Praxis.erleben!-Tour ein voller Erfolg

Praxis.erleben!-Tour ein voller Erfolg

Allgemein Niederlassen!

Medizinstudierende zeigen sich von der ersten Tour durch hessische Arztpraxen begeistert

Die Premiere ist geglückt. Einen Tag lang konnten Medizinstudierende von unterschiedlichen Universitäten in Hessen einen Blick in den Alltag ausgewählter Landärzte werfen, Fragen stellen und sich umfassend und aus erster Hand informieren. Die einhellige Meinung am Ende des Tages: Das hat sich mal so richtig gelohnt.

Es gibt Dinge, die stehen in keinem Lehrbuch. Echte Erfahrungen aus dem Leben eines Landarztes gehören definitiv dazu. Deshalb haben wir interessierten Studierenden die Möglichkeit gegeben, sich in drei ländlicheren Praxen umzusehen und einen Einblick in das (Praxis-)Leben und die Herausforderungen als Landarzt zu erhalten. Dazu ging es rund um Gießen zu verschiedenen Ärzten und in unterschiedliche Praxisformen.

Persönliche Einblicke – in der Landarztpraxis in Gemünden

Vor allem die Auswahl der Praxen kam bei den Teilnehmern richtig gut an. Für einen gelungenen Start und Begeisterung bei den Studierenden sorgte zunächst Michael Buff von der Hausärztepraxis Gleen-Felda. Der passionierte Hausarzt führte seine Gäste zunächst durch die Räumlichkeiten seiner Praxis in Gemünden im Vogelsbergkreis und nahm sich anschließend Zeit für eine Gesprächs- und Fragerunde mit den Nachwuchsärzten. Er erklärte, warum ihm die Arbeit als Hausarzt besonders gut gefällt, und beantwortete auch ganz persönliche Fragen. Ob enge Freundschaften mit schwer kranken Patienten, der Umgang mit eigenen Fehlern oder auch finanzielle Aspekte des Hausarzt-Daseins – Michael Buff zeigte sich offen, gewährte tiefe Einblicke in seinen Alltag und hatte für die Studierenden sogar einen guten Tipp: „Ein Hausarzt muss zuhören können und sich Zeit nehmen für seine Patienten“, so Buff, der zudem deutlich machte, dass die Niederlassung richtig Spaß macht: „Nicht immer, aber fast immer.“ Miriam Hesse, Medizinstudentin an der Universität Marburg, fasste zusammen: „Dass wir so viele Fragen stellen und derart offen mit Herrn Buff sprechen konnten, hat mir für meine Zukunft sehr viel gebracht.“

Spezialthemen – in der Kinder- und Jugendarztpraxis in Pohlheim

Interessant waren für die Ärzte von morgen auch die verschiedenen Sichtweisen der unterschiedlichen Ärzte. Während Michael Buff der Meinung ist, dass ein „normaler“ Hausarzt auch Kinder mit „Kleinigkeiten“ wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit behandeln kann, sahen die Kinderärzte Dr. Peter Leitzmann und Dr. Florian Gamerdinger aus der Kinder- und Jugendarztpraxis Pohlheim, der zweiten Station der Tour, das völlig anders. Für die Medizinstudierenden ergab sich so eine spannende Fülle an Eindrücken.

Mit den beiden Kinderärzten sprachen die Studierenden vor allem über Themen wie die Gesprächsführung mit Eltern, die speziellen Herausforderungen bei der medizinischen Behandlung von Kindern und die große Verantwortung – beispielsweise gegenüber den Mitarbeitern –, die eine eigene Niederlassung mit sich bringt. Beide waren sich dennoch einig: „Den Gang in die Selbstständigkeit haben wir – wie auch die meisten unserer Kollegen – nie bereut.“ Da sich inzwischen vor allem weibliche Ärzte für die Kindermedizin entscheiden, ging es zudem um die Vereinbarkeit von Familie und Arztberuf. Dr. Leitzmann wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Frauen in der Klinik heute leider immer noch 150 Prozent geben müssten. Eine Niederlassung sei daher eine interessante Alternative.

