Interview mit MedBike-Gewinnerin Pia-Marie

Interview mit MedBike-Gewinnerin Pia-Marie

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten KVH transparent MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Vor einigen Wochen haben wir auf unserem Instagram-Kanal ein MedBike im exklusiven und einzigartigen Arzt-in-Hessen-Design verlost. Die glückliche Gewinnerin ist Pia-Marie, 23, Medizinstudentin aus Gießen, die gerade an ihrer Doktorarbeit schreibt. Wir haben Sie gefragt, wofür Sie das Rad nutzen wird, welche Radtouren Sie besonders empfehlen kann und was ihr an den MedWisser-Angeboten so gut gefällt.

„Ich fahre in Gießen ausschließlich mit dem Fahrrad, runter in die Stadt, zum Bauhaus und natürlich zur Uni. Momentan arbeite ich allerdings im Labor an der Doktorarbeit, also wird das für die nächsten Monate meine Hauptstrecke werden. Mit meiner besten Freundin mache ich oft Touren durch die Felder, zur Burg Gleiberg oder zum Schiffenberger Kloster. Auch mal nach Wetzlar rüberzufahren ist schön. Außerdem ist momentan in Gießen das Stadtradeln fürs Klima, da setzt man natürlich noch mal einen drauf.

Aufs Gewinnspiel aufmerksam geworden bin ich durch eure Story. Ich glaube, ihr hattet eine Notification, dass der letzte Tag zum Mitmachen ist. Da habe ich erst gesehen, dass es um ein Fahrrad geht und da ich Fahrräder liebe, habe ich mitgemacht.

Im Medwisser Team bin ich seit der Vorklinik irgendwann. Kurse habe ich noch nicht viele genutzt, da bin ich nicht immer up to date und dann waren erstmal Physikum und Corona. Aber die Backboxen nutze ich jedes Jahr und auch eure Care-Paket-Box zuletzt. Die finde ich wirklich toll, jedes Jahr freut man sich wieder drauf. Ich bin auch gespannt auf die Events und Möglichkeiten, die ihr nach Corona noch so anbietet. Online ist für mich leider nichts. 

Ich habe auch schon zwei Kommilitonen als MedWisser angeworben, eine aus meinem Stipendium und einen von der Promotionsstelle. Vorrangig wegen der Backboxen tatsächlich.

Ich folge Arzt in Hessen übrigens vorrangig, weil ich tatsächlich Landärztin werden will. Ich weiß nicht, ob in Hessen, aber auch so finde ich eure Seite zu dem Thema sehr informativ.“

Ihr möchtet auch mal bei einem unserer Gewinnspiele teilnehmen oder generell keine Aktion mehr verpassen? Dann werdet jetzt kostenlos MedWisser und folgt uns auf Facebook und Instagram!

 

 

Schritt für Schritt zurück zu mehr Normalität

Schritt für Schritt zurück zu mehr Normalität

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Auf einmal geht alles ganz schnell: Die Inzidenz sinkt, Kontaktbeschränkungen werden gelockert, Sport ist wieder möglich, Cafés und Restaurants öffnen, sogar kleine Veranstaltungen können schon wieder stattfinden. Nach anderthalb Jahren Pandemie und fast sechs Monaten Lockdown eine echte Umstellung. Und eine, die nicht für alle einfach zu bewältigen ist. Denn Isolation und Onlinestudium haben ihre Spuren hinterlassen – auch psychisch. Deshalb ist es vollkommen in Ordnung (und auch gesund!), sich der neuen Normalität schrittweise anzunähern.

Wohlfühlen steht an erster Stelle!

Die gute Nachricht ist ja: Nur weil im privaten Bereich nun vieles wieder erlaubt oder möglich ist, ergibt sich daraus keine Pflicht. Wer sich bei dem Gedanken an einen Kino- oder Cafébesuch unwohl fühlt, der kann damit einfach noch warten. Wichtig für das eigene Wohlbefinden ist es, in sich zu horchen, Gefühle und Ängste zu akzeptieren und sich nicht durch andere Personen zu Dingen überreden zu lassen, die man eigentlich (noch) nicht wieder machen möchte. Dabei kann offene Kommunikation helfen. Für Sätze wie „Ich möchte mich gerne mit dir treffen, aber lass uns doch was an der frischen Luft unternehmen. Drinnen fühle ich mich noch nicht wieder wohl.“ sollte in der aktuellen Situation wirklich jede*r Verständnis haben und sie anderen nicht übelnehmen.

In kleinen Schritten zurück zu mehr Normalität

Helfen kann es auch, eine Liste von Aktivitäten zu erstellen, die schon wieder vorstellbar erscheinen – und solche, die man lieber erst später in Angriff nehmen möchtet:

Zusammen mit einer Freundin joggen? Okay! Ins Fitnessstudio? Lieber noch nicht.

Picknick zu dritt im Park? Gerne! Mensa? Vielleicht im nächsten Semester.

Gerade jetzt im Sommer gibt es draußen viel zu erleben – ein toller und relativ risikoarmer Weg, in ein Leben mit mehr Kontakten zurückzufinden.

