Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare Termine

Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

Wer Medizin studiert, für den stellt sich irgendwann zwangsläufig die Frage: Welches Fachgebiet soll es eigentlich mal werden? Hoch im Kurs bei Studierenden stehen seit Langem zum Beispiel die Chirurgie, die Innere Medizin oder auch die Anästhesiologie. Viele können sich auch gut vorstellen, Kinderärzt*in zu werden. Kaum aber jemand träumt von der Allgemeinmedizin. Warum eigentlich nicht?

Vielseitig und ganz nah dran

Fachärzt*innen sind echte Profis auf ihrem Gebiet. Das gilt für Allgemeinmediziner*innen ganz genauso wie für z. B. Radiolog*innen, Hautärzt*innen oder Orthopäd*innen. Während Letztere allerdings wirklich tief in das Spezialwissen ihres Fachgebiets eintauchen, eignen sich Allgemeinmediziner*innen während der Facharztausbildung grundlegende Kenntnisse aus zig Fachbereichen an. Dabei gehen sie natürlich inhaltlich nicht so sehr in die Tiefe wie ihre speziell ausgebildeten Fachkolleg*innen, erwerben aber ein breites medizinisches Wissen, aus dem sie im Alltag tagtäglich schöpfen können. Denn wenn die Allgemeinmedizin eines ist, dann unglaublich vielseitig und abwechslungsreich. Zu den am häufigsten behandelten Krankheitsbildern gehören Krankheiten des Muskel-, Skelett- und Bindegewebssystems, Krankheiten der Atemwege, Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Probleme und Verhaltensstörungen.

Die meisten Allgemeinmediziner*innen sind als Hausärzt*in tätig. Allein daraus ergibt sich das breite Behandlungsspektrum. Gerade in ländlichen Regionen ist der Weg in eine Facharztpraxis oft weit, sodass die Hausärztin oder der Hausarzt erste* Ansprechpartner*in bei medizinischen Problemen ist. Von der Erkältung über die Sportverletzung bis hin zu Demenz ist alles dabei. Wer sich für die Allgemeinmedizin entscheidet, den erwartet also ein abwechslungsreicher Alltag, in dem Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen in der Praxis vorstellig werden. Oft baut sich im Laufe der Zeit eine echte Bindung zwischen Patient*in und Ärzt*in auf und beide lernen sich gut kennen. Gerade weil die Hausärztin bzw. der Hausarzt viel über die Krankengeschichte von Patient*innen weiß, kommt ihr oder ihm eine Schnitt- und Koordinationsfunktion zu, z. B. wenn Überweisungen zu Fachärzt*innen anderer Fachgebiete oder zu Therapeut*innen notwendig sind. Hausärzt*innen sollten also auch kommunikativ sein und Behandlungen gerne in Abstimmung mit anderen Praxen organiseren.

Beruf und Familie kombinieren

Schon bei der Berufswahl spielt für viele junge Menschen heutzutage die Frage nach der Vereinbarkeit von Karriere und Familie eine große Rolle – natürlich auch in der Medizin. Der Großteil der Medizinstudierenden ist weiblich, aber auch immer mehr angehende Ärzte haben keine Lust auf 80-Stunden-Arbeitswochen, Schichtdienste und Bereitschaften. Als Allgemeinmediziner*in in der ambulanten Versorgung ist es möglich, ein erfülltes Berufs- und Familienleben zu haben. Gerade wer eine eigene Praxis gründet, legt z. B. die Arbeitszeiten selbst fest. Immer mehr junge Ärzt*innen entscheiden sich außerdem für die Gründung einer Praxisgemeinschaft, in der auch problemlos in Teilzeit gearbeitet werden kann.

Und durch die Aufhebung der Residenzpflicht ist auch die Niederlassung als Allgemeinärzt*in im ländlichen Raum noch einmal deutlich attraktiver geworden. Wohnen in der Stadt, arbeiten auf dem Land – das geht inzwischen problemlos. Hinzu kommt: In den kommenden Jahren gehen auch in Hessen tausende Allgemeinmediziner*innen bzw. Hausärzt*innen in den Ruhestand und suchen Nachfolger*innen. Die Chancen, eine gut gehende Praxis zu übernehmen, sind aktuell also hervorragend.

