Darum solltet ihr euch in Hessen niederlassen (und nicht woanders)!

Darum solltet ihr euch in Hessen niederlassen (und nicht woanders)!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund ums Studium

Es ist nie zu früh, sich mit der eigenen beruflichen Zukunft zu beschäftigen. Und auch nie zu spät! Denn ganz egal, ob ihr noch mitten im Studium seid, euch gerade zum Facharzt weiterbildet oder schon einige Jahre Berufserfahrung mitbringt: Eine Niederlassung ist sowohl aus Berufseinsteiger als auch als „alter Hase“ möglich. Warum ihr euch gerade in Hessen niederlassen solltet? Dafür gibt es viele gute Gründe. Drei davon stellen wir euch einmal näher vor

Hat Zukunft: als niedergelassene*r Ärztin in Hessen arbeiten

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Bis zum Jahr 2030 werden sieben von zehn Praxisinhaber*innen in Hessen in den Ruhestand gehen. Und die meisten davon suchen bereits frühzeitig eine*n Nachfolger*in. Nicht nur, um die Versorgungslage in der Region sicher zu stellen, sondern auch, um ihre Patient*innen in gute Hände abzugeben oder ggf. sogar eine Zeitlang gemeinsam mit der Nachfolgerin oder dem Nachfolger zu praktizieren und die Übergabe fließend zu gestalten.

Und weil der Bedarf an (jungen) Ärzten in der ambulanten Versorgung so groß ist, steht euch praktisch das ganze Bundesland offen – egal, ob ihr im städtischen oder ländlichen Raum eure eigene Praxis führen möchtet. Chancen für die Niederlassung gibt es genug. Und mit immer weniger ambulant praktizierenden Ärzt*innen und steigenden Patientenzahlen müsst ihr euch als niedergelassene*r Mediziner*in auch keinerlei Sorgen machen, dass die Selbstständigkeit ein Flop wird. Gerade auf dem Land seid ihr vielleicht sogar komplett konkurrenzlos. Wo gibt es das sonst schon?

Macht Spaß: in einer der abwechslungsreichsten Regionen Deutschlands leben

Tradition und Moderne, Großstadtflair und Landidylle – Hessen ist ein höchst abwechslungsreiches Bundesland. Neben ländlich geprägten Regionen wie dem Vogelsberg, dem Odenwald oder der Bergstraße prägen Städte wie Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Gießen und Kassel das Bundesland. Damit gibt es in Hessen fast nichts, was es nicht gibt. Profitiert von der guten Infrastruktur, die gerade die großen Städte wie Frankfurt als Bankenmetropole und europäischer Verkehrsknotenpunkt Nummer 1 bieten. Oder genießt das ruhige Leben in einer der zahlreichen Kleinstädte oder Orte. Findet euren ganz eigenen Platz in unserem vielseitigen Bundesland im Herzen Deutschlands.

Hilft weiter: von der KV Hessen gefördert werden

Vor, während, aber auch nach dem Prozess der Niederlassung tauchen viele Fragen auf. Das ist ganz normal, kann aber ganz schön stressen. Darum sind wir von der KV Hessen die ganze Zeit an eurer Seite. Mit unseren Beratungsangeboten, aber auch konkreter finanzieller Unterstützung, z. B. dem Startkapital für die eigene Praxis, Honorargarantie oder der Übernahme der Kinderbetreuungskosten. Und auch mit euren ganz konkreten, praktischen Fragen lassen wir euch nicht allein, sondern sind telefonisch, per mail oder persönlich immer erreichbar. Alle Informationen zu unseren Beratungsangebote und Finanzhilfen erhaltet ihr auf https://www.kvhessen.de/niederlassung/. Schaut einfach mal rein!

Fazit: Beste Zukunftsaussichten für Mediziner*inner in einer attraktiven Region

Wer mit dem Gedanken spielt, seine eigene Praxis zu eröffnen, der findet in Hessen beste Bedingungen vor. Neben viel Hilfe von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen warten ausgezeichnete Berufsaussichten in fast allen Regionen des Bundeslandes auf Ärzt*innen. Und ganz nebenbei macht das Leben in Hessen mit all seinen Annehmlichkeiten auch einfach Spaß!

Alle Infos zum Thema Niederlassung gibt es natürlich bei der KV Hessen (Link: https://www.kvhessen.de/niederlassung/). Lest hier (Link: https://www.arzt-in-hessen.de/tag/niederlassen/) auch noch einmal alle unsere Blogbeiträge rund um die Praxisgründung oder -übernahme.  

 

 

 

 

 

Wir fördern eure Facharztweiterbildung!

Wir fördern eure Facharztweiterbildung!

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Das Studium ist geschafft, die Approbationsurkunde ist da – jetzt kann es losgehen mit dem Berufseinstieg! Für viele Ärzt*innen bedeutet dieser Schritt aber trotzdem noch lange nicht das Ende der Ausbildung. Denn alle, die die ärztliche Ausbildung abgeschlossen und die Erlaubnis zur Ausübung der ärztlichen Tätigkeit haben, können sich weiterbilden lassen, um in einem bestimmten Gebiet als Fachärzt*in zu arbeiten.

