heranwachsende Medizinergeneration das Leben auf dem Land für wenig attraktiv und zum anderen können sich immer weniger Medizinstudierende und junge Ärzte überhaupt eine Tätigkeit als Allgemeinmediziner bzw. Hausarzt vorstellen. Dabei ist ärztlicher Nachwuchs in den kommenden Jahren vor allem in diesen Bereichen notwendig.

Für Allgemeinmedizin begeistern

Die KV Hessen versucht daher, Studierende an den Universitäten in Hessen und Nachwuchsärzte für die Allgemeinmedizin zu begeistern. Dazu hat die KV bereits vor drei Jahren die Kampagne „Arzt in Hessen – Sei Arzt. In Praxis. Leb Hessen.“ ins Leben gerufen. Mit verschiedenen Veranstaltungen, Aktionen und Informationsmaterialien sollen die jungen Mediziner über die Situation in der Allgemeinmedizin aufgeklärt und für eine spätere Niederlassung als Hausarzt gewonnen werden. Weitere Angebote wie die neue Förderung der Famulatur in einer hausärztlichen Praxis oder das Doc’s Camp sollen ebenfalls dabei unterstützen, dass auch die allgemeinmedizinische Versorgung weiterhin überall gesichert ist.

Hier gibt es den Ärzteatlas 2016 zum Download.