Dein eigenes Ding machen

Aber nicht nur aufgrund der guten Berufsaussichten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist es lohnenswert, eine Laufbahn als Allgemeinmediziner*in in Betracht zu ziehen. Auch finanziell rechnet es sich, denn Hausärzt*innen verdienen gutes Geld. Über 220.000 Euro an Honorarumsatz waren es durchschnittlich im Jahr 2015 in Hessen. Natürlich hängt der Verdienst auch mit dem Behandlungsspektrum zusammen. Hier bietet die Allgemeinmedizin Fachärzt*innen spannende Zusatzqualifikationen, z. B. in den Bereichen Sportmedizin, Suchtmedizin, Tropenmedizin oder Akupunktur. Damit könnt ihr auch als Allgemeinmediziner*in euer Profil schärfen und eure Praxis noch einmal weiterentwickeln.

Fazit: Allgemeinmedizin – viel spannender als ihr Ruf!

Als Allgemeinmediziner*in/Hausärzt*in in der ambulanten Versorgung zu arbeiten, hat leider immer noch keinen besonders guten Ruf. Dabei ist die Tätigkeit vielseitig und lässt sich gut mit dem Familienleben vereinbaren. Hinzu kommt die Langzeitbetreuung von Patient*innen, die viele Hausärzt*innen als sehr spannend und wertvoll beschreiben. Nicht zuletzt sind die Verdienstmöglichkeiten für niedergelassene Hausärzt*innen nicht zu verachten. Wer ein abwechslungsreiches Fachgebiet mit einem breiten Behandlungsspektrum sucht, sollte deshalb einen zweiten Blick auf die Allgemeinmedizin werfen!

Lust auf mehr zum Thema? Alle Beiträge zur Allgemeinmedizin findet ihr hier:  https://www.arzt-in-hessen.de/tag/allgemeinmedizin/

 

 

Fit für die Praxis – unsere EKG-Kurse!

Fit für die Praxis – unsere EKG-Kurse!

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Ein EKG schreiben und befunden – gar nicht so leicht. Vor allem nicht, wenn man noch im Medizinstudium steckt und in der Uni wenig Möglichkeiten hat, dies wirklich zu üben. Hier setzt unser kostenloser EKG-Kurs an, den wir letztes Jahr zum ersten Mal angeboten haben und der von Anfang an ein großer Erfolg war. Kein Wunder also, dass wir ihn auch 2020 fortsetzen möchten – allerdings in leicht veränderter Form. Unsere Erfahrung hat nämlich gezeigt, dass die Vorkenntnisse der MedWisser*innen sehr unterschiedlich sind. Darauf reagieren wir und bieten ab sofort die Kurse „EKG für Einsteiger“ sowie „EKG für Fortgeschrittene“ an. Der Anfängerkurs findet am Kurswochenende immer samstags statt, der Fortgeschrittenenkurs sonntags.

Themen und Inhalte der EKG-Kurse

Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung unterscheiden sich natürlich auch die Inhalte der Kurse. Im Anfängerkurs geht es um die Basics: Die Teilnehmer*innen beschäftigen sich mit den Grundlagen und dem Aufbau eines EKGs, lernen alles über Befund und Beurteilung und darüber, wie man ein EKG schreibt. Weiter steht der Einstieg in die Themen Ischämie und Herzrhythmusstörungen auf dem Programm. Natürlich kommt auch die praktische Arbeit an echten Fällen nicht zu kurz. Am Ende des eintägigen Kurses können die Teilnehmer*innen sicher ein EKG schreiben und wenden das erlernte Befundungsschema selbstständig an. Außerdem erkennen sie typische Ischämiezeichen und Grundlagen von Herzrhythmusstörungen im EKG

Im Fortgeschrittenenkurs werden Grundlagenwissen zum Umgang mit dem EKG und über Ischämie und Herzrhythmusstörungen bereits vorausgesetzt. Hier dreht sich alles um die Themen EKG und Ischämie, tachykarde und bradykarde Herzrhythmusstörungen, Schrittmacher und EKG, EKG bei Synkopen und die praktische Befundung echter Fälle. Nach dem Kurs können die Teilnehmer*innen typische Ischämiezeichen im EKG erkennen, sie einzelnen Versorgungsgebieten zuordnen und mögliche Differentialdiagnosen benennen. Außerdem teilen sie tachykarde und bradykarde Herzrhythmusstörungen ein, differenzieren supraventrikuäre und ventrikuläre Herzrhythmusstörungen und benennen die häufigsten davon sicher im EKG benennen (u. a. Vorhofflimmern, Vorhofflattern, AT). Auch Schrittmacheraktionen werden nach dem Kurs im EKG erkannt und der Stimulationsort korrekt benannt.