Die Facharztweiterbildung

Das Wichtigste vorab: Die Weiterbildung unterscheidet sich von Facharzt zu Facharzt stark. Sie kann zum Beispiel in einen stationären und einen ambulanten Abschnitt unterteilt sein. Die Aufteilung der Weiterbildungsabschnitte hängt auch hier von der gewählten Fachrichtung ab. Ist eine ambulante Weiterbildung vorgesehen, könnt ihr diese zum Beispiel in einer Einzelpraxis, einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) oder einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) absolvieren. Gegen Ende der Weiterbildung meldet ihr euch dann bei der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) zur Facharztprüfung an und legt dort nach dem Ende der kompletten Weiterbildungszeit die Facharztprüfung ab.

Insgesamt könnt ihr aus 33 fachärztlichen Gebieten wählen, in welchem ihr euch weiterbilden lassen möchtet. Ein Gebiet ist ein definierter Teil einer medizinischen Fachrichtung und bestimmt auch die Grenzen für die Ausübung eurer fachärztlichen Tätigkeit – also ganz konkret: Was dürft ihr als Fachärzt*in, was nicht?

Die Weiterbildungsdauer unterscheidet sich dabei von Gebiet zu Gebiet teilweise erheblich: Während für Biochemie „nur“ 48 Monaten vorgesehen sind, sind es in der Neurochirurgie 71 Monate.

Wir fördern eure Facharztausbildung!

Wie schon im Studium ist die KV Hessen auch in der Facharztweiterbildung an eurer Seite. Aufgrund des prognostizierten Mangels an Hausärzt*innen in Hessen in einigen Jahren fördern wir besonders Mediziner*innen, die sich für eine Weiterbildung im Bereich Allgemeinmedizin entscheiden. Hier erhält die Praxis, in der ihr den ambulanten Teil eurer Weiterbildung absolviert, bis zu 42 Monate lang 5.000 € Förderung, die euch in voller Höhe als monatliches Bruttogehalt auszuzahlen sind.

Allgemeinmedizin ist nicht euer Wunschgebiet? Auch in anderen Bereichen können Praxen die Weiterbildungsförderung erhalten. Die förderfähigen Gebiete werden immer zum 1. Oktober des Jahres festgelegt. Aktuell gehören dazu: Allgemeine Chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere Medizin und Rheumatologie, Orthopädie, Psychiatrie, Augenheilkunde, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie sowie Urologie.

Wir sind für euch da!

Ihr steht kurz vor dem Abschluss des Studiums? Oder seid noch mittendrin und möchtet euch frühzeitig über Weiterbildungsmöglichkeiten informieren? Wir sind für euch da. Auf https://www.kvhessen.de/facharzt/ findet ihr viele Informationen und auch alle erforderlichen Merkblätter und Anträge rund um die Facharztweiterbildung. Infos zur Weiterbildung Allgemeinmedizin gibt’s zusätzlich hier: https://www.kvhessen.de/allgemeinmedizin/

Bei all euren Fragen rund um das Thema Förderung der fachärztlichen Weiterbildung steht euch unser Team natürlich auch immer gerne zur Verfügung.

Tel: 069 24741-6506

Fax: 069 24741-66843

E-Mail foerderung.fachaerzte@kvhessen.de

 

 

 

 

Prüfungen im Medizinstudium

Prüfungen im Medizinstudium

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Sie sind nicht besonders beliebt, gehören aber in der Uni einfach dazu: Prüfungen. Das gilt natürlich auch fürs Medizinstudium. Wir stellen euch in diesem Beitrag die wichtigsten Prüfungen vor, die angehende Mediziner*innen im Studium bestehen müssen – und haben am Ende auch noch eine gute Nachricht für euch!

Medizinstudium: Aufbau und Prüfungen gehen Hand in Hand

Das Medizinstudium gliedert sich in die drei großen Abschnitte Vorklinik (1.-4- Semester), Klinik (5.-10. Semester) und Praktisches Jahr (11. + 12. Semester), an deren Ende jeweils eine ärztliche Prüfung zu absolvieren ist.

  • Zum Ende der Vorklinik: 1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. Physikum oder 1. Staatsexamen (mündlich und schriftlich)
  • Zum Ende der Klinik: 2. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. Hammerexamen oder 2. Staatsexamen (schriftlich)
  • Zum Ende des Praktischen Jahres; 3. Abschnitt der ärztlichen Prüfung, sog. 3. Staatsexamen (mündlich)

Wichtig: Wenn die Prüfung aus zwei Teilen besteht (wie beim Physikum), müsst ihr beide davon bestehen – das Ausgleichen eines Prüfungsteils durch den anderen ist nicht möglich.