Gemeinsam stark – in der Gemeinschaftspraxis in Dilltal

Die dritte und letzte Etappe der Tagestour beeindruckte dann schon allein durch die schiere Größe – denn eine Gemeinschaftspraxis mit insgesamt zehn Ärzten sieht man schließlich nicht alle Tage. Im Gespräch mit Ärztin Meike Müller und Praxismanagerin Manuela Gehrmann ging es daher insbesondere um den organisatorischen Aufwand in einer derart großen Praxis. Auch wegen des starken Kontrasts zu den ersten beiden eher kleineren Praxen ein perfekter Abschluss der ersten Praxis.erleben!-Tour. „Die Auswahl der Praxen war wirklich gut. Mir war vorher nicht klar, welche unterschiedlichen Möglichkeiten sich mir in der Niederlassung bieten“, freute sich Jessica Scheuermann, die ebenfalls in Marburg studiert, über die zahlreichen und intensiven Eindrücke und Erlebnisse des Tages. Beim abschließenden Essen im Dachcafé in Gießen konnte der Tag dann gemeinsam bei gutem Essen und intensiven Diskussionen entspannt ausklingen.

Nach der Tour ist vor der Tour

Wenn ihr jetzt auch Lust habt, echte Eindrücke vom Arbeitsalltag hessischer Landärzte zu erhalten oder eines der weiteren tollen Angebote der KV Hessen auszuprobieren, dann meldet euch an. Als Mitglieder des MedWisser Teams erwartet euch eine große Community, jede Menge Tipps und Hintergründe zu eurem Studium und immer wieder spannende Aktionen.

I will undersearch you now – medizinisches Englisch für den Praxisalltag

I will undersearch you now – medizinisches Englisch für den Praxisalltag

Allgemein Rund ums Studium

Nicht nur im täglichen Leben, vor allem in akademischen Berufen wird Englisch als Kommunikationsmittel immer wichtiger. Durch die sich immer weiter globalisierende Welt müssen vor allem in beratenden und erklärenden Berufen internationale Kunden und Patienten optimal behandelt werden können.

Um auch nicht deutschsprachigen Patienten die bestmögliche Behandlung und Beratung zu bieten, ist es deswegen besonders wichtige, Diagnosen und Krankheitsbilder verständlich und nachvollziehbar erklären zu können.

Damit ihr von Beginn an optimal vorbereitet seid, bereiten wir euch vor. In unserem kostenlosen Intensivkurs „Medical English“ lernt ihr alles, was für euren späteren Alltag als Arzt wichtig ist: Wie befrage ich einen Patienten? Wie stelle ich eine korrekte Diagnose? Und wie kommuniziere ich verständlich mit Patienten? Wir machen euch fit für die Zukunft.

Ihr lernt:

  • Fragen zu stellen, um eine Anamnese zu erheben
  • wie Patienten Beschwerden schildern und wie ihr damit umgehen könnt
  • Begriffe, um Untersuchungen zu beschreiben, evtl. um eine Diagnose mitzuteilen und Therapiemöglichkeiten zu erläutern
  • präventive Empfehlungen zu formulieren

Los geht’s am Samstag, 25.11.2017 um 9 Uhr bei der KVH Frankfurt. Weil die Veranstaltung ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt wird, sind gute allgemeine Englischkenntnisse eine gute Voraussetzung. Bringt außerdem bitte ein Deutsch-Englisch-Wörterbuch zur Veranstaltung mit.

Du willst dich anmelden? Als Teil des MedWisser Teams ist das kostenlos möglich.

Hier geht’s zu weiteren Infos und der Anmeldung.

Ihr seid gefragt: Wie wollen junge Mediziner arbeiten?

Ihr seid gefragt: Wie wollen junge Mediziner arbeiten?

Allgemein Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Ärztemangel, Unterversorgung, Generation Y – die Liste der Schlagworte ist lang. Bei dem Thema Zukunft der ärztlichen Versorgung und den damit zusammenhängenden Ansichten angehender Mediziner fällt immer wieder auf: Vieles wird behauptet, das Wenigste jedoch ist belegt.

Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) beschäftigt sich deshalb seit Jahren mit Fragestellungen rund um den Beruf Arzt und erhebt unterschiedliche empirische Daten, um auch den ärztlichen Nachwuchs besser und vor allem belastbar zu beleuchten. Einige Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe von Auf den PUNKT. veröffentlicht, dem Mitgliedermagazin der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH). In Hessen sind beispielsweise 63 Prozent der Medizin-Absolventen weiblich.