Ablauf & Materialien

Die EKG-Kurse finden im Tagungszentrum des Hotels Essential by Dorint in der Hahnstraße 9 in 60528 Frankfurt (Niederrad). Es können maximal 20 Studierenden daran teilnehmen und von 9.00-16.00 Uhr (inkl. einstündiger Mittagspause) Praxiswissen sammeln. Für Verpflegung ist gesorgt und auch die benötigte Technik stellen wir natürlich zur Verfügung. Für die EKG-Kurse stehen den Teilnehmer*innen iPads zur Verfügung, sodass in kleinen Gruppen die während der Vorträge besprochenen EKGs verfolgt und die Fallbeispiele eigenständig bearbeitet werden können. Der praktische Übungsteil wird im Rotationsprinzip durchgeführt. An acht Stationen werden Fallbeispiele befundet. Jede*r Teilnehmer*in klebt und schreibt selbst ein EKG und schlüpft einmal in die Rolle der Patientin oder des Patienten. Am Ende erhalten alle Teilnehmer*innen ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am EKG-Kurs.

Termine 2020

Aufgrund der aktuellen Situation können wir leider noch nicht abschätzen, wann die EKG-Kurse wieder stattfinden können. Über die nächsten Termine informieren wir euch natürlich, sobald sie feststehen. Schaut deshalb immer mal wieder hier auf der Website und auf Facebook und Instagram vorbei. Wir hoffen, unser Kursprogamm bald wieder aufnehmen zu können, um euch mit Praxiswissen zu unterstützen!

Praktisches Jahr: Das müsst ihr wissen!

Praktisches Jahr: Das müsst ihr wissen!

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Raus aus der Uni, rein in die Praxis – das ist das Motto des Praktischen Jahres (PJ). Es bildet den letzten Abschnitt des Medizinstudiums und stellt erstmals die Ausbildung an Patient*innen in den Mittelpunkt. Ihr vertieft und erweitert also die während des Studiums erworbenen ärztlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und sammelt wertvolle Praxiserfahrung für eure nicht mehr weit entfernte Berufstätigkeit. Weil sich das Praktische Jahr doch sehr vom restlichen Medizinstudium unterscheidet, möchten wir euch an dieser Stelle ein paar grundlegende Infos zum Ablauf, den Startterminen und Förderungsmöglichkeiten mit auf den Weg geben.

Dauer und Ablauf des Praktischen Jahrs

Das Praktische Jahr findet immer in den letzten zwölf Monaten des Medizinstudiums statt. Wichtig zu wissen ist, dass ihr erst ins Praktische Jahr starten könnt, nachdem ihr den zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (schriftlicher Teil) bestanden habt. Das ist die Grundvoraussetzung. Ist diese erfüllt, liegen insgesamt 48 PJ-Wochen vor euch, die sich in drei Ausbildungsabschnitte (Tertiale) unterteilen lassen. Ihr verbringt je 16 Wochen im Fachgebiet Innere Medizin, Chirurgie und einem Wahlfach (Allgemeinmedizin oder eines der übrigen klinischpraktischen Fachgebiete). In welcher Reihenfolge ihr die Fachgebiete durchlauft, bleibt euch überlassen.

Start ins Praktische Jahr

Das Praktische Jahr kann immer im Mai oder November zu festgelegten Terminen begonnen werden. Die nächsten Termine sind der 18.05.2020 sowie der 16.11.2020. Wann das jeweilige zweite und dritte Tertial startet, lässt sich ganz leicht ausrechnen, indem ihr 16 bzw. 32 Wochen zu den genannten Startdaten addiert. Wer am 18.05.2020 das erste Tertial beginnt, wechselt am 07.09.2020 ins zweite und am 28.12.2020 ins dritte. Offizielles Ende des PJs ist dann der 18.04.2021.

Förderungsmöglichkeiten im Praktischen Jahr

Aktuell gibt es keine gesetzliche Pflicht, eine Vergütung für das Praktische Jahr zu gewähren. Manche Kliniken zahlen eine Aufwandsentschädigung, andere nicht. Aber auch im Praktischen Jahr stehen wir von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) euch natürlich zur Seite und fördern euch mit 595 Euro pro Monat für die Dauer des Wahl-Tertials. Bei Vollzeitausbildung sind das insgesamt 2.380 Euro.