Nachholen ja – aber ohne Stress

Natürlich ist der Wunsch, all das Verpasste der letzten anderthalb Jahre aufzuholen, trotz aller Vorsicht groß: Partys, Geburtstagsfeiern, Grillen im Park, Konzerte, Reisen – wer hat darauf nach Monaten zu Hause schon keine Lust? Gerade das Studium sollte eine unbeschwerte Zeit sein, in der auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Trotzdem: Niemand kann anderthalb Jahre in kurzer Zeit aufholen. Passt deshalb auf, dass der Wunsch nach Normalität und danach, „nichts zu verpassen“, nicht zum Stressfaktor wird. Vielleicht behaltet ihr einige Selfcare-Rituale bei, die ihr in den letzten Monaten für euch entdeckt habt? Auch das kann Teil der neuen Normalität sein – zusammen mit „echten“ Erlebnissen, auf die man lange verzichten musste.

Übrigens: Auch wir starten in den kommenden Monaten voraussichtlich wieder mit unseren Liveaktionen. Alle natürlich mit Hygienekonzept und unter Beachtung aktueller Beschränkungen. Schaut doch regelmäßig hier und auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei und informiert euch über das Angebot. Bei unseren Events kommt ihr ganz einfach mal wieder mit Kommiliton*innen in Kontakt und nehmt dabei noch Infos rund um Studium und Karriere mit. Wir freuen uns auf euch!

 

 

Fachärzt*in werden in Praxis: Ambulante Weiterbildungschancen nutzen!

Fachärzt*in werden in Praxis: Ambulante Weiterbildungschancen nutzen!

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Viele junge Ärzt*innen arbeiten nach dem Studium erst einmal in einer Klinik. Das hat diverse Gründe, die von dem Wunsch, möglichst vielen Erfahrungen zu sammeln über konkrete Karrierepläne bis zu persönlichen Präferenzen (z. B. Wohnort) reichen. Wer das weiß, wird nicht überrascht sein, dass Facharztausbildungen oft in stationären Einrichtungen stattfinden. Hat man sein Wunschgebiet gefunden und sich in der entsprechenden Abteilung einer Klinik eingearbeitet, dann liegt es schließlich nah, auch dort die Weiterbildung zu absolvieren. Dabei gibt es inzwischen diverse Möglichkeiten, auch ambulant Fachärzt*in zu werden – und das sogar noch gefördert von der KV Hessen!

Die Facharztweiterbildung

Die fachärztliche Weiterbildung unterscheidet sich von Fachgebiet zu Fachgebiet stark. Insgesamt könnt ihr aus 33 Gebieten wählen. Ein Gebiet ist ein definierter Teil einer medizinischen Fachrichtung und bestimmt auch die Grenzen für die Ausübung der fachärztlichen Tätigkeit – also ganz konkret: Was darf ein*e Fachärzt*in, was nicht? Auch die Weiterbildungsdauer ist sehr unterschiedlich: Während für Biochemie „nur“ 48 Monaten vorgesehen sind, sind es in der Neurochirurgie 71 Monate.

Die Weiterbildung kann – je nach Fachgebiet – nicht nur stationäre, sondern auch ambulante Ausbildungsabschnitte vorsehen. Gerade in Gebieten wie Allgemeinmedizin, Augenheilkunde oder Kinder- und Jugendmedizin, die oft von Ärzt*innen in Praxen ausgeübt werden, ist das auch sehr sinnvoll. So bekommt ihr als zukünftige Fachärzt*innen nämlich einen echten Eindruck davon, wie auch das ambulante „Alltagsgeschäft“ in eurem Fachgebiet aussieht. Eine ambulante Weiterbildung muss dabei nicht in einer Einzelpraxis stattfinden. Auch Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) oder Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind geeignet. Wichtig ist, dass die Einrichtung die nötigen Voraussetzungen (LINK: https://www.kvhessen.de/facharzt/) erfüllt. Oft ist dies jedoch reine Formsache.

Ambulante Facharztausbildung: Von Förderung profitieren

Weil die ambulante Weiterbildung so sinnvoll ist, wird sie schon seit einiger Zeit von der KV Hessen gefördert. So kann nämlich sichergestellt werden, dass es sich z. B. auch kleinere Praxen leisten können, eine*n Ärzt*in in Weiterbildung (AiW) zu beschäftigen und dem oder der angehenden Fachärzt*in eine angemessene Vergütung zu zahlen. Die KV Hessen fördert die ambulante Weiterbildung aktuell in folgenden Gebieten: Allgemeinmedizin, Allgemeine Chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere Medizin und Rheumatologie, Orthopädie, Psychiatrie, Augenheilkunde, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie sowie Urologie. Hier erhält die Praxis, in der der ambulante Teil der Weiterbildung absolviert wird, bis zu 42 Monate lang 5.000 € Förderung, die in voller Höhe als monatliches Bruttogehalt an euch als AiW ausgezahlt werden.

