Ihr seid gefragt: Wie wollen junge Mediziner arbeiten?

Ihr seid gefragt: Wie wollen junge Mediziner arbeiten?

Allgemein Rund um die Weiterbildung Rund ums Studium

Ärztemangel, Unterversorgung, Generation Y – die Liste der Schlagworte ist lang. Bei dem Thema Zukunft der ärztlichen Versorgung und den damit zusammenhängenden Ansichten angehender Mediziner fällt immer wieder auf: Vieles wird behauptet, das Wenigste jedoch ist belegt.

Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) beschäftigt sich deshalb seit Jahren mit Fragestellungen rund um den Beruf Arzt und erhebt unterschiedliche empirische Daten, um auch den ärztlichen Nachwuchs besser und vor allem belastbar zu beleuchten. Einige Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe von Auf den PUNKT. veröffentlicht, dem Mitgliedermagazin der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH). In Hessen sind beispielsweise 63 Prozent der Medizin-Absolventen weiblich.

Schaut’s euch an: Passen die Untersuchungsergebnisse auch zu euren Plänen? Erkennt ihr Parallelen zu euren Kommilitonen oder Kollegen? Download

Und hier geht’s zur Gesamtausgabe von Auf den PUNKT.

Unser Lesetipp: Falk Stirkats „111 Gründe, Arzt zu sein“

Unser Lesetipp: Falk Stirkats „111 Gründe, Arzt zu sein“

Niederlassen!

Warum habt ihr euch eigentlich für das Medizinstudium entschieden? Klar, ihr möchtet Arzt werden, und dazu muss man schließlich Medizin studieren. Aber warum Arzt? Was ist das Besondere am Arzt sein? Die Antwort weiß Falk Stirkat: Denn für den Notfallmediziner – so ist es im Untertitel seines aktuellen Buches zu lesen – ist es ganz einfach der „schönste Beruf der Welt“.

111 Gründe, Arzt zu sein“ ist eine Hommage an den Arztberuf – und für euch absolut lesenswert. Denn Falk Stirkat macht auf jeder Seite deutlich, warum er seinen und euren zukünftigen Job so liebt. Und das besonders unterhaltsam, denn er nimmt sich, seine Kollegen und damit unter anderem euch auch mal auf die Schippe. So lautet sein 56. Grund, Arzt zu sein:  „Weil man Proktologe werden kann – aber zum Glück nicht muss.“

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

111 GRÜNDE, ARZT ZU SEIN - 3D - HiRes_Fotonachweis-Emotion in Frames Photographie

Falk Stirkat
111 GRÜNDE, ARZT ZU SEIN
Eine Hommage an den schönsten Beruf der Welt
256 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-551-9
9,99 EUR (D)
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2016

Foto: Emotion in Frames Photographie

Doc’s Camp – Dein Wegbegleiter in die eigene Praxis

Doc’s Camp – Dein Wegbegleiter in die eigene Praxis

Niederlassen! Rund um die Weiterbildung

Das Medizinstudium liegt hinter dir und als Arzt in Weiterbildung oder Assistenzarzt stehst du schon mitten im Arztberuf? Du kannst dich mit dem Gedanken einer Niederlassung anfreunden, bist dir aber unsicher, wie du den Weg in die eigene Praxis am besten gehst? Dann ist das Doc’s Camp der KV Hessen vielleicht etwas für dich!

Im Rahmen des Doc’s Camps begleitet dich die KV Hessen über zwei Jahre lang und macht dich so fit für die eigene Praxis. Bestandteil des Programms sind zwölf modulare Blockveranstaltungen, bei denen dir Fachreferenten wichtige Grundlagen vermitteln, die du für deine zukünftige Rolle als niedergelassener Arzt und Chef brauchst – und die im Medizinstudium eher selten Thema sind. Dabei spielen zum Beispiel wirtschaftliche, rechtliche und technische Aspekte eine Rolle.

Lernen von den Profis!

Neben den Fachvorträgen bietet dir die KV Hessen außerdem ein Mentoringprogramm mit niedergelassenen Ärzten verschiedener Fachrichtungen. So kannst du von den Erfahrungen derer profitieren, die den Schritt in die eigene Praxis bereits erfolgreich gemeistert haben. Los geht das Doc’s Camp übrigens am 1. September 2016. Außerdem gut zu wissen: Die Teilnahme ist für dich kostenfrei.

Du willst mehr über das Programm wissen und dich anmelden? Hier geht’s lang:

Infos und Anmeldung zum Doc’s Camp 2016 – 2018

Back to School – Fit für die Niederlassung mit der KV Hessen

Back to School – Fit für die Niederlassung mit der KV Hessen

KVH transparent Niederlassen!

Sich nach dem Studium niederlassen? Leichter gesagt als getan, denkt ihr jetzt vielleicht. Denn welche Möglichkeiten es in der vertragsärztlichen Versorgung gibt und wie genau man das eigentlich anstellt mit der eigenen Praxis, ist Medizinabsolventen oft alles andere als klar. Gut, dass sich die KV Hessen da was für euch hat einfallen lassen. 🙂

Beim neuen Format in Sachen Nachwuchsförderung, Summerschool und Winterschool geben vormittags qualifizierte Referenten ihr Fachwissen rund um das Thema Niederlassung direkt an euch weiter, danach stehen Socializing, Spaß und Kulinarisches auf der Tagesordnung. Dabei holt euch die KV raus aus den Unistädten und rein in den nördlichen Zipfel Hessens, genauer gesagt nach Willingen.

Zahlen müsst ihr vor Ort nichts: Übernachtung im Hotel, Verpflegung, Seminar und Freizeitprogramm sind kostenfrei. Was genau euch vor Ort erwartet und wie ihr euch anmelden könnt, erfahrt ihr auf der Homepage der KV Hessen:

Summer- und Winterschool

Das Einmaleins der Niederlassung – MVZ und Anstellung

Das Einmaleins der Niederlassung – MVZ und Anstellung

Niederlassen!

Nachdem wir euch mit Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft und Jobsharing bereits drei Klassiker der Niederlassungsformen vorgestellt haben, gibt es heute noch einmal einen Nachschlag.

Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

In einem Medizinischen Versorgungszentrum arbeiten Ärztinnen und Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen und bieten so vielfältige Leistungen für Versicherte unter einem Dach an. Die Mediziner im MVZ können als Zugelassene oder Angestellte arbeiten. Sie nutzen Räume und medizinische Geräte zusammen und betreuen einen gemeinsamen Patientenstamm.

Anstellung

Wenn du nicht sofort selbstständig sein willst, kannst du auch im Angestelltenverhältnis in den Beruf starten. Das geht in einem Medizinischen Versorgungszentrum oder auch bei einem einzelnen Vertragsarzt. Beim Jobsharing gibt es ebenfalls die Variante, bei der eine Praxisinhaberin bzw. -inhaber jemanden im Modell Jobsharing anstellt.