Beantragen könnt ihr die Förderung ganz unkompliziert. Allerdings ist der Zeitpunkt sehr wichtig: Den Antrag reicht ihr VOR Aufnahme der Tätigkeit in der akkreditierten akademischen Lehrpraxis gemeinsam mit folgenden Unterlagen bei der KVH ein:

  • Immatrikulationsbescheinigung einer deutschen Universität
  • Bescheinigung über die erfolgreiche Ablegung des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung
  • Bestätigung durch eine akkreditierte akademische Lehrpraxis im Geltungsbereich der KVH über die Ableistung des Wahl-Tertials.

Mehr Informationen dazu findet ihr auch auf https://www.kvhessen.de/studium/praktisches-jahr/ und in unserem Merkblatt: https://www.kvhessen.de/fileadmin/user_upload/kvhessen/Berufseinsteiger/Studium/STUDIUM_PJ_Merkblatt_Foerderung_24052018.pdf   

Ihr möchtet noch mehr Infos zum Praktischen Jahr? Dann schaut mal in unserem MedWisser-Bereich vorbei. Dort beantworten wir häufige Fragen rund ums PJ oder geben euch ausführliche Tipps, was ihr vor der Bewerbung alles bedenken solltet. Einfach einloggen und mehr wissen: https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/login/

Noch kein MedWisser? Kein Problem, die Registrierung ist kostenfrei und ganz einfach: https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/anmelden/

Die Winterlounge 2020 steht in den Startlöchern!

Die Winterlounge 2020 steht in den Startlöchern!

Allgemein Events Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser

Nicht mehr lange, dann versüßen wir euch wieder den Start in das Jahr. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn natürlich haben wir bei unseren Winterlounges wieder Kuchen im Gepäck.

Dieses Jahr macht die Winterlounge zu folgenden Terminen in den hessischen Universitätsstädten Station:

Frankfurt: 27.01. – 28.01.2020, Haus 22
Marburg: 29.01.2020, Mensa Lahnberge

Gießen: In Gießen findet die Winterlounge aus organisatorischen Gründen dieses Jahr zu einem späteren Zeitpunkt statt. Das genaue Datum steht noch nicht fest. Wir informieren euch rechtzeitig über den Termin.

Neben kleinen Leckereien gibt’s natürlich auch etwas zum Aufwärmen, denn wir bringen heißen Kaffee für euch mit. Auch die beliebten Postkarten und andere Goodies haben wir selbstverständlich dabei. Besucht uns zwischen euren Vorlesungen und gönnt euch eine Pause, in der ihr euch auch gleich über das Förderungs- und Weiterbildungsangebot der KV Hessen informieren könnt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass wir euch finanziell während der Famulatur und des Praktischen Jahrs unterstützen? Natürlich gibt’s während der Winterlounge auch alle Infos rund um die MedWisser-Angebote. Im neuen Jahr warten dort neben den begehrten Kursen (EKG, Sonografie, Nahttechniken, Medical English) weitere spannende Aktionen und Events für euch.

Meldet euch jetzt schon kostenlos an und erfahrt immer zuerst von den aktuellen Terminen: https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/anmelden/

Wir machen euch mobil! – Mit dem MedMobil zur Famulatur oder ins PJ

Wir machen euch mobil! – Mit dem MedMobil zur Famulatur oder ins PJ

Gewinnspiele Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser

Die Berufsaussichten für alle, die aktuell Medizin studieren, sind großartig. In den nächsten Jahren gehen nämlich bundesweit – also auch in Hessen – zahlreiche Ärztinnen und Ärzte in den Ruhestand. Gerade im ländlichen Raum werden dann massiv Praxisnachfolger*innen gebraucht.

Genau aus diesem Grund möchten wir von der KV Hessen Studierende schon während des Studiums für die Niederlassung als Fach- oder Hausarzt begeistern. Und wie ginge das besser als durch authentische Einblicke in den Praxisalltag?