Der 1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung: Physikum

Am Ende des vierten Semesters wartet die erste wirklich große Prüfung im Medizinstudium auf euch: Das Physikum, das auch als Zwischenprüfung betrachtet werden kann. Es besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Der schriftliche Teil, der an allen Universitäten einheitlich ist, geht über zwei Tage und wird jährlich zwei Mal angeboten – einmal im März und einmal im August. Die Prüfungsfragen werden vom Mainzer Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) erstellt und auch ausgewertet. An beiden Tagen müssen in zwei vierstündigen Prüfungen insgesamt 320 Multiple-Choice-Fragen aus den folgenden Bereichen beantwortet werden:

  • 80 Fragen Biochemie & Chemie (1. Tag)
  • 80 Fragen Physiologie & Physik (1. Tag)
  • 60 Fragen Physiologie & Soziologie (2. Tag)
  • 100 Fragen Anatomie & Biologie (2. Tag)

Um zu bestehen, müsst ihr mindestens 189 Fragen richtig beantworten. Im später stattfindenden mündlichen Prüfungsteil werden dann die Fächer Anatomie, Biochemie/Molekularbiologie und Physiologie geprüft. Die mündlichen Prüfungen werden von Universitätsdozenten abgenommen und dauern in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Je nach Universität fließt außerdem ein gewisser praktischer Teil mit in die Prüfung ein. Darin müsst ihr mikro- und makroskopische Präparate erkennen und erläutern.

Der 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung: Hammerexamen

Nach der doch sehr theorielastigen Vorklinik stehen in der Klinik viele Veranstaltungen mit deutlicherem Praxisbezug an. Danach – nach dem zehnten Semester – wartet auf euch der schriftliche Teil des 2. Staatexamens, der auch als Hammerexamen oder Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung bekannt ist.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist selbstverständlich ein bestandenes Physikum, die Nachweise über das Ableisten der Famulatur sowie Bescheinigungen über alle erforderlichen Leistungen aus dem klinischen Teil des Studiums. Habt ihr das alles beisammen, müsst ihr wie beim Physikum 320 Multiple-Choice-Fragen beantworten, hier allerdings aufgeteilt auf drei Tage. Dafür stehen euch pro Tag fünf Stunden zur Verfügung. Die Prüfungen finden auch hier zwei Mal im Jahr statt – immer im April und Oktober. Abgefragt werden die wichtigsten Krankheitsbilder und ihre Terminologie, Gesundheitsstörungen (besonders Beschwerden, Symptome und Befunde) und schwerpunktmäßig Fallstudien. Mehr als die Hälfte der 320 Prüfungsfragen wird an solchen Fallstudien ausgerichtet, die fachübergreifend behandelt werden.

Der 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung: mündlich-praktische Prüfung

Physikum und Hammerexamen sind geschafft – nun trennt euch nur noch eine große Prüfung davon, als Ärzt*in praktizieren zu können: Die mündlich-praktische Prüfung nach dem Praktischen Jahr. Sie ist auch bekannt als 3. Staatsexamen und dauert zwei Tage. Neu ist in diesem Prüfungsabschnitt, dass es sich um eine Gruppenprüfung mit bis zu vier Studierenden handelt. Jeder Prüfling wird an beiden Tagen zwischen 45 und 60 Minuten in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und im Wahlfach des PJs geprüft.

Der mündlich-praktische Teil der Prüfung ist patientenorientiert. Dafür wird den Studierenden vor der Prüfung ein*e Patient*in zugeteilt, zu der oder dem ein Bericht verfasst werden muss. Dieser Bericht muss Anamnese, Diagnose, Prognose, Behandlungsplan und Epikrise enthalten und ist ebenfalls Teil der Bewertung. Er muss von einem Mitglied der Prüfungskommission gegengezeichnet und am Prüfungstermin vorgelegt werden.

Keine Angst vor Prüfungen im Medizinstudium!

Auch wenn die Prüfungen im Medizinstudium nicht ohne sind und jede Menge Vorbereitung erfordern – Angst haben müsst ihr davor nicht. Denn: Im Vergleich zu anderen Studiengängen sind die Durchfallquoten in allen drei Abschnitten sehr gering. Die Ergebnisse vorheriger Prüfungen inklusive Notenverteilung und Bestehensgrenzen könnt ihr euch übrigens ganz transparent auf der Seite des IMPP anschauen: https://www.impp.de/pruefungen/medizin/lösungen-und-ergebnisse.html

Wir wünschen euch viel Erfolg im Medizinstudium und natürlich ganz besonders bei allen Prüfungen!

 

 

 

Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

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Allgemeinmedizin – warum eigentlich nicht?

Wer Medizin studiert, für den stellt sich irgendwann zwangsläufig die Frage: Welches Fachgebiet soll es eigentlich mal werden? Hoch im Kurs bei Studierenden stehen seit Langem zum Beispiel die Chirurgie, die Innere Medizin oder auch die Anästhesiologie. Viele können sich auch gut vorstellen, Kinderärzt*in zu werden. Kaum aber jemand träumt von der Allgemeinmedizin. Warum eigentlich nicht?

Vielseitig und ganz nah dran

Fachärzt*innen sind echte Profis auf ihrem Gebiet. Das gilt für Allgemeinmediziner*innen ganz genauso wie für z. B. Radiolog*innen, Hautärzt*innen oder Orthopäd*innen. Während Letztere allerdings wirklich tief in das Spezialwissen ihres Fachgebiets eintauchen, eignen sich Allgemeinmediziner*innen während der Facharztausbildung grundlegende Kenntnisse aus zig Fachbereichen an. Dabei gehen sie natürlich inhaltlich nicht so sehr in die Tiefe wie ihre speziell ausgebildeten Fachkolleg*innen, erwerben aber ein breites medizinisches Wissen, aus dem sie im Alltag tagtäglich schöpfen können. Denn wenn die Allgemeinmedizin eines ist, dann unglaublich vielseitig und abwechslungsreich. Zu den am häufigsten behandelten Krankheitsbildern gehören Krankheiten des Muskel-, Skelett- und Bindegewebssystems, Krankheiten der Atemwege, Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Probleme und Verhaltensstörungen.