Schaut’s euch an: Passen die Untersuchungsergebnisse auch zu euren Plänen? Erkennt ihr Parallelen zu euren Kommilitonen oder Kollegen? Download

Und hier geht’s zur Gesamtausgabe von Auf den PUNKT.

Die große Chance für den Ärztenachwuchs

Die große Chance für den Ärztenachwuchs

Allgemein Niederlassen!

Medizinstudierende von heute werden gebraucht, um den drohenden Ärztemangel von morgen zu verhindern.

Sicher habt auch ihr es schon mitbekommen: Die ambulante Versorgungslage in Hessen (und in Deutschland) wird sich in den nächsten Jahren verschlechtern, bis zum Jahr 2030 sogar dramatisch zuspitzen. Es drohen Ärztemangel und Unterversorgung – vor allem in den ländlicheren Gebieten. Zu dieser Prognose kommt unsere neue Publikationsreihe FOKUS: GESUNDHEIT (Download).

Wie aber ist es möglich, dass wir in Hessen trotz konstant wachsender Zahl der Medizinstudierenden in den nächsten Jahren zu wenige Ärztinnen und Ärzte haben? Ganz einfach: Immer weniger Nachwuchsärztinnen und -ärzte möchten, z. B. als Allgemeinmedizinerin oder -mediziner, in die ambulante Versorgung gehen. Sich mit einer eigenen Praxis niederzulassen oder als angestellter Haus- oder Facharzt zu praktizieren, ist für viele leider keine Option. Und das, wo der Bedarf an ambulanter Versorgung beinahe von Jahr zu Jahr größer wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Medizin ist und wird zunehmend weiblich. Das seht ihr, wenn ihr euch in den Hörsälen umschaut. Und das wiederum bedeutet, dass Themen wie Teilzeitarbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine noch größere Rolle spielen als bisher.

Ohne Nachwuchs keine Praxen

Ihr, die Ärztinnen und Ärzte von morgen, werdet also dringend gebraucht. Wie dringend, macht eine Zahl aus dem hausärztlichen Bereich deutlich: 65 Prozent, also etwa sieben von zehn derzeitigen Praxisinhaberinnen und -inhabern, werden sich bis 2030 zur Ruhe setzen. Im Idealfall geben sie ihre Praxen an eine junge Nachfolgerin oder einen jungen Nachfolger ab. Und genau da kommt ihr ins Spiel.

Sicher, bis zum Jahr 2030 ist es noch eine ganze Weile hin. Und während eures Studiums habt ihr bestimmt erst einmal andere Sorgen. Aber: Ihr seid die nächste Ärztegeneration. Durch euch ist es möglich, die Versorgung in allen Regionen Hessens auch in den nächsten Jahren sicherzustellen.

Eigener Chef(-arzt) sein

Auch wenn ihr euch im Moment noch nicht vorstellen könnt, beispielsweise als Facharzt für Allgemeinmedizin zu praktizieren, solltet ihr wissen, dass die Situation für euch eine große Chance ist. Der Hausarztjob hat nämlich eine Menge zu bieten und ihr werdet Teil einer immer begehrteren, weil selteneren Berufsgruppe: Ihr könnt euer eigener Chef(-arzt) sein und habt die wirklich tolle Gelegenheit, eure Patienten über einen langen Zeitraum zu begleiten und eine enge Arzt-Patienten-Beziehung aufzubauen. Ihr habt es mit vielfältigen Krankheitsbildern zu tun und steht jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Und, ihr verdient als Hausarzt wirklich gutes Geld. Über 220.000 Euro waren es durchschnittlich im Jahr 2015 in Hessen an Honorarumsatz. Ganz ohne Nacht- und 24-Stunden-Schichten.

Außerdem werdet ihr natürlich die Möglichkeit haben, euch unter super geführten und wirtschaftlich erfolgreichen Praxen die passende herauszusuchen. Noch dazu habt ihr wahrscheinlich die freie Wahl, wo in Hessen ihr euch niederlassen möchtet. Denn – ob Praxisübernahme oder Neugründung – in den nächsten Jahren warten viele freie Arztsitze auf euch.