 

Besonders die (inzwischen verpflichtende) Hausarztfamulatur und das Wahltertial des Praktischen Jahrs eignen sich hervorragend, um Praxisluft in einer Kleinstadt oder dem ländlichen Raum zu schnuppern. Dort ist nicht nur der Lernzuwachs durch die intensive Betreuung (oft 1:1) enorm, sondern Studierende können live erleben, welche Vorteile eine Tätigkeit als niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt bietet. Geregelte Arbeitszeiten, großer Einfluss auf das Behandlungsspektrum, Einrichtung der Praxis nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nur einige der Anreize. Auch finanziell lohnt sich eine eigene Praxis heute allemal.

Damit das „Hineinschnuppern“ in den Praxisalltag im ländlichen Raum nicht an einer schlechten Verkehrsanbindung scheitert, weiten wir 2020 unser MedMobil-Angebot deutlich aus. Ab sofort gehören sechs Mini Countryman zu unserer Flotte, die Studierenden vorbehalten sind, die sich kostenlos als MedWisser registrieren und

  • ihre Hausarztfamulatur nachweislich in einer hausärztlichen Vertragsarztpraxis in einer hessischen Stadt oder Gemeinde mit maximal 25.000 Einwohnern absolvieren oder
  • das Wahl-Tertial des PJs (Wahlfach Allgemeinmedizin, Pädiatrie oder ein Wahlfach der allgemeinen fachärztlichen Versorgungsebene) in einer akkreditierten akademischen Lehrpraxis im Geltungsbereich der KVH durchführen.

Für die Hausarztfamulatur erhaltet ihr das MedMobil für 30 Tage, für das Wahltertial des PJs 16 Wochen.

Die Bewerbung ist ab sofort möglich. Alle Infos zu den genauen Teilnahmevoraussetzungen erhaltet ihr hier:

Med Mobil Hausarztfamulatur:
https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/jetzt-mitmachen-und-medmobil-gewinnen-3/

MedMobil Wahltertial Praktisches Jahr:
https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/jetzt-mitmachen-und-medmobil-gewinnen-2/

Ihr seid noch keine MedWisser? Dann meldet euch direkt an:
https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/anmelden/

Willkommen im Wintersemester 2019/20!

Willkommen im Wintersemester 2019/20!

Events Hessen - Leben & Arbeiten

Drei Städte, drei Events, drei Mal jede Menge Spaß! Zum Semesterbeginn waren wir in Frankfurt, Gießen und Marburg unterwegs und hatten Geschenke im Gepäck.

Los ging’s am 11.10. im KOMM Café in Frankfurt bei der Welcome Party für die neuen Medizinerstsemester. Die von der Fachschaft organisierte Party haben wir mit Fotowand, Postkarten, T-Shirts und gratis Apfelwein tatkräftig unterstützt. Die Give-aways und der Apfelwein kamen sehr gut an und auch die Fotowand wurde intensiv genutzt. Da unser Stand sozusagen Teil der Party war, war dort den ganzen Abend über richtig was los.

Knapp eine Woche später stieg am 17.10 im Anatomischen Institut in Gießen die beliebte Anatomieparty, bei der wir natürlich auch der Fachschaft unter die Arme gegriffen haben. Auch dieses Jahr war die Party ausverkauft und die Studierenden aus allen Semestern waren bester Stimmung. An unserem Stand gab’s für alle T-Shirts, Postkarten und Gratisbrezeln. Natürlich hatten wir auch die Fotowand dabei, die ausgiebig für Selfies und Co. genutzt wurde. Besonders beliebt waren die T-Shirts. Sie wurden von vielen direkt zum Partyoutfit des Abends umfunktioniert.

Die letzte Partystation war am 23.10 der Bierabend im Bierkeller des Maxx in Marburg. Neben Freibier gab’s für alle Medizinstudierenden T-Shirts und Postkarten. Es war ein gemütlicher, geselliger Abend mit regem Austausch über Themen rund ums Medizinstudium. Viele der Teilnehmer*innen waren Erstsemester und hatten dementsprechend viele Fragen an die Studierenden aus höheren Semestern und unser KVH-Team, die wir natürlich gerne und ausführlich beantwortet haben.

Wir wünschen allen Medizinstudierenden in Hessen ein erfolgreiches Semester und sehen uns hoffentlich bald auf einer unserer Veranstaltungen oder in einem unserer Kurse wieder!