Die meisten Allgemeinmediziner*innen sind als Hausärzt*in tätig. Allein daraus ergibt sich das breite Behandlungsspektrum. Gerade in ländlichen Regionen ist der Weg in eine Facharztpraxis oft weit, sodass die Hausärztin oder der Hausarzt erste* Ansprechpartner*in bei medizinischen Problemen ist. Von der Erkältung über die Sportverletzung bis hin zu Demenz ist alles dabei. Wer sich für die Allgemeinmedizin entscheidet, den erwartet also ein abwechslungsreicher Alltag, in dem Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen in der Praxis vorstellig werden. Oft baut sich im Laufe der Zeit eine echte Bindung zwischen Patient*in und Ärzt*in auf und beide lernen sich gut kennen. Gerade weil die Hausärztin bzw. der Hausarzt viel über die Krankengeschichte von Patient*innen weiß, kommt ihr oder ihm eine Schnitt- und Koordinationsfunktion zu, z. B. wenn Überweisungen zu Fachärzt*innen anderer Fachgebiete oder zu Therapeut*innen notwendig sind. Hausärzt*innen sollten also auch kommunikativ sein und Behandlungen gerne in Abstimmung mit anderen Praxen organiseren.

Beruf und Familie kombinieren

Schon bei der Berufswahl spielt für viele junge Menschen heutzutage die Frage nach der Vereinbarkeit von Karriere und Familie eine große Rolle – natürlich auch in der Medizin. Der Großteil der Medizinstudierenden ist weiblich, aber auch immer mehr angehende Ärzte haben keine Lust auf 80-Stunden-Arbeitswochen, Schichtdienste und Bereitschaften. Als Allgemeinmediziner*in in der ambulanten Versorgung ist es möglich, ein erfülltes Berufs- und Familienleben zu haben. Gerade wer eine eigene Praxis gründet, legt z. B. die Arbeitszeiten selbst fest. Immer mehr junge Ärzt*innen entscheiden sich außerdem für die Gründung einer Praxisgemeinschaft, in der auch problemlos in Teilzeit gearbeitet werden kann.

Und durch die Aufhebung der Residenzpflicht ist auch die Niederlassung als Allgemeinärzt*in im ländlichen Raum noch einmal deutlich attraktiver geworden. Wohnen in der Stadt, arbeiten auf dem Land – das geht inzwischen problemlos. Hinzu kommt: In den kommenden Jahren gehen auch in Hessen tausende Allgemeinmediziner*innen bzw. Hausärzt*innen in den Ruhestand und suchen Nachfolger*innen. Die Chancen, eine gut gehende Praxis zu übernehmen, sind aktuell also hervorragend.

Dein eigenes Ding machen

Aber nicht nur aufgrund der guten Berufsaussichten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist es lohnenswert, eine Laufbahn als Allgemeinmediziner*in in Betracht zu ziehen. Auch finanziell rechnet es sich, denn Hausärzt*innen verdienen gutes Geld. Über 220.000 Euro an Honorarumsatz waren es durchschnittlich im Jahr 2015 in Hessen. Natürlich hängt der Verdienst auch mit dem Behandlungsspektrum zusammen. Hier bietet die Allgemeinmedizin Fachärzt*innen spannende Zusatzqualifikationen, z. B. in den Bereichen Sportmedizin, Suchtmedizin, Tropenmedizin oder Akupunktur. Damit könnt ihr auch als Allgemeinmediziner*in euer Profil schärfen und eure Praxis noch einmal weiterentwickeln.

Fazit: Allgemeinmedizin – viel spannender als ihr Ruf!

Als Allgemeinmediziner*in/Hausärzt*in in der ambulanten Versorgung zu arbeiten, hat leider immer noch keinen besonders guten Ruf. Dabei ist die Tätigkeit vielseitig und lässt sich gut mit dem Familienleben vereinbaren. Hinzu kommt die Langzeitbetreuung von Patient*innen, die viele Hausärzt*innen als sehr spannend und wertvoll beschreiben. Nicht zuletzt sind die Verdienstmöglichkeiten für niedergelassene Hausärzt*innen nicht zu verachten. Wer ein abwechslungsreiches Fachgebiet mit einem breiten Behandlungsspektrum sucht, sollte deshalb einen zweiten Blick auf die Allgemeinmedizin werfen!