Klingt gut, eine Praxis auf dem Land könnt ihr euch aber so gar nicht vorstellen? Dann überlegt doch einfach mal, was eigentlich dagegen spricht. Hat so eine Praxis nicht auch echte Vorteile? Sie hat! So ist beispielsweise die Konkurrenzsituation, sagen wir mal, ein wenig komfortabler, als in Frankfurt, Kassel oder Darmstadt. Denn während in den Großstädten die nächste Arztpraxis direkt um die Ecke ist, seid ihr in der Kleinstadt vielleicht sogar die einzige Ärztin bzw. der einzige Arzt. Und die Patienten werden nicht weniger. Kurzum: Eine „Landarztpraxis“ ist in vielerlei Hinsicht viel attraktiver, als die meisten von euch glauben.

 

Viele Informationen rund um die Niederlassung findet ihr auch in unserer Broschüre „Lass dich nieder!“ (Download).

„Man sollte die Chance nutzen!“

„Man sollte die Chance nutzen!“

Allgemein Rund ums Studium

Nicola Buß studiert Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Während ihrer einmonatigen Famulatur in einer hausärztlichen Praxis schnupperte sie das erste Mal Praxisluft und begleitete eine Allgemeinmedizinerin und einen Internisten aus Münzenberg bei ihrer täglichen Arbeit. In unserem Interview berichtet sie über ihre guten Erfahrungen.

Welche Erwartungen hattest du an die Famulatur in der hausärztlichen Praxis?
Grundsätzlich wollte ich mich einfach überraschen lassen. Natürlich war ich vor Beginn meiner Famulatur sehr gespannt, die Arbeit eines niedergelassenen Arztes und die Unterschiede zwischen Klinik und Praxis – insbesondere im Hinblick auf den Arzt-Patientenkontakt – kennenzulernen.
Der Umgang mit den Patienten hat mich dann auch sehr beeindruckt. Die Ärzte kennen ihre Patienten sehr gut, es besteht ein großes Vertrauensverhältnis. Viele Patienten haben wir gesagt, dass sie sich in der Praxis wohl und gut aufgehoben fühlen.

Wie genau sah denn dein Arbeitstag aus?
Los ging es jeden Morgen um 8 Uhr. Ich habe dann erst einmal bei den Blutabnahmen unterstützt. Gut war, dass ich die Gelegenheit hatte, in zwei Bereiche – also in die Allgemeinmedizin und die Innere Medizin – hinein zu schnuppern. So konnte ich jeden Tag entscheiden, welchen der beiden Praxisinhaber ich begleiten möchte.

Welche Aufgaben hattest du neben der Blutabnahme?
Ich durfte mit dem Stethoskop Patienten abhören und Venenzugänge legen. Außerdem konnte ich EKGs schreiben und im letzten Teil der Famulatur sogar eigenständig Gesundheitschecks durchführen. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich auch bei den Hausbesuchen dabei sein durfte.

Nicola konnte ihre praktischen Fähigkeiten während der Famulatur u. a. beim Blutabnehmen und beim EKG schreiben verbessern.
Nicola konnte ihre praktischen Fähigkeiten während der Famulatur u. a. beim Blutabnehmen und beim EKG schreiben verbessern.

Hört sich an, als hätte dir der Monat in der Praxis gefallen. Konntest du denn auch etwas aus deiner Famulatur mitnehmen?
Mir hat es Spaß gemacht, das Erlernte aus zweieinhalb Jahren Studium endlich anwenden zu können. Theorie und Praxis sind eben doch zwei verschiedene Paar Schuhe. Definitiv verbessern konnte ich meine praktischen Fähigkeiten, zum Beispiel das Blutabnehmen oder das Abhören von Herz und Lunge.

Und, kannst du dir auch vorstellen, später in der Allgemeinmedizin zu arbeiten?
Ich kann mir – auch dank der Famulatur – gut vorstellen, Allgemeinmedizinerin zu werden und mich in einer ländlichen Region niederzulassen. Wirklich festgelegt habe ich mich aber noch nicht. Die Medizin bietet ja auch ein sehr breites Spektrum.