Lyrik trifft Medizin: Morbus Goethe – die Poetry Slam Show 2019

Lyrik trifft Medizin: Morbus Goethe – die Poetry Slam Show 2019

Events Hessen - Leben & Arbeiten Rund ums Studium

Zum zweiten Mal fand letzte Woche unsere Poetry Slam Show im Dach Café in Gießen statt – und wie auch beim ersten Mal war sie ein großer Erfolg! Die Gäste – ausschließlich MedWisser, die sich vorab kostenlos für das Event angemeldet hatten –  waren begeistert von der ungewöhnlichen Veranstaltung. Das exklusive und gemütliche Ambiente über den Dächern von Gießen gab der Show zusätzlich einen besonderen Charakter. Aber das eigentliche Highlight waren natürlich die Auftritte. Die Texte der Slammer*innen deckten dabei eine große Bandbreite an medizinischen Themen ab, sodass sich eine bunte Mischung aus lustigen, kritischen und philosophischen Ansätzen offenbarte. In zwei Runden zeigten Jakob Schwerdtfeger aus Frankfurt, Carolin Benz aus Bochum, Julia Weber aus Mainz und Volt on Aire aus Hamburg dabei ihr ganzes Können. Das Publikum dankte es den vier durch jede Menge Lacher und Beifall.

Als Zugabe gab es noch eine spontane Freestyle-Session von Jakob Schwertfeger, der neben seiner Tätigkeit als Slammer auch in der deutschen Rapszene bekannt ist. Im Jahr 2017 war er sogar Sieger der Battlemania bei Rap am Mittwoch. Für seinen Freestylerap gab das Publikum ihm ca. 20 Wörter vor, die er darin einbauen musste – was er mit Bravour meisterte. Zum krönenden Abschluss der Show stellte Moderator Stefan Dörsing noch seine beeindruckenden Beatboxkünste unter Beweis und rundete den Abend so perfekt ab.

Sowohl den Gästen als auch den Künstler*innen hat dieser Abend viel Spaß gemacht. Der neuartige und kreative Raum, der sich durch ein solches Event ergibt, um über medizinische Themen wie die Niederlassung, die Tätigkeit als Mediziner*in und das Leben als Medizinstudent*in zu sprechen, wurde als sehr anregend empfunden. Während der Pause und nach der Veranstaltung kam es so zum regen Austausch zwischen den MedWissern.

Perfekter Semesterstart: Bierabend in Marburg!

Perfekter Semesterstart: Bierabend in Marburg!

Events Hessen - Leben & Arbeiten

Langsam aber sicher lässt es sich nicht mehr ignorieren: Das neue Semester rückt unaufhaltsam näher. Aber bevor es los geht und ihr eure Zeit sorgfältig zwischen Hörsaal, Labor und Bibliothek aufteilt, haben wir noch ein echtes Highlight für euch. Wir laden euch nämlich zu unserem traditionellen Bierabend in Marburg ein. Der Clou: Der Abend ist exklusiv für Medizinstudierende aller Semester, also lernt ihr automatisch neue Leute aus eurem Fachbereich kennen, mit denen ihr euch in gemütlicher Atmosphäre bei Freibier austauschen könnt. Los geht’s am 23.10.2019 in der Maxx Bar (Barfüßerstraße 55, 35037 Marburg). Der Einlass beginnt um 20 Uhr. Bitte bringt euren Studentenausweis mit, damit wir nachvollziehen könnt, dass ihr Medizin studiert. Auf alle, die dabei sind, wartet ein entspannter Abend mit netten Leuten. Und ein kleines Überraschungsgeschenk gibt es obendrauf auch noch. Klingt gut? Dann sehen wir uns am 23.10. in Marburg!

Hessenpakt

Hessenpakt

Hessen - Leben & Arbeiten

Der Hessenpakt bringt junge Mediziner in die Praxis.
Viele Gründe sprechen für eine eigene Praxis in Hessen. Die KV Hessen, das Land Hessen und die hessischen Krankenkassen fördern die Gründung einer Praxis im Rahmen des Hessischen Pakts. In den vergangenen Jahren wurden so schon einige Praxisgründungen und -übernahmen, besonders auf dem Land, unterstützt.

2015 haben die Pakt-Partner neue Förderungsmöglichkeiten geschaffen, die euch die Entscheidung, sich später einmal niederzulassen, schon im Studium leichter machen. Dazu gehört zum Beispiel die Förderung des PJ, die zum Beginn des letzten Jahres gestartet ist.

Weitere Infos dazu gibt es unter www.kvhessen.de/hessenpakt.