Lust auf mehr zum Thema? Alle Beiträge zur Allgemeinmedizin findet ihr hier:  https://www.arzt-in-hessen.de/tag/allgemeinmedizin/

 

 

Mit Abstand die beste Medizin – KVH verteilt Mund-Nasen-Bedeckungen

Mit Abstand die beste Medizin – KVH verteilt Mund-Nasen-Bedeckungen

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare Termine

Ob beim Einkaufen oder in Bus und Bahn: Auch in Hessen gilt in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine Maskenpflicht. Zwar nehmen immer mehr Geschäfte wiederverwendbare Masken in ihr Sortiment auf, aber trotzdem ist der Bedarf danach noch lange nicht gedeckt. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen zum Anlass genommen, selbst textile Mund-Nasen-Bedeckungen zu produzieren und sie vor den Universitätskliniken des Landes an Studierende und Personal zu verteilen. Natürlich wurde dafür ein Design im „Arzt in Hessen“-Kampagnenlook inklusive passendem Spruch gewählt.

An drei Tagen war unser Team in den Städten Frankfurt, Marburg und Gießen vor Ort und konnte vor den Haupt- oder Mitarbeitereingängen kontaktlos kostenlose Masken an die Menschen verteilen, die aktuell stark gefordert sind und sie auch außerhalb des Arbeitsplatzes dringend benötigen. Insgesamt wurden so über 1000 Studierende und Mitarbeiter*innen erreicht, die sich durchweg positiv über das Angebot äußerten. Viele waren überrascht, dass die Masken ihnen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden und freuten sich über die solidarische Aktion.

Wir bedanken uns noch einmal bei allen, die unseren Stand besucht und sich kontaktlos einen Mund-Nasen-Schutz abgeholt haben. Bleibt gesund und bis hoffentlich bald bei einer weiteren Live-Aktion (sofern die Infektionslage es zulässt natürlich)!

 

Fit für die Praxis – unser Sonografiekurs!

Fit für die Praxis – unser Sonografiekurs!

Allgemein MedWisser Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare Termine

Es ist eines der am leichtesten zugänglichen und am einfachsten nutzbaren Diagnoseinstrumente: das Sonographiegerät. Kaum eine Arztpraxis kommt ohne es aus und in vielen Situationen kann es bei der Erstellung einer ersten Diagnose oder auch beim Ausschluss einer Erkrankung helfen. Grund genug also, sich schon im Studium mit dem Thema Ultraschall zu beschäftigen – zum Beispiel in unserem kostenlosen MedWisser-Kurs.

Themen und Inhalte des Sonographiekurses

In einer Mischung aus Theorie und Praxis bringen euch unsere Expert*innen die wichtigsten Grundlagen im Bereich Sonographie bei. Die Kursteilnehmer*innen erfahren alles über die Untersuchungsmethode Sonographie, die Verwendung des Sonographiegeräts und die Orientierung im Schallfenster. Zusätzlich vermitteln unsere Dozent*innen Kenntnisse in den Bereichen Sonographie des Abdomens und Sonographie der Schilddrüse. Am Ende des Kurses könnt ihr dann Unterschiede, Vorteile und Einsatzgebiete verschiedener Schallköpfe benennen, eigenständig die großen Gefäße im Abdomen identifizieren, die einzelnen Organe finden und sicher einzelne Messungen durchführen sowie sonographische Charakteristika von Steinen benennen. Damit seid ihr richtig gut vorbereitet auf Praxisphasen eures Studiums, z. B. auch das Praktische Jahr!

Ablauf und Materialien

Die Sonographiekurse finden im Tagungszentrum des Hotels Essential by Dorint in der Hahnstraße 9 in 60528 Frankfurt (Niederrad). Es können maximal 18 Studierende daran teilnehmen und von 9.00-16.00 Uhr (inkl. Mittagspause) Praxiswissen sammeln. Für Verpflegung ist gesorgt und auch die benötigte Technik stellen wir natürlich zur Verfügung. Wir bringen drei Sonographiegeräte mit, sodass wirklich jede*r die Möglichkeit hat, selbst Ultraschalluntersuchungen durchzuführen. Nach einer kurzen technischen Einführung geht es schon direkt los. Im Wechsel mit kurzen Vorträgen zu den unterschiedlichen Organen übt ihr das Sonographieren in Kleingruppen mit max. 6 Teilnehmer*innen an einem Gerät. Jede Gruppe wird von eine*r Expert*in betreut, die oder der mit Rat und Tat zur Seite steht, erklärt und Fragen beantwortet. Am Ende erhalten alle Teilnehmer*innen ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am EKG-Kurs.

Termine 2020

Aufgrund der aktuellen Situation können wir leider noch nicht abschätzen, wann der Sonographiekurs wieder stattfinden kann. Über die nächsten Termine informieren wir euch natürlich, sobald sie feststehen. Schaut deshalb immer mal wieder hier auf der Website und auf Facebook und Instagram vorbei. Wir hoffen, unser Kursprogamm bald wieder aufnehmen zu können, um euch mit Praxiswissen zu unterstützen!

Fit für die Praxis – unsere EKG-Kurse!

Fit für die Praxis – unsere EKG-Kurse!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare Termine

Ein EKG schreiben und befunden – gar nicht so leicht. Vor allem nicht, wenn man noch im Medizinstudium steckt und in der Uni wenig Möglichkeiten hat, dies wirklich zu üben. Hier setzt unser kostenloser EKG-Kurs an, den wir letztes Jahr zum ersten Mal angeboten haben und der von Anfang an ein großer Erfolg war. Kein Wunder also, dass wir ihn auch 2020 fortsetzen möchten – allerdings in leicht veränderter Form. Unsere Erfahrung hat nämlich gezeigt, dass die Vorkenntnisse der MedWisser*innen sehr unterschiedlich sind. Darauf reagieren wir und bieten ab sofort die Kurse „EKG für Einsteiger“ sowie „EKG für Fortgeschrittene“ an. Der Anfängerkurs findet am Kurswochenende immer samstags statt, der Fortgeschrittenenkurs sonntags.