Aber der Vorteil der ambulanten Weiterbildung endet noch lange nicht damit, Erfahrungen für später zu sammeln und ein angemessenes Gehalt zu beziehen. Ärzt*innen in Weiterbildung in einer Praxis haben ihm Gegensatz zur Tätigkeit in der Klinik höchstwahrscheinlich sehr geregelte Arbeitszeiten ohne Schicht- und Wochenenddienst. Zieht ihr für eure ambulante Weiterbildung aufs Land, profitiert ihr außerdem von den dort im Vergleich mit der Stadt oft niedrigeren Lebenshaltungskosten. Und wer weiß – vielleicht gefällt euch die ambulante Tätigkeit sogar so gut, dass ihr euch danach vorstellen könnt, euch selbst niederzulassen. Eine Erkenntnis, die ihr ohne die Chance der ambulanten Weiterbildung vielleicht nie gehabt hättet.

Ambulante Weiterbildung: eine spannende Chance!

Die stationäre Versorgung von Patient*innen ist vielseitig – aber in vielen Fachgebieten spielt auch die ambulante Behandlung eine unglaublich wichtige Rolle. Gerade deshalb ist es für angehende Fachärzt*innen unglaublich wichtig, wenn möglich auch hier Erfahrungen zu sammeln. Die KV Hessen unterstützt dabei durch finanzielle Förderung sowie eine eigene Weiterbildungsjobbörse und steht euch auf bei konkreten Fragen natürlich immer zur Seite!

Back to School – Fit für die Niederlassung mit der KV Hessen

KVH transparent Niederlassen!

Sich nach dem Studium niederlassen? Leichter gesagt als getan, denkt ihr jetzt vielleicht. Denn welche Möglichkeiten es in der vertragsärztlichen Versorgung gibt und wie genau man das eigentlich anstellt mit der eigenen Praxis, ist Medizinabsolventen oft alles andere als klar. Gut, dass sich die KV Hessen da was für euch hat einfallen lassen. 🙂

Beim neuen Format in Sachen Nachwuchsförderung, Summerschool und Winterschool geben vormittags qualifizierte Referenten ihr Fachwissen rund um das Thema Niederlassung direkt an euch weiter, danach stehen Socializing, Spaß und Kulinarisches auf der Tagesordnung. Dabei holt euch die KV raus aus den Unistädten und rein in den nördlichen Zipfel Hessens, genauer gesagt nach Willingen.

Zahlen müsst ihr vor Ort nichts: Übernachtung im Hotel, Verpflegung, Seminar und Freizeitprogramm sind kostenfrei. Was genau euch vor Ort erwartet und wie ihr euch anmelden könnt, erfahrt ihr auf der Homepage der KV Hessen:

Summer- und Winterschool

Unser Selbstverständnis

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Die KV – keine verstaubte, praxisferne Verwaltungsinstitution
Wir verstehen uns als Partner an der Seite der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie der Psychotherapeutinnen und -therapeuten, der die Praxen von der Gründung bis zur Abgabe begleitet und sie dabei unterstützt, die eine oder andere Klippe zu umschiffen. Das können wir so gut wie kein zweiter, weil wir uns in der ambulanten Versorgung bestens auskennen.

 

Und außerdem …
Doch wir sind nicht nur ein verlässlicher Partner im Praxisalltag. Wir vertreten auch die Interessen der Niedergelassenen gegenüber den Krankenkassen und der Öffentlichkeit, handeln Honorarverträge aus und sorgen dafür, dass jeden Monat Honorar aufs Konto fließt. Unser Job ist es, den Ausgleich zwischen den vielen Individualinteressen der einzelnen Fachgruppen und dem großen Ganzen einer funktionierenden Versorgung hinzubekommen. Dieser Spagat ist nicht immer einfach, doch es ist unser Anspruch, ihn ohne Verletzungen zu schaffen.

Bürokratie

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WIR SCHREIBEN „bürokratie“ MÖGLICHST KLEIN
Bürokratie ist leider ein alltägliches Thema in den Praxen. Wer etwas anderes behauptet, sagt nicht ganz die Wahrheit. Doch nur ein Bruchteil des täglichen Papierkrams wird durch die KV ausgelöst – der Löwenanteil geht auf das Konto der Krankenkassen und sonstiger (Versicherungs-)Träger, die die Praxen mit Anträgen, Wiederholungen von Anträgen und oft Überflüssigem beschäftigen.

Ganz ohne läuft’s leider nicht
Natürlich spielt auch die KV an dieser Stelle eine gewisse Rolle. Denn die Qualitätssicherung ist bei der ambulanten Behandlung von gesetzlich Versicherten von großer Bedeutung. Wir wollen, dass unsere Mitglieder nur das machen, wozu sie qualifiziert sind. Und diese Qualifikation muss – so umständlich das sein mag – nachgewiesen und überprüft werden. Darum kümmert sich die KV und auch darum, dass das Wissen ständig aktuell bleibt und aufgefrischt wird. Damit sowohl Ärztinnen und Ärzte als auch Patientinnen und Patienten bei der Behandlung ein gutes Gefühl haben können.