Hast Du zum Abschluss einen Tipp für andere Famulanten?
Man sollte die Chance nutzen, den oder die Praxisinhaber viel zu fragen. Durch den intensiven Austausch habe ich in der kurzen Zeit wirklich viel gelernt. Außerdem ist es wichtig, einen guten Kontakt zum Praxisteam aufzubauen, denn die Patienten registrieren den freundlichen Umgang und die positive Stimmung und fühlen sich gleich wohl in der Praxis.

Gestresst, aber trotzdem mit Spaß dabei

Gestresst, aber trotzdem mit Spaß dabei

Allgemein Rund ums Studium

Studierende in Deutschland fühlen sich gestresst. Auch das Medizinstudium verlangt den Nachwuchsärztinnen und -ärzten einiges ab, macht den meisten aber trotzdem richtig Spaß.

Vorlesungen, Seminare, Lernen, Prüfungen – das Studium ist nicht nur die schönste Zeit des Lebens, sondern oft auch ziemlich stressig. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage der AOK. Das Ergebnis: Deutschlands Studierende sind gestresster als der durchschnittliche Arbeitnehmer.

Befragt wurden für die Studie mehr als 18.000 Studentinnen und Studenten. Mehr als die Hälfte, nämlich 53 Prozent, fühlen sich durch ihr Studium gestresst. Bei den Arbeitnehmern sind es dagegen „nur“ 50 Prozent. Außerdem fühlen sich manche Gruppen stärker belastet als andere: Frauen beispielsweise geben ein höheres Stressniveau an als ihre männlichen Kommilitonen.

Auch das Medizinstudium ist – wie ihr natürlich wisst – nicht mal eben mit links gemacht. Fächer wie Anatomie, Physiologie und Biochemie verlangen euch einiges ab. Nicht zu vergessen das Physikum am Ende der Vorklinik und die Abschnitte zwei und drei der ärztlichen Prüfung. Und zum Abschluss will dann oft noch eine Promotion geschrieben werden. Kurz gesagt: Euer Studium ist wirklich nicht ohne.

Doch was bereitet euch und anderen Studierenden eigentlich den meisten Stress? Laut Umfrage sind es die Prüfungsvorbereitungen. Den zweitgrößten Stressfaktor hat die Abschluss- bzw. – wie in eurem Fall –  die Doktorarbeit. Hinzu kommt der Druck, den sich viele Studentinnen und Studenten selbst machen. Im Schnitt wendet ihr deshalb laut Deutschem Studentenwerk (DSW) 35 Stunden pro Woche für euer Studium auf. Das ist tatsächlich nicht wenig. Und bei manchen von euch kommen ja auch noch ein oder mehrere Nebenjobs dazu.

Trotzdem, und das finden wir natürlich super, sagen 70 Prozent der Studierenden, dass ihnen das Studium Spaß mache. 78 Prozent sind außerdem sicher, ihr Studium erfolgreich zu beenden. Das hat das DSW herausgefunden. Uns, die wir uns für den Nachwuchs in der ambulanten Versorgung engagieren, macht das sehr hoffnungsfroh. Denn je mehr Medizinstudierende Spaß an ihrem Studium haben, desto größer ist die Zahl der Nachwuchsärztinnen und -ärzte, die sich eine Niederlassung in der eigenen Praxis vorstellen können. Und genau das brauchen wir!

Zur AOK-Studie geht es hier.

 

Fotos: © Fotolia – pathdoc, kontrastwerkstatt

Neu für euch: bis zu 42 Monate Förderung in der Weiterbildung Allgemeinmedizin

Neu für euch: bis zu 42 Monate Förderung in der Weiterbildung Allgemeinmedizin

Allgemein Rund um die Weiterbildung

Habt ihr schon gewusst? Seit 1. Juli 2016 gelten die neue Bundesvereinbarung zur Förderung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner und die dazu gehörige hessische Richtlinie – und ihr könnt von den Änderungen profitieren!

Die wichtigste Neuerung für euch –  wenn ihr Ärztin oder Arzt in Weiterbildung seid bzw. werden wollt – ist die Verlängerung der Förderdauer. Denn seit Juli werden nicht mehr nur die 24 Monate ambulante Weiterbildungszeit, sondern noch weitere 18 Monate, die gemäß der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Hessen zusätzlich im ambulanten Bereich abgeleistet werden dürfen, von der KV Hessen gefördert. Die Zeit, in der eure Weiterbildung gefördert wird, erhöht sich damit auf bis zu 42 Monate. Also ganze dreieinhalb Jahre.