Themen und Inhalte der EKG-Kurse

Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung unterscheiden sich natürlich auch die Inhalte der Kurse. Im Anfängerkurs geht es um die Basics: Die Teilnehmer*innen beschäftigen sich mit den Grundlagen und dem Aufbau eines EKGs, lernen alles über Befund und Beurteilung und darüber, wie man ein EKG schreibt. Weiter steht der Einstieg in die Themen Ischämie und Herzrhythmusstörungen auf dem Programm. Natürlich kommt auch die praktische Arbeit an echten Fällen nicht zu kurz. Am Ende des eintägigen Kurses können die Teilnehmer*innen sicher ein EKG schreiben und wenden das erlernte Befundungsschema selbstständig an. Außerdem erkennen sie typische Ischämiezeichen und Grundlagen von Herzrhythmusstörungen im EKG

Im Fortgeschrittenenkurs werden Grundlagenwissen zum Umgang mit dem EKG und über Ischämie und Herzrhythmusstörungen bereits vorausgesetzt. Hier dreht sich alles um die Themen EKG und Ischämie, tachykarde und bradykarde Herzrhythmusstörungen, Schrittmacher und EKG, EKG bei Synkopen und die praktische Befundung echter Fälle. Nach dem Kurs können die Teilnehmer*innen typische Ischämiezeichen im EKG erkennen, sie einzelnen Versorgungsgebieten zuordnen und mögliche Differentialdiagnosen benennen. Außerdem teilen sie tachykarde und bradykarde Herzrhythmusstörungen ein, differenzieren supraventrikuäre und ventrikuläre Herzrhythmusstörungen und benennen die häufigsten davon sicher im EKG benennen (u. a. Vorhofflimmern, Vorhofflattern, AT). Auch Schrittmacheraktionen werden nach dem Kurs im EKG erkannt und der Stimulationsort korrekt benannt.

Ablauf & Materialien

Die EKG-Kurse finden im Tagungszentrum des Hotels Essential by Dorint in der Hahnstraße 9 in 60528 Frankfurt (Niederrad). Es können maximal 20 Studierenden daran teilnehmen und von 9.00-16.00 Uhr (inkl. einstündiger Mittagspause) Praxiswissen sammeln. Für Verpflegung ist gesorgt und auch die benötigte Technik stellen wir natürlich zur Verfügung. Für die EKG-Kurse stehen den Teilnehmer*innen iPads zur Verfügung, sodass in kleinen Gruppen die während der Vorträge besprochenen EKGs verfolgt und die Fallbeispiele eigenständig bearbeitet werden können. Der praktische Übungsteil wird im Rotationsprinzip durchgeführt. An acht Stationen werden Fallbeispiele befundet. Jede*r Teilnehmer*in klebt und schreibt selbst ein EKG und schlüpft einmal in die Rolle der Patientin oder des Patienten. Am Ende erhalten alle Teilnehmer*innen ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am EKG-Kurs.

Termine 2020

Aufgrund der aktuellen Situation können wir leider noch nicht abschätzen, wann die EKG-Kurse wieder stattfinden können. Über die nächsten Termine informieren wir euch natürlich, sobald sie feststehen. Schaut deshalb immer mal wieder hier auf der Website und auf Facebook und Instagram vorbei. Wir hoffen, unser Kursprogamm bald wieder aufnehmen zu können, um euch mit Praxiswissen zu unterstützen!

Praktisches Jahr: Das müsst ihr wissen!

Praktisches Jahr: Das müsst ihr wissen!

Allgemein Hessen - Leben & Arbeiten MedWisser Niederlassen! Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium Seminare Termine

Raus aus der Uni, rein in die Praxis – das ist das Motto des Praktischen Jahres (PJ). Es bildet den letzten Abschnitt des Medizinstudiums und stellt erstmals die Ausbildung an Patient*innen in den Mittelpunkt. Ihr vertieft und erweitert also die während des Studiums erworbenen ärztlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und sammelt wertvolle Praxiserfahrung für eure nicht mehr weit entfernte Berufstätigkeit. Weil sich das Praktische Jahr doch sehr vom restlichen Medizinstudium unterscheidet, möchten wir euch an dieser Stelle ein paar grundlegende Infos zum Ablauf, den Startterminen und Förderungsmöglichkeiten mit auf den Weg geben.

Dauer und Ablauf des Praktischen Jahrs

Das Praktische Jahr findet immer in den letzten zwölf Monaten des Medizinstudiums statt. Wichtig zu wissen ist, dass ihr erst ins Praktische Jahr starten könnt, nachdem ihr den zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (schriftlicher Teil) bestanden habt. Das ist die Grundvoraussetzung. Ist diese erfüllt, liegen insgesamt 48 PJ-Wochen vor euch, die sich in drei Ausbildungsabschnitte (Tertiale) unterteilen lassen. Ihr verbringt je 16 Wochen im Fachgebiet Innere Medizin, Chirurgie und einem Wahlfach (Allgemeinmedizin oder eines der übrigen klinischpraktischen Fachgebiete). In welcher Reihenfolge ihr die Fachgebiete durchlauft, bleibt euch überlassen.

Start ins Praktische Jahr

Das Praktische Jahr kann immer im Mai oder November zu festgelegten Terminen begonnen werden. Die nächsten Termine sind der 18.05.2020 sowie der 16.11.2020. Wann das jeweilige zweite und dritte Tertial startet, lässt sich ganz leicht ausrechnen, indem ihr 16 bzw. 32 Wochen zu den genannten Startdaten addiert. Wer am 18.05.2020 das erste Tertial beginnt, wechselt am 07.09.2020 ins zweite und am 28.12.2020 ins dritte. Offizielles Ende des PJs ist dann der 18.04.2021.

Förderungsmöglichkeiten im Praktischen Jahr

Aktuell gibt es keine gesetzliche Pflicht, eine Vergütung für das Praktische Jahr zu gewähren. Manche Kliniken zahlen eine Aufwandsentschädigung, andere nicht. Aber auch im Praktischen Jahr stehen wir von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) euch natürlich zur Seite und fördern euch mit 595 Euro pro Monat für die Dauer des Wahl-Tertials. Bei Vollzeitausbildung sind das insgesamt 2.380 Euro.

Beantragen könnt ihr die Förderung ganz unkompliziert. Allerdings ist der Zeitpunkt sehr wichtig: Den Antrag reicht ihr VOR Aufnahme der Tätigkeit in der akkreditierten akademischen Lehrpraxis gemeinsam mit folgenden Unterlagen bei der KVH ein:

  • Immatrikulationsbescheinigung einer deutschen Universität
  • Bescheinigung über die erfolgreiche Ablegung des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung
  • Bestätigung durch eine akkreditierte akademische Lehrpraxis im Geltungsbereich der KVH über die Ableistung des Wahl-Tertials.

Mehr Informationen dazu findet ihr auch auf https://www.kvhessen.de/studium/praktisches-jahr/ und in unserem Merkblatt: https://www.kvhessen.de/fileadmin/user_upload/kvhessen/Berufseinsteiger/Studium/STUDIUM_PJ_Merkblatt_Foerderung_24052018.pdf   

Ihr möchtet noch mehr Infos zum Praktischen Jahr? Dann schaut mal in unserem MedWisser-Bereich vorbei. Dort beantworten wir häufige Fragen rund ums PJ oder geben euch ausführliche Tipps, was ihr vor der Bewerbung alles bedenken solltet. Einfach einloggen und mehr wissen: https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/login/

Noch kein MedWisser? Kein Problem, die Registrierung ist kostenfrei und ganz einfach: https://www.arzt-in-hessen.de/darum-medwisser/anmelden/

Fit für die Praxis – unser Nahtkurs!

Fit für die Praxis – unser Nahtkurs!

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Egal für welches Fachgebiet ihr euch später entscheidet – in fast jedem sind Grundkenntnisse chirurgischer Nähte und Knoten gefragt. Trotzdem kommt dieses Thema im Medizinstudium oft zu kurz. Es fehlt vor allem an praktischen Übungsmöglichkeiten für Studierende. In unserem kostenlosen Nahtkurs möchten wir euch deshalb die Chance geben, Nähte und Knoten unter fachmännischer Anleitung selbst auszuprobieren. In diesem eintägigen Kurs bringen euch unsere Expert*innen die wichtigsten Grundlange innerhalb von sieben Stunden bei. So startet ihr richtig gut vorbereitet in das Praktische Jahr oder die Berufstätigkeit.

Themen und Inhalte des Nahtkurses

Wie in all unseren Kursen verzahnen wir auch im Nahtkurs Theorie und Praxis. Ihr erwerbt während des Kurses Grundkenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Anatomischer Aufbau der Haut
  • Primäre und sekundäre Wundheilung
  • Chirurgische Instrumente
  • Verschiedene Nahtmaterialien
  • Indikation und Durchführung einer chirurgischen Naht

Im Praxisteil legt ihr dann an Modellen selbst los. Aber natürlich immer gut vorbereitet, denn alle Nähte und Knoten zeigen euch unsere Expert*innen vorab in ausführlichen Videodemonstrationen. Und auch im Praxisteil sind sie immer in eurer Nähe und helfen weiter, während ihr verschiedene Nahttechniken am Nahtkissen und Schweineohr übt. Dazu gehören unter anderem Einzelknopfnaht, Fortlaufende Naht, Subkutane Naht, Rückstichnaht nach Donati und Matratzennaht. Auch chirurgische Knotentechniken und Ligaturen stehen auf dem Praxisprogramm. Fortgeschrittene Teilnehmer*innen können außerdem lokale Lappenplastiken am Schweineohr durchführen.