Jetzt gibt’s monatlich 4.800 Euro
Ebenfalls erhöht ist der Förderbetrag. So bekommen die Weiterbildungspraxen statt bisher 3.500 Euro jetzt 4.800 Euro pro Monat. Wichtig für euch: Die 4.800 Euro sind als monatliches Bruttogehalt in voller Höhe an die Ärztin oder den Arzt in Weiterbildung, also euch, auszuzahlen. Im vierten und fünften Jahr eurer Weiterbildung wird das Bruttogehalt zudem auf das im Krankenhaus übliche Tarifniveau angehoben. So seid ihr genauso gut gestellt wie eure Kollegen im stationären Bereich.

Euer Interesse für eine Weiterbildung ist geweckt? Dann besucht unsere Website www.kvhessen.de/foerderung_allgemeinmedizin und informiert euch über die neue Förderung. Außerdem findet ihr dort alle erforderlichen Anträge und Merkblätter, um die Förderung zu beantragen.

Bei Fragen rund um das Thema Förderung der Weiterbildung steht euch auch unser Team Förderung Weiterbildung gerne zur Verfügung.

Tel.: 069 24741-6682 oder 069 24741-6991
Fax: 069 24741-68843
E-Mail: foerderung-allgemeinmedizin@kvhessen.de

Physikum: Keep calm and learn!

Physikum: Keep calm and learn!

Allgemein Rund ums Studium

Der Endgegner ist immer der schwerste. Das war schon früher auf Gameboy, Playstation und Co. so und ändert sich leider im vorklinischem Studienabschnitt nicht. Vor dem Physikum, der ersten großen Prüfung, herrscht deshalb das große Zittern. Die gute Nachricht ist, dass es einige Helfer gibt, die dir den Sprung über die Hürde zwischen Vor-Klinik und Klinik erleichtern können.

So viel Stoff, so wenig Zeit!

Die Stoffmengen, die du für das Physikum vor dir hast, sind gerade auf dem ersten Blick gigantisch und deshalb ganz schön einschüchternd. Wenn du gut geplant an die Sache herangehst, kannst du dir einigen Ärger ersparen. Der Thieme Verlag unterstützt dich dabei mit einem Lernplaner, in dem du online Prüfungstermine eintragen, freie Tage einplanen und Lern-Fächer festlegen kannst. Heraus kommt dein persönlicher Lernkalender, den du speichern, ausdrucken oder in deinen Outlook- oder Google-Kalender exportieren kannst.

Orientierung im Lern-Dschungel

Die Zeiten für deinen Lernplan stehen? Super! Im nächsten Schritt stellt sich die Frage, wie und mit welchem Material du am besten lernst. Auch hier gibt es im Netz einige Anbieter, die dich mit übersichtlich aufbereiteten Lernunterlagen vor dem unhandlichen Hantieren mit vielen dicken Wälzern bewahren wollen. Beliebt sind zum Beispiel die Skripten von Medi-Learn, die du von Anatomie bis Physiologie für verschiedenste Themen online bestellen kannst. Mit der Endspurt-Skriptenreihe Vor-Klinik vom Thieme-Verlag erhältst du ebenfalls ein kompaktes, auf die Physikums-Vorbereitung zugeschnittenes Lernpaket. Natürlich können Skripten und Kurzlehrbücher den Blick in „richtige“ Lehrbücher nicht komplett ersetzen, aber sie sind ein nützliches Tool, um die große Stoffmenge in mundgerechte Stücke aufzuteilen.

Wie hast du dich durch die Physikums-Zeit geschlagen und welche Tipps hast du fürs Lernen? Erzähl es uns, in den Kommentaren, auf Facebook oder über unser Kontakt-Formular!

https://www.thieme.de/viamedici/vorklinik-erste-aerztliche-pruefung-1501/a/lernplaner-fuer-die-erste-muendliche-pruefung-3776.htm

https://www.medi-learn-shop.de/ml/Skripte-B-cher-oxid/?shp=9

https://www.thieme.de/shop/Pruefungsvorbereitung/Endspurt-Vorklinik-Set-9783132210035/p/000000000273520203?backSummaryUrl