Ablauf und Materialien

Der Nahtkurs findet im Tagungszentrum des Hotels Essential by Dorint in der Hahnstraße 9 in 60528 Frankfurt (Niederrad). Es können maximal 20 Studierende daran teilnehmen und von 9.00 bis 16.00 Uhr (inkl. einstündiger Mittagspause) Praxiswissen sammeln. Für Verpflegung ist gesorgt und auch die benötigten Materialen (Übungsnahtset, Nahtmaterial, Schweineohr) stellen wir natürlich zur Verfügung. In den Übungsnahtsets sind alle Instrumente inklusive eines Nahtkissens und eines Knotentrainers enthalten. Am Ende erhaltet ihr ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Nahtkurs.

Termine 2020

Aufgrund der aktuellen Situation können wir leider noch nicht abschätzen, wann der Nahtkurs wieder stattfinden kann. Über die nächsten Termine informieren wir euch natürlich, sobald sie feststehen. Schaut deshalb immer mal wieder hier auf der Website und auf Facebook und Instagram vorbei. Wir hoffen, unser Kursprogamm bald wieder aufnehmen zu können, um euch mit Praxiswissen zu unterstützen!

MedWisser-Kurse 2020: Das müsst ihr wissen!

MedWisser-Kurse 2020: Das müsst ihr wissen!

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Von Anfang an waren unsere MedWisser-Kurse eines unserer beliebtesten Angebote. Mehrmals im Jahr bieten wir euch dort kompaktes Wissen inklusive Praxisteil zu Themen, die im Studium zu kurz kommen, aber für den Alltag von Ärzt*innen absolut relevant sind. Auch wenn wir aufgrund der aktuellen Situation noch nicht genau sagen können, wann unsere MedWisser-Kurse 2020 stattfinden, möchten wir euch trotzdem schon einmal über Themen, Ziele, Ablauf und Dozent*innen informieren.

Allgemeine Kursinfos

Alle unsere Kurse finden unabhängig vom Thema (Ausnahme: Medical English) im Tagungszentrum des Hotels Essential by Dorint in der Hahnstraße 9 in 60528 Frankfurt (Niederrad) statt. Los geht’s jeweils um 9.00 Uhr. Die Kurse enden um 16.00 Uhr. Pausenzeiten sind natürlich schon mit eingerechnet. Aufgrund der technischen Kapazitäten können wir leider nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung stellen:

  • EKG-Kurse: je 20 Plätze
  • Nahtkurse: je 20 Plätze
  • Sonografie-Kurse: je 18 Plätze

Kursziele

Die MedWisser-Kurse sind sehr praxisbezogen und sollen allen Teilnehmer*innen die Möglichkeit geben, intensiv zu üben. Sie zielen darauf ab, bestimmte Basiskompetenzen, die im klinischen Alltag (zum Beispiel im Praktischen Jahr) unerlässlich sind, insbesondere in der Notfallmedizin und der Allgemeinmedizin, nachzuholen, aufzufrischen oder zu festigen. Da wichtige Themen wie EKG, Sonografie und Naht- und Knotentechniken innerhalb des Medizinstudiums in der studentischen Lehre zu kurz kommen, möchten wir euch mit unseren Kursen fachlich unter die Arme greifen und euch auf die Herausforderungen im späteren Berufsalltag vorbereiten.

Kursthemen und Dozent*innen

In den letzten Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Kurse euren Nerv treffen und Themenfelder aufgreifen, zu denen es sonst kaum praktische Übungsmöglichkeiten gibt. Aus diesem Grund führen wir folgende Angebote auch 2020 weiter:

  • EKG-Kurs (neu: Ausweitung des Angebots in EKG für Einsteiger und EKG für Fortgeschrittene)
  • Nahtkurs
  • Sonografiekurs
  • Medical English

In allen Kursen werdet ihr von erfahrenen Profis angeleitet, die euch nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch wertvolle Praxiserfahrung sowie Tipps und Tricks mit euch teilen. Zu unseren Dozent*innen gehören:

  • med. David Schaack (EKG- & Sonografie-Kurse): Kardiologie und Innere Medizin, Sana Klinikum Offenbach
  • med. Julian Sahm (EKG-& Sonografie-Kurse): Kardiologie und Innere Medizin, Sana Klinikum Offenbach
  • med. Lukas Seifert (Naht- & Sonografie-Kurse): Klinik für Mund-, Kiefer-, Plastische Gesichtschirurgie, Uniklinik Frankfurt
  • med. Julian Büssow (Naht- & Sonografie-Kurse): HNO, Klinikum Höchst
  • med. Sebastian Wolf (EKG- & Sonografie-Kurse): Hämatologie/Onkologie und Innere Medizin, Uniklinik Frankfurt
  • med. Alawia Coppola (Nahtkurse): Klinik für Mund-, Kiefer-, Plastische Gesichtschirurgie, Uniklinik Frankfurt

Auch wenn wir euch aktuell noch nicht sagen können, wann wir mit unseren Kursen wieder durchstarten, freuen wir uns schon jetzt, vielen von euch die Möglichkeit zu geben, sich kostenlos mit praxisrelevanten Themen zu beschäftigen. Sobald die neuen Termine für das laufende Jahr feststehen, teilen wir sie euch hier, bei Facebook und Instagram sowie über unseren Newsletter mit. Bis es soweit ist versorgen wir euch natürlich weiter digital mit hilfreichen Tipps und Infos rund um Medizinstudium und Weiterbildung in Hessen!